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Rezension zu „Die Legende von Greg 1: Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache“ von Chris Rylander

Klappentext:

Als sein Vater von einem grauenvollen Bergtroll entführt wird, steht Gregs Leben Kopf. Denn anscheinend ist er kein stinknormaler, etwas verfressener Schüler – er stammt von einem uralten Zwergenvolk ab, das in einem Höhlensystem unter Chicago lebt. Nun droht ein Krieg mit den verfeindeten Elfen. Greg muss die Zwergenausbildung absolvieren, mit seiner sprechenden Axt umgehen lernen und gleichzeitig seinen Vater wiederfinden. Zu allem Übel ist sein bester Freund Edwin ausgerechnet ein Elf. Kann er ihm überhaupt trauen?

Protagonist Greg

Gott was hab ich mich in diesen Jungen verliebt. Greg ist so ein mega lustiger, lockerer, tollpatschiger Charakter. Ich hab mich über ihn scheckig gelacht. Ich mag seine Gedankengänge, sein Herz und seine Furchtlosigkeit die so gar nicht furchtlos ist. Er ist pummelig, ein Vielfraß und er und seine Familie sind mega schräg. Ich liebe das! Ein total abgedrehter, aber irgendwie liebenswerter Kerl, der gehänselt wird, aber niemals seinen Humor verliert. Allen Widrigkeiten zum trotz hat er ein Herz aus Gold. Greg besteht eigentlich nur aus Ecken und Kanten was ihn zu einem unglaublich einzigartigen Protagonisten macht der komisch riecht, viel futtert, etwas verpeilt und unglaublich interessant ist. Herrlich tollpatschig mit einem Hang zum Wahnsinn. Ich glaub ich könnte noch ewig über ihn schwärmen, aber lasst euch selbst von ihm in seinen Bann ziehen 😀

Story-Aufbau

Chris Rylander hat einen tollen Schreibstil der einen mitreißt und nicht nur einmal zum Schmunzeln bringt. Man wird förmlich in die Story gezogen und stolpert mit Greg von einer merkwürdigen Situation zur nächsten. Dabei ist der Autor mega kreativ, absolut einzigartig und urkomisch oben drauf! Ich hab das Buch förmlich weggesuchtet, bin absolut verliebt in die Charaktere und in die verdrehte Welt in die uns Chris da hineinzieht. Ein absolut tolles Buch das es mit den ganz großen (Percy Jackson etc.) aufnehmen kann! I love it! Wer einen sonderbaren Humor liebt, einen total verpeilten Protagonisten schätzt und urkomische Wesen antreffen will, der sollte sich unbedingt dieses Buch holen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Obsidian: Opportunity. Mein Bullet Journal“ von von Jennifer L. Armentrout

Produktbeschreibung:

Bullet Journals – der Trend aus den USA wird auch in Deutschland immer beliebter. Ob als Tagebuch, Kalender, Planer oder Notizbuch, dein Bullet Journal lässt sich genau nach deinen Wünschen gestalten. Du kannst darin dein ganzes Leben festhalten, deinen Alltag strukturieren und Pläne für deine Zukunft machen. Zwischen den Seiten findest du inspirierende Zitate aus der Obsidian-Serie. Buchliebhaberin und -bloggerin Katy wäre sicherlich begeistert! Also ab an die Stifte – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Meinung:

Ich war extrem gespannt auf dieses Bullet Journal. Als eingefleischter „Obsidian“-Fan musste ich es einfach haben und Überraschung, ich wurde nicht enttäuscht! 

Zu allererst das Cover:

Es sieht einfach mega aus und passt einfach perfekt zu Lux-Reihe, sowohl vom Cover als auch vom Titel. Ich muss dem Carlsen Verlag deshalb ein riesen großes Lob aussprechen, weil sie einfach dem Stil treu geblieben sind.

Qualität

Ich war von meinem letzter Bullet Journal aus einer Buchreihe vor allem von der Qualität enttäuscht gewesen. Nicht hier! Der Einband ist robust, hält auch dem Transport stand und die Papierdichte ist optimal für ein Bullet Journal. Auch daran gibt es überhaupt nichts zu meckern.

Inhalt

Inhaltstechnisch ist alles wichtige Vorhanden. Ein Dot-Muster erleichtert das Zeichnen, ein Index ist gegeben und sogar eine tolle Anleitung mit Tipps zur Verwendung des Journals ist beigefügt. Mit viel Liebe zum Detail wurden tolle Zitate aus der Lux-Reihe eingepflegt.

Fazit

Das Bullet Journal konnte in allen punkten voll überzeugen und kann als Paradebeispiel für andere Verlage dienen. Es ist perfekt geworden und ich liebe es einfach. Wer Qualität, Preis-Leistung und Originalität sucht, ist mit diesem Journal gut beraten!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Secret Service 0: Das Guide Book“ von Cocoa Fujiwara

Klappentext:

Der Band 0, das Guide Book zur Erfolgsserie SECRET SERVICE von Cocoa Fujiwara, bietet auf 176 Seiten Hintergrundinformationen, Bonusstorys und wunderschöne Farbillustrationen rund um das Maison de Ayakashi und deren mysteriösen Bewohner. Das Highlight des Bandes ist eines der seltenen Interviews der extrem schüchternen und 2015 leider verstorbenen Autorin Cocoa Fujiwara. Sie verrät unter anderem wie die Serie entstanden ist, wie sie ihre Charaktere entwickelt hat und vieles mehr. Der Band erscheint im größeren Format mit schönen Farbseiten und als edle Hardcover-Ausgabe!

Fazit:

Dieses Guide Book habe ich mir geholt, weil ich den Manga dazu unfassbar gefeiert habe. Und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht. Es beginnt erstmal mit wirklich schönen Zeichnungen von Fujiwara, dazu kommt eine Einführung in die Welt des Manga. Ich liebe die Farben und das Design sehr und man merkt einfach, Qualität vom feinsten.

