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Rezension zu „Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry

Klappentext ♥️

Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte.
Logan Francis Silverstone und ich waren das komplette Gegenteil. Ich tanzte, er stand still. Er brachte kein Wort heraus, ich hörte nie auf zu reden. Er konnte sich kaum ein Lächeln abringen, während ich zu keinem einzigen finsteren Blick fähig war.
Doch in der Nacht, als er mir die Dunkelheit zeigte, die in ihm tobte, konnte ich nicht wegsehen.
Wir waren beide zerbrochen und zusammen doch irgendwie ganz. Alles an uns war falsch, und doch fühlte es sich irgendwie richtig an.
Bis zu dem Tag, als ich ihn verlor.
Es gab einmal einen Jungen, den ich liebte.
Und ich glaube, ein paar Atemzüge lang, für einige wenige Momente liebte er mich auch.

Protagonistin Alyssa ♥️

Wenn ich eine reine, liebevolle Seele beschreiben müsste, dann wäre es Alyssa´s Name der mir in den Kopf schießen würde. Sie hat etwas so Bedingungsloses an sich, dass sie fast schon heilig wirkte. Während des Lesens, fragte ich mich immer wieder, wie konnte man jemanden, der einem so weh tat, immer noch so bedingungslos lieben? Ich kämpfte mich durch dieses Wirrwarr aus Gefühlen, Hass, Schmerz und Gewalt und fand tatsächlich am Ende die Antwort, Familie. Ja Familie suchte man sich nicht aus, sie war einfach da und ich rede hier nicht nur von Blutsverwandtschaft. Es begegnen dir Menschen in deinem Leben, die zu deiner Familie werden und du kannst einfach nichts dagegen tun. So ging es mir mit Alyssa. Sie und ihre bunte Sippe aus unterschiedlichen Stammbäumen berührten mein Herz. Wie zwei Seiten einer Medaille kamen sie mir vor und Alyssa war die helle Seite. So hell und so liebevoll, dass ich manchmal fast schon Mitleid mit ihr hatte. Doch jeder der wirklich jemanden liebt, weiß wovon ich spreche, wenn ich das Wort bedingungslos verwende. Alyssa war das High in diesem Buch, das Licht, das Gute, das Sanfte. Sie lächelte und ich lächelte automatisch mit.

Protagonist Logan ♥️

War Alyssa das Helle, dann war Logan das Dunkle, das Kaputte, das Schmerzhafte. Er war der Downer dieses Buches, sorgte für den Kloß in meinem Hals. Man kann sich sein Leben nicht aussuchen, man hat das, was das Leben einem zur Verfügung stellt und genau das ist es, was uns Logan nie vergessen lässt. Nach jedem Hoch kommt ein Tief, nach High kommt Lo, nach Alyssa kommt Logan. Doch dieses Buch wäre nicht so herzzerreißend gut, wenn Logan nicht wäre. Denn er schenkt dem Buch das, was es so real und menschlich wirken lässt, er schenkt dem Buch Charakter. Logan ist dunkel, aber schon fast sanfter als Alyssa und das ist eine beeindruckende Charakterdarstellung. Jemanden als das Dunkle darzustellen, ihm aber so viel Helles einzuverleiben, grenzt an eine Meisterleistung. Alyssa und Logan sind Teil von zwei Seiten, Dunkel und Hell, am Ende dieses Buches jedoch, fragte ich mich, ob Logan vielleicht schon immer auf der gleichen Seite stand wie Alyssa, ich fragte mich, ob beide zusammen nicht heller waren als alles Gute in diesem Buch zusammen.

Story-Aufbau ♥️

Brittainy hat auch in diesem Teil der Romance-Elements-Reihe eine unglaublich realitätsgetreue Story aufgebaut. Sie nahm die Brutalität dieser Welt, dafür musste sie keine Monster erfinden. Wie auch schon im ersten Teil war auch diesesmal wahnsinnig viel Gefühl mit eingebaut. Weniger Humor, mehr Realität und trotzdem traf sie meine Nerven an der richtigen Stelle. Lo und High wuchsen im Laufe des Buches über sich hinaus, doch auch die Probleme türmten sich, was dieser Story das gewisse etwas verlieh. Im Leben gab es kein „Problemstopp“. Löste sich ein Problem, trat ein anderes auf die Bildfläche. Diese schonungslose Wahrheit in Verbindung mit Lo & High ließen mich dieses Buch in wenigen Stunden durchlesen, einfach nur weil ich nach dem Happy End suchen wollte, denn wenn jemand eines verdiente, dann waren es Lo & High.

Bewertung ♥️

5 von 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Message an die Autorin ♥️

Liebe Brittainy erneut zogst du mich in deinen Bann, erneut verschlang ich jedes Wort deines Buches, erneut brachtest du mich den Tränen nahe und doch lächelte ich dabei. Eine unglaubliche Geschichte, zwei unglaubliche Protagonisten, so viele reale Probleme, danke dafür.

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