Allgemein

Rezension zu „Tears of Tess – Buch 1“ von Pepper Winters

Klappentext

Die australische Studentin Tess bricht mit ihrem Freund zu einer romantischen Reise nach Mexiko auf. Sie hofft auf Spaß, viel Sex und die Gelegenheit, ihm endlich ihre geheimen Fantasien zu offenbaren, die so gar nichts mit süßer Anbetung und Kuschelsex zu tun haben.

Aber dann dringt der Schrecken in ihr Leben. Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird nach Frankreich an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …

Protagonistin Tess

Tess ist stark. Sie ist in einen goldenen Käfig gesperrt und traut sich nicht hinaus, bis sie keine andere Wahl hat, denn das warme Nest, das sie sich gebaut hat, wird in Fetzen gerissen und plötzlich taucht sie in eine Welt der Dunkelheit. Doch sie brechen sie nicht, Tess ist kein Mädchen, das sich brechen lässt und ich liebe ihren Kampfgeist, ihre große Schnauze, ihren Mut. Egal wie sehr sie fällt, egal was man ihr antut, sie gibt nicht auf. Sie ist eine Kämpferin durch und durch. Ebenso jedoch hat sie jene dunkle Seite, die, die sie versteckt, verleugnet und genau deswegen berührt sie mich so, denn sie stellt sich dieser Seite durch Q. Und was sie erblickt, macht sie umso stärker. Tess gelingt es, das Spiel ohne Kenntnisse zu spielen und als sie Fuß fasst, wendet sie das Blatt und zieht ihr Ding durch.

Protagonist Q

Q ist ein Monster, aber auch ein Mann. Innerlich kämpfen diese Seiten immer miteinander. Die Bestie, seine Dunkelheit verzerrt sich nach dem Licht, für das Tess steht. Q verzaubert mit beiden Seiten, die Bestie zündet wie Dynamit in meinen Adern und sein Innerer Kampf berührt. Heiliger und Sünder, Q kriegt es als einziger hin, beides in sich zu vereinen und genau das macht ihn unwiderstehlich. Ein Ritter in silberner Rüstung und schwarzem Herzen. Eine Kombination, die einem den Verstand rauben kann. Undurchschaubar, fesselnd, einzigartig. Mit seiner natürlichen Rauheit, seinem zauberhaften Anwesen, seinen Zielen, seiner inneren Zerrissenheit und seinem Beschützerinstinkt wütet er wie ein Feuersturm durch die Geschichte und ist heißer als die Hölle dabei. 

Story-Aufbau

Ich bin völlig baff, fasziniert, ungläubig, süchtig. Tess und Q haben meine Welt auf den Kopf gestellt. Die beiden sind eine unglaubliche Mischung. Schwarz und weiß, gut und böse, die beiden stellen alles auf den Kopf und brechen wie die Hölle über einen ein. Auf gute Weise versteht sich. Selten habe ich so mitgefiebert, selten war ich so versessen auf mehr! Doch Tears of Tess ist unbeschreiblich fesselnd. Ich konnte es einfach nicht weglegen und die 522 Seiten sind dahingeflossen, innerhalb eines Tages… Man taucht in eine Welt voll Dunkelheit und beginnt darin Licht zu sehen. Die einzigartige Verbindung der beiden, die Dynamik, das Band, das sie verbindet. Alles ist wohl in dieser Form noch nicht da gewesen. Sie reißen die Maske der „Anständigkeit“ und verbrennen sie zu Asche, zurück bleiben Bedürfnisse, Akzeptanz und nie da gewesene Offenheit. 

Tears of Tess ist ein MUSS für alle Dark Romance-Fans. Eines der besten Dark Romance-Bücher die ich je gelesen habe.

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Tears of Tess als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezensionen

Rezension zu „Consequences – Buch 1“ von Aleatha Romig

Klappentext

Claire Nichols wacht in einem fremden Bett in einer luxuriösen Villa auf. Sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin kam. 

Doch der Schrecken beginnt erst: Sie ist in die grausamen Hände eines Entführers geraten – und gilt jetzt als sein Eigentum. 

Anthony Rawlings mag der Welt als gutaussehender, freundlicher Geschäftsmann erscheinen, aber Claire muss erleben, dass er ein gnadenloser Mann ist, der keine Fehler toleriert. Jeder Aspekt in ihrem neuen Leben hängt nun von den strengen Regeln ihres Peinigers ab. Und jede Entscheidung hat Konsequenzen für Claire.

Protagonistin Claire

Claire wird entführt und alles bricht über ihr zusammen. Sie ist eine wahnsinnig starke Frau und gleich zu beginn wird klar, sich zu beugen, das wird nicht leicht. Immer wieder geht sie an Grenzen und bezahlt dafür. Doch sie findet Wege, sich und ihre Seele irgendwie zu beschützen. Egal wie sehr es schmerzt, sie gibt nicht auf, versucht alles, um irgendwie zu überleben. Stück für Stück verliert sie sich nichts desto trotz, was einem sehr nahe geht. Claire zieht den Leser in einen Strudeln aus Gefühlen, nimmt ihn mit, auf eine Reise, die bis in die letzten Winkel der Seele schmerz. Claire geht unter die Haut, weil sie so realistisch dargestellt wird, das jeder ihrer Wunden dem Leser ebenso Schmerz zufügt.  Nichts für schwache nerven!

Protagonist Anthony

Ich weiß nicht was ich erwartet habe, aber das war es nicht. Brutale, kalte, fürchterliche Charakterzüge. Seine gelegentlich sanfte Seiten täuschen kaum darüber hinweg. Er ist ein Meister der Psyche. Verdreht und windet die Wahrheit, bis sie ihm die Hände spielt. Ich glaube ich war noch nie so hin und her gerissen bei einem Protagonisten. Zwischen Abscheu und Hass, Verwunderung und ekel. Außen Hui innen Pfui. Mehr fällt mir nicht ein, aber ist es nicht genau das was Anthony beschreibt. Ich kann nur sagen, er ist der persönliche Albtraum unter meinem Bett und doch so verschlagen, intelligent. Anthony beweist, wir Frauen sollten uns nicht von hässlichen Monstern fürchten, sondern vor den schönen und intelligenten. Ich bin mir sicher, wenn jemand eine schwarze Seele besitzt, dann ist es Anthony Rawlings.

