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Rezension zu „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Klappentext:

Der Welt-Bestseller von Michael Ende für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.

Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Begeistert liest er von den Abenteuern des Helden Atréju und seinem gefährlichen Auftrag: Phantásien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, zu retten. Zunächst nur Zuschauer, findet er sich unversehens selbst in Phantásien wieder. TU WAS DU WILLST lautet die Inschrift auf dem Symbol der unumschränkten Herrschaftsgewalt. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit bedeutet, erfährt Bastian erst nach einer langen Suche. Denn seine wahre Aufgabe ist es nicht, Phantásien zu beherrschen, sondern wieder herauszufinden. Wie aber verlässt man ein Reich, das keine Grenzen hat?

Zur Story

Es fühlt sich komisch an über die Geschichte zu schreiben, die mich von Klein auf begleitet hat. Schon als ich noch ein kleines Würmchen war, verliebte ich mich in „Die unendliche Geschichte“ und auch heute noch, nach 40 Jahren begeistert diese wundervolle und fantasiereiche Geschichte weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Michael Ende hat eine wunderschöne Welt erschaffen und mit ihr, ein Reich das zum Träumen einlädt, vollgepackt mit Lehren, die einen das Leben lang begleiten werden. Den meisten wird das Buch oder der dazu passende Film noch lebhaft in Erinnerung sein, den „Die unendliche Geschichte“ ist etwas, das man nicht so leicht vergisst. Berührend, magisch und zauberhaft. Wer allerdings noch nicht Teil dieser mystischen Welt ist, der sollte auf jeden Fall nach diesem Buch greifen und sich verzaubern lassen. Ein Must-Read, eine Legende und eine Geschichte deren Faszination unendlich ist. 

Zum Buch

Ein neues Gewand hat „Die unendliche Geschichte“ durch den Thienemann Esslinger Verlag bekommen und nun erstrahlt es in neuem, wunderschönem Glanz. Das Cover ist edel und in Schwarz/Gold gehalten, eine wunderschöne Zeichnung die schon einen magisch angehauchten Eindruck erweckt, ist mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden. Der Einband ist ist rot und das „Logo“ hineingestanzt, was dem Buch einen noch edleren Touch gibt. Im Inneren wurde die Farbkombination aus Rot und Grün beibehalten ebenso sind die wunderschönen, für „Die unendliche Geschichte“-typischen Kapitel-Anfangsbuchstaben beibehalten worden. Alles in allem ist die neue Ausgabe von „Die unendliche Geschichte“ einfach atemberaubend. 

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Rezension zu „Riverdale – Der Tag davor“ von Micol Ostow

Klappentext:

Die exklusive Vorgeschichte zu DEM Netflix-Serien-Hype

Die Legende nimmt ihren Anfang: Archie, Jughead, Betty und Veronica verraten ihre tiefsten Geheimnisse…

Willkommen in Riverdale – einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern… Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm…

Story-Aufbau

Durch Netflix bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Serie war hin und weg, dementsprechend war ich mega gespannt auf das Buch, meine Begeisterung hält sich jedoch in Grenzen. Wie auch in der Serie ist Jughead der Erzähler von Prolog und Epilog und wir bekommen tiefere Einblicke in die Charaktere, wobei das auch schon alles war. Die versprochenen „Geheimnisse“ bleiben aus und man muss mit Brotkrümeln statt einem satten Steak rechnen. Klingt doof aber ist so. Wirklich „neue“ Informationen gab es nicht, was mich einfach enttäuscht hat. Die Charaktere sind super getroffen (wobei ich Betty nicht wirklich zuordnen kann) und man ahnt ihre Entwicklung in Riverdale voraus. Der Schreibstil war wie man ihn kennt, top und einwandfrei, ganz im klassischen Riverdale-Stil. Interessant war es natürlich auch, aber eben nicht weltbewegend. Dieses Buch ist etwas für Riverdale-Hardcore-Fans die mehr von ihren Lieblingen wollen, aber nicht für „mehr Infos“- oder mehr „Geheimniss“-Suchende. Schade eigentlich. Ich hatte wirklich mehr erhofft. Ich muss sagen, ich war einfach ein bisschen enttäuscht von „Riverdale – Dem Tag davor“.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Blake“ von Jack Heath

