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Rezension zu „ENDGAME I – Der Bauer“ von Skye Warrens

Klappentext:

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.

Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.

Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Protagonistin Avery

Avery tut alles damit ihr Vater leben kann. Ihre bedingungslose Loyalität geht unter die Haut. Obwohl sie wie ein behütetes Vögelchen im Käfig aufwuchs, hat sie einen eisernen Willen und weiß was sie will. Sie kämpft obwohl ein Sieg aussichtslos ist. Ihr Mitgefühl, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr tiefer Wunsch, ein halbwegs normales Leben führen zu können, geben ihr Kräfte, gegen die nicht einmal die Unterwelt gewappnet ist. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Keiner versteht diese Worte besser als Avery und doch will sie nicht aufgeben, will diesen schweren Weg mit Würde gehen, einen Teil den sie in sich selbst verschließt um ihn zu schützen. Avery ist für mich der Inbegriff einer Feministin, einfach weil sie tut was getan werden muss. Sie setzt sich nicht auf einen Stuhl und wartet darauf, dass ihr Ritter in glänzender Rüstung daherkommt. In einer Welt in der sie wie ein Vieh verschachert wird, hält sie den Kopf oben wie eine Königin.

Protagonist Gabriel

Gabriel, undurchsichtig, launisch, faszinierend. Er gewinnt mit seiner berechnenden Art mein Herz. Wie in einem Schachspiel ist er immer zwei Schritte voraus und nur in wenigen Momenten lässt er Avery hinter den Vorhang aus Berechnung und Spielzügen schauen. Ob Gabriel Freund oder Feind ist, lässt sich für mich genauso wenig entscheiden, wie die Frage, ob Feuer oder Eis in seinen Adern wütet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre er wohl beides. Freund und Feind, Feuer und Eis. Ebenso wenig kann ich sagen, welche Seite ich an ihm mehr liebe, die düstere, fordernde oder die liebevolle, beruhigende, vertrauenerweckende Seite. Wie Avery stehe ich zwischen den Stühlen, bin mir nicht sicher was Wahrheit und was Berechnung ist, doch eines kann ich definitiv bestätigen, Gabriel ist ein unglaublich faszinierender und anziehender Mann. Ich kann es kaum erwarten, hinter seine Maske einen Blick zu werfen.

Story-Aufbau

Von der ersten bis zur letzten Seite, einfach nur Wow. Ich habe es weggesuchtet, die Seiten flogen nur so dahin und immer wieder dachte ich, nein es darf niemals enden! Verführerisch, Sexy, atemberaubend, das drückt nicht mal im entferntesten meine Gefühle aus. Das ganze Buch ist die Einleitung zu einem unglaublichen Schachspiel. Ein Tanz aus Spielzügen und Leidenschaft. Avery und Gabriel sind wie Dynamit und entführen einen in ein Spiel das so dunkel und düster ist, dass man einfach nicht anders kann als es zu lieben. Skye Warrens weiß wie man den schmalen Grad zwischen Thrill und Leidenschaft spielend leicht überbrückt. ENDGAME I – Der Bauer war unglaublich, und ich kann es kaum erwarten das Abenteuer mit Avery und Gabriel fortzusetzen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Sie gibt es erst seit Anfang 2018 und bestehen momentan aus 8 Mitarbeitern, 4 davon sind bereits Teil der Festa-Familie beim Festa Verlag, gewesen. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME I als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Das Schicksal des Winters“ von Lilly London

Klappentext

Hoch in den Bergen Skandinaviens, wohin sich niemals ein Mensch verirrt, ist meine Zuflucht.

Ein Fluch zwingt mich in die Einsamkeit; niemand kann in meiner Nähe überleben, niemand darf mich berühren. 

Ich habe mich damit abgefunden, für immer alleine zu bleiben … zumindest bis ein verirrter Wanderer an meine Tür klopft. Er ist unverschämt und geht mir auf die Nerven, dennoch sehnt sich etwas tief in mir nach seiner Nähe.

Er muss gehen.

Nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit, sondern auch, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin …

Protagonistin Maila

Maila, die Schneekönig. Laut Legende besitzt sie ein Herz aus Eis. Und doch berührt sie mit jedem Wort. Noch immer klingt ihr Schicksal in mir nach. Mit unglaublichem Mut im Herzen nimmt sie einen mit in die Welt des kalten Skandinaviens. Während der Geschichte wird schnell klar, Mailas Herz ist alles, aber nicht aus Eis. Obwohl das Schicksal ihr viele Lasten aufgebürdet hatte, trägt sie diese mit eisernem Willen und hat trotzdem eine Güte im Herzen. Im Laufe des Buches erscheint es, als würde Maila aus einem tiefen Winterschlaf aufwachen und zum Vorschein kommt eine bezaubernde Frau mit Stärke, einem guten Herzen und wieder erwachenden Wünschen nach mehr. Maila erobert mit ihrer stolzen und liebevollen Art mein Herz und mit jedem Kapitel wurde sie mehr und mehr eine gute Freundin für mich.