Man bekommt einen Haufen Hintergrundinformationen, Erklärungen und Einblicke in das Akayashi-Haus. Es ist unfassbar interessant und wirklich schön dargestellt. Besonders interessant fand ich die Rohzeichnungen von Fujiwara, weil man so einen richtigen Einblick bekommt, wie so ein Manga entsteht und wie er sich entwickelt. 
Ein wirklich tolles Guide-Book für Fans des Mangas, mit vielen Infos, Beispielen, einem einzigartigen Interview und liebevoll gestalteten Seiten.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)“ von Rebecca Ross

Klappentext:

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Protagonistin Brienna

Brienna war mal eine wahre Abwechslung als Protagonistin. Sie ist ein sehr sanftes Wesen, das wirklich liebenswert ist. Obwohl sie den einen oder anderen Rückschlag erleiden muss, bleibt sie tapfer und gibt ihr bestes. Sie begegnet Menschen offen und respektvoll, ist treu und liebevoll. Ich mochte sie gern, weil sie eine wahnsinnige Entwicklung im Verlauf der Geschichte macht und dabei immer sie selbst bleibt. 

Story-Aufbau

Der Schreibstil von Rebecca Ross ist wirklich schön und detailliert, allerdings sind die Auflistungen am Anfang des Buches auch wirklich nötig um den Überblick zu behalten. Ansonsten war die ganze Story wirklich mega interessant und spannend. Man konnte richtig abtauchen und immer wieder hat man sich gefragt, wohin Briennas Weg wohl führen wird, ob sie und Cartier ihr Glück finden werden. Rebeccas Charaktere haben eine wundervolle Vielschichtigkeit und ich mag es, dass ihnen auch die wichtigen Ecken und Kanten nicht fehlen. Man macht eine spannende Reise mit Brienna mit und kann am Ende des Buches Band 2 kaum erwarten. Eine wirklich gelungene Geschichte die einen berührt.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Revenge – Sternensturm“ von Jennifer L. Armentrout

Klappentext:

Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …

Protagonist Luc

Hach, ich muss ja sagen, ich hatte mich schon in der Obsidian-Reihe total in Luc verguckt. Er war einfach auf seiner Art mega Charismatisch und das wird in Revenge nur unterstrichen. Ich mag seine locker, coole Art auch wenn er mal den Besserwisser raushängen lässt. Sein Charakter hat einfach an den richtigen Stellen Ecken und Kanten, gerade so, dass er sympathisch und Interessant aber nicht zu sehr arrogant wirkt. Es ist ebenso total süß und lustig wie er in manchen Situationen bezüglich seiner Beziehung zu Evie überfordert ist und fast schon unbeholfen wirkt. Alles in allem ist er die perfekte Wahl für das Spinn-Off der Lux-Reihe.

Story-Aufbau

Es ist wie nach Hause kommen. Ungefähr so fühlt es sich an Revenge zu lesen, ich bin ein riesen Fan der Lux-Reihe und das schließt nun auch Revenge mit ein. Jennifer L. Armentrout weiß einfach was das Herz höher schlagen lässt. Sie hat einen einzigartigen Schreibstil der fesselt, in seinen Bann zieht und einen nicht mehr los lässt. Sie ist die J. K. Rowling der Außerirdischen und das zu Recht! Ich liebe ihre Charaktere, ihre Kulisse und die Gefühlspalette die sie in einem auslöst. Eine meiner absolut liebsten Autorinnen und das hat sie mit ihrem neusten Werk wieder unterstrichen und drei Ausrufezeichen dahinter gesetzt!!! Diese Trilogie startet, wie Obsidian damals, mehr als vielversprechend und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es für Evie und Luc weitergeht.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Witchborn – Königin der Düsternis“ von Nicholas Bowling

Klappentext

Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!

England 1577

Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.

Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!

Protagonistin Alyce

Alyce hat unfassbares durchmachen müssen. Das junge Mädchen ist nun auf sich allein gestellt und tritt Mutig ihr neues Leben an. Sie flüchtet, stetig von Angst begleitet. Ich bewundere sie dafür, dass sie niemals aufgibt, immer weiter kämpft mit dem Ziel vor Augen, endlich frei von den Hexenjägern leben zu können. Ich mochte ihre Zielstrebigkeit einfach und konnte sie dadurch auch in mein Herz schließen, leider fand ich, dass sie nicht so Facettenreich war, wie ich es mir gewünscht hätte. In manchen Situationen bewies sie eine hohe Reife, so dass es schwer zu glauben war, dass sie erst 14 Jahre alt sein soll und in anderen Situationen wirkte sie mehr wie ein weinerliches Kind, aber ihr Charakter blieb trotzdem recht flach.

Story-Aufbau

Nicholas hat einen schönen Schreibstil. Man wird direkt ins Jahr 1577 geschubst, wo die Welt düster und gefährlich war. Ich konnte viele Szenen direkt vor mir sehen, einfach weil die Erzählweise einzigartig ist. Ich mochte die gesamte Atmosphäre des Buches, man fühlte sich in der Zeit zurückversetzt. Auch hat er einige super Charaktere ins Spiel gebracht, die fast schon interessanter waren, als die Protagonistin. Auch gab es immer wieder Wendungen, und die Story wurde zum Glück nicht vollgequetscht mit Handlung, so dass man auch viele Szenen erstmal sacken lassen konnte, ohne das Buch weglegen zu müssen, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Alles in Allem war es eine gute Geschichte, mit tollem Verlauf und einer Protagonistin, mit der ich, zwar nicht sehr aber, ein wenig warm geworden bin.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️