Story-Aufbau

Hui. Leute ich wusste bis heute nicht, was ich dazu schreiben soll. Ich habe wirklich sehr lange über diese Geschichte nachgedacht, mir überlegt, wie ich sie bewerten soll, denn ich bin mit ganz anderen Erwartungen an sie heran gegangen. Ich dachte, es sei Dark Romance. Das ist es nicht! Ich sehe kein Romance, ich sehe keine Liebe. Doch wenn man, und das habe ich getan, genau diesen Aspekt akzeptiert. Es als Thriller sieht, dann ist es grandios. Es reißt mit, es fesselt und sorgt für Gänsehaut am ganzen Körper. Nichts für schwache nerven! Ich habe so einige Thriller gelesen, doch „Consequences“ spielt in einer ganz anderen Liga! Es geht wirklich an die Nieren, ist oft hart an der Grenze des erträglichen. Und egal was geschieht, man darf niemals nach der Romantik suchen, egal wie es zu beginn auch klingt!  Aber und das darf man einfach nicht verkennen, es ist unfassbar gut geschrieben. Die Protagonisten sind so nahe an der Realität, die Szenen unfassbar detailliert verfasst. Der Sex wird nur angeschnitten, was ich bedauerlich finde, aber bei einem Thriller sehr legitim. Ebenso ist der Story-Verlauf grandios. Eine Geschichte mit Ecken und Kanten, mit Vendetta und verwinkelt, dazu mit versteckten Plänen. Ein Spiel aus Intrigen die wie ein Netz gesponnen werden. 630 Seiten und ich habe 1 1/2 Tage gebraucht. Weil es so spannend ist, weil es so mitreißt, weil es dich gefangen nimmt.

Kein Dark-Romance aber unglaublich und definitiv lesenswert aber bitte, bitte lest es nicht wenn ihr Gewalt gegen Frauen in Büchern verabscheut, das würde euch nichts geben, denn davon gibt es reichlich in „Cosequences“.

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Consequences – Buch 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

 

Rezensionen

Rezension zu „ENDGAME III – Buch 3: Der Turm“ von Skye Warren

Klappentext:

Gabriel Miller schwor, er wird mich in Sicherheit bringen. Feinde lauern draußen, bereit zuzuschlagen. Eine Armee schwer bewaffneter Männer, die nur noch von diesen Mauern zurückgehalten wird.

Aber mein Instinkt warnt mich, dass die Gefahr mir bereits viel zu nah gekommen ist.

Ist Gabriel Miller mein Beschützer oder mein Feind? Ist dieses Haus ein Schloss oder ein Käfig?

Gabriel Miller und Avery im Schachspiel um Rache und Leidenschaft. Die ENDGAME-Trilogie von der US-Bestsellerautorin Skye Warren. 

Laura Kaye: ‚Unverschämt sexy und voller dunkler Schönheit. Du wirst die Fortsetzung nicht abwarten können!‘

Jodi Ellen Malpas: ‚Grandios und düster. Man wird süchtig danach!‘

Aleatha Romig: ‚Diese Geschichte ist mit der Präzision eines Schachspiels geplant. Gabriel ist der perfekte Alpha und lässt dich erzittern, während seine Dominanz, Kraft und unerwartete Zärtlichkeit die ideale Mischung ergibt.’

Protagonistin Avery

Avery hat mich mit ihrer Entwicklung vom schüchternen, jungen Mädchen zur gestandenen Frau, einfach umgehauen. Es ist, als habe sie sich aus einem Kokon befreit und hervor kommt ein wundervoller, bunter und starker Schmetterling. Auch wenn sie immer noch immense Selbstzweifel hat, gibt sie nicht auf. Sie kommt den dunkelsten Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur. Mit Herz und Verstand. Und die Gefangene wird zur Jägerin. Vor allem aber, ist es ihre Bindung zu Gabriel, die mich fasziniert. War sie im ersten Teil des Buches die, die festgehalten wurde, ist sie am ende die, die festhält. An Gabriel, an ihrer Liebe zu ihm.

Protagonist Gabriel

Im dritten Band lässt Gabriel endlich seine Maske fallen und zum Vorschein kommt ein junger verletzter Mann, der ein tiefes Bedürfnis hat, alles zu schützen, das er liebt. In diesem Fall ist es Avery. Er will sie vor den Schatten beschützen, vor ihren Feinden und auch vor sich selbst. Doch auch er beginnt in Avery mehr zu sehen als das kleine zarte Mädchen. Er erkennt, wenn er sie nicht zur Königin werden lässt, wird sie niemals einen Platz an seiner Seite haben. Und damit sie diese Entwicklung machen kann, muss er sie die Schatten sehen lassen. So oder so, Gabriel Miller verführt einen mit seiner leidenschaftlichen, dunklen und besitzergreifenden Art und süßt mir seiner verletzlichen Ader. Ein Cocktail der Gefühle.

Story-Aufbau

Das Endspiel von ENDGAME hat mich umgehauen. Avery und Gabriel sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Sie sind wie Licht und Schatten und doch so vieles mehr. Die letzten Worte habe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen, denn ich hätte sie so gern noch ein Stück begleitet. Aber es war perfekt. Alles. Die ganze Reihe hat einfach eine gesunde Mischung aus allem gehabt. Thrill, Leidenschaft, Romanze. Alles dabei und perfekt für alle Dark-Romance-Fans.

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME III als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Rezensionen

Rezension zu „Broken Darkness – So verführerisch“ von M. O´Keefe

Klappentext

Eine dunkle Stimme

Als Annie McKay in dem Trailer, in den sie gerade eingezogen ist, ein Klingeln hört, ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben unwiderruflich verändert. Sie findet ein zurückgelassenes Handy. Am anderen Ende der Leitung ist ein Fremder mit einer rauen Stimme: Dylan.

Eine geflüsterte Verführung

Dylan vermittelt ihr ein unerwartetes Gefühl der Sicherheit. Und so lässt sich Annie auf ein Gespräch mit ihm ein. Es bleibt nicht bei dem einen. Die Stimme in der Dunkelheit verführt sie, lässt sie sündige Dinge tun, die sie sich ohne ihn nie getraut hätte. 

Eine stumme Hoffnung

Es ist ein sinnliches Spiel zwischen zwei Fremden. Doch aus jedem Spiel wird einmal Ernst. Und sowohl Dylan als auch Annie haben gefährliche Geheimnisse …

Protagonistin Annie

Annie hat furchtbares durchgemacht. Sie war gefangen in einem Leben ohne Licht. Jetzt ist sie frei doch frei sein bedeutet auch zu fliegen. Zusammen erleben wir das Gefühl des ersten Flugs. Annie entfaltet sich Stück für Stück. Es geht weniger um das Geschehen, sondern viel mehr um die emotionale Abhängigkeit einer eingesperrten Frau. Ihr ganzes Wesen hat nun Raum und durch Dylan entfaltet sie sich. Annie ist so unfassbar stark, mutig und tapfer. Sie gesteht sich ihre Schwächen ein, bekämpft sie aber auch. Immer wieder geht sie an ihre Grenzen, so manche Dinge sind wie laufen lernen. Sie schwankt, sie fällt, dann steht sie auf und versucht es nochmal. Damit hat sie mein Herz erobert.

