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Rezension zu „Rückkehr der Engel“ von Marah Woolf

Klappentext:

Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga von Marah Woolf.

»Ich kann dir nicht helfen«, flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen. 

Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.

»Moon«, flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.

Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren. 

»Lass mich nicht hier liegen.« Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. »Bitte.«

Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen. 

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel. 

Fazit:

Rückkehr der Engel war meine zweite Reihe von Marah Woolf die ich begonnen habe. Und so wie ich Götterfunke geliebt habe, habe ich auch Rückkehr der Engel in mein Herz geschlossen. Die Story ist wirklich toll, das Setting, das Venedig der Zukunft, finde ich richtig spannend. Moon als Protagonistin gefällt mir auch sehr, eine starke Person die alles in ihrer Macht stehende tut um sich und ihre Familie irgendwie durchzubringen. Ganz große Liebe! Besonders mag ich an ihr, wie realistisch sie ist. Sie riskiert nicht einfach ihr leben, sie wägt ab und jeden Schritt den sie tut, sichert sie so gut es geht ab. Ich liebe es, dass sie schwach aber auch stark ist, dass sie ängstlich und mutig sein kann, dass sie für andere Kämpft aber auch weiß, dass das seinen Preis hat. Ich freue mich schon riesig auf Band 2!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

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Rezension zu „BROKEN Blackness: Kein Liebesroman“ von Yuna Drake

Klappentext: 

Bist du bereit für den ABGRUND? Nein? 

Tut mir leid, ab jetzt gibt es KEIN ZURÜCK mehr!

SKAISA ist Anfang zwanzig, hat einzigartige ozeanblaue Augen, wird gezwungen, 

in einem Bordell zu arbeiten und besitzt sehr wenig, an dem sie hängt. 

Eigentlich hat sie nur ihr Leben und einen Teil ihrer heilen Vergangenheit.

Nur aus diesem Grund hält sie in dieser gefühlskalten, hoffnungslosen und grausamen Welt durch.

Doch recht schnell wird ihr auch diese Hoffnung genommen, als sie von einem Mann entführt wird, 

dessen Seele mehrfach gebrochen wurde. 

Er ist nicht ihr Retter und ganz sicher nicht ihr Beschützer.

Fazit:

Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr bis tief in die Nacht gelesen, aber dieses Buch hat es mir einfach angetan. Ich liebe es! Die Story um „Skaisa“ ist herzzerreißend, blutig, grausam und hart, aber es gibt Hoffnung und genau diese gibt sie niemals auf. Ich bin einfach komplett in die Story gefallen. Ich wollte eigentlich nur mal eben vor dem schlafen gehen reinlesen. Aber nichts da! Yuna Drake hat mich mit diesem Buch so heftig in ihren Bann gezogen, dass ich fast geweint habe, als es zu ende war. Warum? Weil ich verdammt nochmal wissen will wie es weiter geht xD. Nein, mal im ernst Leute, das ist Dark Romance, aber absolut nichts für zarte Gemüter. Ich liebe es! Ich warte jetzt mal heulend und sehnsüchtig auf Band 2!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

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Rezension zu „Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode: Kreativ werden, Ziele verwirklichen, Glück finden – Inspiration für deinen persönlichen Lebensplaner“ von Jasmin Arensmeier

Produktinformation:

Kreativ planen

Fertig gestaltete Kalender bieten eine einfache Lösung, seine Termine zu planen, sind aber nur wenig individuell, absolut unflexibel und auf keinen Fall kreativ. Da hilft nur, selbst zum Stift zu greifen und einen Planer ganz nach den eigenen Bedürfnissen anzulegen. „Journaling“ heißt diese sensationelle Methode: Damit hat man nicht nur alle Termine und To-dos im Blick, sondern hält auch Gedanken und Ideen fest. So werden aus Tagträumen und guten Vorsätzen ganz einfach konkrete Ziele, die man Schritt für Schritt in die Tat umsetzt – sei es eine gesündere Ernährung, die Karriereplanung oder das große und kleine Glück zu finden. Dieses Buch zeigt mit inspirierenden Bildern, wie man das zauberhafte Journal aufsetzt und seinen eigenen Stil findet, welche Themenseiten interessant sind und welche Gestaltungsmöglichkeiten einen wunderschönen, persönlichen Begleiter entstehen lassen.

