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Rezension zu „ENDGAME I – Der Bauer“ von Skye Warrens

Klappentext:

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.

Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.

Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Protagonistin Avery

Avery tut alles damit ihr Vater leben kann. Ihre bedingungslose Loyalität geht unter die Haut. Obwohl sie wie ein behütetes Vögelchen im Käfig aufwuchs, hat sie einen eisernen Willen und weiß was sie will. Sie kämpft obwohl ein Sieg aussichtslos ist. Ihr Mitgefühl, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr tiefer Wunsch, ein halbwegs normales Leben führen zu können, geben ihr Kräfte, gegen die nicht einmal die Unterwelt gewappnet ist. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Keiner versteht diese Worte besser als Avery und doch will sie nicht aufgeben, will diesen schweren Weg mit Würde gehen, einen Teil den sie in sich selbst verschließt um ihn zu schützen. Avery ist für mich der Inbegriff einer Feministin, einfach weil sie tut was getan werden muss. Sie setzt sich nicht auf einen Stuhl und wartet darauf, dass ihr Ritter in glänzender Rüstung daherkommt. In einer Welt in der sie wie ein Vieh verschachert wird, hält sie den Kopf oben wie eine Königin.

Protagonist Gabriel

Gabriel, undurchsichtig, launisch, faszinierend. Er gewinnt mit seiner berechnenden Art mein Herz. Wie in einem Schachspiel ist er immer zwei Schritte voraus und nur in wenigen Momenten lässt er Avery hinter den Vorhang aus Berechnung und Spielzügen schauen. Ob Gabriel Freund oder Feind ist, lässt sich für mich genauso wenig entscheiden, wie die Frage, ob Feuer oder Eis in seinen Adern wütet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre er wohl beides. Freund und Feind, Feuer und Eis. Ebenso wenig kann ich sagen, welche Seite ich an ihm mehr liebe, die düstere, fordernde oder die liebevolle, beruhigende, vertrauenerweckende Seite. Wie Avery stehe ich zwischen den Stühlen, bin mir nicht sicher was Wahrheit und was Berechnung ist, doch eines kann ich definitiv bestätigen, Gabriel ist ein unglaublich faszinierender und anziehender Mann. Ich kann es kaum erwarten, hinter seine Maske einen Blick zu werfen.

Story-Aufbau

Von der ersten bis zur letzten Seite, einfach nur Wow. Ich habe es weggesuchtet, die Seiten flogen nur so dahin und immer wieder dachte ich, nein es darf niemals enden! Verführerisch, Sexy, atemberaubend, das drückt nicht mal im entferntesten meine Gefühle aus. Das ganze Buch ist die Einleitung zu einem unglaublichen Schachspiel. Ein Tanz aus Spielzügen und Leidenschaft. Avery und Gabriel sind wie Dynamit und entführen einen in ein Spiel das so dunkel und düster ist, dass man einfach nicht anders kann als es zu lieben. Skye Warrens weiß wie man den schmalen Grad zwischen Thrill und Leidenschaft spielend leicht überbrückt. ENDGAME I – Der Bauer war unglaublich, und ich kann es kaum erwarten das Abenteuer mit Avery und Gabriel fortzusetzen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Sie gibt es erst seit Anfang 2018 und bestehen momentan aus 8 Mitarbeitern, 4 davon sind bereits Teil der Festa-Familie beim Festa Verlag, gewesen. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME I als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Cold Princess“ von Vanessa Sangue

Klappentext

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt …

Protagonistin Saphira

Saphira ist von Anfang an eine Kriegerin. Eine unbezwingbare Macht umgibt sie und ihr Wille lässt die stärksten Männer in die Knie gehen. Genau für diese Stärke bewundere ich sie nicht nur, nein ich vergöttere sie. Ich liebe starke Protagonisten und Saphira stellt die stärksten locker in den Schatten. Obwohl sie ihr Leben in der Dunkelheit fristet und mehr Schmerz und Trauer erlebt hat, als ein Mensch normalerweise ertragen kann, gibt sie niemals auf. Dieser Wille zu leben, zu beschützen, zu siegen, macht sie zur Eisprinzessin doch was Saphira zu einer Königin macht ist ihr Herz. Denn auch wenn Blut an ihren Händen klebt, auch wenn sie von Tod und Verderben umgeben ist, hat sie die elementaren Gefühle wie Stolz, Verbundenheit, Treue und Gerechtigkeit niemals verloren. Auch ist es ihre Intelligenz, ihr Kampfwille und ihre störrische Art die mich verzaubern. Sie mag auch mal am Boden sein, doch niemals geht sie in die Knie. Das Leben hat nur Zitronen für Saphira und sie schnappte sich Benzin und brennt alles nieder.

Protagonist Madox

Madox, kaltblütig, stark, mörderisch sexy. Er hat eine einfache Sicht auf die Dinge, sieht die Welt wie sie ist. Gibt es ein Problem räumt er es aus dem Weg. Ist er auf Rache aus, sollte man schnell das Weite suchen. Doch unter den Waffen, Tattoos und Muskeln steckt…immer noch ein Killer. Und genau das liebe ich an ihm. Madox verwandelt sich nicht von heute auf morgen in einen Musterknaben. Diese ganze „ich rette dich und plötzlich bist du ein Schmusekater“-Sache hängt bestimmt nicht nur mir zum Hals raus. Umso schöner finde ich, dass Madox seinem Wesen treu bleibt. Er ist wer er ist, er liebt was er liebt, wenn er dabei Leute abschlachtet….wen juckt´s? Mal im Ernst, wer glaubt denn, dass man bei der Mafia mit Wattepatts um sich wirft? Madox ist ein Killer, und Killer killen nun mal ohne sich danach in Schuldgefühlen zu baden, das heißt noch lange nicht, dass Madox aus Stein ist. Fühlt er sich jemandem zugehörig setzt er Himmel und vor allem Hölle in Bewegung. Womit er mich jedoch am meisten fasziniert ist sein Tanz auf dem schmalen Grad der Dominanz. Unterwerfung bedeutet nicht zu brechen, Dominanz bedeutet auch mal einen Schritt zurück gehen zu können und Liebe bedeutet auch mal in den Schatten zu treten.

Story-Aufbau

Vanessa Sangue nimmt uns mit in eine Welt aus Machtgier, Intrigen und Tod und zeigt uns mit ihrer Geschichte endlich das was all die Romeo & Julia-Hasser dieser Welt endlich sehen wollten. Saphira und Madox legen das Land in Schutt & Asche, tränken den Boden mit Blut und Tod nur um am Ende gegen alle Wiederstände und Verräter in den Krieg zu ziehen. Die sensiblen werden die Nase rümpfen, die Vorurteile werden nur auf Gewalt statt Dominanz hinweisen. Doch wer aufmerksam ist, offen bleibt und sein Schubladendenken über Bord wirft sieht in der Verbindung zwischen Saphira und Madox etwas wunderschönes. Nämlich Vertrauen, Halt, Wärme und Verständnis. Die Beiden erzeugen ihre ganz eigene Magie und schaffen es sich selbst dabei treu zu bleiben. Ich ziehe meinen Hut vor so viel wahren Emotionen, vor so viel Offenheit und Leidenschaft. Und als wären das nicht schon genug Gründe dieses Buch zu lieben, hat die liebe Vanessa ein unglaublich reales Netz der Mafia gesponnen wo sie mit Politik, Verhandlungsgeschick, Einfallsreichtum und Sympathie aufwartet. Mafia ist eben nicht nur Leute abknallen, es sind nicht immer die Böse die Waffen tragen.

