Rezension zu „Nightmare Alley“ von William Lindsay Gresham

Klappentext:

Stanton Carlisle lernt die schmutzigen Tricks der Jahrmärkte und wird zum skrupellosen Gauner. Er gibt sich als spiritueller Guru aus, um die Reichen und Schwachen auszunehmen. Doch sein Spiel der Täuschungen und Lügen treibt ihn geradewegs in die Albtraumgasse …

Protagonist Stanton

Stan war für mich ein sehr überraschender Charakter. Denn alles an ihm war darauf ausgelegt, keinen Funken Sympathie zu entwickeln. Trotzdem hat mich sein facettenreiches Wesen von der ersten Seite in den Bann gezogen. Er will höher, weiter, schneller, besser. Ohne auch nur einmal an jemand anderen zu denken als sich selbst. Krass, ja. Aber warum musste ich dann unbedingt wissen wie es weiter geht? Was hinter der schillernden Fassade des Tricksers steckt? Weil er fasziniert und sein Verhalten mich selbst außerhalb der Lesestunden beschäftigte. Stan ist was er ist, ein Gauner, ein Lügner, ein Egoist. Wenn man mit diesem Wissen in dieses Buch geht, hat man absolut kein Problem mit Stan. Heldenhafte Protagonisten gibt es wie Sand am Meer, da kommt ein Stan gerade recht.

Story-Aufbau

Mein erstes Buch von Festa, das nicht unter die Dark Romance-Schiene fiel und ich habe versucht, wie ein weißes leeres Blatt in diese Geschichte zu gehen. Ohne Erwartungen, ohne Vermutungen und trotzdem mit allem rechnend. 

Der Schreibstil war ungewöhnlich wenn man nur „aktuelle“ Schreibstile gewöhnt ist, aber nach ein paar Stolperern findet man rasend schnell in die Geschichte. Man beachte auch, dass das Buch vor guten 70 Jahren geschrieben wurde.

Eigentlich ist „Nightmare Alley“ mit wenigen Worten am besten beschrieben. Düster, fesselnd, manipulativ, berauschend. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefangen. Gefangen von dieser mir fremden Zeit, der Düsternis und der Verzweiflung die sich durchweg gezeigt hatte. Wir erleben Stan wie er aufsteigt und fällt und dabei fühlt man sich wie in einem Strudel aus Emotionen und Faszination. Nach dem Lesen kann ich noch nichtmal genau sagen, was so fesselte. Ob es Stan war, Molly, das Gesellschaftsbild, der Schreibstil. Alles in allem war es einfach eine tolle Geschichte in die man sich einfach fallen lassen muss. 

Mein erstes Nicht-Festa-Dark-Romance-Buch und garantiert nicht mein letztes!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Secret Service 0: Das Guide Book“ von Cocoa Fujiwara

Klappentext:

Der Band 0, das Guide Book zur Erfolgsserie SECRET SERVICE von Cocoa Fujiwara, bietet auf 176 Seiten Hintergrundinformationen, Bonusstorys und wunderschöne Farbillustrationen rund um das Maison de Ayakashi und deren mysteriösen Bewohner. Das Highlight des Bandes ist eines der seltenen Interviews der extrem schüchternen und 2015 leider verstorbenen Autorin Cocoa Fujiwara. Sie verrät unter anderem wie die Serie entstanden ist, wie sie ihre Charaktere entwickelt hat und vieles mehr. Der Band erscheint im größeren Format mit schönen Farbseiten und als edle Hardcover-Ausgabe!

Fazit:

Dieses Guide Book habe ich mir geholt, weil ich den Manga dazu unfassbar gefeiert habe. Und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht. Es beginnt erstmal mit wirklich schönen Zeichnungen von Fujiwara, dazu kommt eine Einführung in die Welt des Manga. Ich liebe die Farben und das Design sehr und man merkt einfach, Qualität vom feinsten.

Man bekommt einen Haufen Hintergrundinformationen, Erklärungen und Einblicke in das Akayashi-Haus. Es ist unfassbar interessant und wirklich schön dargestellt. Besonders interessant fand ich die Rohzeichnungen von Fujiwara, weil man so einen richtigen Einblick bekommt, wie so ein Manga entsteht und wie er sich entwickelt. 
Ein wirklich tolles Guide-Book für Fans des Mangas, mit vielen Infos, Beispielen, einem einzigartigen Interview und liebevoll gestalteten Seiten.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „With your Eyes“ von Rose Bloom

Klappentext:

Drei kleine Wörter, die dein Leben verändern und alles, was du dir erträumt hast.

Du wirst blind.

Sutton ist siebzehn, steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss und beginnt nach den Ferien ein Kunststudium in New York. Eigentlich.