Fazit:

Seit geraumer Zeit bin ich dem Bullet-Journal-Fieber verfallen und nun bei diesem Buch hier angelangt. Ich fand es wirklich super aufgebaut. Da ich mich lieber inspirieren lasse, als mir selbst was auszudenken, hat mich dieses Buch wirklich weiter gebracht. Man erfährt unfassbar viel über das Journaling, bekommt Denkanstöße, Vorlagen und Ideen zum Umsetzen. Ich mochte die klare Gliederung der Schritte und auch, dass das Buch so übersichtlich war. Am Anfang muss man sich jedoch auch etwas durch den Stoff kämpfen bis man richtig rein kommt. Gerne hätte ich noch mehr Ideen darin gefunden, einfach weil die, die sich darin befinden, schon richtig schön sind. Aber ansonsten finde ich das Buch wirklich mega. Vor allem, da man richtig was dazu lernt. Kann es nur jedem empfehlen, der wie ich, sich gerne Inspiration für sein Journal holt aber sich noch nicht tiefer mit der Materie beschäftigt hat.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Mel – Wächterin der Dämonen“ von Laura Cardea

Klappentext:

**Pass auf, in wen du dich verliebst!** 

Mel ist die jüngste von drei Drillingsschwestern und war schon immer das schwarze Schaf in der Familie. Daher ist das Erstaunen groß, als ausgerechnet ihr, der chaotischen Kunststudentin, das alte  Haus ihrer Großmutter vererbt wird. Doch an dieses Vermächtnis ist eine Bedingung geknüpft, die Mel in eine gefährliche Welt voller Dämonen und Geister führt. Eins dieser übernatürlichen Wesen ist der unergründliche Juri, der auf magische Weise an das Murkwood-Anwesen gebunden ist. Obwohl er ihr das Leben mehr als schwer macht, übt er eine Faszination auf Mel aus, der sie sich kaum entziehen kann…

Protagonistin Mel

Okay okay ich glaub ich hab mich selten in eine Protagonistin verliebt aber ich habe mich definitiv in Mel verliebt! Ich liebe ihren Humor, ihre sarkastische Ader, ihr rebellisches Wesen und ihre absolut perfekte Imperfektion. Ich habe sie sofort ganz tief in mein Herz geschlossen, habe ihre schnippischen Antworten total gefeiert und hatte jede Menge Spaß mit ihr und ihren teils kratzbürstigen Problemen. Wirklich eine tolle Prota mit ordentlich Feuer unterm Hintern und Witz im Blut.

Story-Aufbau

Laura Cardea hat bewiesen, sie hat es einfach drauf. Die Story um Mel ist unfassbar toll niedergeschrieben. Mit genau der richtigen Mischung aus Mystik, Humor und interessanten Charakteren. Mit Ecken und Kanten, hat sie Mel einzigartig gemacht. Ich mochte ihren Schreibstil unfassbar gern, die Seiten flogen so dahin, man konnte es kaum weglegen und man hat einfach immer was zum schmunzeln. Auch an der Kreativität der Autorin ist nichts zu bemängeln. Sie hat sich da ein paar beeindruckende magische Wesen ausgedacht, die sie auch Wunderbau ausgebaut hat. Ein absolut lesenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit: Die offizielle Vorgeschichte zur Netflix-Serie“ von Sarah Rees Brennan

Klappentext: 

Nur noch einen Sommer hat Sabrina Spellman bis zu ihrem 16. Geburtstag. Dann wird alles anders werden: Sie wird in den dunklen Hexenzirkel aufgenommen werden und allen normalsterblichen Menschen entsagen müssen. Ihren Freundinnen und ihrer großen Liebe Harvey. Wird sie das schaffen? Und liebt Harvey sie überhaupt so sehr wie sie ihn? Um das herauszufinden, lässt sich Sabrina von ihrem Cousin Ambrose zu einem gefährlichen Plan überreden: Sie wendet einen Zauber bei Harvey an. Etwas, was ihre beiden Tanten, ebenfalls Hexen, Sabrina absolut verboten haben. Nicht ohne Grund, denn plötzlich ist mehr als nur ein Leben in großer Gefahr …

Fazit:

