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Rezension zu „Third Chance“ von Rose Bloom

Klappentext:

Wie viele Chancen hast du verdient?

Wie viele Chancen gibst du dir selbst?

Und können dich diese Chancen vor dem Abgrund retten?

Nash ist bei demselben Pflegevater wie Tanner aufgewachsen, doch er verbirgt ein großes Geheimnis.

Um seine Vergangenheit zu vergessen, greift er immer häufiger zu Drogen, bis er sich selbst dabei verliert. Mithilfe seiner Brüder zieht er die Reißleine und begibt sich in ein Programm, das ihn darin unterstützen soll, clean zu werden. Es führt ihn auf eine Ranch in Texas, wo er auf die verschlossene Elli trifft.

Auch Elli scheint etwas hinter sich zu haben, das sie gebrandmarkt hat.

Ist das der Grund, weshalb sie Nash von Anfang an aus dem Weg geht? Und weshalb kommt sie ihm so unglaublich bekannt vor?

Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Doch Nashs Vergangenheit wird ihn niemals gehen lassen. Außerdem ist er sich nicht sicher, ob es ihm hilft, einem Menschen zu vertrauen, der genauso verwundet ist wie er selbst, oder es ihn zurück in den tiefen Strudel zieht. Dorthin, wo er niemals mehr sein wollte.

Können zwei zerbrochene Teile noch ein Ganzes ergeben? Oder würden sich die scharfen Kanten zweier geschundener Seelen nur aneinander reiben und gegenseitig zerstören?

Protagonist Nash

Das Schicksal von Nash ging mir schon im ersten Band „Second Chance“ mehr als nahe. „Third Chance“ dreht sich allein um ihn und seine düstere, hoffnungslose Welt. Man lernt ihn endlich näher kennen, beginnt zu verstehen, und leidet mit ihm. Er ist vom Weg abgekommen und verliert sich in Drogen. Doch tapfer stellt Nash sich diesen Problemen und aus dem verwirrten, aus der Bahn geworfenen Jungen wird ein Mann. Und was für einer! Nash ist im Herzen ein guter Kerl, versteckt unter all den Problemen und den Gründen für seine Flucht vor der Realität. Mit seiner ganzen Art ging er mir unglaublich nahe und hat sich in mein Herz gestohlen. Denn auch wenn er gefangen ist, in einem Strudel aus dem viele nie wieder entkommen, tut er doch alles was in seiner Macht steht und in einer Ranch in Texas findet er etwas, was er so dringend braucht. Geborgenheit, Verständnis und Liebe. Und am Ende bleibt das Gefühl von bitter süßer Hoffnung. Ich habe eine Schwäche für Protagonisten die große Entwicklungen vollbringen und Nash trifft genau ins Schwarze! 

Story-Aufbau

Die liebe Rose nimmt uns wieder auf eine Reise vollgepackt mit Emotionen und definitivem Suchtpotential. Selten habe ich Bücher gelesen, die mir so nahe an die emotionale Substanz gingen. Vielleicht, weil „Third Chance“ sich mit einem Thema beschäftigt, das wohl vielen von uns schon im wirklichen Leben begegnet ist. Nash und Elli leiden jeder für sich unter ihrer Vergangenheit, doch gemeinsam ebnen sie einen Weg in die Zukunft. Das Leben ist nicht fair, das Leben ist kein Märchen aber wenn man hart an sich arbeitet, wenn man alles gibt, dann schafft man den Absprung raus aus dem Abgrund. Genau das Vermittelt das Meisterwerk von Rose Bloom und sie verzaubert einen damit. Third Chance ist so vielschichtig, so vielseitig und so unendlich gefühlvoll. Ich habe mitgefiebert, war gefangen, habe mitgelitten und auch an prickelnden Stellen hat es nicht gemangelt. Ich weiß nicht wie Rose das jedes mal schafft, diesen schmalen Grad zwischen Trauer und Hoffnung, Liebe und Lust, so gut zu halten, aber was ich weiß ist, dass Third Chance sogar den ersten Teil noch übertroffen hat und ich Nash und Elli liebe.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „The Belles – Schönheit regiert“ von Dhonielle Clayton

