Festa

Rezension zu „Fernweh“ von Skye Warren

Klappentext:

Evie lebt in der Einöde von Texas und träumt davon, die Welt zu sehen. Sie ist schon 20 Jahre alt, aber ihre paranoide Mutter lässt sie nicht aus dem Haus.

Und dann, eines Tages, nimmt Evie all ihren Mut zusammen und läuft davon …

Als der Trucker sie zum ersten Mal sieht, weiß er, dass er sie mehr will als alles andere. Und Hunter holt sich auf grausame Weise das, was er will – und lässt Evie nicht mehr frei.

Während sie das Land durchqueren, spürt die Gefangene paradoxerweise zum ersten Mal das Gefühl von Freiheit.

Doch Evie kann nicht vergessen, was Hunter ihr angetan hat und will fliehen. Aber sie könnte verlieren, was sie schon immer gesucht hat.

Protagonistin Evie

Evie war zu Beginn des Buches mit Unschuld behaftet, aber auch mit einer großen Portion Mut. Sie will aus ihrem Käfig ausbrechen und landet direkt wieder in einem. Obwohl ich starke, kämpferische Protagonistinnen sehr liebe, hat mich Evie mit ihrer akzeptierenden Art in ihren Bann gezogen. Sie wurde zur ständigen Angst erzogen, so dass sie einen völlig anderen Blickwinkel auf die Welt hat. Ich mag an ihr besonders, dass sie sich stets ihrer Situation vollumfänglich bewusst ist und dadurch zu einer wahren Überlebenskünstlerin wird. Sie ist klug und vorsichtig und wägt ihre Schritten in Zeiten der Gefahr ab. Helden sterben meist einen qualvollen Tod, genau das weiß sie und versucht gar nicht erst die Heldin zu spielen. Bis zuletzt hat Evie mich gefesselt und ihre Entwicklung auf ihrer Reise, war unfassbar spannend.

Story-Aufbau

Skye Warren versteht sich darauf, eine Kulisse zu schaffen die unter die Haut geht. Schon in „ENDGAME“ fand ich ihren Schreibstil mitreißend und „Fernweh“ steht dem in nichts nach. Es ist eine einzigartige Atmosphäre zwischen Evie und Hunter. Eine subtile Abhängigkeit die sich immer weiter zu einer Obsession verstärkt. Ich kann allen Dark Romance-Fans dieses Buch nur wärmstens empfehlen. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Festa

Rezension zu „Blood & Roses – Buch 3“ von Callie Hart

Klappentext:

Seit zwei Jahren suche ich meine Schwester. Sie ist in der Gewalt von Menschenhändlern.

Ich habe Zeth um Hilfe gebeten. Doch damit habe ich ihn selbst in Lebensgefahr gebracht, denn seinem psychotischen Auftraggeber kann man nichts vormachen. Zeth steht jetzt auf der Abschussliste. 

Wir sollten so schnell und weit davonlaufen, wie wir nur können … Doch ich kann nicht mehr zurück.

Zeth: »Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.«

Protagonist Zeth

Endlich erhält man einen Einblick hinter die Fassade des dominanten, unnahbaren, eiskalten Killers namens Zeth. Ich bin überrascht und verliebt. Zeth hat sich von Band 1 bis Band 3 in vielen Punkten entwickelt. Er wird weicher, bekommt einen menschlichen Touch ohne seine natürliche Dominanz und damit auch seine Hotness einzubüßen. Noch immer sprühen die Funken wenn er sich ans Werk macht, aber der süße Beigeschmack der Zuneigung lässt sich langsam auch bei ihm erahnen. Er tritt immer wieder aus seiner Komfortzone heraus und das nur wegen einer nicht ganz hörigen, reizenden jungen Dame die ihn öfter in Lebensgefahr gebracht hat, als sie lieb und anschmiegsam war. Einfach köstlich und ich freue mich auf mehr von Zeth!

