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Rezension zu „Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)“ von Rebecca Ross

Klappentext:

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Protagonistin Brienna

Brienna war mal eine wahre Abwechslung als Protagonistin. Sie ist ein sehr sanftes Wesen, das wirklich liebenswert ist. Obwohl sie den einen oder anderen Rückschlag erleiden muss, bleibt sie tapfer und gibt ihr bestes. Sie begegnet Menschen offen und respektvoll, ist treu und liebevoll. Ich mochte sie gern, weil sie eine wahnsinnige Entwicklung im Verlauf der Geschichte macht und dabei immer sie selbst bleibt. 

Story-Aufbau

Der Schreibstil von Rebecca Ross ist wirklich schön und detailliert, allerdings sind die Auflistungen am Anfang des Buches auch wirklich nötig um den Überblick zu behalten. Ansonsten war die ganze Story wirklich mega interessant und spannend. Man konnte richtig abtauchen und immer wieder hat man sich gefragt, wohin Briennas Weg wohl führen wird, ob sie und Cartier ihr Glück finden werden. Rebeccas Charaktere haben eine wundervolle Vielschichtigkeit und ich mag es, dass ihnen auch die wichtigen Ecken und Kanten nicht fehlen. Man macht eine spannende Reise mit Brienna mit und kann am Ende des Buches Band 2 kaum erwarten. Eine wirklich gelungene Geschichte die einen berührt.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Elfenkrone“ von Holly Black

Klappentext:

Sie sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet …

»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

Protagonistin Jude

Jude will dazu gehören und sie will endlich akzeptiert werden. Doch am Hof der Elfen ist das nicht so leicht. Das einzige was Jude helfen könnte, wäre Macht und diese erhält sie nur wenn sie stark wird. Ich liebe starke Protagonistinnen, das weiß jeder, was ich nicht mag, sind Protagonistinnen, die nicht mitdenken. Leider brennen bei Jude immer mal wieder zu schnell die Sicherungen durch, was sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringt und das geht hin und wieder ganz schön auf den Zeiger. Doch davon mal abgesehen, konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzen und mochte sie als Protagonistin gern.

Story-Aufbau

Das Buch wurde mega gehypte und schon allen wegen des Covers würde ich sofort in der Buchhandlung danach greifen. Ein ganz großes Lob geht erstmal an den Verlag, denn sie haben das Cover der englischen Ausgabe verwendet was ich sehr gut finde weil es super aussieht und passt. 

So jetzt zum Schreibstil. Ich finde ihn wirklich klasse! Ich war sofort drin und hab mitgefiebert und das nicht zu knapp. Ich mag die schöne und detaillierte Beschreibung der Autorin mega und kann nur sagen, an Spannung hat es auch nicht gemangelt. Sie hat tolle und unterschiedliche Charaktere erschaffen und die Seiten flogen nur so dahin. Ganz klar eine Leseempfehlung von mir.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ von Lena Kiefer

Klappentext:

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht

Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass …

Protagonistin Ophelia

Ophelia hat mich einfach umgehauen! Ich bin sowas von verliebt in sie, verliebter geht es nicht! Sie hat ordentlich Pfeffer im Hintern, und lebt das Wort Rebellion richtig aus. Gott hab ich mit ihr mitgefiebert! Aber auch die kleinen Momente, in denen sie Schwäche zeigt, die Szenen die sie aus der Bahn werfen, das süße aufkeimen der Liebe. Hach ich hab es einfach alles gefühlt und vieles mehr. Ophelia ist eine grandiose Protagonistin, die ordentlich was im Köpfchen hat.

Story-Aufbau

Das Debüt von Lena Kiefer hat mich sowas von begeistert! Lange habe ich nicht mehr so ein gutes YA-Buch gelesen und kann es einfach nur weiterempfehlen. Lena hat sich unglaublich viel Gedanken über diese „Zukunft“ gemacht und das merkt man an jeder Seite. „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ ist mit einer ordentlichen Portion Spannung gewürzt aber vor allem mit unfassbar facettenreichen Charakteren. Ein tolles Buch, ein toller Auftakt und ein schmerzvoller Cliff der einen sehnsüchtig auf August warten lässt!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Der Bücherdrache“ von Walter Moers

Klappentext:

Die Buchlinge sind wieder da!

