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Jeder fängt mal klein an – Eine Überlegung über den Weg zum Autor.

Heute beschäftigt mich ein ganz bestimmter Gedanke. Wenn wir uns in unserer Büchercommunity umschauen, dann finden sich viele Autoren und Autorinnen. Manche stehen bei einem Verlag unter Vertrag, viele haben den Weg des Selfpuplishings gewählt und ein paar stehen noch ganz am Anfang ihres Autoren-Lebens.

Ich durfte in den letzten Monaten mit einigen Autorinnen quatschen, begleite ein/zwei auf ihrem Weg zum Durchbruch und stelle immer wieder fest, wie viel Arbeit hinter der Fassade des unbeschwerten Autors steckt.

Aus diesem Grund will ich euch mal meine Eindrücke schildern. Einfach nur damit ihr den nächsten Autor mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten könnt. Vielleicht erreiche ich auch damit, dass der eine oder andere „große“ Verlagsautor sich daran erinnert, wie alles begann.

Jeder fängt mal klein an.

Da stehst du nun, hast Monate geschuftet, an deiner Geschichte geschliffen und Freunde und Familie um ihre Meinung gebeten. Manche haben geschmunzelt, andere die Augen verdreht, weil es ja irgendwo nach einer fixen Idee klang und allen Zweifeln zum Trotz hast du deine Idee aufs Papier gebracht. Du liest jedes geschriebene Kapitel wieder und wieder. Ein Lektor? Wo bekommt man den her? Freiwillige? Wer hat denn so viel Zeit? Also schaust du und korrigierst. Die Arbeit hat noch nicht mal angefangen.

Du erstellst ein Manuskript, woher du weißt wie man eines erstellt? Du recherchierst, schaust Stunde um Stunde Anleitungen, surfst auf bekannten Seiten, die so viel mehr Anhänger haben als deine Eigene. Suchst nach einem Verlag, deinen liebsten, der größte in der Hoffnung, dass er dir eine Chance gibt. Es hagelt keine Absage, es hagelt Schweigen. Du bist ein kleines Licht und dein Traumverlag hat keine Zeit dir zu antworten, dir abzusagen. Also machst du einen zweiten Anlauf bei dem kleinsten Verlag und statt Schweigen hagelt es nun Absagen. Tja keiner gibt deinem Herzensprojekt eine Chance. Doch du gibst nicht auf. Dann machst du es halt selbst!

Die Nächte machst du durch, dein Cover ist nicht von einem Medien-Designer, das warst du. Mit einem günstigen Photoshop-Ersatz in das du dich ewig einlernen musstest. Wer hat schon Geld für einen Cover-Designer? Du startest mit Instagram, Facebook und Co. Nennst du dich schon Autor? Fühlst du dich schon wie einer? Ja du wählst diesen Begriff, nicht weil du hochmütig bist, sondern weil du es ernst meinst mit dem was du tust, denn du hast geschuftet, du willst dafür wenigstens das. Dann stellst du dein Werk auf ein Portal um es als E-Book anbieten zu können, wer kann sich schon einfach einen Platz im Buchladen mieten? Nein, nein, so viel Geld hast du nicht, also bietest du es auf einem Portal an, das dir die Hälfte deines Verdienstes abnimmt und das nur damit es dir den Verkauf ermöglicht. Aber du nimmst es hin. Nach etlichen Recherchen ist es dann vollbracht, deine Beschreibung sitzt, dein selbstgeschossene Porträt zeigt dich lächelnd, dein Klappentext veröffentlicht. Du wartest und dann, passiert nichts. Ein zwei Menschen die dir folgen. Ein zwei Leute, die dich begrüßen, aber keiner liest mehr als den Klappentext. Dir rennt keiner die Bude ein, keiner interessiert sich für das Werk woran du Nächte lang gearbeitet hast. Dein Buch ist gut, du weißt das denn jeder, der dir eine Chance gegeben hat, hat es in einem Zug durchgelesen, doch in der großen weiten Welt des Internets bist du nur ein kleines Licht.