Story-Aufbau

In „Das Schicksal des Winters“ geht es märchenhaft zu. Ein Debütroman der unter die Haut geht. Mythen wurden liebevoll eingearbeitet und Anlehnungen an die Originalgeschichte sorgsam mit eingepflegt. Lilly London entführt in eine zauberhaft frostige Welt und würzt mit frechen kleinen Feen und prickelnden Momenten. Die Geschichte rund um die Schneekönigin war niemals lustiger, spannender und herzzerreißender. Einfach eine grandiose Märchenadaption die ich in einem Zug verschlungen haben. „Das Schicksal des Winters“ war meine erste Märchenadaption und obwohl mir die Geschichte rund um die Schneekönigin nicht zu 100 % geläufig ist, fand ich trotzdem unglaublich Gefallen an dieser. So wird Lilly Londons Schneekönigin wohl für immer die einzig wahre Schneekönigin in meinem Herzen sein und der vorweihnachtlicher Zauber lässt Platz zum träumen.

Message an die Autorin

Liebe Lilly ich war überwältigt. Diese Rezension erfolgt direkt nach dem ich deine wundervolle Geschichte an einem Stück gelesen habe. Alles was ich sagen kann ist, danke, danke für diese unglaubliche Geschichte, für dieses Feeling und für Maila die einen Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Ich bin wirklich stolz und froh, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen und freue mich schon auf mehr von deiner märchenhaften Welt.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Anmerkungen

„Das Schicksal des Winters“ war ein Rezensionsexemplar, was aber keine Auswirkungen auf meine Bewertung hatte. Denn jedes Wort das ich geschrieben habe, kam direkt aus meinem Herzen <3.

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Rezension zu „Second Chance“ von Rose Bloom

Klappentext

Sie sagten, ich wäre nicht gut genug für sie.

Sie sagten, sie und ich, das könnte niemals funktionieren.

Sie sagten, sie hätte etwas Besseres verdient.

Sie hatten recht.

Aber es interessierte mich nicht. Und ich zog sie hinab in die Dunkelheit. Bis ich selbst daran zerbrach.

Drogen, Armut und ein prügelnder Pflegevater. Das ist Tanners Leben, bevor Cassie auftaucht.

Tanner und Cassie wachsen in zwei unterschiedlichen Welten auf und fühlen sich doch zueinander hingezogen. Mit siebzehn verlieben sie sich bedingungslos, bis Tanner eine folgenschwere Entscheidung trifft und Cassie verlässt.

Sieben Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Doch es ist kein Zufall. Tanner hatte sieben Jahre, um zu dem Mann zu werden, den Cassie verdient.

Aber Cassie ist eine andere geworden. Kühl. Distanziert. Eiskalt.

Macht es Sinn, um etwas Altes zu kämpfen, wenn dich das Neue von sich stößt?

Oder vergisst man sich dabei unweigerlich selbst?

Es gibt so viele Gründe, dich zu lieben. Du bist mein Licht in der Dunkelheit und ich will endlich wieder sehen.

Protagonistin Cassie

Cassie zog mich von der ersten Sekunde an in ihren Bann. Obwohl sie als junges Mädchen unter enormen Erfolgsdruck stand, entfaltet sie sich mit Hilfe von Tanner zu einer unglaublich starken und lieben jungen Frau. Es tat wirklich gut, zu sehen wie sie lernt, für sich und ihre Träume einzustehen, umso schmerzhafter war es, als fast jede Hoffnung verloren ging. Doch selbst in den kältesten und dunkelsten Momenten von Cassies Leben will Tanner sie nicht aufgeben. Es gibt Momente, in denen man Cassie und ihre Art total verstehen kann, dann gibt es aber auch Momente, in denen man wirklich glaubt, dass ihr Herz zu Eis geworden ist. Als sie dann endlich wieder beginnt, zu Leben, entpuppt sie sich als willensstarke, gefühlvolle und gütige Frau, die einfach nur unglaublich verletzt wurde. Gerade das macht Cassie so sympathisch, ihre Mauer, die sie gebaut hat, hinter der sie sich versteckt. Der Wunsch, nie mehr so verletzt zu werden. Man konnte den Schmerz, den sie mit sich herumtrug, nicht nur fühlen, man fieberte auch endlich dem Ende dieses Schmerzes entgegen. Denn obwohl Cassie, Tanner immer wieder abweist, wünscht man ihr nur, dass sie endlich ihr gebrochenes Herz heilen lässt.

