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Rezension „Tears of Tess – Buch 2“ von Pepper Winters

Klappentext:

Er mochte ein Monster sein,

aber er war ihr Monster.

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

»Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?

Protagonistin Tess

Tess ist unglaublich stark. Ihre innere Kraft hat mich schon in Buch 1 berührt, doch in Buch 2 wächst sie über sich hinaus. Ihre Intelligenz, ihr Mut und ihre ungezügelte Leidenschaft sind stärker als je zuvor. Für mich ist sie der Inbegriff von weiblicher Stärke. Eine Kriegerin, die für den Mann ihres Herzens alles ertragen kann. Doch nun kämpft auch sie mit ihren Dämonen und wird durch verheerende Ereignisse an ihre Grenzen getrieben. Jede Minute, jeder Schmerz, jede Träne die Tess vergoss, wühlte mich emotional auf und fegte wie ein Sturm durch mein Innerstes.

Protagonist Q

Q kämpft noch immer mit sich und der Dunkelheit in seinem Herzen. Es fällt ihm unglaublich schwer, die Bestie und den Mann in ihm in Einklang zu bringen und doch entwickelt auch er sich unglaublich. Die Bindung die er zu Tess hat, verstärkt sich, sie gibt ihm Kraft und all die unterdrückte Leidenschaft bricht ihre Bahnen und stärkt ihre Beziehung auf unvergleichliche Art und Weise. Doch kann Q das schützen, was seine Bestie zerreissen will?

Story-Aufbau

Pepper Winters ist eine Dark Romance-Göttin, das war mir schon nach 

Band 1 klar und Band 2 hat dies nur unterstrichen und hundert Ausrufezeichen dahinter gesetzt! Ich hätte nie erwartet, dass sie Tears of Tess – Buch 1 toppen kann, doch Pepper Winters übertrifft sich bei weitem obwohl das realistisch gesehen, kaum möglich war. Ihre Art, den Kampf zwischen Dunkelheit und Licht, Mann und Bestie, Albtraum und Liebe in Einklang zu bringen, ist einzigartig und immer wieder aufs neue hat sie mich in ihren Bann gezogen. Ich kann es kaum erwarten wie die Reise von Tess und Q weiter geht, doch eines ist gewiss, Pepper Winters ist definitiv mit Tears of Tess auf mein goldenes Autorentreppchen gestiegen. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Tears of Tess – Buch 1“ von Pepper Winters

Klappentext

Die australische Studentin Tess bricht mit ihrem Freund zu einer romantischen Reise nach Mexiko auf. Sie hofft auf Spaß, viel Sex und die Gelegenheit, ihm endlich ihre geheimen Fantasien zu offenbaren, die so gar nichts mit süßer Anbetung und Kuschelsex zu tun haben.

Aber dann dringt der Schrecken in ihr Leben. Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird nach Frankreich an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …

Protagonistin Tess

Tess ist stark. Sie ist in einen goldenen Käfig gesperrt und traut sich nicht hinaus, bis sie keine andere Wahl hat, denn das warme Nest, das sie sich gebaut hat, wird in Fetzen gerissen und plötzlich taucht sie in eine Welt der Dunkelheit. Doch sie brechen sie nicht, Tess ist kein Mädchen, das sich brechen lässt und ich liebe ihren Kampfgeist, ihre große Schnauze, ihren Mut. Egal wie sehr sie fällt, egal was man ihr antut, sie gibt nicht auf. Sie ist eine Kämpferin durch und durch. Ebenso jedoch hat sie jene dunkle Seite, die, die sie versteckt, verleugnet und genau deswegen berührt sie mich so, denn sie stellt sich dieser Seite durch Q. Und was sie erblickt, macht sie umso stärker. Tess gelingt es, das Spiel ohne Kenntnisse zu spielen und als sie Fuß fasst, wendet sie das Blatt und zieht ihr Ding durch.