Doch du gibst nicht auf, nein du willst das durchziehen also recherchierst du, schaust, wie es die Anderen gemacht habe. Werbung, Werbung, Werbung, aber „Werbung machen“ kostet viel, selten macht das jemand umsonst. Du weißt genau, du musst einen Fuß in die Tür bekommen. Suchst Kontakt zu den Leuten, quatscht sie an wie ein Verkäufer und genau so oft, schlagen sie dir die imaginäre Tür vor der Nase zu. Nacht um Nacht, Stunde um Stunde neben dem ganz normalen Beruf, neben dem Studium, neben der Schule. Immer auf Abruf immer am Kontakte knüpfen. Nicht alle sind nett, manche sind unverschämt, manche sind fies. Geld ist noch lange nicht in Sicht. Du suchst dir liebe Leute, das dauert ewig, du bittest sie um Hilfe. Manche machen es gerne, andere verlangen alles Mögliche dafür. Für dein Werk bezahlen? Das will keiner aber du machst es. Und sie rezensieren, sie Bloggen, sie machen Werbung. Dein erster Verkauf, du hattest das Gefühl zu schweben, nur wenige Euro für dein Projekt aber du schwebst. Träumst von mehr. Deine Blogger bloggen fleißig, schwärmen, teilen. Doch dann kommt deine erste schlechte Rezension. Ein Käufer zerreißt dein Buch in der Luft, nimmt kein Blatt vor den Mund. Du schluckst, machst weiter. Mit jedem Stern schwebst du. Tage vergehen, Monate schwinden. Du knüpfst weiter Kontakte, findest Menschen, die dir die Hand reichen genau so oft wie Menschen die sie dir Abhacken. Doch du recherchierst weiter, bietest Gewinnspiele an, Rezensionsexemplare, klopfst auch bei den größten Bloggern an die Tür in der Hoffnung, sie geben dir eine Chance. In der Zwischenzeit hast du viele hundert Menschen kontaktiert, manche nur auf der Suche nach Printexemplaren, etwas was sie horten können, etwas was ihnen was bringt. Also bestellst du Printexemplare, natürlich aus eigener Tasche, die fallen ja nicht vom Himmel, aber du brauchst mehr Platz im Spalt der Türe also investierst du. Manche halten sich dran, rezensieren, schwärmen über dein Printexemplar, von anderen hörst du nie wieder was. Große Blogger vertrösten dich, da ist doch noch der Stapel der Verlagsbücher die sie rezensieren müssen, dafür gibt’s Goodies, dafür gibt´s Geschenke. Also investierst du in Goodies, verteilst sie an deine Blogger, diese verlosen sie weiter. Nur zur Erinnerung, noch immer verdienst du kaum. Hast eine Menge investiert. Tage vergehen, Monate schwinden, vielleicht auch Jahre und dann ist es soweit. Ein großer Blogger, ein paar super Bewertungen und dein Buch ist grad mal im Gespräch. Du verdienst etwas, nicht viel aber was soll´s. Du schreibst weiter, deine Gruppe wächst langsam, aber sie wächst. Deine Anhänger geben dir die Chance. Noch immer bist du rund um die Uhr am Kontakte knüpfen, am Werbung erstellen. Kein Ende in Sicht, doch du machst es gerne, machst es für die Menschen die dein Buch mögen, machst es für deinen Traum….

Ja ich höre hier auf, mitten drin denn manchmal klopft ein Verlag an die Tür, manchmal legt ein guter Autor die Feder nieder, weil der Durchbruch ausbleibt. Jede Geschichte ist anders. Jedes Ergebnis unterscheidet sich vom anderen. Doch verstehst du was ich damit sagen will? Kein Autor ist vom Himmel gefallen, kein Verlag kommt angerannt. Es dauert oft Jahre bis man mal was verdient, meistens hat man an diesem Punkt mehr Eingesteckt als positives erfahren.

Der Weg zum Autor kann steinig sein, er kann schwer sein. Manchmal haben Autoren Glück, meistens ist es aber harte Arbeit. Wenn ich bei der Begleitung meiner Autoren eines gelernt habe dann, dass dir auch als Autor nichts im Leben geschenkt wird.

Ob von einem Verlag oder von einem selbstgebastelten Cover, in jedem Buch kann ein Bestseller stecken. Ob 100 oder 100.000 Follower jeder hat irgendwann mal bei 0 angefangen.

