Rezension zu „Catching Beauty – Du entkommst mir nicht“ von Jane S. Wonda

Klappentext:

Ich habe dich gehen lassen, aber das war ein Fehler. 

Und aus diesem habe ich gelernt.

Ich werde für dich töten.

Ich werde dein Leid rächen.

Ich werde dich für immer beschützen.

Nur nicht vor mir.

Denn ich bin dein eigentlicher Feind.

Protagonistin Amber

Amber entwickelt sich immer weiter, sie wird stärker, unbezähmbar und sie weiß was sie will. Mit dieser Entschlossenheit verzaubert sie mich und schmuggelt sich damit in mein Herz. Ihr Kampfwille und ihr Selbstbewusstsein puschen sie zu einer unglaublichen Frau. Auch ihr Drang sich zu Beweisen zeigt, sie ist es würdig an Cracks Seite zu sein. Sie erforscht immer mehr ihre Gefühle, beginnt damit sich und ihre Bedürfnisse zu akzeptieren und findet somit ihre Mitte. Amber hat sich für ein Leben entschieden, und mit jeder Zelle, steht sie hinter dieser Entscheidung.

Protagonist Crack

Crack beginnt damit aufzutauen und muss lernen, was es bedeutet, Rücksicht auf Amber zu nehmen, immer wieder bringt ihn genau das an seine Grenzen. Er gibt dem Drang, sie zu beschützen nach, entscheidet über ihren Kopf hinweg und bringt sich dadurch in Gefahr. Doch genau diese Eigenschaft zeigt, Crack hat ein Herz aus Gold. Unter all dem Dunkeln, strahlt ein warmes wundervolles Licht und sein vielschichtiger Charakter berührt einen.

Story-Aufbau

Jane S. Wonda hat wieder gezaubert! „Catching Beauty – Du entkommst mir nicht“ fesselt einen schon wie sein Vorgänger. Amber und Crack nehmen uns mit auf ein weiteres Abenteuer. Zwischen Gewalt, Todesgefahr und Adrenalin, baut sich zwischen den Beiden eine Bindung auf, die unter die Haut geht. Eine Achterbahn der Gefühle. Und eines wird schnell klar, eine Beziehung ist Arbeit, die immer wieder an die Nieren geht. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Friends – Küssen unmöglich“ von Tina Eugen

Klappentext:

Gleich zwei Schicksalsschläge bringen Judith Neumann dazu, ihr Herz einzufrieren. Lange Zeit vergießt sie keine einzige Träne und wird von den Leuten im Ort bereits Eiskönigin genannt. Leon, ihr bester Freund, fängt sie auf und ist für sie da, doch auch er scheitert immer wieder daran, die Kälte aus Judiths Leben zu verbannen.

Ein gemeinsames Wochenende bringt schließlich die Wende. Auf einmal sieht sie in ihm nicht mehr nur den besten Freund, sondern einen Mann, der sie tief im Inneren berührt. Darf sie dem Verlangen nachgeben oder ist Küssen unmöglich?

Ein winterlicher Liebesroman

Protagonistin Judith

Judith hat es nicht leicht, das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und sie flüchtet sich in ihre Arbeit. Trauer und Wut, Verzweiflung und Angst. All diese Gefühle versiegelte sie in einer Kiste, doch nach einer Zeit der Kälte beginnt das Eis zu schmelzen. Das Leben ruft Judith zurück und Stück für Stück befreit sie sich von ihrem Schmerz und eine lebensfrohe, junge und starke Frau kommt zum Vorschein. Mit ihrem tapferen Herzen, ihrer Liebe zu ihrer Tochter und ihrer durchschimmernden Kraft, verzaubert sie einen.

