Rezension zu „Die Ungeheuerlichen – Das Böse ist auf deiner Seite“ von Paul Durham

Klappentext:

Manchmal kann dich nur das Böse retten 

Düstere Legenden ranken sich um Rileys Heimatstadt. Eines Nachts erwacht eine von ihnen in Gestalt der totgeglaubten Nobolde wieder zum Leben. Die Einzigen, die die Stadt vor den Monstern aus den Sümpfen beschützen können, sind die Ungeheuerlichen. Doch die hat der Graf vor langer Zeit zu Aussätzigen erklärt. Wem kann Riley jetzt noch trauen? Soll sie sich an die Regeln halten, die ihr von klein auf eingebläut wurden, oder auf ihr Gewissen hören? Und ist es möglich, dass es manchmal die Bösen braucht, um die wahren Monster zu besiegen?

Fazit:

Wir begleiten Riley durch eine Welt der Verbote. Diktatur vom feinsten. Ein Graf der für mich lange ein Rätsel war und ein junges aufgewecktes Mädchen, das die Wahrheit ans Licht bringen muss um ihre Stadt und die Menschen die sie liebt, zu retten. 

Eine Reise beginnt, die allem voran eine Botschaft trägt. Nicht alles was verteufelt wird, ist auch vom Teufel gesandt. 

Ich mochte Riley ganz arg in diesem Abenteuer. Sie ist klug, aufgeweckt, manchmal etwas kopflos aber auch voll bis obenhin mit Mut. 

Obwohl das Buch ein Einzelband ist, hat man von 2/3 nicht das Gefühl gehetzt zu werden. Leider hat man dadurch etwas wenig Raum für das große Finale. Obwohl ich die Geschichte um die Ungeheuerlichen mega interessant fand, hätte ich mir mehr Zeit für diese gewünscht. Sie kommen recht spät im Buch so wirklich ins Spiel, lange Zeit weiß man kaum was für die bösen Helden. Schade eigentlich. Trotzdem ist die Story extrem gut durchdacht, kreativ und mitreißend. 

Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung an manchen Stellen ziemlich düster, ganz besonders wenn man die Altersempfehlung beachtet, und die Grundidee wirklich mal was neues. 

Für mich gilt, ich hätte auch Folgebänder dazu gelesen, einfach um mehr über die Ungeheuerlichen zu erfahren.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Hier gehts zum Buch:

Die Ungeheuerlichen