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Rezension zu „Aname Fear – Das Schattenamulett“ von Luna Wood

Klappentext:

Eine unsterbliche Seele, gefangen in einem sterblichen Körper.

Ein zerstörtes Land, das auf seine Retterin wartet.

Eine Aufgabe, die den sicheren Tod bedeutet.

Und eine Liebe, die die Zeit überdauert.

Seit frühster Kindheit wurde Lijana im Kampf trainiert, doch nichts konnte sie auf das Schicksal vorbereiten, das ihr bevorsteht. Ein schöner Fremder entführt sie in seine Welt: In ein Reich, das einst von den Elfen bewohnt war und in dem die Elemente der Quell der Macht sind. Sie zu finden und in dem heiligen Turm zu vereinen ist die Aufgabe der Elementträgerin. Doch bisher hat jede Auserwählte auf dieser Suche ihr Leben verloren.

Lijana wird zur entscheidenden Figur in einem grausamen Spiel um Herrschaft, Liebe und Tod. Während ihrer Reise durch die fremde Welt droht sie mehr zu verlieren, als nur ihr Herz …

Protagonistin Lijana

Lijana ist alles, nur nicht auf den Kopf gefallen, sie ist herrlich ehrlich und ihre teils ruppige Art machten sie mir auf Anhieb sympathisch, vielleicht, weil ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Man merkt schnell, dass sie sich einen Panzer zugelegt hat, den sie hinter ihrem teils doch recht losen Mundwerk versteckt. Sie neigt dazu, überstürzte Entscheidungen zu treffen, was sie nicht nur einmal in Schwierigkeiten bringt, doch trotzdem gibt sie nicht auf und je tiefer sie in den Strudel der magischen Welt gezogen wird, desto reifer, erwachsener und auch besonnener geht sie an die Dinge heran. Ich mochte ihre Entwicklung während der Geschichte sehr und freue mich auf ein Wiedersehen mit ihr, auch um zu sehen, wohin der Weg sie führt und wie die Handlungen und Geschehnisse ihre Wirkung auf die Charakterbildung haben.

Story-Aufbau

Ein Debütroman mit Potenzial. Luna Wood ist mit ihrer Geschichte gewachsen, das merkt man auch im Buch. Kommt man zu Beginn des Buches etwas schwer hinein, ist, wenn es einen gefangen genommen hat, kaum ein Weglegen möglich. Immer tiefer taucht man ein und einige Überraschungen hauen einen aus den Socken. Mitfiebern, rätseln, fluchen und lachen, alles war dabei. Luna Wood hat eine Welt erschaffen, vollgepumpt mit Magie, Schönheit aber auch Gefahr. Wenn man über kleinere „Anfänger-Fehler“ hinwegsieht, und Ausdauer beweist, wird Anam Fear einen umhauen und einen in eine Welt entführen in der es unfassbar viel zu entdecken und zu erforschen gibt mit einer Protagonistin, die ihr Herz am rechten Fleck hat und eine anständige Schimpferei bietet.