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.

Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

Story-Aufbau

Also vorne Weg: „Der Bücherdrache“ war mein erstes Buch von Walter Moers aber mich hat es einfach überhaupt nicht gestört. Ich dachte zu beginn: mhmm hoffentlich komm ich auch ohne das vorherige Abenteuer der Buchlinge gelesen zu haben rein und das ging auf jeden Fall! Die Illustrationen haben dabei sehr geholfen. Ich finde die Geschichte wirklich schön und schade, dass sie so kurz war. Es gibt eigentlich überhaupt nichts zu meckern und meine Nichten fanden das Abenteuer der Buchlinge wirklich toll. Ich bin froh, es gelesen zu haben und werde mir auch so schnell wie möglich mehr von Walter Moers Buchlingen holen.

Illustrationen:

Besonders möchte ich die zauberhaften Illustrationen hervorheben. Sie sind wirklich mit unfassbarer Liebe zum Detail gezeichnet und machen aus dem Buch etwas ganz besonderes.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „The Lie: Vertraue mir nicht …“ (Being with you-Serie 4) von Karina Halle

Klappentext:

Ihre Liebe ist gefährlich, doch können sie ihr widerstehen?

Brigs McGregor hat die schlimmste Zeit seines Lebens hinter sich. Doch seine neue Stelle am King´s College in London ermöglicht ihm vielleicht einen Neuanfang. Gäbe es da nicht ein Problem: Natasha, die Frau, die er über alles geliebt und verloren hat, taucht wieder in seinem Leben auf. Das Band zwischen ihnen ist so stark wie immer, doch das Geheimnis, das sie verbindet, könnte beide auf ewig brechen … 

Protagonist Brigs 

In diesem Band war ich sehr von Brigs berührt. Er hat furchtbares durchgemacht und das hat mich mitgerissen. Ich muss sagen, ich hab mich schon ein bisschen in ihn verguckt, weil seine Art einfach so einnehmend ist. Er gibt nicht auf, will endlich glücklich und zufrieden sein und steht sich dabei manchmal etwas selbst im Weg aber hey, er ist so ein unfassbarer interessanter Protagonist, dass man so richtig mitfiebern kann und ihm eigentlich nur endlich etwas Glück wünscht.

Story-Aufbau

Im letzten Band der Being with you-Serie von Karina Halle hat sie nochmal alles gegeben und einen gebührenden Abschlussband geschrieben. Ihr Schreibstil war wieder perfekt, ihre Protagonisten interessant und fesselnd und an sprühenden Funken hat es dieses mal auch nicht gemangelt. Auch die „Zeitsprünge“ waren super gewählt und störten mich keinesfalls beim lesen, was auch nicht ohne ist. Ich bin schon ein wenig traurig denn die Reihe war einfach wirklich super und bestimmt nicht die letzte, die ich von dieser Autorin gelesen habe.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „The Play: Spiel nicht mit mir …“ (Being with you-Serie 3) von Karina Halle

Klappentext:

Sie war immer mutig, doch das Spiel mit ihm könnte sie verbrennen …

Kayla Moore war bisher immer auf der Suche nach wilden Abenteuern. Doch sie spürt, dass ihr das nicht mehr ausreicht. Sie hat genug von Bekanntschaften für eine heiße Nacht. Gerade da taucht Lachlan McGregor in ihrem Leben auf. Der unwiderstehliche schottische Rugbyspieler ist ein äußerst geheimnisvoller Bad Boy. Schweigsam und unglaublich attraktiv. Und Kayla muss sich entscheiden: Will sie sich erneut auf das Spiel der Liebe einlassen oder hat sie zu viel Angst davor?