Protagonist Dylan

Dylan hat sich von der Welt abgeschottet. Er badete in seiner Einsamkeit. Durch Annie beginnt er jedoch, seine Festung zu öffnen und hervor kommt ein Mann mit Narben aber dem Herzen am rechten Fleck. Auch er steckte in einem Käfig, nur dass er nicht gefangen genommen wurde, sondern die Tür von selbst verschloss. Umso schöner ist es, wie er endlich durch die Gitterstäbe greift und sich Stück für Stück nach draußen wagt. Er verlässt den Schatten, lässt seine Mauern sinken und das alles für das einzige, das ihn retten kann. Licht, diese Art von Licht, die Annie im Herzen trägt. Dylan mag Narben habe, äußere und innere, doch das tut seiner Schönheit keinen Abbruch. Er ist und bleibt, unglaublich anziehend. Sein aufrichtiges Herz tut sein übriges.

Story-Aufbau

Broken Darkness hat mich gefangen genommen und mich unglaublich tief berührt. Nicht nur, dass es unglaublich wichtige Themen beinhaltet, nein es ist auch unfassbar emotional geschrieben. Ich bin mit dem Gefühl von Romance in diese Welt abgetaucht und genau das habe ich gefunden. Unfassbar viel Liebe auf so unterschiedliche Arten zum Ausdruck gebracht. Freundschaftliche Liebe, familiäre Liebe, körperliche Liebe, Selbstliebe und die Liebe zwischen Seelenverwandten. Annie und Dylan sind nämlich genau das. In einem Trailer-Park begann die schönste Sache der Welt, an einem Telefon das vergessen wurde. Ich bin verliebt, verliebt in Annie und Dylan und wofür sie stehen. Die beiden machen es vor: Dein Leben ist das was du daraus machst. Egal wie viele steinige Wege die beiden noch erwarten wird, ich werde jeden einzelnen mit ihnen gehen, denn ihre unvergleichliche Verbindung hat mich in ihren Bann gezogen.

Anmerkung 

Dieses Buch wurde mir von Sowohl Polaris-Verlag (endlich Kyss) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Broken Darkness als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Catching Beauty“ von Jane S. Wonda

Klappentext

Lass uns eine Sache klarstellen: Ich bin nicht dein Retter.  Ich bin nicht dein Freund. Wir sind nicht die Guten. Und du wirst mir nicht entkommen.

AMBER                                                                                                                                          Ich hätte niemals zusagen sollen, meinen Chef auf seine Geschäftsreise zu begleiten. Denn als er am Flughafen nicht auftaucht, weiß ich noch nicht, dass ich kurz darauf von einer ausweglosen Situation in die nächste geraten werde. Ich habe geglaubt, diese Dinge geschähen nur im Film. Und wenn doch im wahren Leben, dann auf jeden Fall nicht mir. Ich habe gehofft, dass mich wenigstens der Fremde rettet, den ich kurz zuvor in einer Bar kennengelernt habe. Ich habe verdammt falsch gelegen.

Für mich gibt es kein Entkommen. Ich bin seine Gefangene. Nähere mich meinem Untergang. Und genieße es total.

Protagonistin Amber

Amber ist stark, mutig und hat Feuer unterm hintern. Obwohl sie sich in einer ausweglosen Situation befindet, versucht sie alles um dieser zu entkommen. Dabei hält sie den Kopf stets oben. Vor allem ihr Wille zu überleben fasziniert mich. Egal was ihr geschieht, sie gibt nie auf. Ich liebe ihr Feuer und damit erobert sie nicht nur Cracks Herz, sondern auch meines. Sie erkennt die Gefahr in der sie sich befindet und hat genug im Kopf um diese nicht zu unterschätzen. Damit ist Amber nicht nur stark, sonder auch richtig authentisch. Eine Protagonistin die im Gedächtnis bleibt.

Protagonist Crack

Crack erobert mit seiner düsteren und dominanten Art sofort mein Herz. Obwohl er mehr zur Schattenseite gehört, hat er trotzdem ein ehrenwertes Ziel. Obwohl er sich als Monster sieht, kann man den wundervollen Mann hinter der von ihm errichteten Mauer erahnen. Er weiß was er will und er nimmt es sich, doch auf eine Art, die nicht bricht, sondern befreit. Obendrein hat er einen außergewöhnlichen Verstand, seine Fäden perfekt in der Hand und weiß, die richtigen Momente zu nutzen. Ich weiß nicht welche ich mehr liebe, seine dunkle, raue, gnadenlose Seite oder seine ehrenwerte, gütige, beschützerische. Das war gelogen… ich weiß genau welche es ist. Wisst sieht es auch?

Story-Aufbau

Jane S. Wonda hat wieder gezaubert und ein Meisterwerk auf den Tisch gelegt, das wohl alle in Aufruhr versetzt. Catching Beauty hat alles was das Herz begehrt. Adrenalin, Kämpferherz, Leidenschaft, ein Hauch von Liebe und jede menge von diesen speziellen Schatten die, die Dark Romance-Fans lieben. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gebannt, habe gekämpft, gelitten und geliebt. Crack und Amber haben eine Verbindung wie sie wohl die Romanwelt nicht gesehen hat. Zwischen Liebe und Hass, zwischen Leidenschaft und Dominanz, zwischen Respekt und Unterwerfung. All das sind Amber und Crack und noch so vieles mehr. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, wohin uns die beiden führen werden.

Ich wurde gefangen genommen und will nie wieder befreit werden. 

Anmerkung:

Ja ich war Teil der Testleser, habe CB beim Wachsen zugesehen und trotzdem habe ich mich beim Lesen dieses Buches erneut und zum tausendsten Mal in Amber und Crack verliebt, weshalb das keinen Einfluss auf meine Bewertung hatte. Diese Rezension kommt aus meiner dunklen, sehnsuchtsvollen und gefangen genommenen Seele.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezensionen

Rezension zu ENDGAME – Buch Zwei: der Springer von Skye Warren

Klappentext

Gabriel Miller fegte wie ein Sturm in mein Leben und nahm mir alles. Meine Familie. Meine Unschuld. Mein Zuhause. Er glaubt, er hat mich geschlagen. Er glaubt, er hat gewonnen. Doch er hat nicht bedacht, dass in einem Schachspiel jeder Bauer die Chance hat, eine Dame zu werden …

Gabriel Miller und Avery im Schachspiel um Rache und Leidenschaft. 

Protagonistin Avery

War Avery im ersten Teil in einem Strudel aus Verzweiflung und Not gefangen, so beginnt sie im zweiten Teil ein Stückweit das Spiel zu verstehen. Obwohl sie noch Zweifel hat und sich an ihr Weltbild klammert, begreift sie, dass hinter ihrer behüteten Vergangenheit mehr steckt als unterhaltsame Schachpartien mit ihrem Vater. Avery verwandelt sich in eine starke junge Frau die um ihre Zukunft kämpfen will. Sie will die Monster aus den Schatten locken und endlich begreifen, was um sie herum geschieht. Dabei scheut sie sich nicht davor, alles in ihrer Macht stehende zu tun um dieses Ziel zu erreichen. Auch befasst sie sich endlich mit den widersprüchlichen Gefühlen die Gabriel in ihr auslöst. Mit Mut in ihrem Herzen und ihrer Willensstärke begibt sich Avery auf die Suche nach der Wahrheit und gerät dadurch in einen Strudel aus Geheimnissen, Intrigen und Verrat.