Das hier ist für alle Autoren und Autorinnen, für Bestseller und Unbekannte, für Verlagsmitglieder und Selfpuplisher. Ich ziehe meinen Hut, ich bewundere euren Ehrgeiz, euren Mut und eure Kraft.

 

Eure Sandra Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Dark Prince“ von J. S. Wonda

Klappentext

»Ich werde dir eine Geschichte erzählen. Sie beginnt mit einem Geheimnis, das England bis ins Königshaus erschüttern könnte, und endet mit einem noch viel größeren. Du denkst, ich sei nichts weiter als ein Gangster, der mit Drogen und Kartellen spielt. Und dabei gewinnt. Du denkst, ich besäße nur meinen Club und ein paar Leute, die mir gehorchen. Du glaubst, meine Kontakte reichten nicht um die Welt, und du glaubst, mein Blut sei so rot wie deines. Aber du täuschst dich. Du hast keine Ahnung, wen du wirklich vor dir hast.«

Blaues Blut und schwarze Abgründe – Die neue royale Dark Romance Reihe von Bestsellerautorin J. S. Wonda!

London. Heute. Abseits vom Piccadilly Circus.
Florence hat immer für eine bessere Zukunft gekämpft und nichts getan, das diese gefährden könnte. Doch als ihr jüngerer Bruder in die Drogenszene gerät, sieht sie sich gezwungen, ihn mit allen Mitteln daraus zu befreien. Dabei trifft sie auf einen gefährlichen Unbekannten, der den gesamten Londoner Schwarzmarkt beherrscht. Er ist jung – und verdammt gutaussehend – und passt so gar nicht in die düstere Welt der Vorstädte rund um London, in der sie aufgewachsen ist.
Was ist sein Geheimnis? Welche Rolle spielt sein treuer Freund Davies? Und was geschieht, wenn sie der dunklen Anziehungskraft des Dark Prince‘ verfällt und dabei in einen Strudel aus Gefahr und Lust gerät? Wird sie ihrem Bruder helfen können?

Protagonistin Florence

Florence ist stark, kämpferisch und springt für ihre Liebsten in die Bresche wie ich es selten gesehen habe. Sie hat es geschafft in einer Welt voll Dunkelheit zu strahlen und ihr loses Mundwerk und ihr Kampfwille verzauberten mich von der ersten Minute an. Wie eine waschechte Königin streift sie durch die Unterschicht und der Dreck, der sie umgibt, färbt nicht auf sie ab. Jedes Mal, wenn sie einen Rückschlag einstecken muss, kommt sie ein Stückchen stärker hervor. Für ein Mädchen, dem nichts im Leben geschenkt wurde, hat sie einen ausgeprägten Überlebenswillen. Sie scheut sich nicht davor, alles zu tun um sich und ihren Bruder zu beschützten, dabei landet sie immer wieder wie eine Katze auf ihren Pfoten. Florence hat sieben Leben, immer wieder schafft sie es sich durch die Gewalt und den Schmerz, der sie umgibt, zu kämpfen. Ich persönlich habe eine Schwäche für starke Protagonistinnen, weshalb Florence mich sehr berührt. Sie ist taff, kann einstecken, kann aber auch weich sein. Was mir am meisten gefällt ist, dass sie das Leben nimmt wie es kommt. Immer wieder beweist sie, was für ein Anpassungstalent sie hat. Und zur Krönung nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Feuer unterm Arsch, Mut im Herzen und doch mitfühlend. Florence ist nicht perfekt, lässt auch mal Schwäche zu, aber gibt nie auf.