Protagonist Leon

Leon hat das Herz am rechten Fleck, er gibt Judith genau das was sie braucht, lockt sie aber auch aus ihrem Schneckenhaus. Mit seiner unbeschwerten aber auch einfühlsamen Art bringt er das Leben zu ihr zurück. Ein guter Freund, ein offenes Ohr, eine akzeptierender Hafen. Er zwingt nicht, er drängt nicht und er ist eine unverzichtbare Stütze. Wie er Judith gegenüber auftritt, wie er sich um Vicky kümmert, all das macht Leon zu einem wunderbaren Mann, der einem ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Story-Aufbau

Tina Eugen hat eine zauberhafte Geschichte geschrieben, mit Witz und Charme. Ein verwundbares Thema, eine unglaublich gefühlvolle Art des Trauerns. Immer wieder nimmt sie lockeren Humor, greift kleine Strahlen der Hoffnung auf und zieht somit den Leser in ihren Bann. Für mich ein ganz bezaubernder Winter-Roman mit Hürden die Stück für Stück genommen werden.  Einzig der Schreibstil gab mir ein wenig Schwierigkeiten auf, da jedes Detail, jede Regung beschrieben war, was meiner Ansicht nach nicht vonnöten gewesen wäre. Mit diesem hatte ich leider bis zuletzt zu kämpfen, weshalb es keine fünf Sterne von mir gibt. Trotzdem eine zauberhafte Geschichte, die definitiv lesenswert ist.

Bewertung

4 von 5 Sternen

⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension „Mr. Hateable“ von Sophia Chase

Klappentext:

Ein Verhältnis mit dem Chef – für Lauren ein No-Go!

Zum Glück ist ihr neuer Boss ein riesiger Mistkerl, arrogant, selbstverliebt und großkotzig. Leider ist er aber auch furchtbar attraktiv und scannt sie mit diesem einen bestimmten Blick, der sie bis in ihre Träume verfolgt.

Finley Shaw hat sich fest vorgenommen, aus seinen Fehlern zu lernen. Deshalb lautet sein oberstes Gebot: Lass die Finger von deiner Assistentin!

Doch er kann nicht aufhören, Lauren anzugaffen, als wäre sie das saftigste Stück Steak, das er jemals auf seinem Teller hatte. Dabei hat er im Augenblick sehr viel größere Probleme am Hals, die seinen Ruf gefährden, als nur die Frage, wie er Lauren ins Bett bekommen könnte.

Er weiß, dass er sie in ein Spinnennetz ziehen wird, das mächtiger ist, als er zu glauben vermag …

Protagonistin Lauren

Lauren weiß was sie will, hoch hinaus! Doch um ihr Ziel zu erreichen, muss sie von den besten lernen. Mit klarem Ziel stürzt sie sich voran und das mit einer eleganten und sympathischen Art. Dass ihr Chef ein Eisklotz mit Traumkörper ist, wirft sie allerdings doch etwas aus den Bahn. Die intelligente junge Frau hat nicht nur Feuer unterm Hintern, sondern auch im Blut. Ich mag ihre menschliche, völlig realitätsnahe Art einfach.

Protagonist Finn

Finn wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, dass er an der Spitze der Firma sitzt, ändert daran nichts. Immer wieder merkt man, er wurde dazu erzogen, dass die Welt ihm einmal gehören wird. Aber dem nicht ganz so charmanten Millionär, geschehen immer wieder kleine bis große Patzer und sowohl Führungstechnisch als auch privat steht einiges Kopf.

Story-Aufbau

Menschen machen Fehler, sie widersprechen sich, sie stampfen in Fettnäpfchen und manchmal muss man ihnen etwas vor den Latz knallen, damit sie wieder auf die richtige Spur kommen. Sophia Chase hat einen extrem realitätsnahen Protagonisten erschaffen. Finn ist weder ein eiskalter Superhero, noch besonnen, planmäßig oder ein alles wissender Champion. Er ist arrogant, ein Macho, etwas selbstverliebt und definitiv wankelmütig. Ja es ist eine Geschichte wie viele, ja es gab keine großen Überraschungen aber der Schreibstil war flüssig, die Protas sympathisch und definitiv amüsant. 

Bewertung

4/5 Sternen

⭐️⭐️⭐️⭐️