Cold Princess ist ein gesunder Cocktail aus Leidenschaft, Action, Brutalität und Mafiapolitik.

Message an die Autorin

Liebe Vanessa, was soll ich noch sagen was ich nicht schon gesagt habe? Du hast da etwas erschaffen das mich nicht nur gefesselt hat, sondern eine ganze Reihe an Emotionen freisetzt. Du gibst Hoffnung auf moderne Märchen und rohe Gefühle und ich liebe es. Bitte, bitte, bitte höre niemals auf mit dieser Art die Welt aufzuwecken.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Talk about Bad Prince mit Autorin Jane S. Wonda

Einen guten Morgen an alle Blog-Leser und willkommen zu unserem Talk-About-Spezial. Wie manche von euch schon bemerkt haben, bin ich momentan besonders von einer Neuerscheinung gerade zu geflasht. Bad Prince von Jane S. Wonda hat mich in seinen Bann gezogen. Und da die liebe Jane nicht nur eine wahnsinns Autorin, sondern auch nahe an ihren Fans und Bloggern ist, hat sie sich bereit erklärt in diesem Interview einige Fragen zu beantworten.

Erst einmal im Voraus vielen Dank liebe Jane, dass du dir Zeit für diese Runde „Talk about“ nimmst. Bei uns geht es heute royal zu, denn dein neustes Herzensprojekt nennt sich Bad Prince und erscheint am 26.08.2018.

Das Spin-off zur Dark Prince-Reihe ist schon jetzt in der Social-Media-Welt in aller Munde, dies vor allem da die Dark Prince-Reihe weite Kreise gezogen und viele Anhänger gewonnen hat. In Bad Prince dreht sich alles um Chester und Violet, zwei Charaktere mit denen wir schon in der Dark Prince-Reihe Bekanntschaft gemacht haben.

Jane: Hi, liebe Sandra. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich mir für diesen Fragebogen einen ganz besonderen Gast eingeladen habe. Damit beantworten sich die Fragen immer etwas leichter – oder, wenn ich mal nicht weiter weiß – übernimmt mein Gast.

Natürlich niemand anderes als Chester Walford selbst. 😉

Wie fühlt es sich für dich an, zurück am englischen Hof zu sein?

Jane: Wirklich richtig gut! Das Schloss von Chesters Familie kenne ich schon lange. Ich wusste, dass ich auf jeden Fall zurückkommen werde, nachdem ich für seine Verlobung in Band 5 (Band 6 eBook) schon mal dort war. Der Blumenstrauß in der Eingangshalle (mit dem sich Florence so cool vergleicht), der Garten, der Park, die gediegene Einrichtung; alles ist noch so wie damals.

Chester: Okay. Welche Verlobung?!

Jane: Pscht! Das war ein Spoiler!

Chester [lächelt ironisch]: Könntest du die in meinem Beisein vermeiden, Verehrteste?

Es war sicher eine Herausforderung die Geschichte von Chester zu Papier zu bringen. Ein Spin-off ist ein großer Schritt und ein Wagnis. Warum also hast du dich für diesen Weg entschieden und warum Chester?

Chester: Solange ihr es ›Spin-Off‹ nennt, werde ich im Schatten meines wirklich schrägen und absolut undurchsichtigen Cousins stehen, womit ich normalerweise kein Problem hätte, wäre er nicht so unfassbar schräg und undurchsichtig.

Jane: Wir könnten sagen, es ist eine ›eigenständige Reihe, die im gleichen Universum spielt‹, aber das ist sehr lang.

Chester: Wie wäre es mit: Ohne mich würde Alexander nicht einmal Alec heißen? Ich bin viel wichtiger für seine Geschichte, als ihr glaubt. Eigentlich ist ER das Spin-Off.

Jane (seufzt): Das weiß ich und deswegen liebe ich dich. Darf ich jetzt die Frage beantworten?

Chester (lehnt sich mit einer ausladenden Handbewegung zurück): Natürlich.

Jane: Mir fällt gerade auf, dass du sie schon beantwortest hast.

Chester lächelt stumm.

Jane: Also ja, es gibt einfach noch so viel mehr über den DARK PRINCE zu erzählen, aber auch über die Personen, mit denen er zutun hatte. Insofern ist es schon ein Spin-Off und eine Art Vorgeschichte, die allen Lesern der DARK-Reihe noch einmal einen anderen Blick auf die Dinge lässt. Und dann ist da aber auch dieser Mann, dieser mit Abstand netteste Kerl der Reihe, vernünftig, korrekt, gewissenhaft und unglaublich liebevoll, den ich seit seinem ersten Auftritt geliebt habe. Chester ist einfach so ganz anders als Alec, Chester ist Alecs emotionaler und einziger übrig gebliebener familiärer Ankerpunkt. Er ist wie ein Bruder für ihn, hat ihn viel zu früh viel zu kritische Dinge gelehrt und kennt, wie wir jetzt langsam erahnen können, auch Anna, Alecs verstorbene Schwester sehr gut. Er ist mehr als eine Nebenfigur, auch wenn er in der Dark-Reihe wie eine rüberkam, denn ich wollte nicht zu viel zu ihm erzählen, um beim Schreiben mehr entdecken zu können. Chester verdient seine eigene Geschichte, seine eigene Entwicklung und ich wollte einfach wissen, wie er zu diesem wundervollen Mann werden konnte, den wir aus der Dark-Reihe schon kennen, der so ganz anders als Davies für unseren zukünftigen König eine Rolle spielt. Dieses emotionale Netz, diese tiefe Verwicklung habe ich schon bei der Reihe erzeugt, um es irgendwann einmal aufgreifen zu können. Vielleicht ist es gewagt, weil sich kaum ein Leser für Spin-Offs interessiert oder Chester in der Dark-Reihe eher als der »liebe nette Prinz von nebenan« rübergekommen ist, für den sich meine Leser eher nicht so interessiert haben. Aber deswegen ist es eine Reihe, die man VOR der Dark-Reihe lesen kann oder auch HINTERHER. Denn es ist egal. Hätte ich Chesters Geschichte vollständig NACH der Reihe spielen lassen, hätte sie vermutlich viel weniger Leser gefunden.