Protagonist Tanner

Der junge Tanner weckt in mir den Wunsch, ihm eine Bratpfanne über den Kopf zu hauen. Mal im ernst, dieses Klischeehafte „Ich bin nicht gut genug-Getue“ brrr ich hätte ihn am liebsten feste geschüttelt und angeschrien, dass er verdammt nochmal mit diesem Quark aufhören soll. Natürlich, wenn man es klarer und weniger emotional betrachtet, hatte er zwar allen Grund dazu, so zu denken, doch trotzdem hat er bei mir mit diesem Verhalten keine Sympathiepunkte gesammelt, einfach nur, weil Cassie deswegen so leiden musste (man muss einfach mitfiebern, was ein riesen Kompliment für die Autorin ist). Dass aus Tanner dann ein stattlicher Mann geworden ist, der alles versucht um Cassie zurückzuerobern, hat mein Herz dann doch wieder besänftigt. Hach ja und dann hab ich mich in ihn verliebt. Sein Wunsch, Cassie wieder zu dem leidenschaftlichen, fröhlichen und offenen Menschen zurückzuverwandeln, wie er immer wieder fällt, aber doch immer wieder aufsteht. All diese Eigenschaften zeigen: Tanner ist erwachsen geworden und endlich scheint er zu begreifen, dass er ordentlich Buße tun muss. Er hat seinen Stern nie aufgegeben und diese Erkenntnis gepaart mit seiner Beharrlichkeit und seiner Liebe zu Cassie, lassen ihn zu einem wahren Prinzen werden.

Story-Aufbau

In „Second Chance“ switchen wir zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Wir erleben das Gefühl der ersten Liebe, des ersten Kusses und des ersten Herzschmerzes. Bekommen Einblicke in den Erfolgsdruck unter dem viele Jugendliche leiden und lernen, wie sich dieser Druck auf die Persönlichkeit auswirken kann. Zwischen Erwartung und Enttäuschung, zwischen Liebe und Zielen, begleiten wir zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten. Cassie und Tanner verzaubert sowohl in jungen Jahren als auch sieben Jahre später.

Mit „Second Chance“ gelingt es Rose Bloom uns in ihren Bann zu ziehen. Mit liebevoll ausgearbeiteten Szenen und unerwarteten Handlungssträngen wartet sie des Weiteren mit Witz, Charme und prickelnden Momenten auf. Ich persönlich habe „Second Chance“ in einem Rutsch durchgelesen und kann es kaum erwarten, mit „Third Chance“ weiter zu machen.

Message an die Autorin

Liebe Rose, du hast mit „Second Chance“ ein wundervolles Werk geschaffen. Ich bin ganz verliebt in die Brüder und total gespannt auf die nächsten Bänder. Mit Cassie und Tanner hast du ein unglaubliches Duo zusammengestellt und mich in deinen Bann gezogen. Ich freue mich schon riesig auf mehr von dir ♥️

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Schicksal des Winters – Blogtour Charaktervorstellung Korax – Ein Rabe mit Herz

Korax ist ein Rabe der Gerda über den Weg läuft ( Originalfassung von „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen) als sie auf der Suche nach Kay ist und fast in einem Fluss ertrinkt. Als sie ihm begegnet, bittet sie ihn um Hilfe, will wissen, ob er Kay gesehen hat. Korax, so gütig und lieb er nunmal ist, berichtet Gerda gleich von allem was er weiß, bietet ihr sogar an, seine Verlobte, ebenfalls Krähe und Dienerin im Schloss, zu kontaktieren und gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg.

In einer Zeit in der Gerda sich einsam fühlt, kommt er zu ihr und schenkt ihr Trost und Freundschaft. Mit Rat und Tat steht er ihr zur Seite, hilft ihr, ohne selbst etwas zu erwarten. Gerade diese Eigenschaften machen Korax zu einem warmen Licht in eisiger Kälte.

Er steht in „Die Schneekönigin“ für Freundschaft, Güte und Selbstlosigkeit. Als helfende Hand ist er eine der wichtigeren Nebenfiguren und wärmt einem mit seiner aufgeschlossenen Art das Herz.

Er ist liebevoll, mutig und hilfsbereit. Wünschen wir uns nicht alle einen Korax?

Auch in „Das Schicksal des Winters“ von Lilly London – Autorin kommt Korax vor. Was er dort zu suchen hat, könnt ihr im Buch der lieben Lilly nachlesen.

Klappentext:

Hoch in den Bergen Skandinaviens, wohin sich niemals ein Mensch verirrt, ist meine Zuflucht.

Ein Fluch zwingt mich in die Einsamkeit; niemand kann in meiner Nähe überleben, niemand darf mich berühren.

Ich habe mich damit abgefunden, für immer alleine zu bleiben … zumindest bis ein verirrter Wanderer an meine Tür klopft. Er ist unverschämt und geht mir auf die Nerven, dennoch sehnt sich etwas tief in mir nach seiner Nähe.

Er muss gehen.

Nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit, sondern auch, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin …

Hier könnt ihr „Das Schicksal des Winters“ vorbestellen:

https://www.amazon.de/Das-Schicksal-Winters-Lilly-London-ebook/dp/B07JKGYHKF