Klappentext:

Glitzernd, glanzvoll, grausam– willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Protagonistin Camelia

Camelia ist in einem goldenen Zuhause aufgewachsen, hat eine strenge Erziehung genossen und wurde mit dem Gedanken großgezogen, dass sie zum Wohle aller, ihre Pflichten als Belle erfüllen muss um Schönheit in die triste Welt von Orléans zu bringen. Genau diese „Erziehung“ merkt man ihr auch an. Sie wirkt recht behütet, fast schon naiv und alles worauf sie fixiert ist, ist die höchst mögliche Ehre als Favoritin zu erhalten. Entgegen meiner Erwartung, störte mich ihre ehrgeizige Art keinesfalls. Sie ist eben so aufgewachsen! Man kann nicht erwarten, dass Camelia mit kritischen Blicken hinter jede Fassade blicken kann, denn darauf wurde sie nicht trainiert, das musste sie in ihrem sicheren und bequemen Zuhause nicht. Umso schöner ist eben, dass sie im Verlauf des Buches sich entfaltet und aus dem „Systemling“ eine fast schon rebellische Persönlichkeit wird, die sich tapfer allem stellt und Stück für Stück der Wahrheit näher kommt. Mit jedem Kapitel bricht die Stärke von Camelia mehr und mehr ans Licht und am Ende, war sie einfach so, eine gute Freundin für mich geworden. 

Story-Aufbau

Dhonielle hat eine wunderbare, prunkvolle Welt erschaffen, mit einer Grundidee, die so bizarr und doch so nah an unserer Realität ist. Menschen zahlen sich dumm und dämlich um „schön“ zu sein. Sie gieren nach Aufmerksamkeit und dem „neusten Trend“. Jeder steht sich selbst am nächsten und die reichen wechseln ihr Aussehen wie Unterwäsche während die armen verkümmern. Vieles in Orléans ist schön, Schönheit regiert, doch hinter den bunten Fassaden, hinter den schillernden Kleidern verbirgt sich eine durch und durch verdorbene Welt, vergiftet von Neid, Missgunst, Gier und Intrigen. Nach und nach fallen die Vorhänge und auch Camelia wird in diese Welt gezogen. 

Dhonielle hat einen unglaublich ausschmückenden Schreibstil. Über das ein oder andere Wort bin ich fast schon gestolpert, doch ebenso hat man dadurch einfach die ganze Geschichte vor seinem inneren Auge. Jedes Detail kann man sich vorstellen und wird dadurch sofort in die Geschichte hineingezogen. 

The Belles vermittelt grundlegende Probleme unserer Gesellschaft, schmückt sie aus, geht ins übertriebene und öffnet damit die Augen. Eine fantastische Geschichte die in den Bann zieht und ein Ende, was mich den zweiten Band herbeisehnen lassen hat. 

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Mainwunder und Thienemann Esslinger Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir „The Belles“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Year of Passion – Januar, Februar, März“ von J. Kenner

Year of Passion – Januar:

Ich hatte noch nie ein Problem damit, eine Frau in meine Arme oder in mein Bett zu bekommen.

Bis auf Jenna Montgomery.

Sie ist die Frau, die ich will. Die Frau, nach der ich mich schon mein ganzes Leben sehne. Doch seit unserer Kindheit sind wir beste Freunde, und diese Grenze kann ich nicht überschreiten.

Bis eine Nacht alles verändert.

Jetzt ist alles möglich. Und ich werde all meine Verführungskünste aufbieten, um Jenna zu beweisen, dass beste Freunde auch Liebhaber sein können. 