Bad Prince spielt in der Zeit vor der Dark Prince-Reihe. Weshalb man sich natürlich fragt welche Reihe man denn als erstes lesen sollte. Wie siehst du das? Was empfiehlst du Lesern, die beide Reihen noch nicht kennen?

Jane: Das ist total schwierig! Ich denke, so wie es gerade aussieht, sollte man mit BAD PRINCE starten, sich verlieben, neugierig auf Alecs Geschichte werden und dieser restlos verfallen. Wer allerdings nicht so viel mit Davies anfangen kann, wird vielleicht DARK PRINCE abbrechen und BAD PRINCE nie eine Chance geben und andersherum. Deswegen versuche ich immer wieder zu betonen, dass es 2 vollkommen eigenständige Geschichten sind, die nämlich auch einfach UNTERSCHIEDLICH sind. 🙂 Man sollte zu dem Buch greifen, das einen am Anfang am meisten anspricht!

Chester: Ehm. Ihr solltet natürlich mit mir beginnen, damit ihr Alecs Geschichte zur Abwechslung versteht.

Jane (lacht): Er meint damit, dass einige Leser Schwierigkeiten damit hatten, Alec in DARK PRINCE zu durchschauen. Klar, das fällt durch das Lesen von BAD PRINCE natürlich viel leichter.

Violet und Chester nehmen uns mit auf ein Abenteuer. Manche Szenen gehen einem dabei wirklich unter die Haut, wie geht es dir dabei deine Protagonisten durch brenzlige, schmerzliche Situationen zu begleiten? Fieberst du selbst mit oder siehst du das aus einer gewissen Distanz?

Chester: Sie ist so was von verflucht distanziert, dass sie uns locker durch die Hölle schicken kann, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

Jane: Das stimmt nicht! Ich habe letztens von deinem letzten Telefonat mit Anna geschrieben und musste heulen. Beim Schreiben und beim ersten und zweiten Lesen!

Chester (hebt eine Braue): Du musstest ›heulen‹?

Jane: Ja, okay. Fast. Aber es ging mir sehr nahe.

Chester: Ich bin beeindruckt. Auch du besitzt ein Herz.

Jane: Schwer zu glauben, nicht wahr?

Chester: Nachdem, was du uns in Bad Prince angetan hast … Etwas.

Jane: Viele spannende Szenen gehen mir tatsächlich nicht besonders ›nah‹. Da gibt es Reihen, bei denen das viel schlimmer war. Wie zum Beispiel bei »Und täglich ohne Dich«, da haben meine Finger beim Tippen gezittert. Über die Jahre bin ich wohl einfach etwas emotionaler geworden. Ich gehe neuerdings im Drama auf, im Gefühl. Und hach, seufz. ❤

Man sagt so schön „der Teufel steckt im Detail“. Für Dark Prince-Kenner sind einige Gesichter der Skandal-Royals mehr als nur vertraut. Intrigen, Lügen und Verrat, all das spinnt sich in dieser Familie zu einem riesigen Netzwerk. Wie behältst du die Übersicht über dieses Netz aus Geheimnissen, Hass und Machtgier?

Jane: Äääh. Die ist einfach da! Natürlich schlage ich mal etwas nach oder musste für BAD PRINCE einige Szenen rereaden, aber sobald ich das getan habe, fügt sich fast automatisch alles zusammen. Es gibt zum Beispiel eine Szene in DARK PRINCE, in der Davies davon spricht, dass Alec mal für eine längere Zeit »weg« war. Tja … ihr werdet nun erfahren, wo er war.

Und das war nie so richtig geplant (ich meine, hallo Band 1 DARK PRINCE, damals dachte ich noch, es werden maximal 4 Teile 😀 ).

Chester: Sie ist ein bisschen wie eine kleine Göttin, die nicht weiß, wie ihr geschieht. Es gibt Zusammenhänge in unserer Familiengeschichte, die wie Absicht wirken, aber ein Zufall sind. Irgendwie fügt sich immer alles, ohne ihr Zutun.

Jane: Ähm.

Chester (zwinkert): Ich darf das über dich sagen.

Wie mir bekannt ist, schreibst du bereits am zweiten Band von Bad Prince. Wie viel Bände sind bis jetzt geplant?

Jane: Eigentlich 3. Aber … aaaaaber, also .. gerade bin ich wieder so im Fluss und genieße es so sehr mit Chester, Rosaline und allen anderen, dass ich mir auch vorstellen kann, dass die Geschichte mehr Raum benötigt. Mit 3 Bänden wäre ich aber vollkommen zufrieden. Darauf nageln mich dann leider auch immer alle fest, aber ich schreibe brav überall: »voraussichtlich« drüber. 🙂

Apropos Schreiben, was ist deine Strategie beim Schreiben? Schreibst du mit einem durchstrukturierten Plan, hast dein Vorhaben und den Verlauf der Geschichte fest im Kopf oder gehört du eher zu den Autoren, die drauf los schreiben und schauen wohin der Weg sie führt?

Chester: Sie überlegt sich, wie sie uns am besten quälen kann, und legt los.

Jane: Quatsch! Bei BAD PRINCE war ich zum Beispiel eigentlich den gesamten Schreibprozess über UNFASSBAR unsicher. Ich hielt es für eines meiner schlechteren Bücher. Irgendwie fühlte sich das alles für mich wie ein missglückter Versuch an und ich habe SO HART gearbeitet, um es zu verbessern und verbessern und verbessern und zu verändern, und plötzlich schreiben alle Testleser, dass sie es wirklich sehr lieben und ich kenne meine Testleser, ich kann ihnen glauben, wenn sie schreiben: »Keine Angst, Jane. BAD PRINCE ist so wundervoll und so wundervoll anders, dass es neben DARK PRINCE glänzen kann, ohne unterzugehen.« Ich glaube, ich war lange nicht mehr so glücklich über ein Feedback.

Mir fällt gerade auf, ich antworte ziemlich ausführlich & dann frage ich mich immer, wer das überhaupt lesen will. Haha!

Chester: Du unterschätzt das Interesse an deinen wirren Gedanken maßlos.

Chester ist ein Prinz mit einem sehr stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Gibt es jemanden der dich zu ihm inspiriert hat?

Chester: Bin ich das?

Jane (verdreht die Augen): Und er ist sooo bescheiden, wenn es mal um seine positiven Vorzüge geht. Aber sag so etwas wie: »Chester ist so furchtbar arrogant« und er nickt zustimmend und hat kein Problem damit, das anzunehmen. Gerechtigkeit … Ach, Chester. Warum bist du so gerecht?

Chester: Keine Ahnung. Ich nehme mich nicht so wahr.

Jane: Aber du warst es doch, der Alec all diese bescheuerten Ideen von einer besseren Welt eingeimpft hat.

Chester: Ich habe nur Annas Erbe fortgeführt.

Jane: Eben!

Chester: Aber ich will kein Held sein. Ich glaube, dafür ist er viel eher prädestiniert. Er ist … ich meine, sein Ego sprengt den Raum, wenn er nicht gerade so tut, als wäre er ein versnobter Streber, der nicht mal weiß, wie man ›Spaß‹ buchstabiert.