Protagonist Q

Q ist ein Monster, aber auch ein Mann. Innerlich kämpfen diese Seiten immer miteinander. Die Bestie, seine Dunkelheit verzerrt sich nach dem Licht, für das Tess steht. Q verzaubert mit beiden Seiten, die Bestie zündet wie Dynamit in meinen Adern und sein Innerer Kampf berührt. Heiliger und Sünder, Q kriegt es als einziger hin, beides in sich zu vereinen und genau das macht ihn unwiderstehlich. Ein Ritter in silberner Rüstung und schwarzem Herzen. Eine Kombination, die einem den Verstand rauben kann. Undurchschaubar, fesselnd, einzigartig. Mit seiner natürlichen Rauheit, seinem zauberhaften Anwesen, seinen Zielen, seiner inneren Zerrissenheit und seinem Beschützerinstinkt wütet er wie ein Feuersturm durch die Geschichte und ist heißer als die Hölle dabei. 

Story-Aufbau

Ich bin völlig baff, fasziniert, ungläubig, süchtig. Tess und Q haben meine Welt auf den Kopf gestellt. Die beiden sind eine unglaubliche Mischung. Schwarz und weiß, gut und böse, die beiden stellen alles auf den Kopf und brechen wie die Hölle über einen ein. Auf gute Weise versteht sich. Selten habe ich so mitgefiebert, selten war ich so versessen auf mehr! Doch Tears of Tess ist unbeschreiblich fesselnd. Ich konnte es einfach nicht weglegen und die 522 Seiten sind dahingeflossen, innerhalb eines Tages… Man taucht in eine Welt voll Dunkelheit und beginnt darin Licht zu sehen. Die einzigartige Verbindung der beiden, die Dynamik, das Band, das sie verbindet. Alles ist wohl in dieser Form noch nicht da gewesen. Sie reißen die Maske der „Anständigkeit“ und verbrennen sie zu Asche, zurück bleiben Bedürfnisse, Akzeptanz und nie da gewesene Offenheit. 

Tears of Tess ist ein MUSS für alle Dark Romance-Fans. Eines der besten Dark Romance-Bücher die ich je gelesen habe.

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Tears of Tess als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Blood & Roses – Buch 2“ von Callie Hart

Klappentext:

Zeth Mayfair ist so ziemlich das Letzte, das ich in meinem Leben brauche. Er ist ein Mann ohne jede Moral. Seine Auftraggeber sind Menschenhändler. Aber mit jedem Atemzug wird er wichtiger für mich. 

Er ist auf der Suche nach meiner vermissten Schwester. Ich möchte ihn vergessen, sein Gesicht aus meiner Erinnerung radieren. Doch ich kann nicht. Ich kann nicht mehr ohne ihn sein. Er besitzt mich. Er quält mich. Er hat mich gebrochen.

Zeth: ‚Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.‘

Protagonistin Sloane

Sloane hat endlich die Chance die sie braucht um ihre Schwester zu finden, dafür muss sie sich jedoch auf ein gefährliches Spiel einlassen und Zeth einen Platz geben. Sie kämpft mit sich und ihren Gefühlen und das mit seelischen Narben verwundete Mädchen beginnt mehr in dieser Verbindung zu sehen. Doch wird es Sloane möglich sein, eine Grenze zu ziehen?

Protagonist Zeth

Zeth liebt die Dunkelheit, sie ist sein vertrauter Freund, doch Sloane zieht ihn in ihren Bann und er will ihr geben, was sie verloren hat, ihre Schwester. Der Soldat wird zum Jäger, er sprengt alte Ketten und beginnt, die Augen zu öffnen, was er findet bringt ihn jedoch ins Visier der Unterwelt. 

Story-Aufbau

Sloane und Zeth verzaubern erneut mit ihrem Feuer. Die beiden haben eine Dynamik die wie Benzin in den Adern brennt und damit den Leser fesseln. Ihr Band ist zart, die Welt ist rau und doch vermitteln sie: Wir gegen den Rest der Welt. Neben dem Feuer und den Funken erleben die beiden ein Abenteuer, das sich gewaschen hat. Sie stecken fest, im Herzen des Feindes, wird es ihnen gelingen, sich daraus zu befreien? Ich kann es kaum erwarten, wie die Story weitergeht.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Blood & Roses 2 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „ENDGAME I – Der Bauer“ von Skye Warrens

Klappentext:

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.

Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.

Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Protagonistin Avery

Avery tut alles damit ihr Vater leben kann. Ihre bedingungslose Loyalität geht unter die Haut. Obwohl sie wie ein behütetes Vögelchen im Käfig aufwuchs, hat sie einen eisernen Willen und weiß was sie will. Sie kämpft obwohl ein Sieg aussichtslos ist. Ihr Mitgefühl, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr tiefer Wunsch, ein halbwegs normales Leben führen zu können, geben ihr Kräfte, gegen die nicht einmal die Unterwelt gewappnet ist. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Keiner versteht diese Worte besser als Avery und doch will sie nicht aufgeben, will diesen schweren Weg mit Würde gehen, einen Teil den sie in sich selbst verschließt um ihn zu schützen. Avery ist für mich der Inbegriff einer Feministin, einfach weil sie tut was getan werden muss. Sie setzt sich nicht auf einen Stuhl und wartet darauf, dass ihr Ritter in glänzender Rüstung daherkommt. In einer Welt in der sie wie ein Vieh verschachert wird, hält sie den Kopf oben wie eine Königin.

Protagonist Gabriel

Gabriel, undurchsichtig, launisch, faszinierend. Er gewinnt mit seiner berechnenden Art mein Herz. Wie in einem Schachspiel ist er immer zwei Schritte voraus und nur in wenigen Momenten lässt er Avery hinter den Vorhang aus Berechnung und Spielzügen schauen. Ob Gabriel Freund oder Feind ist, lässt sich für mich genauso wenig entscheiden, wie die Frage, ob Feuer oder Eis in seinen Adern wütet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre er wohl beides. Freund und Feind, Feuer und Eis. Ebenso wenig kann ich sagen, welche Seite ich an ihm mehr liebe, die düstere, fordernde oder die liebevolle, beruhigende, vertrauenerweckende Seite. Wie Avery stehe ich zwischen den Stühlen, bin mir nicht sicher was Wahrheit und was Berechnung ist, doch eines kann ich definitiv bestätigen, Gabriel ist ein unglaublich faszinierender und anziehender Mann. Ich kann es kaum erwarten, hinter seine Maske einen Blick zu werfen.

Story-Aufbau

Von der ersten bis zur letzten Seite, einfach nur Wow. Ich habe es weggesuchtet, die Seiten flogen nur so dahin und immer wieder dachte ich, nein es darf niemals enden! Verführerisch, Sexy, atemberaubend, das drückt nicht mal im entferntesten meine Gefühle aus. Das ganze Buch ist die Einleitung zu einem unglaublichen Schachspiel. Ein Tanz aus Spielzügen und Leidenschaft. Avery und Gabriel sind wie Dynamit und entführen einen in ein Spiel das so dunkel und düster ist, dass man einfach nicht anders kann als es zu lieben. Skye Warrens weiß wie man den schmalen Grad zwischen Thrill und Leidenschaft spielend leicht überbrückt. ENDGAME I – Der Bauer war unglaublich, und ich kann es kaum erwarten das Abenteuer mit Avery und Gabriel fortzusetzen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Sie gibt es erst seit Anfang 2018 und bestehen momentan aus 8 Mitarbeitern, 4 davon sind bereits Teil der Festa-Familie beim Festa Verlag, gewesen. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME I als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein, Blogbeiträge, insta

Rezension zu „Dark Prince“ von J. S. Wonda

Klappentext

»Ich werde dir eine Geschichte erzählen. Sie beginnt mit einem Geheimnis, das England bis ins Königshaus erschüttern könnte, und endet mit einem noch viel größeren. Du denkst, ich sei nichts weiter als ein Gangster, der mit Drogen und Kartellen spielt. Und dabei gewinnt. Du denkst, ich besäße nur meinen Club und ein paar Leute, die mir gehorchen. Du glaubst, meine Kontakte reichten nicht um die Welt, und du glaubst, mein Blut sei so rot wie deines. Aber du täuschst dich. Du hast keine Ahnung, wen du wirklich vor dir hast.«

Blaues Blut und schwarze Abgründe – Die neue royale Dark Romance Reihe von Bestsellerautorin J. S. Wonda!