Klappentext:

Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht …

Protagonist Blake

Okay Blake ist irre, doch so irre, das es dafür wohl ein neues Wort geben sollte. Ich muss gestehen ich war mega gespannt auf diesen Protagonisten, einfach weil er mich ein bisschen an Dexter erinnert, aber nein, tatsächlich legt Blake eine Schippe drauf oder auch zehn… So oder so, ist er wirklich faszinierend, er verfügt aufgrund seiner ungepflegten Art nicht über diese bestimmte Anziehung die ich erwartet hatte, doch er ist raffiniert, gerissen, ein Trickser, einTäuscher und spielt in diesen Bereichen in der Profiliga. Schade nur, dass ihm das zwischenmenschliche aufgrund seines „Lasters“, das eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt, flöten gegangen ist. So war leider immer nur dieser Dreh- und Angelpunkt in seinem Fokus. Ansonsten war ich wirklich gespannt bis zu letzten Seite, einfach weil man die Tiefen seiner Psyche ergründen will, doch bei dem Gedanken, dass es wirklich so Menschen geben soll, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Story-Aufbau

Jack Heath hat einen Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Sofort ist man in der Story drin und auch seine bildhafte Erzählweise ist unfassbar gut, was an manch weniger schönen Stellen des Buches auch für Übelkeit sorgen kann, aber das gehört wohl einfach dazu. Die Story an sich ist eher simpel, und auch hierin ist der Mittelpunkt immer Blakes Gelüste. Da rutschen auch mal die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund. Während man 3/4 des Buches das Gefühl hatte, man kommt dem „eigentlichen“ Verbrecher kaum auf die Spur, wird das Buch im letzten Teil doch rapide zum Ende gebracht, was einen teils hektischen Eindruck vermittelt. Doch alles in allem, dreht sich ja doch alles nur um Blakes Geheimnis, so dass leider auch das Charisma ein bisschen abhanden kommt. Alles in allem ein guter Thriller, der nichts für Menschen mit niedriger Ekel-Faktor-Grenze ist. 

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Broken Darkness – So vollkommen“ von M. O´Keefe

Klappentext:

Dylan und Annie

Ihre Beziehung begann mit geflüsterten Gesprächen im Dunkeln, ein Telefon die einzige Verbindung zwischen ihnen. Zärtliche Worte, sündige Versprechen. Zu viel, und doch zu wenig. 

Angst und Begehren

Ihre Beziehung wurde echt mit dem ersten Treffen. Die gemeinsame Nacht war unvermeidbar. Verbunden durch unendliche Leidenschaft, getrennt durch gefährliche Geheimnisse. 

Licht und Dunkel

Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Alle Masken sind gefallen. Doch ist das eine Befreiung? Oder nur ein kurzer Moment im Licht, bevor ihre Vergangenheit sie wieder in die Dunkelheit zerrt?

Unwiderstehlich sinnlich – der zweite Band der Broken-Darkness-Reihe 

Protagonisten Annie und Dylan

Hach die beiden haben einfach ihre ganz eigene Dynamik. Schon im ersten Band konnten mich Annie und Dylan von sich überzeugen und das hat der zweite Band nur weiter untermauert. Es ist eine ganz besondere Anziehungskraft zwischen den beiden, die man in jeder Bewegung, in jedem Blick und in jedem Wort spüren kann. Annie hat eine unfassbare starke Entwicklung in Band 2 hingelegt und zieht Dylan, der sich selbst etwas verkapselt, dadurch mit. Nach dem die beiden in Band zusammen fanden, dreht sich Band zwei darum, auch zusammen zu bleiben. Das bedeutet, sie müssen sich ihren Geistern der Vergangenheit entgegenstellen, was zu mehr als nur einem Hindernis führt. Doch eines ist immer da, dieser ganz besondere Funke zwischen den beiden. 