Protagonistin Kayla

Kayla ist eine durchgeknallte liebenswerte Persönlichkeit. Ich mochte sie sehr, weil sie einen einfach immer zum lachen bringen kann und auch ein offenes und fröhliches Wesen hat. Natürlich ist auch bei ihr nicht alles eitler Sonnenschein. Gerade dieser Kontrast und ihr Wunsch, stärke zu zeigen, hat mich wirklich beeindruckt. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie mir zu oft, die „Starke“ gezeigt hat. Auch waren manche Handlungen von ihr ein Widerspruch, was mich etwas gestört hat.

Story-Aufbau

Wie immer war der Schreibstil makellos. Karina Halle weißt einfach was zieht und beeindruckt mit unfassbar schönen Szenen. Ich mochte das schon an ihren vorherigen Büchern sehr. Leider finde ich, dass „The Play“ bisher das schwächste dieser Reihe war. Ich konnte nicht so richtig mit Lachlan warm werden, woran das lag, kann ich nicht mal genau benennen. Es war mir einfach zu wenig Chemie zwischen den beiden und das Knistern hat einfach gefehlt. Ich bin schon sehr auf den letzten Band gespannt, und ob dieser mich wieder mitreißen kann.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Danke, liebes Universum: 95,7 % Wunscherfüllung“ von Anjana Gill

Klappentext:

Vom Wünschen zum Manifestieren so gelingt es!

Möchten Sie wissen, ob das Universum auch Ihre Wünsche erfüllt? Anjana Gill lädt Sie ein, genau das zu testen. Mit kleinen, spielerischen Übungsaufgaben öffnet sie unsere Augen und Herzen. So lernen wir die Arbeitsweise des Universums kennen und können den Schritt vom Wünschen zum Manifestieren, vom Träumen zur Wunscherfüllung vollziehen.

Darum sollst du dieses Buch kaufen:

  • Mit Bestellungen beim Universum Glücksmomente erleben und Ziele leichter erreichen
  • Ein Ratgeber voller Herzenswärme, Leichtigkeit und Humor
  • Träume verwirklichen und Wünsche wahr werden lassen so funktioniert es!
  • Inspirierende Geschenkidee für Menschen, die Herzenswünsche in sich tragen

Manifestieren Sie die Magie des Universums in Ihrem Alltag

Jeder von uns besitzt Manifestationskräfte wir müssen nur lernen, sie einzusetzen! Um vom Wünschen zum Manifestieren zu gelangen, bedarf es vor allem an Übung. Deswegen nimmt uns Anjana Gill mit auf eine Reise durch unseren Alltag und erklärt, mit welchen Techniken wir Manifestationsprofi werden können.

Locker und mit viel Witz zeigt sie uns, wie wir unsere Wünsche vom Universum erfüllt bekommen. Das Besondere an ihrer Bestell-Methode ist, dass sie unglaublich viel Spaß und Freude macht.

Wir sind hier nicht bei »Wünsch dir was«, sondern bei »Zeige mir das, liebes Universum«!

Und am Ende bleibt uns nur zu sagen: We love the universe Danke, liebes Universum!

Cover:

Das Cover finde ich wirklich zauberhaft, vor allem, da es genau diese locker, knuffige und spielerische Art des Buches widerspiegelt. 

Inhalt:

Ich muss sagen, ich bin hin und weg von „Danke, liebes Universum“! Denn nicht nur, dass uns die liebe Anjana zeigt, wie man seine Wünsche richtig definiert, seine Ziele dadurch auch visualisiert, nein, auf wirklich amüsante Weise zeigt sie, was alles möglich ist wenn man nur daran glaubt und, dass selbst die „zufällig“ geschehen wunderbaren Kleinigkeiten im Alltag eine Bestätigung der Wunscherfüllung sind. Man beginnt natürlich nicht gleich schon am Anfang des Buches mit der Meisterdisziplin des Wünschens, nein, mit Anjanas „Danke, liebes Universum!“ tasten wir uns Schritt für Schritt ans Wünschen. Mithilfe von kleinen Aufgaben werden wir an das Thema herangeführt. 