Protagonist Gabriel

Gabriel Miller hat ein Herz aus Eis, das hat er geglaubt bis er Avery begegnete. Hatte er sich im ersten Teil in den Schatten gehüllt, so beginnt er aus diesem zu treten. Seine Beweggründe, seine Absichten, seine Spielzüge. Plötzlich ergibt alles einen Sinn. Gabriel wird zu Avery Stütze und Halt aber auch zu ihrer größten Schwäche. Schwarz oder Weiß, man ist sich nie ganz sicher, auf welcher Seite er steht, doch eines ist klar. Sein ganzes Spiel, seine Pläne, seine Schritte, alles beginnt und endet mit Avery. Wie sie, macht auch Gabriel eine Entwicklung durch und der erste Schritt dazu ist die Akzeptanz seiner Gefühle. War es im ersten Teil ein Spiel zwischen Gabriel und Avery so begeben sie sich nun auf eine Seite, doch ihr Gegner versteckt sich in der Dunkelheit. 

Story-Aufbau

Auch im zweiten Band fesselten Avery und Gabriel mich bis zum letzten Wort. Wie sie miteinander wachsen, wie sie füreinander einstehen und wie sie Seite an Seite den Dingen auf den Grund gehen. Aus dem Du & Ich wurde ein Wir und genau das ist die Entwicklung die, die beiden gebraucht haben. Mit der magischen Anziehungskraft und ihrem Feuer bezaubern sie mit Worten die zwischen den Zeilen stehen. Sie sind mir beide unglaublich ans Herz gewachsen. Skye Warren hat es wieder mal geschafft sowohl Leidenschaft als auch Adrenalin durch meine Venen zu jagen. Ich kann es kaum erwarten, das Endspiel zu lesen. 

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME II als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezensionen

Rezension zu „Blood & Roses“ Buch 1 von Callie Hart

Klappentext

Ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe. Doch ich musste Alexis finden. Ich wäre sogar bereit gewesen, für meine Schwester zu sterben. Alexis war schon seit sechs Monaten verschwunden. So viele endlose, verzweifelte Tage. Dann traf ich Zeth Mayfair, einen der gefährlichsten Männer Seattles. Er erledigt seine dubiosen Aufträge ohne Gewissensbisse. Ich hätte Angst vor Zeth haben sollen, aber als er mir seine Hilfe anbot, konnte ich unmöglich ablehnen. Dieser skrupellose Mann war meine letzte Hoffnung. Nein, ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe …

Zeth: ‚Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.‘

Protagonistin Sloane

Sloane hat von Anfang bis Ende mein Herz berührt. Ihr unfassbarer Mut und ihre Liebe zu ihrer Schwester Alexis ziehen einen in ihren Bann. Man kann sich so gut mit ihr identifizieren und ihr Durchhaltevermögen ist unvergleichlich. Wie weit würdest du gehen um deine Schwester zu retten? Für Sloane ist diese Frage einfach, sie würde alles tun. Genau das macht sie für mich zu einem Herzensmensch. Die Zeit heilt nicht alle Wunden und so gibt Sloane niemals auf. Für mich hat sie ein Herz aus Gold. Ihre Naivität und ihre Hilflosigkeit zu Beginn des Buches verwandelt sich schnell in getriebene Hoffnung. Sie will Alexis finden und egal wie hoffnungslos die Situation erscheint, sie greift nach jedem Strohalm. Umso berührender ist es, als sie Zeth in die Arme läuft und beginnt, Entscheidungen zu treffen, die für sie selbst wichtig sind. Sloane ist der Inbegriff des Mutes, nicht weil sie unbesiegbar oder waghalsig ist, sonder weil sie sich ihrer Schwäche bewusst ist und trotzdem nicht aufgibt. Eine Achterbahn der Gefühle, denkt man sich zu beginn des Buches, Sloane sei naiv, kristallisiert sich zum Ende hin, nein sie ist nur verzweifelt. Eine Protagonistin mit hundert verschiedenen Facetten und Tiefe!

Protagonist Zeth

Zeth sieht sich als Monster, eiskalt, durchtrieben, tödlich. Und all diese Adjektive passen wie die Faust aufs Auge. Doch hinter all der Wut und dem Wunsch nach Tod und Zerstörung, ist er leidenschaftlich und mitfühlend. Er kümmert sich um die, die seine Hilfe brauchen, versorgte jene, die sich selbst nicht mehr versorgen können. Ein Panzer aus Stahl, ein Herz aus Fleisch und Blut. Mit seiner kalten Art, seinem Zwang nach Kontrolle und Macht, hat er Grenzen, die jedem skrupellosen Menschen fehlen. Ein Ritter in schwarzer Rüstung, ein Anti-Held und doch immer noch ein Held. Durch Sloane wird er daran erinnert und er legt endlich seine Scheuklappen ab. Wohin uns die Reise mit Zeth auch führen wird, ich bin mir sicher, es ist eine bunte Mischung aus gut und böse. Denn Zeth ist kein Kuscheltier, und selbst Sloane vermag es nicht, die Bestie in seinem Inneren zu Zähmen, doch bekommt er durch sie vielleicht die Kraft, die Fangzähne auf die wirklich Bösen zu richten.

Story-Aufbau

Zeth und Sloane, zusammen geben sie eine explosive Mischung die verzaubert. Dunkel zu Licht, Verzweiflung zu Hoffnung und Liebe zu Lust. Callie Hart hat ordentlich gewürzt mit allem was das Dark Romance-Herz begehrt und nimmt uns mit auf ein Abenteuer, das so viel größer werden wird, als jene, die wir bereits kennen. Der Auftakt der Blood & Roses-Reihe ist vielversprechend und ich kann es kaum erwarten, mehr von von Zeth und Sloane zu hören. Die beiden haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich es kaum erwarten kann, den Weg mit ihnen weiter zu gehen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Blood & Roses 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „ENDGAME I – Der Bauer“ von Skye Warrens

Klappentext:

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.

Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.

Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Protagonistin Avery

Avery tut alles damit ihr Vater leben kann. Ihre bedingungslose Loyalität geht unter die Haut. Obwohl sie wie ein behütetes Vögelchen im Käfig aufwuchs, hat sie einen eisernen Willen und weiß was sie will. Sie kämpft obwohl ein Sieg aussichtslos ist. Ihr Mitgefühl, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr tiefer Wunsch, ein halbwegs normales Leben führen zu können, geben ihr Kräfte, gegen die nicht einmal die Unterwelt gewappnet ist. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Keiner versteht diese Worte besser als Avery und doch will sie nicht aufgeben, will diesen schweren Weg mit Würde gehen, einen Teil den sie in sich selbst verschließt um ihn zu schützen. Avery ist für mich der Inbegriff einer Feministin, einfach weil sie tut was getan werden muss. Sie setzt sich nicht auf einen Stuhl und wartet darauf, dass ihr Ritter in glänzender Rüstung daherkommt. In einer Welt in der sie wie ein Vieh verschachert wird, hält sie den Kopf oben wie eine Königin.