Story-Aufbau

Auch der zweite Band von „Broken Darkness“ liest sich wie von selbst. M. O´Keefe hat einen Schreibstil der packt und der eine einzigartige Umgebung schafft. Ständig hatte ich das Gefühl im Trailer Park zu stehen und Stück für Stück fühlte ich mich dort mehr zuhause. Zu keiner Zeit wurde es langweilig um Annie und Dylan und man schließt einfach die ganze Story ins Herz. Auch finde ich den Erzähl-Wechsel super, da er Abwechslung in die Geschichte bringt. Annie, Dylan und der Trailer Park, schon jetzt graut es mir vor dem Ende, weil ich die beiden nicht gehen lassen will. Ich liebe vor allem die Entwicklung der Protagonisten, aber auch die ganze Kulisse. Ja, ich bin mittlerweile ein eingefleischter O´Keefe-Fan und freue mich auf Band 3! 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Jagdtrieb“ von Hendrik Esch

Klappentext:

Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …

Protagonist Paul

Von der ersten Panne an war ich einfach verliebt in Paul. Er ist ein Anwalt, wie er eben NICHT im Buche steht. Lustig, liebenswert, manchmal etwas trottelig aber herzensgut. Hach ich muss sagen er hat mich einfach verzaubert. Egal wie riskant oder brisant die Situation wird, Paul kämpft sich durch alles durch und bleibt dabei immer sich selbst treu, naja es sei denn, eine Frau ist im Spiel, da wird aus dem leicht trotteligem Anwalt, ein wahrer Held. So oder so, Paul ist genau das was ich liebe, perfekt Imperfekt und immer darauf bedacht, zu helfen. Ich konnte mit Paul lachen, mitfiebern und hab das Buch in einem rutsch durchgelesen, was zum größten Teil einfach ein diesem wirklich drolligen Protagonisten lag. Gerne mehr von Paul!

Story-Aufbau

Paul wird mitten in das Kanzlei-Chaos seines Onkels gezogen und Tadaaa, wo er ist, sind Pannen nicht weit. Die ganze Story war amüsant, aber auch unfassbar spannend. Sie hat die typischen Ankerpunkte von Kriminalromanen aber auch total sympathische und verquere Wendungen. Ein Hoch, ein Runter und der arme Paul mitten drin. Der Schreibstil ist packend und lässt die Seiten nur so dahinfließen. „Jagdtrieb“ war bisher mit Abstand der beste Kriminalroman den ich gelesen habe! Einfach weil die ganze Geschichte eine wunderbare Spannung aber auch eine ordentliche Portion Humor mitbringt. Das Kanzlei-Leben des lieben Paul brachte mich (Rechtsfachwirtin) nicht nur einmal zum schmunzeln. Ein grandioser Auftakt hat der liebe Hendrik da hingelegt und ich freue mich auf mehr von Paul Colossa! 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Staat X – Wir haben die Macht!“ von Carolin Wahl

Klappentext:

Zwei Jahre lang haben die Schüler auf Staat X, das große Schulprojekt, hingearbeitet. Jetzt werden die Türen geschlossen. Die Lehrer ziehen sich zurück. Wer bekommt die begehrten Posten in der Politik, in der Justiz und in der Wirtschaft? 

Adrian, Melina, Vincent und Lara freuen sich darauf, ihre Rollen einzunehmen, jeder von ihnen mit einer ganz eigenen Sicht auf Staat X. Doch schon bald beginnt es, hinter den Kulissen zu brodeln: Wer hat die wahre Macht über die Geschäfte und Unternehmen? Wer wagt es, die Grenzen zu überschreiten? Als einige Schüler merken, wie leicht die Kontrollinstanzen zu hintergehen sind, nimmt eine bedrohliche Kettenreaktion ihren Lauf.