Denn als sie die Diagnose fortgeschrittene Retinitis pigmentosa erhält – eine Augenkrankheit, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge hat –, muss sie alles infrage stellen, was sie sich für ihre Zukunft ausgemalt hat.

Sutton wird blind sein und das Leben, das sie sich gewünscht hat, vielleicht niemals führen können.

Dann trifft sie Blake, den sie aus der Schule kennt und der vor Kurzem einen ebenso weitreichenden Schicksalsschlag erlitten hat. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie in zwei völlig unterschiedlichen Welten gelebt haben.

Aber das ist nun nicht mehr wichtig. 

Wichtig ist nur das Gefühl, das sich zwischen ihnen entwickelt. In ihrem Inneren herrscht das gleiche Chaos, das gleiche wirre Bunt, das beide zueinander zieht.

Kurzerhand begeben sie sich auf eine Reise, mit dem Risiko, aus dieser nicht mehr heil zurückzukommen.

Protagonistin Sutton

Sutton hat mein Herz so tief berührt, wie es selten eine Protagonistin konnte. Denn sie wird vor eine dunkle Zukunft gestellt und wir begleiten sie auf dem Weg, genau dieser entgegenzutreten. Ich hab sie mit ihrer strebsamen und schüchternen Art lieben gelernt und sie vergöttert als sie aus ihrem Kokon kommt und ihren Weg tapfer geht. Ihr Charakter, ihr Schicksal und ihr aufrichtiges Herz gehen mir unter die Haut. Sutton ist für mich eine wahre Heldin und ich liebe sie mit all ihren Fehlern, ihren Macken und ihren Ängsten. Eine Protagonistin die sich tief in mein Herz geschlichen hat.

Story-Aufbau

Rose weiß wie sie Gänsehaut beschert, weiß, wie sie zu Tränen rührt. „With your Eyes“ ist eine Geschichte so traurig, aber auch so wunderschön, dass man nicht anders kann als mitzufiebern. Noch immer spüre ich das Brennen in meinen Augen, der Gefühlscocktail und das Ende lässt mich noch nicht los. Für alle Leser, die das ganz große Gefühl suchen, ist „With your eyes“ ein Must-Read denn es nimmt einen auf eine Achterbahn der Gefühle, wo man keine Kurve kommen sieht und wo man am Ende sprachlos und mit einer Vielzahl von Gefühlen zurückbleibt. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Hurting: Als du mich gestohlen hast“ von Lucy van Smit

Klappentext:

Nordic Noir trifft auf Brontës Sturmhöhe.

Nell glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick – bis sie Lukas begegnet. Dem attraktiven und irgendwie wilden Jungen im Wolfsmantel. Mit Lukas wird ihr Leben schöner, mit ihm kann sie glücklich sein. Doch Lukas verfolgt einen finsteren Plan und als Nell das begreift, ist sie schon mitten im Nirgendwo, hat ein Kind entführt und wird von der Polizei gesucht. Und hier, in der Einsamkeit norwegischer Wälder, beginnt für sie ein Überlebenskampf – gegen die Natur, gegen Wölfe, gegen den Schmerz und gegen den Jungen, den sie liebt.

Protagonistin Nell

Nell hat es nicht leicht, gebeutelt mit einem alkoholkranken Vater und einer krebskranken Schwester und ohne Mutter, trägt sie eine unfassbare Last auf ihren Schultern. Doch sie gibt nicht auf, versucht irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen. Von der ersten Seite an mochte ich sie, auch ihre Schwächen und wie sie sich immer mehr nach Liebe gesehnt hat. Sie war ein Charakter mit Tiefgang und wirklich unfassbar interessant. Das Geschehen aus ihrer Sicht war authentisch und spannend. Man konnte sie fast immer vestehen, ihre Handlungen, ihre Gefühle. Nur manchmal war sie mit etwas zu leichtgläubig bzw. Naiv aber in Anbetracht ihrer Situation war es wiederum verständlich.