Story-Aufbau:

J. Kenner startet mit dieser 12!-teiligen Reihe an Kurzgeschichten. Januar ist der erste Teil und schon jetzt sind viele verschiedene Charakter aufgetaucht, wo man gerne mehr erfahren wollen würde. In Teil 1 stehen Jenna und Reece im Mittelpunkt. Hach was hab ich gelacht und geschmunzelt und geseufzt. Jenna und Reece haben es wirklich nicht einfach. In „Year of Passion – Januar“ dreht sich alles um die berühmt berüchtigte „Friendzone“ und ob bzw. wie man ihr entkommt. Ebenso werden die beiden vor eine eine schier aussichtslosen Lage gesetzt. Sie müssen zusammenarbeiten um das Herzblut der Jungs, die Bar „The Fix“ zu retten.Ich muss sagen J. Kenner hat so viel tolle Faktoren mit eingespielt. Die Angst, die Zweifel, der Frust den die ungewollte Friendzone auslöst, die unbeholfene Art und das wissen, dass das Verlangen nicht unterdrückt werden kann. Neben prickelnden Szenen waren die Gefühle einfach unglaublich realitätsnahe beschrieben. Einziger Kritikpunkt war das Ende, was doch recht schnell und flach gelegen war. Aber es warten ja noch einige Teile rund um „The Fix“!.

Year of Passion – Februar:

Ich vertraue Frauen nicht mehr. Nicht mehr, seitdem Brooke mich vor dem Traualter stehen gelassen, mein Herz gebrochen und meine Seele verhärtet hat.

Jetzt braucht sie mich. 

Ich will Nein sagen. Seit Jahren versuche ich, sie zu vergessen. Doch die Wahrheit ist, dass ich sie noch immer will. Und ich will ihr wehtun. 

Also werde ich ihr helfen, doch zu meinen Bedingungen. Zu provokanten, fordernden, sinnlichen Bedingungen. 

So werde ich mich rächen … wenn ich ihr nicht wieder komplett verfalle. 

Story-Aufbau

Teil 2 toppt Teil 1 um längen. Alte Gefühle, Frust, Wut, Groll und Verzweiflung mischen sich zu einem hormonvollen Cocktail. Brook muss ihren Eltern beweisen, dass sie es kann und der letzte Strohalm nach dem sie greift ist eine Realtiy-Serie über die Modernisierung vom „The Fix“ doch genau dafür braucht sie Spencer! Dieser merkt sofort, dass Brook in der Klemme steckt und hilft ihr unter Bedingungen, die Brooks Gefühlswelt auf den Kopf stellt. Was als Racheplan beginnt, endet mit alten Gefühlen, altem Frust und alter Wut die sich in etwas wundervoll bitter süßem verwandeln. Das Vertrauen der beiden wurde zerstört, das Aufbauen dauert an, doch J. Kenner hat es auch im zweiten Teil der YoP-Reihe geschafft, subtil die Spannung zu halten und den Grad zwischen Erotik und Gefühlen perfekt auszupendeln. Zu beginn konnte ich mich nicht entscheiden, wen ich lieber mochte. Die taffe Booke die sich Spencer stellt und alles tut um in den Genuss seiner Hilfe zu kommen oder Spencer, der ihr Hilft und sich Stück für Stück in ihr verliert. 

Year of Passion – März:

Als Barkeeper kenne ich mich mit Flirten aus. Ich habe ein attraktives Lachen, Selbstbewusstsein und ich mixe einen perfekten Martini.

Aber es gibt nur eine Frau, die ich will. Mina Silver.

Ich habe Jahre damit verbracht, mir vorzustellen, wie sie sich in meinen Armen anfühlen würde. Was wir alles im Bett tun würden. Wie wir alle Regeln brechen würden.

Denn auch wenn es zwischen uns bei jeder Berührung knistert, ist sie tabu für mich. 

Doch ich halte es nicht mehr aus … Ich werde die Regeln brechen und um die Frau kämpfen, die ich will.