Protagonist Gabriel

Gabriel, undurchsichtig, launisch, faszinierend. Er gewinnt mit seiner berechnenden Art mein Herz. Wie in einem Schachspiel ist er immer zwei Schritte voraus und nur in wenigen Momenten lässt er Avery hinter den Vorhang aus Berechnung und Spielzügen schauen. Ob Gabriel Freund oder Feind ist, lässt sich für mich genauso wenig entscheiden, wie die Frage, ob Feuer oder Eis in seinen Adern wütet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre er wohl beides. Freund und Feind, Feuer und Eis. Ebenso wenig kann ich sagen, welche Seite ich an ihm mehr liebe, die düstere, fordernde oder die liebevolle, beruhigende, vertrauenerweckende Seite. Wie Avery stehe ich zwischen den Stühlen, bin mir nicht sicher was Wahrheit und was Berechnung ist, doch eines kann ich definitiv bestätigen, Gabriel ist ein unglaublich faszinierender und anziehender Mann. Ich kann es kaum erwarten, hinter seine Maske einen Blick zu werfen.

Story-Aufbau

Von der ersten bis zur letzten Seite, einfach nur Wow. Ich habe es weggesuchtet, die Seiten flogen nur so dahin und immer wieder dachte ich, nein es darf niemals enden! Verführerisch, Sexy, atemberaubend, das drückt nicht mal im entferntesten meine Gefühle aus. Das ganze Buch ist die Einleitung zu einem unglaublichen Schachspiel. Ein Tanz aus Spielzügen und Leidenschaft. Avery und Gabriel sind wie Dynamit und entführen einen in ein Spiel das so dunkel und düster ist, dass man einfach nicht anders kann als es zu lieben. Skye Warrens weiß wie man den schmalen Grad zwischen Thrill und Leidenschaft spielend leicht überbrückt. ENDGAME I – Der Bauer war unglaublich, und ich kann es kaum erwarten das Abenteuer mit Avery und Gabriel fortzusetzen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Sie gibt es erst seit Anfang 2018 und bestehen momentan aus 8 Mitarbeitern, 4 davon sind bereits Teil der Festa-Familie beim Festa Verlag, gewesen. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME I als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Cold Princess“ von Vanessa Sangue

Klappentext

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt …

Protagonistin Saphira

Saphira ist von Anfang an eine Kriegerin. Eine unbezwingbare Macht umgibt sie und ihr Wille lässt die stärksten Männer in die Knie gehen. Genau für diese Stärke bewundere ich sie nicht nur, nein ich vergöttere sie. Ich liebe starke Protagonisten und Saphira stellt die stärksten locker in den Schatten. Obwohl sie ihr Leben in der Dunkelheit fristet und mehr Schmerz und Trauer erlebt hat, als ein Mensch normalerweise ertragen kann, gibt sie niemals auf. Dieser Wille zu leben, zu beschützen, zu siegen, macht sie zur Eisprinzessin doch was Saphira zu einer Königin macht ist ihr Herz. Denn auch wenn Blut an ihren Händen klebt, auch wenn sie von Tod und Verderben umgeben ist, hat sie die elementaren Gefühle wie Stolz, Verbundenheit, Treue und Gerechtigkeit niemals verloren. Auch ist es ihre Intelligenz, ihr Kampfwille und ihre störrische Art die mich verzaubern. Sie mag auch mal am Boden sein, doch niemals geht sie in die Knie. Das Leben hat nur Zitronen für Saphira und sie schnappte sich Benzin und brennt alles nieder.

Protagonist Madox

Madox, kaltblütig, stark, mörderisch sexy. Er hat eine einfache Sicht auf die Dinge, sieht die Welt wie sie ist. Gibt es ein Problem räumt er es aus dem Weg. Ist er auf Rache aus, sollte man schnell das Weite suchen. Doch unter den Waffen, Tattoos und Muskeln steckt…immer noch ein Killer. Und genau das liebe ich an ihm. Madox verwandelt sich nicht von heute auf morgen in einen Musterknaben. Diese ganze „ich rette dich und plötzlich bist du ein Schmusekater“-Sache hängt bestimmt nicht nur mir zum Hals raus. Umso schöner finde ich, dass Madox seinem Wesen treu bleibt. Er ist wer er ist, er liebt was er liebt, wenn er dabei Leute abschlachtet….wen juckt´s? Mal im Ernst, wer glaubt denn, dass man bei der Mafia mit Wattepatts um sich wirft? Madox ist ein Killer, und Killer killen nun mal ohne sich danach in Schuldgefühlen zu baden, das heißt noch lange nicht, dass Madox aus Stein ist. Fühlt er sich jemandem zugehörig setzt er Himmel und vor allem Hölle in Bewegung. Womit er mich jedoch am meisten fasziniert ist sein Tanz auf dem schmalen Grad der Dominanz. Unterwerfung bedeutet nicht zu brechen, Dominanz bedeutet auch mal einen Schritt zurück gehen zu können und Liebe bedeutet auch mal in den Schatten zu treten.

Story-Aufbau

Vanessa Sangue nimmt uns mit in eine Welt aus Machtgier, Intrigen und Tod und zeigt uns mit ihrer Geschichte endlich das was all die Romeo & Julia-Hasser dieser Welt endlich sehen wollten. Saphira und Madox legen das Land in Schutt & Asche, tränken den Boden mit Blut und Tod nur um am Ende gegen alle Wiederstände und Verräter in den Krieg zu ziehen. Die sensiblen werden die Nase rümpfen, die Vorurteile werden nur auf Gewalt statt Dominanz hinweisen. Doch wer aufmerksam ist, offen bleibt und sein Schubladendenken über Bord wirft sieht in der Verbindung zwischen Saphira und Madox etwas wunderschönes. Nämlich Vertrauen, Halt, Wärme und Verständnis. Die Beiden erzeugen ihre ganz eigene Magie und schaffen es sich selbst dabei treu zu bleiben. Ich ziehe meinen Hut vor so viel wahren Emotionen, vor so viel Offenheit und Leidenschaft. Und als wären das nicht schon genug Gründe dieses Buch zu lieben, hat die liebe Vanessa ein unglaublich reales Netz der Mafia gesponnen wo sie mit Politik, Verhandlungsgeschick, Einfallsreichtum und Sympathie aufwartet. Mafia ist eben nicht nur Leute abknallen, es sind nicht immer die Böse die Waffen tragen.

Cold Princess ist ein gesunder Cocktail aus Leidenschaft, Action, Brutalität und Mafiapolitik.