Fazit:

Hat es was gebracht? Ja, definitiv ja, denn von meinen drei Wünschen sind alle in Erfüllung gegangen. Mal sehen ob das auch weiterhin klappt, doch so oder so, ich persönlich wünsche mir immer mal wieder einen freien Parkplatz und das funktioniert definitiv zu 95,7 % 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Broken Darkness – So verlockend“ von M. O´Keefe

Klappentext:

Tiffany will nur eins: ein sicheres Zuhause für sich und ihre Kinder. Viel zu lange hat sie zugelassen, dass ihr Mann sie misshandelte, viel zu lange hat sie die Angst in den Augen ihrer Kinder ertragen. Vor einem Jahr hat sie ihn endlich verlassen. Doch er findet sie immer wieder, taucht betrunken, brüllend, randalierend vor ihrer Wohnung auf. Ausgerechnet sein Bruder Blake bietet Tiffany Hilfe an. Und so steht Tiffany plötzlich ein Mann zur Seite, der ebenso gutaussehend wie skrupellos ist. Ein Mann, dem sie nicht vertrauen kann. Und der ihr dummes, dummes Herz schneller schlagen lässt …

Protagonistin Tiffany

Tiff kennen wir ja schon aus den vorherigen „Broken Darkness“-Teilen. Dort wirkte sie immer wie eine gestrandete Seele, die in einem Teufelskreis gefangen ist. In Band 4 jedoch lernen wir sie wirklich kennen und lieben. Sie hat schreckliche Dinge erlebt, doch wie eine Löwin kämpft sie für ihre Kids, womit sie mein Herz berührt hat. Sie ist auf ihre ganz eigene Art stark und auch schlau. Obwohl das Schicksal grausam zu ihr war, und das lag nicht nur an ihrem gewalttätigen Ehemann, ist sie tapfer. Ich mochte ihre Entwicklung sehr, auch wenn sie mir ein ganz kleines bisschen zu schnell ging. Tiff ist eine Protagonistin der ich das Happy End jedoch am aller meisten wünsche.

Story-Aufbau

Wie immer hat O´Keefe eine fesselnde und berührende Story gebastelt. Der letzte Band der „Broken Darkness“-Reihe ist ein toller Abschluss, wenn auch nicht mein liebster Teil. Man muss aber zu Gute halten, dass die Vorgänge wahnsinnig große Fußstapfen hinterlassen haben und es fast schon unmöglich war, diese zu toppen. Jetzt ist die Reihe zu ende und wir müssen dem Trailer Park den Rücken kehren. Alles in allem bin ich froh, diese wundervolle Reihe gelesen zu haben und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Grimoria 1 – Traue niemals einer Taube“ von Lilly London

Klappentext

Halte dich an die Regeln und bleibe im Hintergrund; so überlebt man am Hof von Grimoria. Diese Erkenntnis habe ich teuer bezahlt.

Trotzdem bleibe ich, auch wenn es bedeutet, mein wahres Ich tief in mir zu vergraben. Wegen ihnen: Meiner besten Freundin Prinzessin Vivitasia und ihrem großen Bruder Prinz Erik, der nach so langer Zeit an den Hof zurückkehrt. Zusammen mit seiner großen Liebe. Alles sollte perfekt sein. Doch irgendetwas stimmt nicht und plötzlich muss ich mich entscheiden:

Vertraue ich meiner besten Freundin mehr als mir selbst? Ist es möglich, dass das Märchen nichts weiter als eine Lüge ist?