Jane: Dein Ego sprengt den Raum auch!

Chester: Mit dem Unterschied, dass Alec sich in diesem »Kompliment« suhlen würde. Ich habe als Prinz einfach nur gelernt, dass mich sowieso jeder wahrnimmt, egal, was ich tue. Die Alternative ist dann nur, den Hof zu verlassen, wenn man mit diesem Druck nicht klarkommt – oder eben drauf … zu scheißen, was andere denken.

Jane: Uh, ein böses Wort aus deinem Mund.

Chester: Du legst mir genügend hinein.

Jane: Aber du bist nicht so Gossensprachen-versaut wie Alec. Das genieße ich sehr!

Chester: Ich kenne Alecs Gossensprache-Seite nicht. Müsste ich das?

Jane: Das war auch wieder ein Spoiler.

Chester [betrachtet mich ausdruckslos]: Toll.

Jane: Wenn ich es mir so überlege, ist die Krone Englands zwar vergeben, aber du stammst vom norwegischen Königshaus ab … Ich könnte … und das würde …

Chester starrt mich fassungslos an.

Jane: Nur so ein Gedanke!

Chester: Wie viele Leute willst du noch umbringen, damit deine Pläne mit der Thronfolge aufgehen?!

Jane: Nur … die Bösen.

Chester: Und die Norweger, die gerade an der Macht sind, sind böse, ja?

Jane: Wir werden sehen … (hihi)

Wie viel denkst du, hat dich dein Umfeld beim Schreiben geprägt?

Jane: Nicht mein Umfeld direkt, sondern mein offener Blick für die Realität. Irgendwann, nachdem ich Plastic Planet gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum es keine Bücher über WAHRE Helden gibt. Über solche, die wirklich mal unsere verdammte Welt retten! Und das treibt mich an. Mal mehr, mal weniger. Auch wenn meine Geschichten vordergründig eine Geschichte sind, schreibe ich doch über Helden, die in unserer Welt einfach fehlen. Dazu gehört, dass sich die meisten meiner Protagonisten Gedanken darüber machen, wie sie dazu beitragen können, etwas zu verändern, zu verbessern. Deswegen auch meine Widmung an Edward. Ich verstehe viele andere Autoren nicht, die unglaublich tolle Helden schreiben – die gar keine sind. Das ist nur bei Kurzromanen in Ordnung, wo eine kleine Geschichte erzählt wird. Aber doch nicht bei Reihen! Nicht bei etwas Großem! Nicht bei Magie! 🙂

Der Weg des Selfpulishers ist steinig und schwer. Massig Konkurrenz und viel Arbeit. Du bist nicht nur sehr aktiv auf den Plattformen Facebook und Instagram, sondern bringst auch noch alle paar Monate ein neues Buch raus und leitestest auch deinen eigenen Shop, in dem du verschiedene Themenboxen rund um deine Bücher zum Verkauf anbietest. Ganz nebenbei hast du Familie und reist gerade auch sehr viel herum. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?

Jane: Ääh.

Chester: Ich erzähle euch jetzt die Wahrheit: Wenn sie könnte, wäre sie wie Alec und würde nicht schlafen. Bald wird sie das vermutlich sogar umsetzen, um dem allem gerecht zu werden.

Jane: Meinst du, ich wäre eine gute Königin?

Chester: Wenn du im Kopf ständig Alec als deine Beraterperson um Rat bitten würdest …

Jane: Stimmt. Ich sollte viel häufiger auf euch hören. Ihr wisst es eigentlich immer am besten!

Chester: Wir haben längst aufgegeben, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Du hörst eh nicht hin. Nicht mal Cian hat das geschafft.

Jane (seufzt): Doch, Cian … Nein, okay du hast recht. 😀 Was war die Frage? Ach so! Ich glaube, das stellt man sich einfach alles viel umfangreicher vor, als es tatsächlich ist. Allerdings bin ich ein absoluter Lust-Mensch, was bedeutet, dass ich erst hundert Dinge tue, die mir Spaß machen und danach die anderen … Und das führt leider dazu, dass ich zum Bsp. seit 2 Jahren Lesermails in meinem Postfach habe, die ich nicht beantwortet habe – nicht, weil mir das keinen Spaß machen würde, sondern weil es mühsam ist, sie rauszusuchen und dann die Emotionen, die ich beim ersten Lesen der Rezension / des persönlichen Feedbacks hatte, wieder abzurufen – und sofort zu antworten, geht leider nicht immer. Das ist fast so »mühselig« wie das Schreiben an sich, wozu ich auch seltener komme als früher. Eben weil ich auch so viele andere Dinge tun kann, die sinnvoll sind (Boxen, Instagram, Fotos, für euch shoppen, Marketing), dass ich dann die etwas »kraftzehrenderen« Dinge aufschiebe. Und aufschiebe. Und dann nicht genügend Zeit habe.

Chester: Du solltest es dir gönnen, zu akzeptieren, dass du nicht alles schaffen kannst. Ich weiß, dass deine Leser sich eine Antwort von dir wünschen, aber sie wünschen sich genauso ein neues Buch von dir.

Jane: Und eben das zu »akzeptieren«, fällt mir schwer. Ich habe also durchgehend das Gefühl, zu wenig zu tun. Immer!

Chester (*facepalm*): Warum verstehe ich immer besser, dass Alec dir am meisten von uns allen ähnelt?

Eine Letzte Frage hätte ich dann noch für dich Jane. Du hast schon mehrere Bücher geschrieben und einige Buchveröffentlichungen hinter dir. Bad Prince erscheint schon in wenigen Tagen. Bist du trotz hinreichender Erfahrung aufgeregt?

Jane: Nein, denn die Testleser haben mich sehr gestärkt, und ich habe jetzt auch alle möglichen Dramen um eine Veröffentlichung durch. Der Wechsel von Prime, eine fehlende Sichtbarkeit, technische Probleme oder Autoren, die aus heiterem Himmel Shitstorms starten. Wer einmal durch all diese Dinge gegangen ist, freut sich einfach nur noch auf das positive Feedback, das sicherlich kommen wird. 🙂 Und selbst wenn das Buch vergleichsweise »floppt«. Ich schreibe ja noch einen zweiten und dritten Teil, der dann evtl. mehr überzeugen kann.

So das war es dann auch schon mit unserer Runde „Talk about Bad Prince“ und ich danke dir, dass du dir so viel Zeit genommen hast um die Fragen zu beantworten.

Jane: Ich merke gerade, ich habe einen ganzen Roman geschrieben. Ich sage doch, wenn ich jemanden mitnehme, wird es einfach länger.

Chester: Gern geschehen. Und es war auch einmal sehr wohltuend, nicht die ganze Zeit ange-Sir-t zu werden.