Story-Aufbau

Hui Cam ist mal eben sowas von Hot und er weiß was er will! Mina, die zufälligerweise auch die Zwillingsschwester seines besten Freundes ist. Nach Jahren der unterdrückten Gefühle und der verbotenen Sehnsucht nimmt er es endlich in die Hand und schafft es Mina in seine Richtung zu ziehen, die sich jedoch auch bereitwillig auf dieses Spiel einlässt. Denn wenn Mina jemanden gefühlstechnisch nicht als Familie sieht, dann ist es Cam. Cam der tiefe berührende Gefühle in ihr auslöst, Cam vor dem sie sein kann wie sie ist und der ihr trotzdem das Gefühl gibt eine Frau zu sein. Mina und Cam sind wie Dynamit und das Knistern geht einem ins Blut über. 

Fazit:

3 Kurzgeschichten, drei Männer, drei Frauen und das „The Fix“ J. Kenner hat da einen Auftakt zu einer grandiosen Reihe begonnen und sie würzt ordentlich mit tiefen Gefühlen, glühendem Verlangen und wahnsinniger Intimität. Ich bin restlos begeistert und freue mich schon auf die nächsten Teile!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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„Rezension zu Handlettering – Die 33 schönsten Alphabete“ von Norbert Pautner

Klappentext

Schöne Schrift kann jeder …

… man muss nur wissen, wie es geht. In diesem Praxisbuch werden Buchstabe für Buchstabe die 33 schönsten Schriften vorgestellt. Dabei wird genau erklärt, wie man sie mit Stift, Pinsel und Kreide schreibt oder konstruiert. Zusätzlich werden viele Vorlagen für Rahmen, Ornamente und Bordüren angeboten. Dekorative Aufschriften auf Karten, Tafeln, Bildern oder Textilien gehen so mit ein wenig Übung ganz leicht von der Hand. Damit das Üben leicht fällt, gibt es gerasterte Seiten mit Hilfslinien zum Download auf der Website. 

Fazit:

Ich hatte mir dieses Buch geholt, weil meine Schrift eine Katastrophe und mein Talent für Kalligrafie sich in grenzen hielt. Erstmal war die Einleitung super geschrieben, locker, entspannt, erklärend. Definitiv lesenswert und mutmachend. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und das betont Norbert Pautner immer wieder. Auch, dass „Fachchinesisch“ einfach vonnöten ist und ich muss gestehen er hat recht. Denn wenn man sich intensiv damit auseinander setzt, muss man sich halt auch an „Formeln“ halten. Zu jedem komplizierten Alphabet gibt es ausführliche Erklärungen und Beispiele und das finde ich persönlich top, vor allem für jemanden, der einfach kein Naturtalent ist. Deswegen Daumen hoch für das „Handlettering“. Ich bin mega begeistert und kann es nur jedem empfehlen. Mein Bullet Journal erstrahlt in neuem Glanz und ich hab einiges wissenswertes dazu gelernt. Preis leistung ist natürlich auch top!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension „Das Prinzessinenspiel“ von Steve Cotten

Klappentext:

Prinz zu gewinnen!

Die schüchterne Karen wächst an einem entlegenen Bergsee bei ihrer Pflegemutter auf, die ihr einige spärliche Grundkenntnisse von Magie vermittelt. Trotzdem ist sie unglücklich und droht an der Einsamkeit zu zerbrechen. Eines Tages taucht die mutige Jelena bei ihr auf und nimmt sie mit auf ihrer Reise nach Lusandria. Dort wird das Prinzessinnenspiel ausgetragen und die Siegerin bekommt den Prinzen samt Königreich. 

Schon der Weg in das geheime Land ist voller Gefahren, aber die sind nichts im Vergleich zu den Monstern, denen Jelena beim Prinzessinnenspiel gegenüber steht. Außerdem erweist sich vieles als anders, als es erscheint. Wird sich am Ende die starke Freundschaft zwischen Karen und Jelena als der entscheidende Vorteil erweisen?