Protagonistin Sophia

Gleich zu beginn mochte ich Sophia wirklich gerne. Sie hat ein aufrichtiges Herz und eine tief gehende Loyalität ihren Liebsten gegenüber. Aber sie ist auch nicht auf den Kopf gefallen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Kämpferin die der Wahrheit auf die Spur kommen will. Ich mag beide Seiten an ihr total und konnte mich unfassbar gut in sie hineinversetzen. Phia sucht aber nicht nur die Wahrheit im Laufe der Geschichte, sondern auch sich selbst. Sie lernt, dass nicht alles Gold ist, das glänzt und die guten manchmal auch die bösen sind. Ich bin gespannt, wohin Sophias Weg noch führen wird und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Story-Aufbau

Lilly weiß wie man ein klassisches Märchen in etwas total abgefahrenes verwandelt ohne dabei das Märchen unkenntlich zu machen. Grimoria 1 ist der Auftakt einer zauberhaften Dilogie die so vielsprechend beginnt, dass man es kaum erwarten kann die Fortsetzung zu lesen. Lillys Schreibstil ist einfach mitreißend und katapultiert einen in eine märchenhafte Welt die so ganz anders ist, als jene, die wir kennen. Sie hat bewiesen, auch ihr zweites Werk steht ihrem Debüt in nichts nach und wer Märchenadaptionen mag, darf an Grimoria nicht vorbei gehen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Forever Nomad“ von Catalina Cudd

Klappentext:

Lass dich nie mit einem Mädchen ein, das dir unter die Haut geht! 

Die Geschichte um Frenchman und Juli geht weiter, aber auch Nuts gerät diesmal in Schwierigkeiten der besonderen Art … Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Freundin landet die streitlustige Jungjournalistin Bobby im Revier einer berüchtigten Bikergang und pfuscht zwei Outlaws ins Handwerk, die den Ausschluss aus ihrem Club und ihr Leben riskieren, um einem ausgestoßenen Biker zu helfen. Während French, der die eigenwillige Juli nicht aus seinem Kopf bekommt, auf dem besten Wege ist, zum Verräter zu werden, sieht sich Bobby mit dem einschüchternden, zornigen und erschreckend anziehenden Nuts konfrontiert, der ein ganz persönliches Problem mit Journalisten hat. Wild entschlossen, sich den gefährlichen Mann vom Leib zu halten, gerät sie immer tiefer in den Sumpf von Menschenhandel, Korruption und Auftragsmord …

Forever Nomad ist eng verzahnt mit den Ereignissen in Lucky Bastard und setzt an jenem fatalen Morgen ein, als French sich so feige davongemacht und Juli zurück gelassen hat. Zum Verständnis der Ereignisse ist es daher von Vorteil, Band eins der Bullhead MC-Serie, Lucky Bastard gelesen zu haben.

Protagonistin Bobby

Bobby hat Feuer unterm Hintern (oder auch Pfeffer) und das nicht zu knapp! Ihr ist fürchterliches widerfahren und anstatt Unterstützung und Recht zu bekommen, glaubt ihr keiner. Doch das hält Bobby nicht auf! Sie lässt sich nicht unterdrücken und als ihre Freundin sie braucht, springt Bobby wie eine Löwin für sie in die Bresche. Sie ist mutig, tapfer, laut und hat einen ordentlichen rechten Haken. Ich liebe sie, einfach weil sie schneller handelt als denkt. Sie ist impulsiv, was sie jedoch ganz schön in Schwierigkeiten bringt, aber auch eine unterhaltsame, liebgewonnene Protagonistin.

Story-Aufbau

Und auch im zweiten Teil der Bullhead MC-Serie von Catalina Cudd werden wir mitgerissen. Dieses Mal sehen wir endlich, wie es French ohne Weeds ging, tauchen aber auch gleichzeitig in die Geschichte von Nuts ein. Wieder warten auf uns spannende Momente, harte Szenen und prickelnde Anziehungskraft. Keiner versteht es, Biker heißer zu machen als Cudd. Dabei zeigt sie immer, unter den Kutten und Tattoos, schlummern wirklich gute Kerle die einfach nur das tun was ihnen richtig erscheint. Natürlich werden wir auch wieder mit weiteren Bullheads konfrontiert, die uns auf die Folgebänder vorbereiten. Man kann es nicht weglegen, und ich schlage mir deshalb die Nächte um die Ohren, doch eines ist klar, für die Bullheads mach ich es gern!