Protagonisten

In Staat X verfolgen wir das Geschehen aus vielen verschiedenen Sichtweisen. Adrian, Melina, Vincent und Lara vertreten alle so völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Dass jeder von ihnen seinen Raum hat, gibt der Entwicklung der Geschichte eine ganz eigene Faszination. Denn wenn man liest, zum Beispiel aus Adrians Sicht, dann versteht man seine Herangehensweise, wenn man jedoch zum Beispiel diese Herangehensweise aus Laras Sicht betrachtet, kann man sie nicht nachvollziehen. Es ist einfach: Jeden Protagonisten kann man auf seine Art verstehen, dabei handeln sie alle auf völlig unterschiedlicher Weise und meist ziemlich gegensätzlich, was diese Geschichte so faszinierend macht.

Story-Aufbau

Beim Klappentext musste ich wie wahrscheinlich viele, an die Welle denken, doch Staat X hat seine ganz eigene Faszination. Ich wurde sofort mitgerissen, von der Idee, von dem System, von den Protagonisten. Das Buch gibt einem wahnsinnig viel zum Nachdenken und die Denkanstöße kann man immer weiter spinnen. Ich bin definitiv völlig geflasht aus dieser Geschichte getreten und muss ein großes Lob an die Autorin aussprechen. Es war packend, spannend, so wahnsinnig realitätsnahe und absolut krass. Man hat einfach so wahnsinnig viele aktuellen Themen wiedergefunden und auch den Verlauf der Entwicklung in einem „demokratischen“ Staat. Carolin Wahl hat einen Schreibstil der unter die Haut geht und ich konnte Staat X einfach nicht aus den Händen legen. Zum Schluss möchte ich noch anmerken und das tue ich recht selten, dass das Cover einfach total schön ist.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Liebe ist ein Glücksfall“ von Mila Summers

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du deine neue Wohnung plötzlich mit einem Wildfremden teilen müsstest?

Nach einer gescheiterten Beziehung beginnt Philippa ganz von vorn. Sie verlässt Minneapolis und zieht nach New York.

Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht plötzlich Graham, der ebenfalls der Meinung ist, die Wohnung gehöre ihm.

Während sich der Vermieter mit der endgültigen Entscheidung, wem denn nun die Wohnung zugesprochen wird, Zeit lässt, fliegen zwischen Philippa und Graham nicht nur sprichwörtlich die Fetzen.

Erst als Philippa von den Schatten ihrer Vergangenheit heimgesucht wird, wendet sich das Blatt. Graham steht für sie ein, ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, was sein Handeln für Konsequenzen für sein Herz haben könnte.

Protagonistin Philippa

Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in Philippa verliebt. Sie ist keck, nicht auf den Mund gefallen und hat ein Temperament, das mich unzählige Male zum schmunzeln gebracht hat. Ihre herzliche Art setzt dem ganzen dann noch das Sahnehäubchen auf. Viele Seiten von Philippa erinnern mich an mich selbst, weshalb ich einfach sofort mit ihr auf einer Wellenlänge war. Ihre ganze Art verzauberte mich und ihre Sturheit fand ich köstlich. Auch, dass sie alles tut um es zu schaffen! Sie ist eine mutige junge Frau die alles gibt, um der Grausamkeit der Vergangenheit den Rücken zu kehren. Philippa hat alle Eigenschaften, die ich an Protagonistinnen so sehr liebe und zum Ende des Buches hin, war ich ein wenig wehmütig, sie gehen lassen zu müssen.