London. Heute. Abseits vom Piccadilly Circus.
Florence hat immer für eine bessere Zukunft gekämpft und nichts getan, das diese gefährden könnte. Doch als ihr jüngerer Bruder in die Drogenszene gerät, sieht sie sich gezwungen, ihn mit allen Mitteln daraus zu befreien. Dabei trifft sie auf einen gefährlichen Unbekannten, der den gesamten Londoner Schwarzmarkt beherrscht. Er ist jung – und verdammt gutaussehend – und passt so gar nicht in die düstere Welt der Vorstädte rund um London, in der sie aufgewachsen ist.
Was ist sein Geheimnis? Welche Rolle spielt sein treuer Freund Davies? Und was geschieht, wenn sie der dunklen Anziehungskraft des Dark Prince‘ verfällt und dabei in einen Strudel aus Gefahr und Lust gerät? Wird sie ihrem Bruder helfen können?

Protagonistin Florence

Florence ist stark, kämpferisch und springt für ihre Liebsten in die Bresche wie ich es selten gesehen habe. Sie hat es geschafft in einer Welt voll Dunkelheit zu strahlen und ihr loses Mundwerk und ihr Kampfwille verzauberten mich von der ersten Minute an. Wie eine waschechte Königin streift sie durch die Unterschicht und der Dreck, der sie umgibt, färbt nicht auf sie ab. Jedes Mal, wenn sie einen Rückschlag einstecken muss, kommt sie ein Stückchen stärker hervor. Für ein Mädchen, dem nichts im Leben geschenkt wurde, hat sie einen ausgeprägten Überlebenswillen. Sie scheut sich nicht davor, alles zu tun um sich und ihren Bruder zu beschützten, dabei landet sie immer wieder wie eine Katze auf ihren Pfoten. Florence hat sieben Leben, immer wieder schafft sie es sich durch die Gewalt und den Schmerz, der sie umgibt, zu kämpfen. Ich persönlich habe eine Schwäche für starke Protagonistinnen, weshalb Florence mich sehr berührt. Sie ist taff, kann einstecken, kann aber auch weich sein. Was mir am meisten gefällt ist, dass sie das Leben nimmt wie es kommt. Immer wieder beweist sie, was für ein Anpassungstalent sie hat. Und zur Krönung nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Feuer unterm Arsch, Mut im Herzen und doch mitfühlend. Florence ist nicht perfekt, lässt auch mal Schwäche zu, aber gibt nie auf.

Protagonist Dark Prince

Hach, was soll ich zu unserem Prinzen sagen? Ein Mann aus zwei Welten, ein Spieler, ein Täuscher, ein Herzensbrecher. Ich liebe und ich hasse ihn. Auf der einen Seite ist da dieser Wille die Welt zu verändern. Bewundernswert, süß, tapfer, unbeschönigt. Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl eines einzelnen. Tief in mir klingt dieser Satz noch nach. Genau diese Einstellung ist es, die ihn zu einem Prinzen macht und andererseits ist es diese Einstellung, die ihn mich manchmal hassen lässt. In der einen Sekunde ist er gnadenlos, stark, fies und wild und dann, als würde man den Blick hinter einen Vorhang wagen, blitzt dieser Junge auf, der das System hasst, in das er geboren wurde. Der Junge, der Wut im Herzen neben Trauer und Frust eingebrannt hat als seien sie Teile seiner Seele. Ja unser Prinz ist scharf, ja er ist verführerisch und doch ist es der schwermütige, sanfte Teil seiner Persönlichkeit, der ihn so schön macht. Man fühlt mit dem verkorksten Prinzen mit, spürt die Pflicht, die auf seinen Schultern lastet. Der Dark Prince schlägt ein wie eine Bombe. Überrollt einen mit seinem Wesen, seinem Charakter, seinem Charme und seiner Intelligenz. Wer kann da wiederstehen? Ich kann es nicht! Unser Dark Prince ist vollkommen unvollkommen. Verwegen, stark, gefühlvoll und sexy. Ich würd mal sagen, pfeif auf Prince Charming, ich setz seit neuestem auf Schwarz.