Message an die Autorin

Liebe Vanessa, was soll ich noch sagen was ich nicht schon gesagt habe? Du hast da etwas erschaffen das mich nicht nur gefesselt hat, sondern eine ganze Reihe an Emotionen freisetzt. Du gibst Hoffnung auf moderne Märchen und rohe Gefühle und ich liebe es. Bitte, bitte, bitte höre niemals auf mit dieser Art die Welt aufzuwecken.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

insta

Talk about Bad Prince mit Autorin Jane S. Wonda

Einen guten Morgen an alle Blog-Leser und willkommen zu unserem Talk-About-Spezial. Wie manche von euch schon bemerkt haben, bin ich momentan besonders von einer Neuerscheinung gerade zu geflasht. Bad Prince von Jane S. Wonda hat mich in seinen Bann gezogen. Und da die liebe Jane nicht nur eine wahnsinns Autorin, sondern auch nahe an ihren Fans und Bloggern ist, hat sie sich bereit erklärt in diesem Interview einige Fragen zu beantworten.

Erst einmal im Voraus vielen Dank liebe Jane, dass du dir Zeit für diese Runde „Talk about“ nimmst. Bei uns geht es heute royal zu, denn dein neustes Herzensprojekt nennt sich Bad Prince und erscheint am 26.08.2018.

Das Spin-off zur Dark Prince-Reihe ist schon jetzt in der Social-Media-Welt in aller Munde, dies vor allem da die Dark Prince-Reihe weite Kreise gezogen und viele Anhänger gewonnen hat. In Bad Prince dreht sich alles um Chester und Violet, zwei Charaktere mit denen wir schon in der Dark Prince-Reihe Bekanntschaft gemacht haben.

Jane: Hi, liebe Sandra. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich mir für diesen Fragebogen einen ganz besonderen Gast eingeladen habe. Damit beantworten sich die Fragen immer etwas leichter – oder, wenn ich mal nicht weiter weiß – übernimmt mein Gast.

Natürlich niemand anderes als Chester Walford selbst. 😉

Wie fühlt es sich für dich an, zurück am englischen Hof zu sein?

Jane: Wirklich richtig gut! Das Schloss von Chesters Familie kenne ich schon lange. Ich wusste, dass ich auf jeden Fall zurückkommen werde, nachdem ich für seine Verlobung in Band 5 (Band 6 eBook) schon mal dort war. Der Blumenstrauß in der Eingangshalle (mit dem sich Florence so cool vergleicht), der Garten, der Park, die gediegene Einrichtung; alles ist noch so wie damals.

Chester: Okay. Welche Verlobung?!

Jane: Pscht! Das war ein Spoiler!

Chester [lächelt ironisch]: Könntest du die in meinem Beisein vermeiden, Verehrteste?

Es war sicher eine Herausforderung die Geschichte von Chester zu Papier zu bringen. Ein Spin-off ist ein großer Schritt und ein Wagnis. Warum also hast du dich für diesen Weg entschieden und warum Chester?

Chester: Solange ihr es ›Spin-Off‹ nennt, werde ich im Schatten meines wirklich schrägen und absolut undurchsichtigen Cousins stehen, womit ich normalerweise kein Problem hätte, wäre er nicht so unfassbar schräg und undurchsichtig.

Jane: Wir könnten sagen, es ist eine ›eigenständige Reihe, die im gleichen Universum spielt‹, aber das ist sehr lang.

Chester: Wie wäre es mit: Ohne mich würde Alexander nicht einmal Alec heißen? Ich bin viel wichtiger für seine Geschichte, als ihr glaubt. Eigentlich ist ER das Spin-Off.

Jane (seufzt): Das weiß ich und deswegen liebe ich dich. Darf ich jetzt die Frage beantworten?

Chester (lehnt sich mit einer ausladenden Handbewegung zurück): Natürlich.

Jane: Mir fällt gerade auf, dass du sie schon beantwortest hast.

Chester lächelt stumm.

Jane: Also ja, es gibt einfach noch so viel mehr über den DARK PRINCE zu erzählen, aber auch über die Personen, mit denen er zutun hatte. Insofern ist es schon ein Spin-Off und eine Art Vorgeschichte, die allen Lesern der DARK-Reihe noch einmal einen anderen Blick auf die Dinge lässt. Und dann ist da aber auch dieser Mann, dieser mit Abstand netteste Kerl der Reihe, vernünftig, korrekt, gewissenhaft und unglaublich liebevoll, den ich seit seinem ersten Auftritt geliebt habe. Chester ist einfach so ganz anders als Alec, Chester ist Alecs emotionaler und einziger übrig gebliebener familiärer Ankerpunkt. Er ist wie ein Bruder für ihn, hat ihn viel zu früh viel zu kritische Dinge gelehrt und kennt, wie wir jetzt langsam erahnen können, auch Anna, Alecs verstorbene Schwester sehr gut. Er ist mehr als eine Nebenfigur, auch wenn er in der Dark-Reihe wie eine rüberkam, denn ich wollte nicht zu viel zu ihm erzählen, um beim Schreiben mehr entdecken zu können. Chester verdient seine eigene Geschichte, seine eigene Entwicklung und ich wollte einfach wissen, wie er zu diesem wundervollen Mann werden konnte, den wir aus der Dark-Reihe schon kennen, der so ganz anders als Davies für unseren zukünftigen König eine Rolle spielt. Dieses emotionale Netz, diese tiefe Verwicklung habe ich schon bei der Reihe erzeugt, um es irgendwann einmal aufgreifen zu können. Vielleicht ist es gewagt, weil sich kaum ein Leser für Spin-Offs interessiert oder Chester in der Dark-Reihe eher als der »liebe nette Prinz von nebenan« rübergekommen ist, für den sich meine Leser eher nicht so interessiert haben. Aber deswegen ist es eine Reihe, die man VOR der Dark-Reihe lesen kann oder auch HINTERHER. Denn es ist egal. Hätte ich Chesters Geschichte vollständig NACH der Reihe spielen lassen, hätte sie vermutlich viel weniger Leser gefunden.

Bad Prince spielt in der Zeit vor der Dark Prince-Reihe. Weshalb man sich natürlich fragt welche Reihe man denn als erstes lesen sollte. Wie siehst du das? Was empfiehlst du Lesern, die beide Reihen noch nicht kennen?

Jane: Das ist total schwierig! Ich denke, so wie es gerade aussieht, sollte man mit BAD PRINCE starten, sich verlieben, neugierig auf Alecs Geschichte werden und dieser restlos verfallen. Wer allerdings nicht so viel mit Davies anfangen kann, wird vielleicht DARK PRINCE abbrechen und BAD PRINCE nie eine Chance geben und andersherum. Deswegen versuche ich immer wieder zu betonen, dass es 2 vollkommen eigenständige Geschichten sind, die nämlich auch einfach UNTERSCHIEDLICH sind. 🙂 Man sollte zu dem Buch greifen, das einen am Anfang am meisten anspricht!

Chester: Ehm. Ihr solltet natürlich mit mir beginnen, damit ihr Alecs Geschichte zur Abwechslung versteht.

Jane (lacht): Er meint damit, dass einige Leser Schwierigkeiten damit hatten, Alec in DARK PRINCE zu durchschauen. Klar, das fällt durch das Lesen von BAD PRINCE natürlich viel leichter.

