Rezension zu „Nachtblütenkuss“ von Yuna Drake

Klappentext:

Alizée ist jung, frech und wohnt in London.

Während sie nachts als Eskorte arbeitet und einen eigenen Nachtclub besitzt, studiert sie tagsüber an einer Eliteuniversität.

Sie hat viele Namen, viele Gesichter, viele Identitäten, um nicht gefunden zu werden.

Waffen sind ihre besten Freunde.

Geld ihre Garantie, um am Leben zu bleiben. 

Gefälschte Identitäten sind ihr Schutz vor dem skrupellosesten Killer der Welt.

Denn sie ist die Mafiaprinzessin New Yorks – ihr Exverlobter auf der Suche nach ihr.

Fazit

„Nachtblütenkuss“ ist der Debüt-Roman von Yuna Drake, allerdings habe ich die danach folgenden Bücher als erstes gelesen. Dadurch ist mir die wahnsinnige Entwicklung der Autorin in Sachen Schreibstil und Umsetzung nur noch mehr bewusst geworden. „Nachtblütenkuss“ ist ein tolles Buch, alles was danach kam, war noch besser. Trotzdem ist es ein klassischer Yuna Drake, das heißt, mich konnte die Geschichte von Anfang an fesseln.

Alizée als Protagonistin war wirklich unterhaltsam. Sie ist stark, eigensinnig und einnehmend. Obwohl sich gefühlt die ganze Welt etwas anderes für sie vorstellt, geht sie ihren Weg. Das macht sie mir unglaublich sympathisch. 

Die erste Hälfte des Buches, war ich mir nicht sicher wo es hinführt, was das Lesen unglaublich spannend gemacht hat. Man hat an jeder Ecke etwas vermutet und man wurde nie enttäuscht, aller höchstens derbe überrascht. 

Wer ist der Bösewicht in diesem total verwirrenden Spiel? Und wer bekommt sein Happy End? 

Fragen, die einen während dem Lesen immer wieder in den Kopf springen. Schlussendlich macht man eine 180-Grad-Wendung durch und mit dem was in der zweiten Hälfte des Buches passiert, hab ich meinen Frieden geschlossen. 

Alles in allem ist „Nachtblütenkuss“ eine tolle Dark-Romance-Story mit ein kleines bisschen Potential nach oben, das die Autorin mit den nach „Nachtblütenkuss“ folgenden Büchern schon weit aus übertroffen hat. 

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️