Jane: Ja, mir fällt auf, dass ich wirklich noch nie auf den Gedanken kam, das bei dir zu tun. Du bist einfach zu nahbar für Distanz.

Chester [hebt die Brauen]

Jane: Bist du! Red dir ruhig was anderes ein, aber du BIST nahbar!

Chester: Ich würde dir niemals widersprechen, Jane. Aber das ein oder andere Hoheit und Sir … käme mir sehr gelegen. Nahbarkeit verletzt.

Jane: Dann musst du die Fans drum bitten. Wie wäre es eigentlich mit einem Profil bei Facebook für dich?

Chester: …….

Und während die beiden noch darüber diskutieren, ob Chester ein Profil bei Facebook benötigt, bedanke ich mich nochmals bei Jane und Chester für ihre Zeit, ihren Humor und ihre Offenheit bei diesem Interview. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht euch beiden zuzuhören und mit eurer Art habt ihr uns erneut verzaubert. Bad Prince erscheint schon diesen Sonntag (26.08.2018) bei Amazon und ich kann es kaum erwarten.

Um euch die Wartezeit zu versüßen findet ihr auf meinem Instagram-Profil (Zeilenwanderzauberin) ein kleines Speed-Giveaway zu Bad Prince und haufenweise Schnipsel ;).

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Abschlussrezension und Charakteranalyse Nike und Ella aus der Dark-Reihe von J. S. Wonda

Nike

Als Bruder von Florence war Nike zu Beginn der Reihe sehr undurchsichtig doch mit jedem Kapitel, nistet er sich mehr in mein Herz ein. Eines steht von Anfang an fest, Nike will eigentlich nur das richtige tun. Er versucht die Menschen, die ihm wichtig sind, schon mit seinen jungen Jahren, zu beschützen. Auch wenn er dafür einen eher unkonventionellen Weg gehen muss, hat er doch sein Herz am rechten Fleck. Für seine Schwester würde er durchs Feuer gehen. Er hat Mut, Stolz aber auch einen gesunden Selbsterhaltungstrieb.  Nike steht für das woran er glaubt ein, auch wenn jeder ihm versucht das Gegenteil zu erklären. Dieser sture Kopf ist sowohl auf sein Alter zurückzuführen als auch auf seinen scharfen Verstand. Er verkörpert Intelligenz auf eine Art, die man nicht in Schulen lernt. Ein ausgeprägter Spürsinn und ein bisschen Hochmut gepaart mit dem Willen sich zu beweisen. Nike ist ein Chaot durch und durch, genau das ist es, was ihn so unglaublich liebenswert macht. Immer wieder versucht er Masken zu tragen, die nicht recht passen wollen, Charakterzüge zu vermitteln die er nicht hat. Nike ist durch und durch ein Teenager mit allen Verwirrungen, Problemen, Sturheiten und Hormonkämpfen mit denen Teenager grundsätzlich gebeutelt sind.

Prinzessin Eloise „Ella“

Eine Rose gezüchtet in einem Glas, getrieben zur Perfektion, abgeschottet von Nähe. War sie zu Beginn kalt und unnahbar, entwickelte Ella sich zum Ende hin zu einem leidenschaftlichen Freigeist. Obwohl es oft schwer war, sie zu mögen, hat auch sie einen schönen, starken inneren Kern. Auch wenn viele ihrer Charakterzüge an den Nerven reizen. Ihre Anhänglichkeit, ihr zwanghafter Wunsch nach Kindern, ihre Suche nach Abenteuern, ihre Eifersucht und ihre hinterlistige Art. Manchmal kam sie mir vor wie ein bockiges Kind, das nicht ihr gewünschtes Spielzeug bekam und dann plötzlich setzt sie sich ein, macht sich stark, beginnt zu leben. Aus dem Schönen aber biestigen Schwan wird ein freier Schmetterling, der durch die Käfigstäbe entwischt. Ehe man sich versieht, hat sich Ella ins Herz gebrannt und man vergießt Krokodilstränen für sie. Die Princess of Wales ist eine reine Achterbahn der Gefühle, ein ganz verwirrendes, klobiges aber interessantes Kapitel und trägt ihren Teil dazu bei, die Dark-Reihe zu dem zu machen, was sie heute ist. Ein unglaublich berührendes Abenteuer.

Abschlussrezension der Dark-Reihe Band 1 bis 7

Die Reise ist zu ende, die letzten Worte gelesen mit einem Ende, das berührt. Unsere Protagonisten Alec, Davies und Florence haben uns mit auf ein Abenteuer genommen, das meinetwegen hätte nie enden können. Ja ich habe geschwärmt, ich schwärme immer noch und will die Reihe einfach nicht loslassen. 7 Bänder, 200 Intrigen, 1.000 Glückmomente und 2.000 markierte Stellen später blicke ich Wehmütig dem Ende entgegen. Für jemanden wie mich, der im Normalfall nach spätestens vier Bändern (Harry Potter natürlich ausgenommen) das Interesse verliert, ist der Wunsch nach „mehr“ wohl das größte Kompliment, das ich machen kann. Unser Chaos-Trio hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, sind sich selbst aber stets treu geblieben und sind mir wie drei gute Freunde geblieben.

Es gab nicht einen Moment der Langeweile, es gab nicht einen Moment von Desinteresse. Alle Schlüsselmomente verbanden sich zu einem riesigen schillernden Mosaik. Ein Netz aus Farben, Verbindungen, Gefühlen wurde gesponnen und schloss sich zum Ende hin wie ein Kreislauf, das ist wohl die literarische Meisterleistung, die ich der lieben Jane zuschreibe. Über sieben Bänder Pläne, Intrigen, Verbindungen, Abkommen, Vergangenheiten und Zusammenhänge zu spinnen ohne ein heilloses Durcheinander entstehen zu lassen, ist eine Leistung, die selbst den größten Autoren der Welt nur selten gelingt. Die Handlung ergab immer Sinn, durchweg war Spannung vorhanden und es gab konstant dieses süße Gefühl der Verbundenheit. Und genau aus diesem Grund blicke ich dem Ende mit einem lachendem aber auch einem weinenden Auge hinterher und wüsche unseren Helden eine strahlende Zukunft.

Noch ein paar Anmerkungen um dieser schnulzigen Rezension mehr pepp zu verleihen:

Kassierst du für diese Lobeshymne was?

Nein ich wurde nicht bezahlt dafür, diese verdammte Schwärmerei kommt halt irgendwie aus meinem Inneren und ich kann wirklich nichts dafür (auch Steine haben Gefühle!). Mal im Ernst, ich habe Dark Prince durch Zufall entdeckt und vergöttere es, weil ich mich glaub ich in Alec verknallt hab oder in Davies? Oder vielleicht sogar in Florence, wer weiß das so genau? xD. Meint ihr Alec hat noch Platz im Palast? (Mein Mann denkt ich meine das nicht so, doch der wird noch gucken, wenn ich mit Sack und Pack die Biege mache, weil irgendwer den sagenumwogenen Dark Prince irgendwo gesichtet hat, muahahah).