Violet und Chester nehmen uns mit auf ein Abenteuer. Manche Szenen gehen einem dabei wirklich unter die Haut, wie geht es dir dabei deine Protagonisten durch brenzlige, schmerzliche Situationen zu begleiten? Fieberst du selbst mit oder siehst du das aus einer gewissen Distanz?

Chester: Sie ist so was von verflucht distanziert, dass sie uns locker durch die Hölle schicken kann, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

Jane: Das stimmt nicht! Ich habe letztens von deinem letzten Telefonat mit Anna geschrieben und musste heulen. Beim Schreiben und beim ersten und zweiten Lesen!

Chester (hebt eine Braue): Du musstest ›heulen‹?

Jane: Ja, okay. Fast. Aber es ging mir sehr nahe.

Chester: Ich bin beeindruckt. Auch du besitzt ein Herz.

Jane: Schwer zu glauben, nicht wahr?

Chester: Nachdem, was du uns in Bad Prince angetan hast … Etwas.

Jane: Viele spannende Szenen gehen mir tatsächlich nicht besonders ›nah‹. Da gibt es Reihen, bei denen das viel schlimmer war. Wie zum Beispiel bei »Und täglich ohne Dich«, da haben meine Finger beim Tippen gezittert. Über die Jahre bin ich wohl einfach etwas emotionaler geworden. Ich gehe neuerdings im Drama auf, im Gefühl. Und hach, seufz. ❤

Man sagt so schön „der Teufel steckt im Detail“. Für Dark Prince-Kenner sind einige Gesichter der Skandal-Royals mehr als nur vertraut. Intrigen, Lügen und Verrat, all das spinnt sich in dieser Familie zu einem riesigen Netzwerk. Wie behältst du die Übersicht über dieses Netz aus Geheimnissen, Hass und Machtgier?

Jane: Äääh. Die ist einfach da! Natürlich schlage ich mal etwas nach oder musste für BAD PRINCE einige Szenen rereaden, aber sobald ich das getan habe, fügt sich fast automatisch alles zusammen. Es gibt zum Beispiel eine Szene in DARK PRINCE, in der Davies davon spricht, dass Alec mal für eine längere Zeit »weg« war. Tja … ihr werdet nun erfahren, wo er war.

Und das war nie so richtig geplant (ich meine, hallo Band 1 DARK PRINCE, damals dachte ich noch, es werden maximal 4 Teile 😀 ).

Chester: Sie ist ein bisschen wie eine kleine Göttin, die nicht weiß, wie ihr geschieht. Es gibt Zusammenhänge in unserer Familiengeschichte, die wie Absicht wirken, aber ein Zufall sind. Irgendwie fügt sich immer alles, ohne ihr Zutun.

Jane: Ähm.

Chester (zwinkert): Ich darf das über dich sagen.

Wie mir bekannt ist, schreibst du bereits am zweiten Band von Bad Prince. Wie viel Bände sind bis jetzt geplant?

Jane: Eigentlich 3. Aber … aaaaaber, also .. gerade bin ich wieder so im Fluss und genieße es so sehr mit Chester, Rosaline und allen anderen, dass ich mir auch vorstellen kann, dass die Geschichte mehr Raum benötigt. Mit 3 Bänden wäre ich aber vollkommen zufrieden. Darauf nageln mich dann leider auch immer alle fest, aber ich schreibe brav überall: »voraussichtlich« drüber. 🙂

Apropos Schreiben, was ist deine Strategie beim Schreiben? Schreibst du mit einem durchstrukturierten Plan, hast dein Vorhaben und den Verlauf der Geschichte fest im Kopf oder gehört du eher zu den Autoren, die drauf los schreiben und schauen wohin der Weg sie führt?

Chester: Sie überlegt sich, wie sie uns am besten quälen kann, und legt los.

Jane: Quatsch! Bei BAD PRINCE war ich zum Beispiel eigentlich den gesamten Schreibprozess über UNFASSBAR unsicher. Ich hielt es für eines meiner schlechteren Bücher. Irgendwie fühlte sich das alles für mich wie ein missglückter Versuch an und ich habe SO HART gearbeitet, um es zu verbessern und verbessern und verbessern und zu verändern, und plötzlich schreiben alle Testleser, dass sie es wirklich sehr lieben und ich kenne meine Testleser, ich kann ihnen glauben, wenn sie schreiben: »Keine Angst, Jane. BAD PRINCE ist so wundervoll und so wundervoll anders, dass es neben DARK PRINCE glänzen kann, ohne unterzugehen.« Ich glaube, ich war lange nicht mehr so glücklich über ein Feedback.

Mir fällt gerade auf, ich antworte ziemlich ausführlich & dann frage ich mich immer, wer das überhaupt lesen will. Haha!

Chester: Du unterschätzt das Interesse an deinen wirren Gedanken maßlos.

Chester ist ein Prinz mit einem sehr stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Gibt es jemanden der dich zu ihm inspiriert hat?

Chester: Bin ich das?

Jane (verdreht die Augen): Und er ist sooo bescheiden, wenn es mal um seine positiven Vorzüge geht. Aber sag so etwas wie: »Chester ist so furchtbar arrogant« und er nickt zustimmend und hat kein Problem damit, das anzunehmen. Gerechtigkeit … Ach, Chester. Warum bist du so gerecht?

Chester: Keine Ahnung. Ich nehme mich nicht so wahr.

Jane: Aber du warst es doch, der Alec all diese bescheuerten Ideen von einer besseren Welt eingeimpft hat.

Chester: Ich habe nur Annas Erbe fortgeführt.

Jane: Eben!

Chester: Aber ich will kein Held sein. Ich glaube, dafür ist er viel eher prädestiniert. Er ist … ich meine, sein Ego sprengt den Raum, wenn er nicht gerade so tut, als wäre er ein versnobter Streber, der nicht mal weiß, wie man ›Spaß‹ buchstabiert.

Jane: Dein Ego sprengt den Raum auch!

Chester: Mit dem Unterschied, dass Alec sich in diesem »Kompliment« suhlen würde. Ich habe als Prinz einfach nur gelernt, dass mich sowieso jeder wahrnimmt, egal, was ich tue. Die Alternative ist dann nur, den Hof zu verlassen, wenn man mit diesem Druck nicht klarkommt – oder eben drauf … zu scheißen, was andere denken.

Jane: Uh, ein böses Wort aus deinem Mund.

Chester: Du legst mir genügend hinein.

Jane: Aber du bist nicht so Gossensprachen-versaut wie Alec. Das genieße ich sehr!

Chester: Ich kenne Alecs Gossensprache-Seite nicht. Müsste ich das?

Jane: Das war auch wieder ein Spoiler.

Chester [betrachtet mich ausdruckslos]: Toll.

Jane: Wenn ich es mir so überlege, ist die Krone Englands zwar vergeben, aber du stammst vom norwegischen Königshaus ab … Ich könnte … und das würde …

Chester starrt mich fassungslos an.