Protagonist Dark Prince

Hach, was soll ich zu unserem Prinzen sagen? Ein Mann aus zwei Welten, ein Spieler, ein Täuscher, ein Herzensbrecher. Ich liebe und ich hasse ihn. Auf der einen Seite ist da dieser Wille die Welt zu verändern. Bewundernswert, süß, tapfer, unbeschönigt. Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl eines einzelnen. Tief in mir klingt dieser Satz noch nach. Genau diese Einstellung ist es, die ihn zu einem Prinzen macht und andererseits ist es diese Einstellung, die ihn mich manchmal hassen lässt. In der einen Sekunde ist er gnadenlos, stark, fies und wild und dann, als würde man den Blick hinter einen Vorhang wagen, blitzt dieser Junge auf, der das System hasst, in das er geboren wurde. Der Junge, der Wut im Herzen neben Trauer und Frust eingebrannt hat als seien sie Teile seiner Seele. Ja unser Prinz ist scharf, ja er ist verführerisch und doch ist es der schwermütige, sanfte Teil seiner Persönlichkeit, der ihn so schön macht. Man fühlt mit dem verkorksten Prinzen mit, spürt die Pflicht, die auf seinen Schultern lastet. Der Dark Prince schlägt ein wie eine Bombe. Überrollt einen mit seinem Wesen, seinem Charakter, seinem Charme und seiner Intelligenz. Wer kann da wiederstehen? Ich kann es nicht! Unser Dark Prince ist vollkommen unvollkommen. Verwegen, stark, gefühlvoll und sexy. Ich würd mal sagen, pfeif auf Prince Charming, ich setz seit neuestem auf Schwarz.

Protagonist Davies

Unser Davies, unser Killer, unser Rächer, unser … ok ok zurück zum Thema :D. Ich liebe ihn, nein ich vergöttere ihn. Auch wenn ich zum Team D.P. gehöre, ist Davies einfach.. einfach Davies. Witzig, scharf, mit einem Hang zur Gewalt. Seine bedingungslose Loyalität, seine tiefe Bindung zum Prinzen und seine Selbstakzeptanz machen ihn unglaublich faszinierend. Er weiß wie er ist, er weiß was er tut und er liegt deshalb kein Stück im Argen mit sich selbst. Dieses Selbstbewusstsein ist es, das ihn unverschämt attraktiv wirken lässt. Er ist kaputt, er weiß das und es kümmert ihn nicht. Und doch hat auch er seine schwachen Momente, seine Fehler, seine eigene Dominanz. Davies setzt Prioritäten, er glaubt an das, was der Prinz erreichen will, glaubt mit tiefster Überzeugung an das war er erreich wird. Und weil er sich für seinen Rudelführer in den Kugelhagel stürzen würde, vergöttere ich ihn. Wenn man eine rechte Hand braucht, dann hat man mit Davies das große Los gezogen. Dass er nicht nur loyal, humorvoll, verspielt und sexy ist, sondern eine einzigartige Verbindung zum Prinzen hat, die so viel tiefer geht als nur geschäftliche Verbundenheit, macht ihn zum Herzensmensch für mich.

Story-Aufbau

Ja diese Story hat es in sich, manchmal schmerzhaft, manchmal gewaltig, aber sicher nicht langweilig. Die Geschichte eines Untergrundprinzen reißt einen mit sich und die Zeilen fliegen nur so dahin. Immer wenn man denkt, jetzt wird’s kitschig, kommt der nötige Pfeffer, immer wenn man denkt jetzt geht’s los, wird man weiter geködert. Eine Achterbahn der Gefühle, ein Rausch der Emotionen. Dark Prince ist dunkel, sexy, verführerisch und absolut nichts für kleine Mädchen. Das ist es was ich an diesem Buch so liebe, die Sprache der Gewalt, die Härte der Straße. Nichts ist beschönigt, nichts in Watte gepackt. Ungetrübte, rohe Leidenschaft geht Hand in Hand mit Zielen, Loyalität und ein bisschen Größenwahn. Dark Prince ist scharf, auf eine Art, die nicht jeder versteht, doch die berührt. Man lernt zwischen den Zeilen zu lesen, mehr zu sehen als nur gesagtes und plötzlich ergibt alles ein buntes Bild aus Begierde, Liebe und der Suche nach Glück.

Message an die Autorin

Liebe Jane, das war meine Lobeshymne an dich und deinen Prinzen. Du hast ein Werk geschaffen, das mit nichts zu vergleichen ist. Themen wurden aufgegriffen wo sich der eine oder andere pikiert wegducken würde. Ich bin jedoch der Meinung, die Welt braucht mehr Autorinnen wie dich. Autorinnen, die sich trauen an Themen zu rühren über die keiner spricht und das mit Würde und Stolz. Du ermöglichst es dem Leser auch die dunkle Seite der Leidenschaft zu sehen, dabei aber auch Licht zu finden. Ich bin hin und weg (falls man es nicht bemerkt hat) und freue mich schon auf den zweiten Teil.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Blogbeiträge

Neuzugänge der Woche

So meine lieben Blog-Leser,

ich war wieder Shoppen. Das heißt, heute stell ich euch meine neuen Bücher vor die ich mir gegönnt habe. Keines davon hab ich bisher gelesen, eine Rezension folgt dann nach und nach. Seid ihr gespannt?

