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Rezension zu „Broken Fairytale: Violet“ von Lizzy Jacobs

Klappentext

Violet Harper hat nach dem Tod ihres Mannes vor drei Jahren jeglichen Halt verloren und flieht seitdem vor ihrer Vergangenheit. Die junge Frau hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, um den tragischen Schicksalsschlag zu vergessen.

Aktuelle Station ihrer Flucht ist ein verschlafenes Städtchen in Kanada, in dem niemand sie kennt und keiner Fragen stellt, die sie nicht beantworten möchte. Doch dann trifft sie auf Connor Brady, seines Zeichens Profisportler und dazu heiß wie die Sünde selbst. Der attraktive Baseballspieler flirtet auf Teufel komm raus mit Violet, die sich zunächst gegen die Anziehung wehrt, die er auf sie ausübt.

Aber Connor löst Empfindungen in ihr aus, die sie längst verloren glaubte. Er bringt ihr gebrochenes Herz gegen ihren Willen in Aufruhr und lässt es bei jeder Begegnung schneller schlagen. Schon bald muss Violet sich fragen, ob es die große Liebe vielleicht auch ein zweites Mal geben kann.

Stellt sie sich der Antwort, oder weigert sie sich und verpasst damit womöglich beinahe ihr Happy End?

Protagonistin Violet

Violet hat einiges durchmachen müssen. Sie hat erlebt, was ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen würde. Schon allein dafür, finde ich sie bewundernswert und tapfer. Im Laufe des Buches wird schnell klar, dass Violet sich gefühlstechnisch etwas verlaufen hat. Sie ist vollgepumpt mit Trauer, Einsamkeit, Selbstquälerei und auch Wut. Wut auf das Leben, auf ihren Mann, auf sich selbst. Ich denke, es sind diese Emotionen, die mich wirklich berührt haben. Das Leben spielt nicht fair, und Violet hat das auf die harte Tour gelernt. Umso schöner war es, als Schritt für Schritt aus diesem Gefühlsgefängnis ausbricht und wieder lernt, was es heißt zu leben.

Story-Aufbau

Wie immer war der Schreibstil von Lizzy wunderschön, heiß, mitreißend und packend. Sie hat Violet und Connor vielschichtig gemacht, das offensichtliche hinter Worten verpackt und Gefühle wiedergespiegelt, die man nur versteht, wenn man selbst Trauer kennt. Ich mochte diesen Teil der Reihe wieder sehr. Einziger Kritikpunkt, es waren ein paar Worte dabei, über die ich gestolpert bin. Manchmal wollten sie nicht recht zur Situation, oder aber zur Person passen. Doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es alles in allem eine schöne Story mit reichlich prickelnden Stellen.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️