War das dein letztes Wort zu der Dark-Reihe?

Bestimmt nicht, denn ich überlege grad ernsthaft den ersten Teil zu rereaden (wie gesagt ich klammere ein wenig). Aber es ist halt wirklich so, so, so gut.

Schreibst du eigentlich immer so viel Zeug über eine Reihe?

Jaein. Ich verfasse grundsätzlich bei Büchern, die aus mehreren zusammenhängenden Teilen bestehen nur eine einzige Rezension über den ersten Band, weil alles andere in meinen Augen die Spannung nimmt. Bei Büchern, die zwar zu einer Reihe gehören, aber sich um völlig andere Protagonisten, oder wie es grad so beliebt ist, sich plötzlich um Nebencharaktere aus dem ersten Band, drehen, kann es schon gut sein, dass ich für jeden Band eine Rezension schreibe, was ich aber selten tue (Ausnahmen bestätigen die Regel) und auch nur bei wirklich guten Büchern.

Warum dann diese zweite Rezension zur Dark-Reihe?

Weil diese Reihe irgendwie meinen Kopf verdreht hat, weil sie eine Geschichte erzählt, die ich mit meiner ersten Rezension nicht vollumfänglich wiedergeben konnte. Nike und Ella waren sehr wichtige Charaktere für diese Reihe. Sie haben viel dazu beigetragen und sind mir als Nebencharaktere wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich wollte sie damit hervorheben. Natürlich gab es weitere Charaktere, die mir wichtig wurden, doch da es mit den Skandal-Royals noch nicht zu Ende ist (weitere Infos findet ihr bei der lieben J. S. Wonda) habe ich mich für diese beiden Charaktere entschieden.

Du postest immer wieder die Kapitelüberschriften auf Instagram, warum?

Weil sie verdammt nochmal genial, lustig, kreativ und außergewöhnlich sind. Die liebe Jane hat sich da was Tolles einfallen lassen und ich kenne kein Buch, das so etwas Cooles hat. Es macht wahnsinnig spaß diese „Märchen“-Sätze zu lesen und ich musste mega oft schmunzeln.

Letzte Frage: Alec oder Davies?

Die Frage des Tages. Ich habe keinen blassen Schimmer, wen von beiden ich schärfer finde. Sie haben beide ihre Arten und beide verdrehen einem den Kopf. So oder so kenn ich glaub keine Frau, die einen der beiden von der Bettkante stoßen würde aber, Davies bedeutet Verbundenheit, Schutz, Zugehörigkeit und Wärme, Alec jedoch hat für mich die Bedeutung von Liebe, Wahnsinn, Aufopferung aber auch unendlicher Zuneigung. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde mich immer für Liebe entscheiden.

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Rezension zu „Dirty – In seiner Gewalt“ von Sarah Saxx

Klappentext

»Eigentlich müsste ich Angst vor ihm haben. Es ist falsch, dass ich mich so zu ihm hingezogen fühle. Aber er hat mich aus meiner persönlichen Hölle entführt. Und dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.«

Dirty liebt es, mit der Lust der Frauen zu spielen. In seiner eigens hierfür eingerichteten Spielhöhle lässt er nur »Auserwählte«, die er über seine speziell dafür angelegte Website findet. Er entscheidet, welche der Bewerberinnen in den Genuss kommen, von ihm beglückt zu werden.
Bis eine Frau auf ganz anderem Weg in seinem Bett landet und ihm völlig unerwartet unter die Haut geht.

Olivia hat mit ihrem Leben abgeschlossen, seit sie von Ernesto Castellano, gefürchteter Geschäftsmann und Drogenboss, entführt wurde und in dessen Villa Tag für Tag unglaubliches Leid erfährt. Als eines Nachts ein geheimnisvoller Fremder ihr Gefängnis betritt, schöpft sie neuen Lebensmut. Obwohl er sie mit einer Waffe bedroht, bringt er sie von dem Anwesen weg und nimmt sie mit zu sich. Als dieser Mann sich dann auch noch um ihre körperlichen sowie seelischen Wunden kümmert, wird sie sich seiner ungeahnten Anziehungskraft bewusst. Doch bringt er ihr wirklich die lang ersehnte Freiheit?

Protagonistin Olivia „Liv“

Olivias Schicksal geht unter die Haut, unerträgliches Leid pflastert ihren Weg und es war schmerzvoll einen Einblick in ihre persönliche Hölle zu bekommen. Gerade weil man nicht verschont wird, schillert Liv in den buntesten Farben. Ihr Mut, ihre Stärke und ihr Wille ihren Peiniger nicht gewinnen zu lassen. Gänsehaut, Schmerz, Bewunderung. All diese Gefühle löst sie in mir aus. Sie ist nicht aus Stein, lässt es zu Schwäche zu empfinden, kämpft sich jedoch trotzdem immer wieder auf die Beine. Wenn alle Stricke reißen, packt Olivia erst richtig aus. Das Leben ist kein Märchen, guten Menschen leiden, nur entscheiden sie selbst, wie dieses Leid sie beeinflusst. Liv berührte mich mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrer Entschlossenheit. Sie will die Schatten der Vergangenheit loslassen, nach vorne sehen. Obwohl sie Angst hat, obwohl sie Rückschläge einstecken muss und Panik ihr ständiger Begleiter ist, lernt sie Schritt für Schritt aus dem Schatten, in den sie ihre Entführung geworfen hat, auszubrechen und hervor kommt eine mitfühlende, lustige und kokette junge Frau, die einen einfach umhaut.

Protagonist Ben „Dirty“

Ben, charmant, sexy, verspielt und doch gefühlvoll, schlau, sensibel. Wer gedacht hat, Liv sei von einem Macho zum nächsten gewandert, der irrt. Denn wo man erwartet, dass Ben seine Dominanz auslebt, wartet er mit Mitgefühl und Rücksicht auf. Er sieht seine Seite „Dirty“ als etwas das sie ist, ein Spiel, das auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht. Ben lieb es, die Fäden in der Hand zu haben, aber auf eine Art, mit der er gibt und nicht nimmt. Umso süßer ist es, wenn er diese Seite für Liv auch mal ablegen kann. Er kämpft für die Menschen, die ihm am Herzen liegen, beschützt und verteidigt sie. Für Ben ist Vertrauen alles und er tut alles um das Vertrauen zu Liv aufzubauen. Das macht Dirty nicht nur zu einem herzensguten Menschen, es macht ihn in meinen Augen zu einem Helden. Er rennt nicht weg vor den Wunden die Liv auf Körper und Seele trägt, er nimmt sich dieser an, verarztet sie. Und egal wie oft es ihn zurückwirft, er setzt jeden Stein im Fundament ihrer Beziehung erneut.

