Rezension zu „Ein Himmel aus Gold“ von Laura Wood

Klappentext:

Das leerstehende herrschaftliche Cardew-Haus übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die siebzehnjährige Lou aus. Immer wieder schleicht sie sich in die alte Bibliothek darin und liest – bis sie eines Tages von den Besitzern überrascht wird. Die reichen Geschwister Robert und Caitlin finden Gefallen an ihr und laden sie zu ihren rauschenden Festen ein. So betritt Lou eine ihr bislang fremde Welt voll Glamour und Cocktailpartys. Und immer mehr verfällt sie Roberts Charme. Doch kann der reiche Cardew-Spross wirklich Gefühle für sie hegen?

Fazit:

Wir begleiten Lou durch das Leben in den 20ern und mit ihr gemeinsam stehen wir an einem Punkt an dem sie entscheiden muss, wohin ihr Leben hinführen wird. Ich fand den Schreibstil von Laura Wood wirklich mehr als angenehm. Obwohl das Buch in den 20ern spielte, war der Text fließend und leicht verständlich ohne, dass die Moderne die Atmosphäre der 20er zerstört. Ich mochte die schillernden Partys sehr und konnte die Faszination, die sie auf Lou ausübten, durchaus verstehen. Lou ist zu beginn des Buches mehr Mädchen als Frau, wandelt sich doch enorm. Ich mag es, wie dieser Prozess sich nach und nach anschleicht und bestärkt. Man kann Lou förmlich beim Erwachsen werden zuschauen. Dabei hat die Story alles was man braucht, Gefühl, Selbstfindung, Mut und das Streben nach mehr im Leben. 

Das Setting ist wirklich magisch aufgebaut, allerdings hätte ich mir hier und da ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Einige Kapitel waren sehr Gefühlvoll, drehten sich aber ansonsten nicht wirklich um viel. Den einen oder anderen Twist hätte ich mich dazu gewünscht. Ansonsten war das Buch absolut lesenswert mit einer süßen By-The-Way-Liebesgeschichte die zum Glück nicht zu viel Raum eingenommen hat, so dass man sich einfach mehr auf Lou und ihre Entwicklung konzentrieren konnte.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️