Story-Aufbau

Vor allem der Klappentext hat mich gefangen genommen und die ersten Kapitel haben dies nur fortgeführt. Man fällt quasi in diese Geschichte und kann das Buch kaum weglegen. Der Schreibstil ist unfassbar gut, der Spannungsbogen konstant gehalten. Man wankt während dem Lesen immer wieder zwischen Drama und Thriller, wobei das Drama fast schon überwiegt. Die Geschichte ist sehr ausgeklügelt und der Ort des Geschehens, Norwegen, wunderschön beschrieben. Ein tolles Buch, mit einem starken Hang zur Dramatik und einer viel zu naiven, liebe suchenden Protagonistin. Ich kann es nur empfehlen und wenn man über die eine oder andere „zu leichte“ hinwegsieht ist die Geschichte auch extrem realistisch. Vor allem haben mir die Gefühlsnuancen der beiden Protagonisten sehr gefallen, aber lasst euch selbst überzeugen.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)“ von Rebecca Ross

Klappentext:

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Protagonistin Brienna

Brienna war mal eine wahre Abwechslung als Protagonistin. Sie ist ein sehr sanftes Wesen, das wirklich liebenswert ist. Obwohl sie den einen oder anderen Rückschlag erleiden muss, bleibt sie tapfer und gibt ihr bestes. Sie begegnet Menschen offen und respektvoll, ist treu und liebevoll. Ich mochte sie gern, weil sie eine wahnsinnige Entwicklung im Verlauf der Geschichte macht und dabei immer sie selbst bleibt. 

Story-Aufbau

Der Schreibstil von Rebecca Ross ist wirklich schön und detailliert, allerdings sind die Auflistungen am Anfang des Buches auch wirklich nötig um den Überblick zu behalten. Ansonsten war die ganze Story wirklich mega interessant und spannend. Man konnte richtig abtauchen und immer wieder hat man sich gefragt, wohin Briennas Weg wohl führen wird, ob sie und Cartier ihr Glück finden werden. Rebeccas Charaktere haben eine wundervolle Vielschichtigkeit und ich mag es, dass ihnen auch die wichtigen Ecken und Kanten nicht fehlen. Man macht eine spannende Reise mit Brienna mit und kann am Ende des Buches Band 2 kaum erwarten. Eine wirklich gelungene Geschichte die einen berührt.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Elfenkrone“ von Holly Black

Klappentext:

Sie sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet …

»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

Protagonistin Jude

Jude will dazu gehören und sie will endlich akzeptiert werden. Doch am Hof der Elfen ist das nicht so leicht. Das einzige was Jude helfen könnte, wäre Macht und diese erhält sie nur wenn sie stark wird. Ich liebe starke Protagonistinnen, das weiß jeder, was ich nicht mag, sind Protagonistinnen, die nicht mitdenken. Leider brennen bei Jude immer mal wieder zu schnell die Sicherungen durch, was sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringt und das geht hin und wieder ganz schön auf den Zeiger. Doch davon mal abgesehen, konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzen und mochte sie als Protagonistin gern.

Story-Aufbau

Das Buch wurde mega gehypte und schon allen wegen des Covers würde ich sofort in der Buchhandlung danach greifen. Ein ganz großes Lob geht erstmal an den Verlag, denn sie haben das Cover der englischen Ausgabe verwendet was ich sehr gut finde weil es super aussieht und passt. 

So jetzt zum Schreibstil. Ich finde ihn wirklich klasse! Ich war sofort drin und hab mitgefiebert und das nicht zu knapp. Ich mag die schöne und detaillierte Beschreibung der Autorin mega und kann nur sagen, an Spannung hat es auch nicht gemangelt. Sie hat tolle und unterschiedliche Charaktere erschaffen und die Seiten flogen nur so dahin. Ganz klar eine Leseempfehlung von mir.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ von Lena Kiefer

Klappentext:

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht

Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass …

Protagonistin Ophelia

Ophelia hat mich einfach umgehauen! Ich bin sowas von verliebt in sie, verliebter geht es nicht! Sie hat ordentlich Pfeffer im Hintern, und lebt das Wort Rebellion richtig aus. Gott hab ich mit ihr mitgefiebert! Aber auch die kleinen Momente, in denen sie Schwäche zeigt, die Szenen die sie aus der Bahn werfen, das süße aufkeimen der Liebe. Hach ich hab es einfach alles gefühlt und vieles mehr. Ophelia ist eine grandiose Protagonistin, die ordentlich was im Köpfchen hat.

Story-Aufbau

Das Debüt von Lena Kiefer hat mich sowas von begeistert! Lange habe ich nicht mehr so ein gutes YA-Buch gelesen und kann es einfach nur weiterempfehlen. Lena hat sich unglaublich viel Gedanken über diese „Zukunft“ gemacht und das merkt man an jeder Seite. „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ ist mit einer ordentlichen Portion Spannung gewürzt aber vor allem mit unfassbar facettenreichen Charakteren. Ein tolles Buch, ein toller Auftakt und ein schmerzvoller Cliff der einen sehnsüchtig auf August warten lässt!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Der Bücherdrache“ von Walter Moers

Klappentext:

Die Buchlinge sind wieder da!

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.

Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

Story-Aufbau

Also vorne Weg: „Der Bücherdrache“ war mein erstes Buch von Walter Moers aber mich hat es einfach überhaupt nicht gestört. Ich dachte zu beginn: mhmm hoffentlich komm ich auch ohne das vorherige Abenteuer der Buchlinge gelesen zu haben rein und das ging auf jeden Fall! Die Illustrationen haben dabei sehr geholfen. Ich finde die Geschichte wirklich schön und schade, dass sie so kurz war. Es gibt eigentlich überhaupt nichts zu meckern und meine Nichten fanden das Abenteuer der Buchlinge wirklich toll. Ich bin froh, es gelesen zu haben und werde mir auch so schnell wie möglich mehr von Walter Moers Buchlingen holen.

Illustrationen:

Besonders möchte ich die zauberhaften Illustrationen hervorheben. Sie sind wirklich mit unfassbarer Liebe zum Detail gezeichnet und machen aus dem Buch etwas ganz besonderes.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Lie: Vertraue mir nicht …“ (Being with you-Serie 4) von Karina Halle

Klappentext:

Ihre Liebe ist gefährlich, doch können sie ihr widerstehen?

Brigs McGregor hat die schlimmste Zeit seines Lebens hinter sich. Doch seine neue Stelle am King´s College in London ermöglicht ihm vielleicht einen Neuanfang. Gäbe es da nicht ein Problem: Natasha, die Frau, die er über alles geliebt und verloren hat, taucht wieder in seinem Leben auf. Das Band zwischen ihnen ist so stark wie immer, doch das Geheimnis, das sie verbindet, könnte beide auf ewig brechen … 

Protagonist Brigs 

In diesem Band war ich sehr von Brigs berührt. Er hat furchtbares durchgemacht und das hat mich mitgerissen. Ich muss sagen, ich hab mich schon ein bisschen in ihn verguckt, weil seine Art einfach so einnehmend ist. Er gibt nicht auf, will endlich glücklich und zufrieden sein und steht sich dabei manchmal etwas selbst im Weg aber hey, er ist so ein unfassbarer interessanter Protagonist, dass man so richtig mitfiebern kann und ihm eigentlich nur endlich etwas Glück wünscht.

Story-Aufbau

Im letzten Band der Being with you-Serie von Karina Halle hat sie nochmal alles gegeben und einen gebührenden Abschlussband geschrieben. Ihr Schreibstil war wieder perfekt, ihre Protagonisten interessant und fesselnd und an sprühenden Funken hat es dieses mal auch nicht gemangelt. Auch die „Zeitsprünge“ waren super gewählt und störten mich keinesfalls beim lesen, was auch nicht ohne ist. Ich bin schon ein wenig traurig denn die Reihe war einfach wirklich super und bestimmt nicht die letzte, die ich von dieser Autorin gelesen habe.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Play: Spiel nicht mit mir …“ (Being with you-Serie 3) von Karina Halle

Klappentext:

Sie war immer mutig, doch das Spiel mit ihm könnte sie verbrennen …

Kayla Moore war bisher immer auf der Suche nach wilden Abenteuern. Doch sie spürt, dass ihr das nicht mehr ausreicht. Sie hat genug von Bekanntschaften für eine heiße Nacht. Gerade da taucht Lachlan McGregor in ihrem Leben auf. Der unwiderstehliche schottische Rugbyspieler ist ein äußerst geheimnisvoller Bad Boy. Schweigsam und unglaublich attraktiv. Und Kayla muss sich entscheiden: Will sie sich erneut auf das Spiel der Liebe einlassen oder hat sie zu viel Angst davor?

Protagonistin Kayla

Kayla ist eine durchgeknallte liebenswerte Persönlichkeit. Ich mochte sie sehr, weil sie einen einfach immer zum lachen bringen kann und auch ein offenes und fröhliches Wesen hat. Natürlich ist auch bei ihr nicht alles eitler Sonnenschein. Gerade dieser Kontrast und ihr Wunsch, stärke zu zeigen, hat mich wirklich beeindruckt. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie mir zu oft, die „Starke“ gezeigt hat. Auch waren manche Handlungen von ihr ein Widerspruch, was mich etwas gestört hat.

Story-Aufbau

Wie immer war der Schreibstil makellos. Karina Halle weißt einfach was zieht und beeindruckt mit unfassbar schönen Szenen. Ich mochte das schon an ihren vorherigen Büchern sehr. Leider finde ich, dass „The Play“ bisher das schwächste dieser Reihe war. Ich konnte nicht so richtig mit Lachlan warm werden, woran das lag, kann ich nicht mal genau benennen. Es war mir einfach zu wenig Chemie zwischen den beiden und das Knistern hat einfach gefehlt. Ich bin schon sehr auf den letzten Band gespannt, und ob dieser mich wieder mitreißen kann.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️