Ganz vorne mit dabei ist

Heliopolis von Stefanie Haas.

Preis: 16,95 €

Seitenzahl: 460

Verlag: Loewe

Klappentext:

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

Warum dieses Buch:

Ich muss gestehen, vor allem die Heliopolis-Challenge, der ganze Marketingaufbau und die unterschiedlichen Häuser haben mich fasziniert. Man wurde regelrecht zugebombt mit Werbung über Heliopolis und überall waren Bekannte, Freunde oder andere Bookblogger Feuer und Flamme, weshalb ich mich entschieden habe, dem Hype zu verfallen und dem Buch eine Chance zu geben.

Sturmtochter von Bianca Iosivoni

Preis: 14,99 €

Seitenzahl: 458

Verlag: Ravensburg

Klappentext:

Wenn die Wellen tosen,
Blitze, Wind, Erde und Feuer aufbegehren,
wenn eine uralte Fehde sich neu entfacht
und jeder Kuss einen Wirbelsturm herbeiruft –
dann ist die Zeit der Sturmkrieger gekommen.

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland und seine Inseln. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht – die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Sie kennt jede seiner Bewegungen, seiner Narben, den Blick aus seinen tiefbraunen Augen. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen …

Warum dieses Buch:

Aufgrund des Titels! Der hat mich sofort neugierig gemacht. Natürlich finde ich das Cover auch total schick, also zack, hab ich es spontan mitgenommen.

Talon – Reihe von Julie Kagawa

Preis: je 16,99 €

Band: 1 bis 4

Verlag: Heyne>fliegt

Klappentext Band 1 Drachenzeit :

Drachen: gefährlich, magisch, unwiderstehlich!

Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen.

Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage …

Warum diese Reihe:

In letzter Zeit habe ich eine wahre Schwäche für die geschuppten Wesen. Keine Ahnung warum, aber Drachen faszinieren mich ungemein. Dass, die Cover einem auch noch voll ins Auge springen, tut sein übriges.

All diese Büche durften in den letzten Tagen in mein Regal ziehen und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie sie sind. Den Anfang wird Heliopolis machen, einfach weil ich so mega neugierig bin. Ein Leseupdate findet ihr auf meinem Instagram-Account: Zeilenwanderzauberin. Hat einer von euch schon eines dieser Bücher gelesen? Schreibt mir ruhig auf Instagram ❤

Eure Sandra

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Rezension zu „Dich Lieben“ von J. Kenner

Klappentext:

Nikki und Damien Stark führen eine erfüllte Ehe voller Vertrauen und unbändiger Leidenschaft. Doch schmerzhaft müssen sie erfahren, dass auch das größte Glück zerbrechlich ist. Gerade als ihr innigster Wunsch wahr zu werden scheint, bricht die Vergangenheit mit voller Wucht in ihr Leben ein und droht alles zu zerstören. Nikki und Damien müssen um ihre Liebe kämpfen wie nie zuvor.

Story-Aufbau

J. Kenner nimmt uns wieder mit in die Welt rund um Nikki und Damien. Wie auch schon die Vorgänger der Reihe waren auch wieder viel Gefühl und Hindernisse vorhanden. Das Eheleben ist nicht leicht, das müssen Nikki und Damien am eigenen Leib erfahren. Wenn einen dann auch immer wieder die Schatten der Vergangenheit einholen, kann das ganz schnell aus dem Ruder laufen. Auch wenn die Beiden durch ihre gemeinsamen Erlebnisse ein starkes Band verbindet, muss dieses gehegt, gepflegt und beschützt werden. In „Dich lieben“ erwartet einen wieder einmal eine Achterbahn der Gefühle. Auch wenn ich mir gewünscht habe, dass unsere beiden Protagonisten etwas mehr zusammengehalten hätten und öfters aufeinander zugegangen wären, war „Dich Lieben“ sehr schön zu lesen. J. Kenner hat einen einzigartigen Schreibstil der einen einfach berührt.