Ich habe mich sehr vor diesem Buch gefürchtet, groß war die Angst, ebenso von dieser Vorgeschichte enttäuscht zu sein, wie dies bei der Vorgeschichte zu „Riverdale“ der Fall war. Diese Befürchtung löste sich jedoch relativ schnell in Luft auf. Ich bin gleich emotional in die Story gefallen, habe den Schreibstil, die Art zu sprechen und diesen Hauch trockenen Humors sofort wiedererkannt. Als großer Fan der Netflix-Serie war das Buch zu lesen, wie nach Hause zu kommen. Man sah einfach die berühmten Charaktere wie Tante Hilde, Tante Zelda und auch Ambrose direkt vor sich. Man fühlte förmlich Sabrinas Zerrissenheit. Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Ganz besonders hat es mich gefreut, dass man einen viel tieferen emotionalen Einblick in Sabrinas Wesen, ihrer Familie, aber auch ihrer Feinde, bekam. Denn das Buch wartet mit einigen schwarz gedruckten Kapitel auf, die die Überschrift „Was im Dunkeln geschieht“ tragen. Darin kann man immer wieder die Geschehnisse aus der Sicht von anderen Charakteren wie z.B. Pater Blackwood, dem „Wassergeist“, wen ich damit meine müsst ihr schon selbst herausfinden, oder auch Nick, mitverfolgen was ich sehr aufregen finde. Die Story an sich ist eine typisch verwirrend-magische Verkettung von Ereignissen die in Greendale und vor allem zum Leben der Spellmans gehört. Alles in allem eine absolut gelungene Vorgeschichte und genau so wie sie sein sollte! Bitte mehr davon.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Mein Licht in der Dunkelheit“ von Eva Fay

Klappentext:

Mia hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Vater ihrer kleinen Tochter Lani ist vor einigen Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden und Mia arbeitet nun jeden Tag hart in ihrem New Yorker Blumenladen, um für ihre Familie zu sorgen. Als bei Lani auch noch eine Form von Autismus diagnostiziert wird, bricht Mias Welt vollends zusammen. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, nimmt ihre beste Freundin sie mit zu einem Konzert, bei dem die beiden den sympathischen Maddox kennenlernen. Mia verbringt einen unvergesslichen Abend mit ihm, bevor sie nach New York und in ihr Leben zurückkehrt. Als Maddox jedoch kurz darauf vor ihrem Blumenladen steht, ist Mia hin- und hergerissen. Kann sie einem Fremden erlauben, sich in Lanis und ihr Herz zu schleichen? Was, wenn Maddox nicht der ist, für den sie ihn hält?

Protagonistin Mia

Mia hat mich mit ihrer Geschichte, ihrer Tochter aber auch mit ihrer unendlichen Liebe tief berührt. Sie hat ein Rückgrat aus Stahl und ein Herz, das größer ist als der Mond. Ich fand sie absolut realistisch dargestellt, liebevoll wurde ihr Charakter gestaltet und am Ende des Buches tat es fast schon weh, sie gehen lassen zu müssen. Mia ist von Seite zu Seite mehr und mehr eine gute Freundin für mich geworden. Ich habe sie unglaublich ins Herz geschlossen, einfach weil sie so tapfer ist und für ihre Tochter kämpft wie eine Löwin.

Story-Aufbau

Ich lese selten so gefühlvolle Romane, einfach weil es verdammt schwierig ist, realistisch aber auch das richtige Maß an Drama zu finden. Doch Eva Fay hat mich mit ihrem Buch aus den Socken gehauen. Selten hat mein Herz so wehgetan, selten hat es so oft gelächelt. Ich bin hin und weg und vor allem tief berührt! Eva hat einen Schreibstil der mir bei fast jedem Kapitel mindestens einmal eine Gänsehaut beschert hat. Sie fasst Themen auf, die einen nach dem Lesen beschäftigen. Dabei bringt Eva eine ungeschönte, realitätsnahe Geschichte hervor die sogar mich, als bekennender Dark Romance-Fan, weichgeklopft hat. Ich habe die Story nicht aus der Hand legen können und das zu recht! Sie ist grandios und berührend und ich kann sie nur jedem empfehlen.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Lost in Fire“ von Rose Bloom

Klappentext

Spiele niemals ein Spiel, dessen Regeln du nicht beherrschst.

Schon gar nicht, wenn der Mann, der das Spiel erfunden hat, sie einfach ändert.

Cole Craft hat genauso viele Geheimnisse in seinem Leben wie Geld auf dem Konto.

Und das ist okay, denn ich möchte keines von ihnen wirklich wissen. Ich möchte nur eines von ihm.

Die Erfüllung meines tiefsten, dunkelsten Verlangens, das schon so lange in mir wütet, wie ich Dates mit Männern habe. Die Dunkelheit, die mich so lange angezogen hat, umgibt Cole wie ein gut sitzender Mantel, und ich fühle mich in seiner Gegenwart wie ein Taucher, der auf die Tiefe zuschwimmt, obwohl er weiß, dass er dort nicht mehr sehen kann. Oder atmen. Aber genau das ist es, was ich will. Und brauche.

Cole ist dafür genau der richtige Mann. Eiskalt. Dominant. Und so unglaublich heiß.

Bis ich plötzlich vor einem Problem stehe, das ich jahrelang verdrängt habe, und es nun um viel mehr geht als unser sinnliches Spiel.

