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Rezension zu „Dunkle Begegnungen – Unheimliche Geschichten“ von Jana Oltersdorff

Klappentext ♥️

Hatten Sie auch schon einmal eine dunkle Begegnung?
Der Mann im Fahrstuhl, dessen Gesicht man nicht sieht. Ein Onlineflirt, der irgendwie außer Kontrolle gerät. Das hübsche Mädchen auf dem Jahrmarkt, das hinter seinem Lächeln etwas zu verbergen scheint. Das eigene Kind, das sich seit dieser Sache im Kindergarten merkwürdig verhält. Der vermeintlich risikofreie Seitensprung, der zum Albtraum mutiert. Der neue Nachbar, der plötzlich nachts im Waschkeller auftaucht. Oder es ist der Tod selbst, der am Ende der letzten Reise wartet.
Das Fremde, der Schatten im Nebel, die Bewegung im Augenwinkel – in den Geschichten in diesem Buch bekommen sie ein Gesicht.
Bereit für ein Blind Date auf der dunklen Seite? Dann treten Sie näher …

Themen der Kurzgeschichten ♥️

Ein Aufzug, ein Dämon, eine Zeitreise, eine Hausfrau, ein Nebel, ein Jahrmarkt, ein Einhorn und ganz viel Blut. Jana Oltersdorff hat viele Themen unter einen Hut gebracht und es ist wirklich für jeden was dabei. Kurzgeschichten die unter die Haut gehen. Bei manchen war ich eher belustigt, bei anderen eher erschrocken, ganz selten mal wirklich verängstigt. An sich sind viele Geschehnisse vorhersehbar, selten gab´s eine Überraschung, was ich schaden fand. Doch es gibt ja kaum noch eine gruselige Geschichte, die noch nicht erzählt wurde.

Story-Aufbau ♥️ 

Die „dunklen“ Kurzgeschichten haben alle nichts miteinander zu tun, wer eine Verbindung sucht, sucht vergebens. Es sind immer wechselnde Protagonisten, immer andere Orte. Mal mehr Fantasy, mal mehr Science-Fiction, mal mehr Horror oder Thriller. Auch von der Länge unterscheiden sie sich. Manche sind viele Seiten lang, andere nicht mehr als eine Einleitung. Man merkt, dass Jana Oltersdorff sich wirklich mühe gemacht hat. Leider habe ich für mich festgestellt, dass ich nicht wirklich in die Geschichten eingetaucht bin. Es ist sehr schwer eine gruselige Spannung aufzubauen, wenn man nur wenige Seiten hat. Dann hatte ich oft das Gefühl, dass manchmal die Geschichten regelrecht durchgehetzt wurden, was ich schade fand. Viele Ansätze, hätten ein ganz wunderbares Buch abgegeben, doch so wurden sie verschluckt. Vielleicht sind Jana Oltersdorf und ich aber auch nicht auf der gleichen Wellenlänge, die Storys, die sie länger ausgebaut hat, hätte ich kurzgehalten. Die Storys die mir gefallen haben, waren meist nur ein paar Seiten lang. Schade eigentlich. An sich kein schlechter Schreibstil, aber herausragend, so dass ich gefesselt war, nein das blieb leider aus.

Bewertung ♥️

2 von 5 Sternen ⭐️⭐️

 Message an die Autorin ♥️

Liebe Jana, mir hat ein wenig die Verbindung zu deinem Werk gefehlt. Ich konnte mich nicht mitreißen lassen. Viele Dinge waren einfach zu offensichtlich, andere waren einfach zu kurz, selbst für eine Kurzgeschichte. Du hast zu deinen Geschichten auch die Redensart bzw. die Schreibweise geändert, was ich wirklich gut fand, doch das hat mir leider nicht gereicht. Trotz allem war es eine schöne Erfahrung für mich und solltest du dich je dazu Entscheiden, ein Buch über ein Killereinhorn zu schreiben, schreibe mich bitte an, das würde ich gerne lesen! Ich wünsche dir alles Gute!

Instagram: Zeilenwanderzauberin

 

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