Bewertung ♥️

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

 

Instagram: Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Ein wilder Schwan“ von Michael Cunningham

Klappentext:

Michael Cunningham erzählt die alten Märchen neu – er betrachtet sie aus einem anderen Blickwinkel, hinterfragt sie mit Witz und Verve und zeigt dabei, wie zeitlos sie sind.

Noch nie waren Märchen so lustig und raffiniert, so düster und sexy – und so wahr. Rumpelstilzchen, Hänsel und Gretel, Schneewittchen und Rapunzel – wer erinnert sich nicht an die Gutenachtgeschichten aus der Kindheit, an Märchen, die uns verzauberten und schaudern machten. Einer der begnadetsten amerikanischen Schriftsteller holt nun diese und andere Märchen in unsere Gegenwart und erzählt, was sie verschwiegen oder vergessen haben oder wie es nach dem angeblichen Ende »wirklich« weitergeht. Und welch tiefe Abgründe sich an jeder Ecke auftun können. Die altüberlieferten Mythen über Könige und Prinzessinnen, Flüche, Zauber, Habgier und Verlangen erweisen sich in Michael Cunninghams spielerischen, so ironischen wie klugen Erzählungen als verblüffend modern und menschlich.

Story-Aufbau

Michael Cunningham nimmt alte Märchen und erzählt sie neu. Seine Interpretation von Hänsel und Gretel oder Hans und die Bohnenranke bringen einen zum Schmunzeln. Mit seinen düsteren und doch lustigen Geschichten fesselt er einen und man beginnt über den Wandel der Zeit nachzudenken. Immer wieder greift er zu neuen aktuellen Themen und mischt die Karten der uns bekannten Märchen neu. Satire trifft auf Märchen, eine unglaublich komische und doch faszinierende Mischung. Das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. Mir hat es jedenfalls mehr als nur Spaß gemacht es zu lesen.

Besondere Betonung verdienen die im Buch vorhandene Illustrationen. Sie sind unglaublich schön gestaltet, lehnen immer im direkten Bezug an die folgende Geschichte an und faszinieren einen.

Einen kleinen Abzug gibt’s dafür, dass nicht alle Geschichten wirklich durchdacht waren und manche etwas sehr in die Länge gezogen waren. Ein Wilder Schwan ist nichts für´s stundenlange Lesen, doch als lustiger Happen zwischendurch eignet es sich sehr gut.

Bewertung ♥️

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

 

Instagram: Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh

Klappentext:

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Protagonistin Sarah

Sarah wirkt auf mich unglaublich liebevoll und doch völlig chaotisch. Sie glaubt an das was zwischen Eddie und ihr war und kämpft wie eine Löwin um ihr Happy End. Wie sie sich an jeden noch so kleinen Strohhalm klammert, der ihr ihren Seelenverwandten zurückbringt, berührt einen zutiefst. Aber auch ihre tollpatschige, fast schon ulkige Art zieht den Leser in den Bann. Sarah hat einfach alles, durch ihre imperfekte, fast schon närrische Ader hat sie mein Herz in ihren Bann gezogen. Vor allem ihr Mut, ihr Glaube und ihr Wille faszinieren einen und nicht nur einmal musste ich schmunzeln. Sarah wirkt auf einen völlig machtlos, doch mit ihrer Hartnäckigkeit kämpft sie sich Stück für Stück voran.

Protagonist Eddie

Zu Beginn des Buches war Eddie absolut nicht mein Fall. Das lag aber größtenteils daran, dass der Leser von der lieben Rosie ganz schön auf die falsche Fährte gelockt wurde. Im Verlauf der Geschichte, vor allem zum Schluss, eroberte auch er mein Herz. Vor allem seine Trauer und sein Schmerz berührten mich. Gerne hätte ich ihn noch etwas tiefgründiger, mutiger und offener gewünscht. Leider kam es mir so vor, als würde er sich immer mehr zurückziehen.

Story-Aufbau

Alles in allem ist es ein wunderschöner, schmerzlicher aber auch spannender Roman mit vielen Wendungen, Überraschungen und Gefühlen. Ich habe geweint, gelacht, mitgefiebert und gelitten. Leider war an manchen Ecken zu viel Drama. Etwas weniger hätte es auch getan.

Bewertung ♥️

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

Instagram: Zeilenwanderzauberin