Story-Aufbau

Ein Thema das berührt, ein Albtraum für jede junge Frau und doch so süß und mitreißend wie ein Dessert. Man leidet, man liebt, man lächelt. „Dirty – In seiner Gewalt“ streift nahe an den Nerven, fesselt und verlockt. Es war eine unglaubliche Erfahrung mit Liv und Ben diesen Weg zu gehen. Zu sehen, wie sie Wunden heilen, Albträume verjagen und Stück für Stück Licht in die Dunkelheit bringen. Liv mit ihren Wunden, die zu Narben werden, mit ihrem Leid, das zur Erinnerung wird, mit ihren Tränen, die einem Lächeln weichen. Ben der seine führsorgliche, sanfte Seite entdeckt und das erste Mal mehr in einer Frau sieht als ein Ventil. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und Ben und Liv sind mir ans Herz gewachsen. Sie geben einander so viel Verständnis, Vertrauen und Liebe, dass es das Herz berührt. Und neben all diesen Gefühlen, reißt einen ein Strudel aus Verlangen, Verwirrung und Hindernissen mit. Der Weg der beiden ist eine Achterbahn der Gefühle, bündelt sich zu einer Geschichte, die aufzeigt was es bedeutet wirklich Vertrauen zu fassen und endet mich einem warmen Gefühl im Inneren. Dabei kommen scharfer Humor, leidenschaftliche Momente und prickelnde Anziehung keinen Moment zu kurz.

Message an die Autorin

Liebe Sarah, du hast eine Gradwanderung der Extraklasse hingelegt, Dominanz und Feingefühl, Leid und Leidenschaft, Schmerz und Vertrauen gehen Hand in Hand mit einer spannenden Atmosphäre, unvorhersehbarer Momente und berührender Tiefe. Ich freue mich schon sehr auf mehr, und „Rich – In seinem Bann“ wartet bereits auf mich.

Bewertung 

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Pretend“ von Penny L. Chapman

Klappentext:

FARREN

Ich höre die falsche Musik und mache nur Ärger. Meine Mutter hasst mich, obwohl ich alles tue, um ihr zu gefallen. Sie hat mir ein Ultimatum gestellt. Entweder gehe ich für ein Jahr nach Miami, um bei einem Freund meiner Eltern Disziplin zu lernen, damit ich ihre Firma übernehmen darf, oder sie setzen mich vor die Tür. Es hätte so einfach werden können, doch dann traf ich ihn.
Er lebt das Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wild, frei, respektiert.
Er macht seine eigenen Regeln. Sein Name ist …

KIERAN

Sie hört die richtige Musik, ist laut und unberechenbar. In ihren Augen sehe ich dasselbe Feuer wie bei mir. Sie könnte perfekt sein. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. Sie spielt das brave Mädchen und verstellt sich. Es macht mich rasend, denn ich habe etwas gegen Heuchler.

Protagonistin Farren

Farren wurde gedrillt, unterdrückt und schwerwiegend misshandelt. Sowohl körperlich als auch seelisch merkt man ihr das an. Umso erstaunlicher ist es, dass sie irgendwo einen Teil von sich selbst bewahrt hat. Sie kann loslassen, frei sein, immer dann, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Ihr Wille sie selbst zu sein und das Bedürfnis nach Anerkennung wiegen gleich auf. Umso schöner ist es, dass sie im Laufe des Buches versteht, was es bedeutet zu leben. Farren macht eine unglaubliche Entwicklung durch, aus dem manipulierten, einsamen Mädchen wird eine selbstbewusste starke junge Frau und diese hat es in sich. Für sich selbst kämpfen, für sich einstehen und selbstbewusst durchs Leben gehen, all das lernt Farren und erobert damit das eine oder andere Herz, meines hat sie damit auf jeden Fall sicher. Farren lehrt uns: Stark sein ist nicht leicht, man muss dafür alles geben, alles riskieren, aber wenn man erst einmal gelernt hat, sich selbst zu schützen, dann kann einen nichts mehr aufhalten.

Protagonist Kieran

Du hast dein Schicksal selbst in der Hand, genau das ist es was Kieran beweist. Er hat seinem Leben eine neue Wendung geschenkt, durch den Verlust seiner Mutter bestärkt, durch seinen Vater geprägt, hat er alle Scheuklappen fallen lassen und begegnet dem Leben mit genau dem was er ist. Nach außen hin ist er der perfekt gedrillte Mustersohn, doch wenn er seinen Fuß aus der Firma setzt, wird er zum Untergrundbadboy. Er ist kalt, frei, wild und ungestüm. Moral ist etwas, das man uns eintrichtert, Kieran weiß das und das macht ihn unwiderstehlich. Besonders als er Farren trifft wird klar, er hat zwar den falschen Anstand losgelassen doch sein Herz hat er am rechten Fleck. Sein Mut, seine Entschlossenheit und sein Kampfwille berühren einen und seine offene und freche Art bringen einen zum Schmunzeln. Kieran ist Good boy und Bad Boy in einem und ich kann mit voller Überzeugung sagen, ich liebe beide Seiten an ihm.

Story-Aufbau

Eine Story mit Tiefe. Wir begleiten Farren auf ihrem Weg zu wahrer Stärke. Pretend wartet mit Sexappeal, Emotionen und Power auf. Zwischen Untergrundkämpfen und Anstandszwang kämpfen wir falsche Moral und heuchlerische Befangenheit nieder. Eine Geschichte über Freiheit, Selbstwertschätzung und Träume. Man wird nicht stark geboren, man muss sich dazu entscheiden und genau das ist es, was uns Pretend mit auf den Weg gibt. Die Seiten flogen nur so dahin, tiefe Emotionen, Zähneklappern und Seufzen inklusive.

Message an die Autorin

Liebe Penny, eine wundervolle Geschichte mit Schatten und Licht, mit Mut und Tränen. Deine Farren und dein Kieran haben mich sehr berührt und deine aufgegriffenen Themen gehen unter die Haut. Ich freue mich schon auf mehr von dir.

Bewertung 

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein, Blogbeiträge, insta

Rezension zu „Dark Prince“ von J. S. Wonda

Klappentext

»Ich werde dir eine Geschichte erzählen. Sie beginnt mit einem Geheimnis, das England bis ins Königshaus erschüttern könnte, und endet mit einem noch viel größeren. Du denkst, ich sei nichts weiter als ein Gangster, der mit Drogen und Kartellen spielt. Und dabei gewinnt. Du denkst, ich besäße nur meinen Club und ein paar Leute, die mir gehorchen. Du glaubst, meine Kontakte reichten nicht um die Welt, und du glaubst, mein Blut sei so rot wie deines. Aber du täuschst dich. Du hast keine Ahnung, wen du wirklich vor dir hast.«

Blaues Blut und schwarze Abgründe – Die neue royale Dark Romance Reihe von Bestsellerautorin J. S. Wonda!