Story-Aufbau

Mila Summers hat eine einzigartige Art zu schreiben, sie fesselt, sie reißt mit und verzaubert einen. „Liebe ist ein Glücksfall“ hat genau die richtige Mischung zwischen Humor, Spannung und Liebe. Philippa und Graham sind unglaublich unterhaltsam und ihre Begegnungen bringen mich auch im Nachhinein zum schmunzeln. Mila hat mir mit ihrem Buch aber auch einige romantisch verträumte Seufzer entlockt und das muss bei mir schon was heißen! Eine wundervolle Liebesgeschichte die das Herz höher schlagen lässt. Mein erstes Buch von Mila Summers war ein voller Erfolg und wird garantiert nicht mein letztes sein!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Forever yours II – Verloren. Sein.“ von Morgan Stern

Klappentext:

Ryan besitzt Mira. Sie gehört ihm – dafür hat er mit allen Mitteln gesorgt und ihr Leben damit in einen nicht enden wollenden, aussichtslosen Albtraum verwandelt.Nachdem Mira es allen Drohungen zum Trotz dennoch geschafft hatte, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen, findet sie sich in dem ihr bereits bekannten Kellerverlies wieder.Ihre Tage sind voller Einsamkeit, Angst um ihre Familie und der großen Frage nach dem Warum.Auf der Suche nach Antworten beleuchtet und durchdenkt sie intensiv ihre gemeinsame Vergangenheit.Wie hatte das Ganze begonnen und wann und wieso konnte es so aus dem Ruder laufen?Musiker Ryan quälen derweil andere Sorgen. Die Band braucht ihren Sänger für die bevorstehende Tour und zu allem Überfluss wächst sein Verlangen danach, Mira in jeglicher Hinsicht zu unterwerfen.Hin- und hergerissen zwischen Karriere, Freunden und seinem Doppelleben als Entführer lässt er seinen Launen, seiner Wut und seiner inneren Zerrissenheit freien Lauf.Wird er Mira brechen?

Protagonistin Mira

Mira ist auch im zweiten Band unfassbar tapfer. Sie geht durch die Hölle, an die sie sich jedoch langsam gewöhnt. Sie gibt alles um sich selbst nicht zu verlieren und egal welche Trümpfe Ryan auch auftischt, ihr Lebenswille wird nicht gebrochen. Ich liebe ihre starke Art so sehr wie ich ihre Sturheit hasse, einfach weil sie dadurch so unfassbar viel leiden muss, doch Mira gibt nicht auf! Und genau das ist es, was sie mir so unfassbar sympathisch macht. Immer wieder steht sie vor der Zerreißprobe, ihr wird immer wieder der Boden unter den Füßen weggezogen, doch Mira entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer Überlebenskünstlerin, einer, der nicht einmal Ryan gewachsen ist und Stück für Stück, verändert sie auch ihn.

Story-Aufbau

Morgan Stern hat eine Art zu Schreiben, die sich kaum in Worte fassen lässt. Ich konnte „Forever Yours II“ nicht aus den Händen legen, einfach weil ich immer wieder wissen wollte, wie es weiter geht. Die Story ist vielleicht nicht die Kreativste aber alleine der Schreibstil macht das alles wett. Man leidet förmlich mit, schöpft Seite an Seite mit Mira Hoffnung und könnte mit ihr gemeinsam Tränen vergießen. Einzig das Ende fand ich etwas abrupt und zu leicht gelöst, doch wenn man darüber hinwegsieht, war es ein wirklich gutes Buch.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Fesseln in der Finsternis“ von CJ Roberts

Klappentext:

Caleb will nur eines: Rache üben an dem Mann, der ihn, als er noch ein kleiner Junge war, kidnappte und in die Sklaverei verkaufte.

Um an ihn heranzukommen, hat Caleb sich in der Welt der Sexsklaverei als Ausbilder einen Namen gemacht. Und nach zwölf langen Jahren scheint sein Plan endlich aufzugehen. Alles, was er noch tun muss, ist eine junge Frau entführen, so schön wie unwiderstehlich, und sie zu all dem machen, was er einst war. Und er weiß auch schon genau, wer diese Frau sein wird – die schüchterne Livvie.