Story-Aufbau

Die Geschichte um Zeth und Sloane nimmt Fahrt auf, die beiden kommen endlich ihrem Ziel nahe, werden aber dadurch in einen Strudel aus eiskalter Erkenntnis gezogen. Nichts scheint wie es war, alles steht Kopf. Zwischen Killern gefangen und mit dem Wunsch kämpfend ihre Schwester zu befreien wird Sloanes Weltbild durcheinander gebracht. Callie Hart hat es mal wieder aufs Beste verstanden uns süchtig nach dem Rest der Geschichte zurückzulassen. Ihr Schreibstil ist phänomenal, ihre Wendungen und Handlungsstränge machen einen fertig, auf die gute Art, auf die harte. Ich kann es kaum erwarten wie es nach all der neuen Erkenntnis und all den neuen Fragen mit Zeth und Sloane weiter geht!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Sturm durch die Finsternis“ von CJ Roberts

Klappentext:

Calebs Zeit mit seiner Gefangenen steuert auf ihr unvermeidliches Ende zu. Rafiq ist auf dem Weg zu ihnen, um Livvie für seinen perfiden Racheplan in die Sexsklaverei zu verkaufen.

Doch wird Caleb sie wirklich gehen lassen?

Oder stellt er sich gegen den skrupellosen Mann, dem er sein Leben verdankt?

Protagonistin Livvie

Livvie ist in noch immer gefangen, und doch hat es Caleb geschafft ihr Herz zu berühren. Daran klammert sie sich fest, wie auch an der Hoffnung, eines Tages wirklich frei sein zu können. Sie ist mutig und Tapfer und berührt mit ihrer Art mein Herz. Sie leidet und wird unfassbaren Situationen ausgesetzt, aber sie gibt niemals auf. Ich bewundere ihre stärke und ihren Willen zu leben genauso wie ich ihre Unerschrockenheit liebe. Livvie hat alles verloren und trotzdem kämpft sie weiter, sie kämpft um ihre Freiheit, um ihr Leben, um ihr Herz und egal wie oft Caleb sie auch wegstößt, weiß sie doch um ihre Verbindung zu ihm. 

Story-Aufbau

CJ Roberts weiß wie sie uns leiden lässt, aber auf die stärkende Art. Sie schickt uns mit Livvie auf einen Höllentrip und lässt uns dabei trotz allem Liebe fühlen. Der Erzählwechsel ist erfrischend, der Schreibstil perfekt und herrlich unbeschönigt. Ich liebe ihre Art, selbst in der dunkelsten Nacht noch ein paar winzige Lichter scheinen zu lassen. Sie hat sich den Platz unter meinen absoluten liebsten Autorinnen wirklich verdient und lässt nicht nur einmal mein Herz rasen! Nun stehen die Beiden an einem Punkt, das Happy End in greifbarer Nähe, doch werden sie es schaffen? Werden sie die Finsternis in sich besiegen? .

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Erhebung“ von Stephen King

Klappentext:

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

Protagonist Scott

Ich mochte Scott sofort, er hat eine liebe Seite und das merkt man auch daran, dass er versucht, mit seiner wenigen Zeit etwas sinnvolles zu tun und zu helfen, dabei stellt er sich gegen die Masse und versucht sich dabei immer selbst treu zu bleiben. Er nimmt sein Schicksal demütig entgegen und versucht damit umzugehen ohne in Panik zu verfallen, denn ihm ist bewusst, dass ihm keiner helfen kann. Seine Vielschichtigkeit aber auch seine Menschlichkeit gehen unter die Haut.

Story-Aufbau

„Erhebung“ war mein aller erster Stephen King weshalb ich froh bin, offen und völlig unbeeinflusst von seinen früheren Werken in die Story eintauchen zu können und ich muss sagen, auch mit seiner Kurzgeschichte merkt man sofort, was King so großartig macht. Sein Schreibstil ist fesselnd, wunderschön und süchtig machend. Er hat unfassbar interessante Charaktere entwickelt, die mit noch so kleinen Auftritten faszinierend sind. Über jeden will man mehr erfahren und jeder könnte glatt der nächste Protagonist von Kings Geschichten sein, denn sie alle sind so realitätsnahe und dadurch interessant. Auch hat er sehr gefühlvolle Seiten durchscheinen lassen, die berührt, was ich nicht von ihm erwartet hätte. King hat eine ganz individuelle und spannende Story geschrieben, die so noch nicht da gewesen ist und man ist gefesselt bis zur letzten Seite. Gerne hätte ich noch mehr erfahren, mehr von den jeweiligen Charakteren gesehen, einfach mehr von allem, aber auch auf wenigen Seiten hat Stephen King mich in seinen Bann gezogen und „Erhebung“ wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Klappentext:

Der Welt-Bestseller von Michael Ende für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.

Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Begeistert liest er von den Abenteuern des Helden Atréju und seinem gefährlichen Auftrag: Phantásien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, zu retten. Zunächst nur Zuschauer, findet er sich unversehens selbst in Phantásien wieder. TU WAS DU WILLST lautet die Inschrift auf dem Symbol der unumschränkten Herrschaftsgewalt. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit bedeutet, erfährt Bastian erst nach einer langen Suche. Denn seine wahre Aufgabe ist es nicht, Phantásien zu beherrschen, sondern wieder herauszufinden. Wie aber verlässt man ein Reich, das keine Grenzen hat?

Zur Story

Es fühlt sich komisch an über die Geschichte zu schreiben, die mich von Klein auf begleitet hat. Schon als ich noch ein kleines Würmchen war, verliebte ich mich in „Die unendliche Geschichte“ und auch heute noch, nach 40 Jahren begeistert diese wundervolle und fantasiereiche Geschichte weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Michael Ende hat eine wunderschöne Welt erschaffen und mit ihr, ein Reich das zum Träumen einlädt, vollgepackt mit Lehren, die einen das Leben lang begleiten werden. Den meisten wird das Buch oder der dazu passende Film noch lebhaft in Erinnerung sein, den „Die unendliche Geschichte“ ist etwas, das man nicht so leicht vergisst. Berührend, magisch und zauberhaft. Wer allerdings noch nicht Teil dieser mystischen Welt ist, der sollte auf jeden Fall nach diesem Buch greifen und sich verzaubern lassen. Ein Must-Read, eine Legende und eine Geschichte deren Faszination unendlich ist. 

Zum Buch

Ein neues Gewand hat „Die unendliche Geschichte“ durch den Thienemann Esslinger Verlag bekommen und nun erstrahlt es in neuem, wunderschönem Glanz. Das Cover ist edel und in Schwarz/Gold gehalten, eine wunderschöne Zeichnung die schon einen magisch angehauchten Eindruck erweckt, ist mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden. Der Einband ist ist rot und das „Logo“ hineingestanzt, was dem Buch einen noch edleren Touch gibt. Im Inneren wurde die Farbkombination aus Rot und Grün beibehalten ebenso sind die wunderschönen, für „Die unendliche Geschichte“-typischen Kapitel-Anfangsbuchstaben beibehalten worden. Alles in allem ist die neue Ausgabe von „Die unendliche Geschichte“ einfach atemberaubend. 

Allgemein

Rezension zu „Riverdale – Der Tag davor“ von Micol Ostow

Klappentext:

Die exklusive Vorgeschichte zu DEM Netflix-Serien-Hype

Die Legende nimmt ihren Anfang: Archie, Jughead, Betty und Veronica verraten ihre tiefsten Geheimnisse…

Willkommen in Riverdale – einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern… Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm…

Story-Aufbau

Durch Netflix bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Serie war hin und weg, dementsprechend war ich mega gespannt auf das Buch, meine Begeisterung hält sich jedoch in Grenzen. Wie auch in der Serie ist Jughead der Erzähler von Prolog und Epilog und wir bekommen tiefere Einblicke in die Charaktere, wobei das auch schon alles war. Die versprochenen „Geheimnisse“ bleiben aus und man muss mit Brotkrümeln statt einem satten Steak rechnen. Klingt doof aber ist so. Wirklich „neue“ Informationen gab es nicht, was mich einfach enttäuscht hat. Die Charaktere sind super getroffen (wobei ich Betty nicht wirklich zuordnen kann) und man ahnt ihre Entwicklung in Riverdale voraus. Der Schreibstil war wie man ihn kennt, top und einwandfrei, ganz im klassischen Riverdale-Stil. Interessant war es natürlich auch, aber eben nicht weltbewegend. Dieses Buch ist etwas für Riverdale-Hardcore-Fans die mehr von ihren Lieblingen wollen, aber nicht für „mehr Infos“- oder mehr „Geheimniss“-Suchende. Schade eigentlich. Ich hatte wirklich mehr erhofft. Ich muss sagen, ich war einfach ein bisschen enttäuscht von „Riverdale – Dem Tag davor“.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Blake“ von Jack Heath

Klappentext:

Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht …

Protagonist Blake

Okay Blake ist irre, doch so irre, das es dafür wohl ein neues Wort geben sollte. Ich muss gestehen ich war mega gespannt auf diesen Protagonisten, einfach weil er mich ein bisschen an Dexter erinnert, aber nein, tatsächlich legt Blake eine Schippe drauf oder auch zehn… So oder so, ist er wirklich faszinierend, er verfügt aufgrund seiner ungepflegten Art nicht über diese bestimmte Anziehung die ich erwartet hatte, doch er ist raffiniert, gerissen, ein Trickser, einTäuscher und spielt in diesen Bereichen in der Profiliga. Schade nur, dass ihm das zwischenmenschliche aufgrund seines „Lasters“, das eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt, flöten gegangen ist. So war leider immer nur dieser Dreh- und Angelpunkt in seinem Fokus. Ansonsten war ich wirklich gespannt bis zu letzten Seite, einfach weil man die Tiefen seiner Psyche ergründen will, doch bei dem Gedanken, dass es wirklich so Menschen geben soll, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Story-Aufbau

Jack Heath hat einen Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Sofort ist man in der Story drin und auch seine bildhafte Erzählweise ist unfassbar gut, was an manch weniger schönen Stellen des Buches auch für Übelkeit sorgen kann, aber das gehört wohl einfach dazu. Die Story an sich ist eher simpel, und auch hierin ist der Mittelpunkt immer Blakes Gelüste. Da rutschen auch mal die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund. Während man 3/4 des Buches das Gefühl hatte, man kommt dem „eigentlichen“ Verbrecher kaum auf die Spur, wird das Buch im letzten Teil doch rapide zum Ende gebracht, was einen teils hektischen Eindruck vermittelt. Doch alles in allem, dreht sich ja doch alles nur um Blakes Geheimnis, so dass leider auch das Charisma ein bisschen abhanden kommt. Alles in allem ein guter Thriller, der nichts für Menschen mit niedriger Ekel-Faktor-Grenze ist. 

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Broken Darkness – So vollkommen“ von M. O´Keefe

Klappentext:

Dylan und Annie

Ihre Beziehung begann mit geflüsterten Gesprächen im Dunkeln, ein Telefon die einzige Verbindung zwischen ihnen. Zärtliche Worte, sündige Versprechen. Zu viel, und doch zu wenig. 

Angst und Begehren

Ihre Beziehung wurde echt mit dem ersten Treffen. Die gemeinsame Nacht war unvermeidbar. Verbunden durch unendliche Leidenschaft, getrennt durch gefährliche Geheimnisse. 

Licht und Dunkel

Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Alle Masken sind gefallen. Doch ist das eine Befreiung? Oder nur ein kurzer Moment im Licht, bevor ihre Vergangenheit sie wieder in die Dunkelheit zerrt?

Unwiderstehlich sinnlich – der zweite Band der Broken-Darkness-Reihe 

Protagonisten Annie und Dylan

Hach die beiden haben einfach ihre ganz eigene Dynamik. Schon im ersten Band konnten mich Annie und Dylan von sich überzeugen und das hat der zweite Band nur weiter untermauert. Es ist eine ganz besondere Anziehungskraft zwischen den beiden, die man in jeder Bewegung, in jedem Blick und in jedem Wort spüren kann. Annie hat eine unfassbare starke Entwicklung in Band 2 hingelegt und zieht Dylan, der sich selbst etwas verkapselt, dadurch mit. Nach dem die beiden in Band zusammen fanden, dreht sich Band zwei darum, auch zusammen zu bleiben. Das bedeutet, sie müssen sich ihren Geistern der Vergangenheit entgegenstellen, was zu mehr als nur einem Hindernis führt. Doch eines ist immer da, dieser ganz besondere Funke zwischen den beiden. 

Story-Aufbau

Auch der zweite Band von „Broken Darkness“ liest sich wie von selbst. M. O´Keefe hat einen Schreibstil der packt und der eine einzigartige Umgebung schafft. Ständig hatte ich das Gefühl im Trailer Park zu stehen und Stück für Stück fühlte ich mich dort mehr zuhause. Zu keiner Zeit wurde es langweilig um Annie und Dylan und man schließt einfach die ganze Story ins Herz. Auch finde ich den Erzähl-Wechsel super, da er Abwechslung in die Geschichte bringt. Annie, Dylan und der Trailer Park, schon jetzt graut es mir vor dem Ende, weil ich die beiden nicht gehen lassen will. Ich liebe vor allem die Entwicklung der Protagonisten, aber auch die ganze Kulisse. Ja, ich bin mittlerweile ein eingefleischter O´Keefe-Fan und freue mich auf Band 3! 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Jagdtrieb“ von Hendrik Esch

Klappentext:

Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …

Protagonist Paul

Von der ersten Panne an war ich einfach verliebt in Paul. Er ist ein Anwalt, wie er eben NICHT im Buche steht. Lustig, liebenswert, manchmal etwas trottelig aber herzensgut. Hach ich muss sagen er hat mich einfach verzaubert. Egal wie riskant oder brisant die Situation wird, Paul kämpft sich durch alles durch und bleibt dabei immer sich selbst treu, naja es sei denn, eine Frau ist im Spiel, da wird aus dem leicht trotteligem Anwalt, ein wahrer Held. So oder so, Paul ist genau das was ich liebe, perfekt Imperfekt und immer darauf bedacht, zu helfen. Ich konnte mit Paul lachen, mitfiebern und hab das Buch in einem rutsch durchgelesen, was zum größten Teil einfach ein diesem wirklich drolligen Protagonisten lag. Gerne mehr von Paul!

Story-Aufbau

Paul wird mitten in das Kanzlei-Chaos seines Onkels gezogen und Tadaaa, wo er ist, sind Pannen nicht weit. Die ganze Story war amüsant, aber auch unfassbar spannend. Sie hat die typischen Ankerpunkte von Kriminalromanen aber auch total sympathische und verquere Wendungen. Ein Hoch, ein Runter und der arme Paul mitten drin. Der Schreibstil ist packend und lässt die Seiten nur so dahinfließen. „Jagdtrieb“ war bisher mit Abstand der beste Kriminalroman den ich gelesen habe! Einfach weil die ganze Geschichte eine wunderbare Spannung aber auch eine ordentliche Portion Humor mitbringt. Das Kanzlei-Leben des lieben Paul brachte mich (Rechtsfachwirtin) nicht nur einmal zum schmunzeln. Ein grandioser Auftakt hat der liebe Hendrik da hingelegt und ich freue mich auf mehr von Paul Colossa! 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Staat X – Wir haben die Macht!“ von Carolin Wahl

Klappentext:

Zwei Jahre lang haben die Schüler auf Staat X, das große Schulprojekt, hingearbeitet. Jetzt werden die Türen geschlossen. Die Lehrer ziehen sich zurück. Wer bekommt die begehrten Posten in der Politik, in der Justiz und in der Wirtschaft? 

Adrian, Melina, Vincent und Lara freuen sich darauf, ihre Rollen einzunehmen, jeder von ihnen mit einer ganz eigenen Sicht auf Staat X. Doch schon bald beginnt es, hinter den Kulissen zu brodeln: Wer hat die wahre Macht über die Geschäfte und Unternehmen? Wer wagt es, die Grenzen zu überschreiten? Als einige Schüler merken, wie leicht die Kontrollinstanzen zu hintergehen sind, nimmt eine bedrohliche Kettenreaktion ihren Lauf.

Protagonisten

In Staat X verfolgen wir das Geschehen aus vielen verschiedenen Sichtweisen. Adrian, Melina, Vincent und Lara vertreten alle so völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Dass jeder von ihnen seinen Raum hat, gibt der Entwicklung der Geschichte eine ganz eigene Faszination. Denn wenn man liest, zum Beispiel aus Adrians Sicht, dann versteht man seine Herangehensweise, wenn man jedoch zum Beispiel diese Herangehensweise aus Laras Sicht betrachtet, kann man sie nicht nachvollziehen. Es ist einfach: Jeden Protagonisten kann man auf seine Art verstehen, dabei handeln sie alle auf völlig unterschiedlicher Weise und meist ziemlich gegensätzlich, was diese Geschichte so faszinierend macht.

Story-Aufbau

Beim Klappentext musste ich wie wahrscheinlich viele, an die Welle denken, doch Staat X hat seine ganz eigene Faszination. Ich wurde sofort mitgerissen, von der Idee, von dem System, von den Protagonisten. Das Buch gibt einem wahnsinnig viel zum Nachdenken und die Denkanstöße kann man immer weiter spinnen. Ich bin definitiv völlig geflasht aus dieser Geschichte getreten und muss ein großes Lob an die Autorin aussprechen. Es war packend, spannend, so wahnsinnig realitätsnahe und absolut krass. Man hat einfach so wahnsinnig viele aktuellen Themen wiedergefunden und auch den Verlauf der Entwicklung in einem „demokratischen“ Staat. Carolin Wahl hat einen Schreibstil der unter die Haut geht und ich konnte Staat X einfach nicht aus den Händen legen. Zum Schluss möchte ich noch anmerken und das tue ich recht selten, dass das Cover einfach total schön ist.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️