Protagonist Davies

Unser Davies, unser Killer, unser Rächer, unser … ok ok zurück zum Thema :D. Ich liebe ihn, nein ich vergöttere ihn. Auch wenn ich zum Team D.P. gehöre, ist Davies einfach.. einfach Davies. Witzig, scharf, mit einem Hang zur Gewalt. Seine bedingungslose Loyalität, seine tiefe Bindung zum Prinzen und seine Selbstakzeptanz machen ihn unglaublich faszinierend. Er weiß wie er ist, er weiß was er tut und er liegt deshalb kein Stück im Argen mit sich selbst. Dieses Selbstbewusstsein ist es, das ihn unverschämt attraktiv wirken lässt. Er ist kaputt, er weiß das und es kümmert ihn nicht. Und doch hat auch er seine schwachen Momente, seine Fehler, seine eigene Dominanz. Davies setzt Prioritäten, er glaubt an das, was der Prinz erreichen will, glaubt mit tiefster Überzeugung an das war er erreich wird. Und weil er sich für seinen Rudelführer in den Kugelhagel stürzen würde, vergöttere ich ihn. Wenn man eine rechte Hand braucht, dann hat man mit Davies das große Los gezogen. Dass er nicht nur loyal, humorvoll, verspielt und sexy ist, sondern eine einzigartige Verbindung zum Prinzen hat, die so viel tiefer geht als nur geschäftliche Verbundenheit, macht ihn zum Herzensmensch für mich.

Story-Aufbau

Ja diese Story hat es in sich, manchmal schmerzhaft, manchmal gewaltig, aber sicher nicht langweilig. Die Geschichte eines Untergrundprinzen reißt einen mit sich und die Zeilen fliegen nur so dahin. Immer wenn man denkt, jetzt wird’s kitschig, kommt der nötige Pfeffer, immer wenn man denkt jetzt geht’s los, wird man weiter geködert. Eine Achterbahn der Gefühle, ein Rausch der Emotionen. Dark Prince ist dunkel, sexy, verführerisch und absolut nichts für kleine Mädchen. Das ist es was ich an diesem Buch so liebe, die Sprache der Gewalt, die Härte der Straße. Nichts ist beschönigt, nichts in Watte gepackt. Ungetrübte, rohe Leidenschaft geht Hand in Hand mit Zielen, Loyalität und ein bisschen Größenwahn. Dark Prince ist scharf, auf eine Art, die nicht jeder versteht, doch die berührt. Man lernt zwischen den Zeilen zu lesen, mehr zu sehen als nur gesagtes und plötzlich ergibt alles ein buntes Bild aus Begierde, Liebe und der Suche nach Glück.

Message an die Autorin

Liebe Jane, das war meine Lobeshymne an dich und deinen Prinzen. Du hast ein Werk geschaffen, das mit nichts zu vergleichen ist. Themen wurden aufgegriffen wo sich der eine oder andere pikiert wegducken würde. Ich bin jedoch der Meinung, die Welt braucht mehr Autorinnen wie dich. Autorinnen, die sich trauen an Themen zu rühren über die keiner spricht und das mit Würde und Stolz. Du ermöglichst es dem Leser auch die dunkle Seite der Leidenschaft zu sehen, dabei aber auch Licht zu finden. Ich bin hin und weg (falls man es nicht bemerkt hat) und freue mich schon auf den zweiten Teil.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️