Protagonistin Livvie

Livvie hat es nicht leicht, in einem Haus in dem man sie verteufelt, geschlagen mit einer Mutter, die keine ist und behandelt, als sei sie nichts wert, die Krönung ist natürlich ihre Entführung. Doch egal wie bitter das Leben auch zu ihr ist, Livvie hält den Kopf oben. Ihre starke Art, ihr Wille zu leben und ihr Wunsch, irgendwann wieder frei zu sein, geben ihr die Kraft, in den dunkelsten Stunden an ein Leben DANACH zu denken. Ein Leben nach der Gefangenschaft, ein Leben nachdem sie dem großen Plan gedient hat. Ich liebe Livvie für ihren Wunsch nach mehr, für ihren Kampfgeist, für ihre Akzeptanz und ihre Hoffnung, die nie ganz von der Dunkelheit, die sie umgibt, verschlungen wird.

Story-Aufbau

CJ Roberts hat mich mit „Fesseln in der Finsternis“ einfach umgehauen und sich damit an die Spitze meiner liebsten Dark Romance-Autorinnen eingereiht, gleich neben Pepper Winters! Wer mich kennt weiß, dass es kein größeres Kompliment von mir geben kann. Innerhalb eines Tages hatte ich das Buch durch und der Cliff trieb mich fast in den Wahnsinn. Wer Dark Romance mag, wird „Fesseln in der Finsternis“ lieben. Denn es hat genau die richtige Mischung aus Gewalt, Sex, Abenteuer und Gefühlen, deren Namen wir nicht nennen wollen. Ein wundervoller Auftakt der Gänsehaut beschert und Adrenalin durch meine Venen pumpte. Ich kann nur immer wieder betonen, wie fantastisch dieses Buch ist und wie sehr ich mich auf die Fortsetzung freue!

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir „Fesseln in der Finsternis“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Das Echo unserer Träume“ von Jenny Ashcroft

Klappentext:

Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie … 

London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird.

Protagonistinnen Harriet und Mae

Harriet und Mae sind wie Feuer und Wasser, die beiden haben das Herz am rechten Fleck, aber zwei völlig unterschiedliche Weltansichten. Mae sieht in der Verbindung zu David eine strahlende und vor allem sichere Zukunft. Sie glaubt daran, durch eine Heirat die Chance auf ein angenehmes Leben zu finden, während Harriet wilder, ungestümer und vor allem freier sein will. Sie will selbst bestimmen, welchem Mann sie ihr Herz schenkt. Beide Schwestern haben mich in ihren Bann gezogen, denn so unterschiedlich sie sind, meistern sie doch so unfassbar viel gemeinsam. Auch wenn ihnen ein Schicksal vorherbestimmt ist, das mitreißt, hofft man doch bis zum Schluss auf ein glückliches Ende. 

Protagonistin Ivy

Ivy flüchtet vor den Schatten der Vergangenheit, sie trägt Narben auf der Seele, die sie hofft in Singapur vergessen zu können. Doch egal wie sehr sie sich bemüht, die Schatten wollen nicht weichen. Doch als sie der Geschichte ihrer Großmutter auf den Grund geht, findet sie endlich das wonach sie sich so gesehnt hatte, ein Stück Frieden und sogar die Liebe.

Story-Aufbau

Jenny Ashcroft hat eine Art zu Schreiben, die etwas tief in einem zum erklingen bringt. Alle Emotionen werden ungefiltert an einen herangetragen und selbst ich, die wirklich abgehärtet ist, konnte das eine oder andere Tränchen nicht zurückhalten. Ganz nebenbei sind die zwei Handlungsstränge auf wunderbare Art ineinander verwoben und man fühlt sich direkt nach Singapur katapultiert, in eine Zeit, in der vieles was wir heute für selbstverständlich halten, nicht gegeben war.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️