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Rezension zu „Dollars – Buch 2: Dollars“ von Pepper Winters

Klappentext: 

»Wäre es Schwäche, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde, oder noch ein Zeichen von Stärke, weil ich es ihm verwehre?«

Die schwer verletzte Pim ist zwar gerettet, doch nicht frei: Ihr Gefängnis ist jetzt eine Yacht mitten im Ozean.

Ihr neuer Besitzer ist ein steinreicher, kaltblütiger Killer, der verwirrend anziehend auf die schweigende Sklavin wirkt.

Ja, Pim verdankt Elder Prest ihr Leben. Aber dennoch ist er ein Monster. Und er will alles von ihr. Ihre Stimme ist nur der Anfang …

Protagonistin Pim/Tasmin

Pim haut mich auch im zweiten Band einfach um. Sie ist nun endlich mehr oder weniger in Sicherheit, hat aber eine unfassbare Selbstgeisselung in sich verankert. Ihre Gefühle, ihre Gedankengänge, ihre Ängste. Alles geht mir unter die Haut und zwar bis aufs Blut. Litt Pim im ersten Band unter Höllenqualen, so kümmert sie sich zusammen mit Elder im zweiten um ihre Verbrennungen, Verbrennungen die sich bis in die Knochen gefressen haben.  In Pim bilden sich im laufe der Geschichte zwei Lager, angeführt von starken, mutigen jungen Frauen. Einmal ist da Pim, die Sklavin, die verlorenen, die vorsichtige. Sie will flüchten, fliehen, verstecken und nie wieder auch nur einen Mann in ihrer Nähe haben. Sie kämpft und lange Zeit hat sie das Ruder fest in der Hand. Doch dann erwacht ein Teil in Pim der sehr lange geschlummert hat. Tasmin, leidenschaftlich, mutig und frei und ein Hach von Abenteuerlust in sich tragend. Doch wer der beiden wird am Ende siegreich hervorgehen? 

Story-Aufbau

Pepper Winters hat es wieder bewiesen. Sie hat mit „Dollars – Buch 2: Dollars“ ihren Platz als meine All-Time-Favorit-Author wieder gnadenlos verteidigt. Pepper reißt mit ihren Worten Wunden auf, stellt das Innerstes auf den Kopf und setzt einen wieder zusammen. Ihre Worte gehen nicht nur unter die Haut, nein, sie schleichen sich in die Seele des Lesers. Obwohl so viel Düsternis und Trauer, so viel Hass und so viel Leid auf ihre Protagonisten wartet, ist da immer dieser Wunsch nach Leben. Dieser Glaube daran, dass es ein Morgen geben wird. Ich liebe diesen Lichthauch den sie einem in tiefster Dunkelheit schenkt. Für jeden Dark Romance-Fan, für alle Überlebenskünstler, für jene die, die Dunkelheit lieben, ist Dollars ein Must-Read!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️