Auf einmal brauche ich Coles Dunkelheit nicht nur für meine Lust. Ich brauche sie, um den Tod davon abzuhalten, mich erneut verschlingen zu wollen.

Protagonistin Eve

Eve ist in meinen Augen eine wirklich tolle Protagonistin. Gleich von Anfang an mochte ich ihre Art. Auf der einen Seite ist sie eine knallharte Anwältin und auf der anderen diese liebevolle Person, die immer für ihre Freunde da ist und das Wort Loyalität ganz groß schreibt. Eve ist mutig, schlau, lustig und wagemutig. Sie weiß was sie will und kämpfte ohne mit der Wimper zu zucken darum. Ich mag einfach jede Seite an ihr, die starke, die schwache, die verletzliche, die tapfere. Eine tolle Protagonistin die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Protagonist Cole

Cole, willst du mich heiraten? #Nomorewordsneeded

Story-Aufbau

Rose Bloom hat sich mal wieder selbst übertroffen! Ich liebe LiF absolut und das von der ersten bis zur letzten Seite. Cole ist herrlich attraktiv, Eve ist mega sympathisch und hat ordentlich Feuer unterm Hintern. Ich vergöttere die beiden gemeinsam und es hat unglaublich viel Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten. Rose hat ein unglaublich tolles Gespür für das Prickeln an den richtigen Stellen, hält den Spannungsbogen konstant aufrecht und trumpft mit tollen Wendungen auf. Beide Daumen hoch, für dieses tolle Buch!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Destroyed Souls: dem Abgrund nah“ von Annie Tears

Klappentext:

Kaycee Moores Leben wird nie wieder so sein, wie sie es bisher kannte, denn sie hat ihre Eltern bei einem tragischen Schicksalsschlag verloren. Nun ist sie alleine mit ihrer schwer kranken Schwester Darina und muss für sie sorgen. Ihre Verzweiflung treibt sie dazu an, den zwielichtigen James Torres aufzusuchen und ausgerechnet ihn um einen Job zu bitten. 

Kaycee und James merken schnell, dass sie mehr verbindet: ihre zerstörten Seelen.

Aber was versteckt sich hinter der dunklen Maske von James? Und wie können beide zueinander finden, wenn dunkle Geheimnisse zwischen ihnen stehen?

Kaycee tritt in eine Welt voller Intrigen, Macht und Gier. Aber wird sie ihr so leicht wieder entkommen?

Protagonistin Kaycee

Kaycee hat es nicht leicht, sie ist vom Leben gebeutelt, und es tritt bei ihr gerne immer wieder nach. Doch obwohl die junge Frau es alles andere als Leicht hat, gibt sie nicht auf. Sie kämpft für sich und ihr leben und diese Einstellung geht einem unter die Haut. Ich mag ihren liebenswürdigen Charakter und ihre geniale Imperfektion. Mit Kaycee konnte ich mich sehr gut identifizieren, was einen richtig mitfiebern lässt.

Story-Aufbau

Annies Debütroman ist eine wunderschöne Story über das Leben und die Liebe. Für ein Debütroman ist es wirklich mehr als gut und man merkt schnell, die Autorin hat sehr viel Gefühl hineingelegt. Man konnte mitfiebern, die Handlungen der Protagonistin sehr gut nachvollziehen und kommt auch wirklich super in die Story rein. Alles in allem ist „Destroyed Souls: dem Abgrund nah“ keine leichte Lektüre, behandelt tiefsinnige Probleme und Ängste. Finde ich persönlich schön und wichtig. Ein toller Roman und ich freue mich schon sehr auf den zweiten.

Bewertung

5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Let Me Teach You“ von Asuka Lionera

Klappentext

Für kurze Zeit zum Sonderpreis!

»Er ist mein Kryptonit. Daran hat sich nichts geändert, und wie damals strecke ich auch jetzt wieder die Hand aus, wohl wissend, dass mich eine kurze Berührung das Leben kosten kann.«

♥ Leons Leben könnte so einfach sein, wäre da nicht die Doppelstunde Mathematik, die ihm jeden Montagmorgen zur Hölle macht und sein Abitur gefährdet. Nur einer Frau ist es je gelungen, ihn für Zahlen zu begeistern: Alex, die ihm nicht nur Nachhilfe in Mathematik gab. Doch von einem Tag auf den anderen verschwand sie aus seinem Leben – und nahm sein Herz gleich mit.