Jane: Nur so ein Gedanke!

Chester: Wie viele Leute willst du noch umbringen, damit deine Pläne mit der Thronfolge aufgehen?!

Jane: Nur … die Bösen.

Chester: Und die Norweger, die gerade an der Macht sind, sind böse, ja?

Jane: Wir werden sehen … (hihi)

Wie viel denkst du, hat dich dein Umfeld beim Schreiben geprägt?

Jane: Nicht mein Umfeld direkt, sondern mein offener Blick für die Realität. Irgendwann, nachdem ich Plastic Planet gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum es keine Bücher über WAHRE Helden gibt. Über solche, die wirklich mal unsere verdammte Welt retten! Und das treibt mich an. Mal mehr, mal weniger. Auch wenn meine Geschichten vordergründig eine Geschichte sind, schreibe ich doch über Helden, die in unserer Welt einfach fehlen. Dazu gehört, dass sich die meisten meiner Protagonisten Gedanken darüber machen, wie sie dazu beitragen können, etwas zu verändern, zu verbessern. Deswegen auch meine Widmung an Edward. Ich verstehe viele andere Autoren nicht, die unglaublich tolle Helden schreiben – die gar keine sind. Das ist nur bei Kurzromanen in Ordnung, wo eine kleine Geschichte erzählt wird. Aber doch nicht bei Reihen! Nicht bei etwas Großem! Nicht bei Magie! 🙂

Der Weg des Selfpulishers ist steinig und schwer. Massig Konkurrenz und viel Arbeit. Du bist nicht nur sehr aktiv auf den Plattformen Facebook und Instagram, sondern bringst auch noch alle paar Monate ein neues Buch raus und leitestest auch deinen eigenen Shop, in dem du verschiedene Themenboxen rund um deine Bücher zum Verkauf anbietest. Ganz nebenbei hast du Familie und reist gerade auch sehr viel herum. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?

Jane: Ääh.

Chester: Ich erzähle euch jetzt die Wahrheit: Wenn sie könnte, wäre sie wie Alec und würde nicht schlafen. Bald wird sie das vermutlich sogar umsetzen, um dem allem gerecht zu werden.

Jane: Meinst du, ich wäre eine gute Königin?

Chester: Wenn du im Kopf ständig Alec als deine Beraterperson um Rat bitten würdest …

Jane: Stimmt. Ich sollte viel häufiger auf euch hören. Ihr wisst es eigentlich immer am besten!

Chester: Wir haben längst aufgegeben, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Du hörst eh nicht hin. Nicht mal Cian hat das geschafft.

Jane (seufzt): Doch, Cian … Nein, okay du hast recht. 😀 Was war die Frage? Ach so! Ich glaube, das stellt man sich einfach alles viel umfangreicher vor, als es tatsächlich ist. Allerdings bin ich ein absoluter Lust-Mensch, was bedeutet, dass ich erst hundert Dinge tue, die mir Spaß machen und danach die anderen … Und das führt leider dazu, dass ich zum Bsp. seit 2 Jahren Lesermails in meinem Postfach habe, die ich nicht beantwortet habe – nicht, weil mir das keinen Spaß machen würde, sondern weil es mühsam ist, sie rauszusuchen und dann die Emotionen, die ich beim ersten Lesen der Rezension / des persönlichen Feedbacks hatte, wieder abzurufen – und sofort zu antworten, geht leider nicht immer. Das ist fast so »mühselig« wie das Schreiben an sich, wozu ich auch seltener komme als früher. Eben weil ich auch so viele andere Dinge tun kann, die sinnvoll sind (Boxen, Instagram, Fotos, für euch shoppen, Marketing), dass ich dann die etwas »kraftzehrenderen« Dinge aufschiebe. Und aufschiebe. Und dann nicht genügend Zeit habe.

Chester: Du solltest es dir gönnen, zu akzeptieren, dass du nicht alles schaffen kannst. Ich weiß, dass deine Leser sich eine Antwort von dir wünschen, aber sie wünschen sich genauso ein neues Buch von dir.

Jane: Und eben das zu »akzeptieren«, fällt mir schwer. Ich habe also durchgehend das Gefühl, zu wenig zu tun. Immer!

Chester (*facepalm*): Warum verstehe ich immer besser, dass Alec dir am meisten von uns allen ähnelt?

Eine Letzte Frage hätte ich dann noch für dich Jane. Du hast schon mehrere Bücher geschrieben und einige Buchveröffentlichungen hinter dir. Bad Prince erscheint schon in wenigen Tagen. Bist du trotz hinreichender Erfahrung aufgeregt?

Jane: Nein, denn die Testleser haben mich sehr gestärkt, und ich habe jetzt auch alle möglichen Dramen um eine Veröffentlichung durch. Der Wechsel von Prime, eine fehlende Sichtbarkeit, technische Probleme oder Autoren, die aus heiterem Himmel Shitstorms starten. Wer einmal durch all diese Dinge gegangen ist, freut sich einfach nur noch auf das positive Feedback, das sicherlich kommen wird. 🙂 Und selbst wenn das Buch vergleichsweise »floppt«. Ich schreibe ja noch einen zweiten und dritten Teil, der dann evtl. mehr überzeugen kann.

So das war es dann auch schon mit unserer Runde „Talk about Bad Prince“ und ich danke dir, dass du dir so viel Zeit genommen hast um die Fragen zu beantworten.

Jane: Ich merke gerade, ich habe einen ganzen Roman geschrieben. Ich sage doch, wenn ich jemanden mitnehme, wird es einfach länger.

Chester: Gern geschehen. Und es war auch einmal sehr wohltuend, nicht die ganze Zeit ange-Sir-t zu werden.

Jane: Ja, mir fällt auf, dass ich wirklich noch nie auf den Gedanken kam, das bei dir zu tun. Du bist einfach zu nahbar für Distanz.

Chester [hebt die Brauen]

Jane: Bist du! Red dir ruhig was anderes ein, aber du BIST nahbar!

Chester: Ich würde dir niemals widersprechen, Jane. Aber das ein oder andere Hoheit und Sir … käme mir sehr gelegen. Nahbarkeit verletzt.

Jane: Dann musst du die Fans drum bitten. Wie wäre es eigentlich mit einem Profil bei Facebook für dich?

Chester: …….

Und während die beiden noch darüber diskutieren, ob Chester ein Profil bei Facebook benötigt, bedanke ich mich nochmals bei Jane und Chester für ihre Zeit, ihren Humor und ihre Offenheit bei diesem Interview. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht euch beiden zuzuhören und mit eurer Art habt ihr uns erneut verzaubert. Bad Prince erscheint schon diesen Sonntag (26.08.2018) bei Amazon und ich kann es kaum erwarten.

Um euch die Wartezeit zu versüßen findet ihr auf meinem Instagram-Profil (Zeilenwanderzauberin) ein kleines Speed-Giveaway zu Bad Prince und haufenweise Schnipsel ;).