Rezension zu „Consequences – Buch 2“ von Aleatha Romig

Klappentext:

Für die Öffentlichkeit ist Anthony Rawlings der attraktive, einflussreiche Geschäftsmann, der den hinterhältigen Giftanschlag seiner jungen Frau Claire überlebte. Diese sitzt nun in einem Staatsgefängnis und kennt als Einzige die Wahrheit. Es war Tony, der Claire nicht nur entführt, kontrolliert und auf jede körperliche und seelische Art dominiert hat … sondern auch verführte, liebte und sich ihrer schließlich entledigte.

Doch das Netz aus Intrigen und tödlichem Spiel spannt sich weiter als Claire ahnt. Ihr wird eine Schachtel in die Zelle geschickt, deren Inhalt Anthony Rawlings wahre Identität und Skrupellosigkeit enthüllt.

Fazit:

Schon wie in Buch 1 nimmt Aleatha Romig uns mit auf einen totalen Mind-Fucker-Trip. Nie hätte ich erwartet, wie es mit Anthony und Claire weitergeht. Umso faszinierter bin ich von Buch 2. 

Obwohl man immer wieder denkt, nein, nein, das ist doch nicht okay, verdreht sich die ganze Geschichte zu einem einzig logischen Konstrukt. Und das ist es, was so mit der eigenen Psyche spielt. Schlussendlich hat jeder Regelbruch seine Konsequenzen. 

Aleatha Romig schafft es, das Düsterne als Gut zu verpacken. Sie schafft es aus Charakteren lebende, atmende Wesen mit unfassbarer Tiefe zu schaffen.  Man begleitet nicht nur Claire, nein man IST Claire und alles was sie tut, geht einem unter die Haut. 

Liebe und Hass lagen noch nie so nahe aneinander wie in Cosequences und genau das ist so berauschend daran. Facettenreich mit Wendungen, die so surreal sind und doch so einzigartig. Obwohl die Bücher dicke Schinken sind, sind sie zu keiner Zeit langatmig oder gar langweilig. Nein sie sind spannend, echt, mitreißend und packend und am Ende von Buch 2 dreht man sich lachend im Kreis und fragt sich. What the Hell, was war denn bitte das. 

So ging es mir mit Buch 1 und nun auch mit Buch 2. 

Ganz viel Liebe für diese Achterbahn, für das Setting, für diese unglaublichen Charaktere. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️