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Rezension „Uhrwerk der Unsterblichen“ von Alexander Kopainski

Klappentext:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr 

markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.

Protagonist Avery

Avery hat mich sofort für sich eingenommen. Er hat eine überaus liebe Seite, geht in allem was er tut auf und hat eine Aura, die einem das Herz wärmt. Von der ersten Seite an fühlte ich mit ihm und war wahnsinnig gerührt von seinem Wesen, seinem Mut, seinem Mitgefühl. Er verschließt nicht die Augen und geht den Dingen auf den Grund und das macht ihn für mich zu einem wahren Helden. Denn egal wie oft ihm die Antworten durch die Finger rinnen, er gibt nicht auf. Die Reise mit Avery war unbeschreiblich und er wurde für mich zu einem guten Freund dem man überall hin folgen würde, weil man ihm blind vertraut. Ich kann kaum in Worte fassen, wie Avery auf mich gewirkt hat, einfach weil er so herzensgut ist. 

Story-Aufbau

Alexander Kopainski hat mit seinem Debütroman genau in mein Fantasy-Herz getroffen. Nicht nur, dass man sofort Avery in sein Herz schließt, nein, die Grundidee des Uhrwerks der Unsterblichen ist einzigartig und der Schreibstil wunderschön! Wirklich! Ich glaube ich habe noch nie einen Schreibstil als „schön“ bezeichnet aber genau das ist er. Man fühlt sich sofort in andere Zeiten versetzt und Alex schafft es Paris zum greifen nahe wirken zu lassen. Immer wieder bekam ich Gänsehaut, einfach weil die Sätze eine unglaublich mystische Atmosphäre erschaffen haben. Dann noch die Welt, die es zu entdecken gab. Alles war wunderbar durchdacht. Auch die Zeitsprünge hat der Alex spielend gemeistert. Zu keiner Zeit kam ich mir verwirrt bzw. aus der Geschichte gerissen vor, nein die verschiedenen Handlungsstränge haben sich ganz wunderbar ergänzt. Auch das Ende war unmöglich vorauszusehen aber nicht völlig aus dem Zusammenhang gerissen, was ich ja besonders liebe wenn es um „Detektivarbeit“ geht. Alles in allem war die Geschichte genau nach meinem Geschmack.

Alex Kopainski zeigt, dass er nicht nur wundervolle Cover gestalten kann, sondern auch ganz wundervolle Geschichten und ich freue mich schon sehr auf mehr von ihm!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️