Protagonistin Karen

Karen wirkt von der ersten Sekunde an etwas verloren. Sofort hatte ich das Gefühl, das Mädchen weiß gar nicht wohin mit sich. Wünsche über Wünsche und der Drang nach „Klarheit“ beherrschen sie, genau wie die Frage, wer sie eigentlich ist. Am Anfang war es schwer für mich, mich in sie hineinzuversetzen, einfach weil sie doch recht naiv bzw. weltfremd und etwas oberflächlich wirkte, sehr Klischeehaft war sie in Bezug auf den Prinzen. Jedenfalls kam recht spät die Charakterwandlung in meinen Augen. Sie hat eine ausgeprägte Neugier die sie natürlich auch vorantreibt. Erst als sie sich als unfassbar loyale und liebe Freundin entpuppt, konnte ich allmählich überhaupt warm mit ihr werden. Doch so wirklich verbunden habe ich mich leider bis zur letzten Seite nicht mit ihr gefühlt.

Story-Aufbau

Was die Story jedoch angeht, muss ich meinen Hut ziehen. Steve Cotten hat eine unglaubliche interessante Geschichte geschrieben. Sein Schreibstil ist flüssig, seine Erzählungen detailliert und an Spannung hat es nicht gemangelt. Auch die Sage um das „Prinzessinnenspiel“ fand ich unglaublich amüsant und originell. Ein Märchen und irgendwie keines, ganz frei von Klischees. Bye bye, ihre auf Hilfe wartenden Prinzessinnen auf euren Türmen. Wirklich toll und genau dieser Story-Verlauf hat mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Natürlich freue ich mich auf die Fortsetzung, und kann allen „Märchen- und wieder Nicht-Märchen-Fans“ das Buch wärmstens empfehlen. 

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension „Uhrwerk der Unsterblichen“ von Alexander Kopainski

Klappentext:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr 

markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.

Protagonist Avery

Avery hat mich sofort für sich eingenommen. Er hat eine überaus liebe Seite, geht in allem was er tut auf und hat eine Aura, die einem das Herz wärmt. Von der ersten Seite an fühlte ich mit ihm und war wahnsinnig gerührt von seinem Wesen, seinem Mut, seinem Mitgefühl. Er verschließt nicht die Augen und geht den Dingen auf den Grund und das macht ihn für mich zu einem wahren Helden. Denn egal wie oft ihm die Antworten durch die Finger rinnen, er gibt nicht auf. Die Reise mit Avery war unbeschreiblich und er wurde für mich zu einem guten Freund dem man überall hin folgen würde, weil man ihm blind vertraut. Ich kann kaum in Worte fassen, wie Avery auf mich gewirkt hat, einfach weil er so herzensgut ist. 

Story-Aufbau

Alexander Kopainski hat mit seinem Debütroman genau in mein Fantasy-Herz getroffen. Nicht nur, dass man sofort Avery in sein Herz schließt, nein, die Grundidee des Uhrwerks der Unsterblichen ist einzigartig und der Schreibstil wunderschön! Wirklich! Ich glaube ich habe noch nie einen Schreibstil als „schön“ bezeichnet aber genau das ist er. Man fühlt sich sofort in andere Zeiten versetzt und Alex schafft es Paris zum greifen nahe wirken zu lassen. Immer wieder bekam ich Gänsehaut, einfach weil die Sätze eine unglaublich mystische Atmosphäre erschaffen haben. Dann noch die Welt, die es zu entdecken gab. Alles war wunderbar durchdacht. Auch die Zeitsprünge hat der Alex spielend gemeistert. Zu keiner Zeit kam ich mir verwirrt bzw. aus der Geschichte gerissen vor, nein die verschiedenen Handlungsstränge haben sich ganz wunderbar ergänzt. Auch das Ende war unmöglich vorauszusehen aber nicht völlig aus dem Zusammenhang gerissen, was ich ja besonders liebe wenn es um „Detektivarbeit“ geht. Alles in allem war die Geschichte genau nach meinem Geschmack.

Alex Kopainski zeigt, dass er nicht nur wundervolle Cover gestalten kann, sondern auch ganz wundervolle Geschichten und ich freue mich schon sehr auf mehr von ihm!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️