♥ Beinahe hätte sie mehr als nur ihr Herz verloren, doch Alex hat sich ihren Lebenstraum erfüllt: Mit Auszeichnung hat sie trotz ihres Fehltrittes das Studium abgeschlossen und darf endlich vor einer richtigen Klasse unterrichten. Dumm nur, dass ausgerechnet der junge Mann in ihrem Mathematikkurs sitzt, der ihre Karriere bereits einmal fast zerstört hätte und den sie seit damals nicht vergessen konnte …

Beide wissen, dass das, was sie füreinander empfinden, verboten ist. Doch wie lange können sie sich gegen ihre Gefühle wehren?

Protagonist Leon

Bei Leon ist das Bauchkribbeln während des Lesens ganz groß. Er ist, trotz seines Alters, unglaublich anziehend, selbst für mich, die eher auf ältere Protagonisten abfährt. Warum das so ist? Weil Leon zwei Seiten einer Medaille ist. Er ist knabenhaft, lustig, manchmal zynisch und hin und wieder kommt sein inneres Kind hervor, aber er kann auch ganz anders! Sensibel, einfühlsam, dominant und hey, er weiß was er will! Ich bin in ihn verliebt! Ich fand ihn als Protagonisten unglaublich interessant, eben weil er so extrem Facettenreich war.

Story-Aufbau

Die liebe Asuka hat sich hier an ein Thema gewagt, das polarisiert und es umwerfend umgesetzt. Ich liebe ihren Schreibstil, er ist genau richtig für New Adult. Locker, lässig und mit einem stetigen Hauch von Verlangen. LMTY hat mich beim lesen förmlich hineingezogen. Man fiebert automatisch einfach mit. Fühlt die Sehnsucht der Protagonisten, das Verlangen, die Verzweiflung. Man rattert durch ein Wechselbad der Gefühle und am Ende bleibt man völlig durchgerüttelt zurück. Ein ganz großes Kompliment an die Autorin, die mich daran erinnert hat, wie schwer so manches Herz in diesem Alter war. Ich kann nur sagen, bitte mehr davon.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Broken Fairytale: Violet“ von Lizzy Jacobs

Klappentext

Violet Harper hat nach dem Tod ihres Mannes vor drei Jahren jeglichen Halt verloren und flieht seitdem vor ihrer Vergangenheit. Die junge Frau hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, um den tragischen Schicksalsschlag zu vergessen.

Aktuelle Station ihrer Flucht ist ein verschlafenes Städtchen in Kanada, in dem niemand sie kennt und keiner Fragen stellt, die sie nicht beantworten möchte. Doch dann trifft sie auf Connor Brady, seines Zeichens Profisportler und dazu heiß wie die Sünde selbst. Der attraktive Baseballspieler flirtet auf Teufel komm raus mit Violet, die sich zunächst gegen die Anziehung wehrt, die er auf sie ausübt.

Aber Connor löst Empfindungen in ihr aus, die sie längst verloren glaubte. Er bringt ihr gebrochenes Herz gegen ihren Willen in Aufruhr und lässt es bei jeder Begegnung schneller schlagen. Schon bald muss Violet sich fragen, ob es die große Liebe vielleicht auch ein zweites Mal geben kann.

Stellt sie sich der Antwort, oder weigert sie sich und verpasst damit womöglich beinahe ihr Happy End?

Protagonistin Violet

Violet hat einiges durchmachen müssen. Sie hat erlebt, was ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen würde. Schon allein dafür, finde ich sie bewundernswert und tapfer. Im Laufe des Buches wird schnell klar, dass Violet sich gefühlstechnisch etwas verlaufen hat. Sie ist vollgepumpt mit Trauer, Einsamkeit, Selbstquälerei und auch Wut. Wut auf das Leben, auf ihren Mann, auf sich selbst. Ich denke, es sind diese Emotionen, die mich wirklich berührt haben. Das Leben spielt nicht fair, und Violet hat das auf die harte Tour gelernt. Umso schöner war es, als Schritt für Schritt aus diesem Gefühlsgefängnis ausbricht und wieder lernt, was es heißt zu leben.

Story-Aufbau

Wie immer war der Schreibstil von Lizzy wunderschön, heiß, mitreißend und packend. Sie hat Violet und Connor vielschichtig gemacht, das offensichtliche hinter Worten verpackt und Gefühle wiedergespiegelt, die man nur versteht, wenn man selbst Trauer kennt. Ich mochte diesen Teil der Reihe wieder sehr. Einziger Kritikpunkt, es waren ein paar Worte dabei, über die ich gestolpert bin. Manchmal wollten sie nicht recht zur Situation, oder aber zur Person passen. Doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es alles in allem eine schöne Story mit reichlich prickelnden Stellen.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️