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Rezension zu „FAYRA – Das Herz der Phönixtochter“ von Nina Blazon

Klappentext:

Das Erbe der Phönixdrachen

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Protagonistinnen Fee, Fayra und Nelly

Die drei Mädels waren eine wirklich außergewöhnliche Dreierkonstellation. Sie haben alle so unterschiedliche Charaktere, aber auch jeder für sich tolle Eigenschaften, die das Lesen des Buches unglaublich interessant gestalten. Während Fee und Nelly zwei wirklich gute Freundinnen, Fayre mischt dieses aber mit ihrer anfangs sehr kühlen und arroganten Art ziemlich auf. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, die drei zu begleiten, zu sehen wie sie zusammen wachsen, sich entwickeln und die Bedeutung von wahrer Freundschaft lernen.

Story-Aufbau

Nina Blazon hat einen wunderschönen Schreibstil. Bildlich, magisch und mitreißend. Einzig zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, da man sich oft fragt, wie denn da alles zusammen hängt. Gegen Ende nahm jedoch vor allem der Spannungsbogen zu, was das Buch wirklich packend macht. Es stehen vor allem die Freundschaft und der Mut im Vordergrund, was ich ja an Jugendbüchern total liebe. Ein bisschen Herzrasen gab es aber auch. An sich hat mir „FAYRA“ wirklich gut gefallen. Eine schöne, zauberhafte Story mit wirklich interessanten Charakteren und einem Schreibstil der locker und leicht ist.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Riverdale – Der Tag davor“ von Micol Ostow

Klappentext:

Die exklusive Vorgeschichte zu DEM Netflix-Serien-Hype

Die Legende nimmt ihren Anfang: Archie, Jughead, Betty und Veronica verraten ihre tiefsten Geheimnisse…

Willkommen in Riverdale – einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern… Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm…

Story-Aufbau

Durch Netflix bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Von der Serie war hin und weg, dementsprechend war ich mega gespannt auf das Buch, meine Begeisterung hält sich jedoch in Grenzen. Wie auch in der Serie ist Jughead der Erzähler von Prolog und Epilog und wir bekommen tiefere Einblicke in die Charaktere, wobei das auch schon alles war. Die versprochenen „Geheimnisse“ bleiben aus und man muss mit Brotkrümeln statt einem satten Steak rechnen. Klingt doof aber ist so. Wirklich „neue“ Informationen gab es nicht, was mich einfach enttäuscht hat. Die Charaktere sind super getroffen (wobei ich Betty nicht wirklich zuordnen kann) und man ahnt ihre Entwicklung in Riverdale voraus. Der Schreibstil war wie man ihn kennt, top und einwandfrei, ganz im klassischen Riverdale-Stil. Interessant war es natürlich auch, aber eben nicht weltbewegend. Dieses Buch ist etwas für Riverdale-Hardcore-Fans die mehr von ihren Lieblingen wollen, aber nicht für „mehr Infos“- oder mehr „Geheimniss“-Suchende. Schade eigentlich. Ich hatte wirklich mehr erhofft. Ich muss sagen, ich war einfach ein bisschen enttäuscht von „Riverdale – Dem Tag davor“.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️