London. Heute. Abseits vom Piccadilly Circus.
Florence hat immer für eine bessere Zukunft gekämpft und nichts getan, das diese gefährden könnte. Doch als ihr jüngerer Bruder in die Drogenszene gerät, sieht sie sich gezwungen, ihn mit allen Mitteln daraus zu befreien. Dabei trifft sie auf einen gefährlichen Unbekannten, der den gesamten Londoner Schwarzmarkt beherrscht. Er ist jung – und verdammt gutaussehend – und passt so gar nicht in die düstere Welt der Vorstädte rund um London, in der sie aufgewachsen ist.
Was ist sein Geheimnis? Welche Rolle spielt sein treuer Freund Davies? Und was geschieht, wenn sie der dunklen Anziehungskraft des Dark Prince‘ verfällt und dabei in einen Strudel aus Gefahr und Lust gerät? Wird sie ihrem Bruder helfen können?

Protagonistin Florence

Florence ist stark, kämpferisch und springt für ihre Liebsten in die Bresche wie ich es selten gesehen habe. Sie hat es geschafft in einer Welt voll Dunkelheit zu strahlen und ihr loses Mundwerk und ihr Kampfwille verzauberten mich von der ersten Minute an. Wie eine waschechte Königin streift sie durch die Unterschicht und der Dreck, der sie umgibt, färbt nicht auf sie ab. Jedes Mal, wenn sie einen Rückschlag einstecken muss, kommt sie ein Stückchen stärker hervor. Für ein Mädchen, dem nichts im Leben geschenkt wurde, hat sie einen ausgeprägten Überlebenswillen. Sie scheut sich nicht davor, alles zu tun um sich und ihren Bruder zu beschützten, dabei landet sie immer wieder wie eine Katze auf ihren Pfoten. Florence hat sieben Leben, immer wieder schafft sie es sich durch die Gewalt und den Schmerz, der sie umgibt, zu kämpfen. Ich persönlich habe eine Schwäche für starke Protagonistinnen, weshalb Florence mich sehr berührt. Sie ist taff, kann einstecken, kann aber auch weich sein. Was mir am meisten gefällt ist, dass sie das Leben nimmt wie es kommt. Immer wieder beweist sie, was für ein Anpassungstalent sie hat. Und zur Krönung nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Feuer unterm Arsch, Mut im Herzen und doch mitfühlend. Florence ist nicht perfekt, lässt auch mal Schwäche zu, aber gibt nie auf.

Protagonist Dark Prince

Hach, was soll ich zu unserem Prinzen sagen? Ein Mann aus zwei Welten, ein Spieler, ein Täuscher, ein Herzensbrecher. Ich liebe und ich hasse ihn. Auf der einen Seite ist da dieser Wille die Welt zu verändern. Bewundernswert, süß, tapfer, unbeschönigt. Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl eines einzelnen. Tief in mir klingt dieser Satz noch nach. Genau diese Einstellung ist es, die ihn zu einem Prinzen macht und andererseits ist es diese Einstellung, die ihn mich manchmal hassen lässt. In der einen Sekunde ist er gnadenlos, stark, fies und wild und dann, als würde man den Blick hinter einen Vorhang wagen, blitzt dieser Junge auf, der das System hasst, in das er geboren wurde. Der Junge, der Wut im Herzen neben Trauer und Frust eingebrannt hat als seien sie Teile seiner Seele. Ja unser Prinz ist scharf, ja er ist verführerisch und doch ist es der schwermütige, sanfte Teil seiner Persönlichkeit, der ihn so schön macht. Man fühlt mit dem verkorksten Prinzen mit, spürt die Pflicht, die auf seinen Schultern lastet. Der Dark Prince schlägt ein wie eine Bombe. Überrollt einen mit seinem Wesen, seinem Charakter, seinem Charme und seiner Intelligenz. Wer kann da wiederstehen? Ich kann es nicht! Unser Dark Prince ist vollkommen unvollkommen. Verwegen, stark, gefühlvoll und sexy. Ich würd mal sagen, pfeif auf Prince Charming, ich setz seit neuestem auf Schwarz.

Protagonist Davies

Unser Davies, unser Killer, unser Rächer, unser … ok ok zurück zum Thema :D. Ich liebe ihn, nein ich vergöttere ihn. Auch wenn ich zum Team D.P. gehöre, ist Davies einfach.. einfach Davies. Witzig, scharf, mit einem Hang zur Gewalt. Seine bedingungslose Loyalität, seine tiefe Bindung zum Prinzen und seine Selbstakzeptanz machen ihn unglaublich faszinierend. Er weiß wie er ist, er weiß was er tut und er liegt deshalb kein Stück im Argen mit sich selbst. Dieses Selbstbewusstsein ist es, das ihn unverschämt attraktiv wirken lässt. Er ist kaputt, er weiß das und es kümmert ihn nicht. Und doch hat auch er seine schwachen Momente, seine Fehler, seine eigene Dominanz. Davies setzt Prioritäten, er glaubt an das, was der Prinz erreichen will, glaubt mit tiefster Überzeugung an das war er erreich wird. Und weil er sich für seinen Rudelführer in den Kugelhagel stürzen würde, vergöttere ich ihn. Wenn man eine rechte Hand braucht, dann hat man mit Davies das große Los gezogen. Dass er nicht nur loyal, humorvoll, verspielt und sexy ist, sondern eine einzigartige Verbindung zum Prinzen hat, die so viel tiefer geht als nur geschäftliche Verbundenheit, macht ihn zum Herzensmensch für mich.

Story-Aufbau

Ja diese Story hat es in sich, manchmal schmerzhaft, manchmal gewaltig, aber sicher nicht langweilig. Die Geschichte eines Untergrundprinzen reißt einen mit sich und die Zeilen fliegen nur so dahin. Immer wenn man denkt, jetzt wird’s kitschig, kommt der nötige Pfeffer, immer wenn man denkt jetzt geht’s los, wird man weiter geködert. Eine Achterbahn der Gefühle, ein Rausch der Emotionen. Dark Prince ist dunkel, sexy, verführerisch und absolut nichts für kleine Mädchen. Das ist es was ich an diesem Buch so liebe, die Sprache der Gewalt, die Härte der Straße. Nichts ist beschönigt, nichts in Watte gepackt. Ungetrübte, rohe Leidenschaft geht Hand in Hand mit Zielen, Loyalität und ein bisschen Größenwahn. Dark Prince ist scharf, auf eine Art, die nicht jeder versteht, doch die berührt. Man lernt zwischen den Zeilen zu lesen, mehr zu sehen als nur gesagtes und plötzlich ergibt alles ein buntes Bild aus Begierde, Liebe und der Suche nach Glück.

Message an die Autorin

Liebe Jane, das war meine Lobeshymne an dich und deinen Prinzen. Du hast ein Werk geschaffen, das mit nichts zu vergleichen ist. Themen wurden aufgegriffen wo sich der eine oder andere pikiert wegducken würde. Ich bin jedoch der Meinung, die Welt braucht mehr Autorinnen wie dich. Autorinnen, die sich trauen an Themen zu rühren über die keiner spricht und das mit Würde und Stolz. Du ermöglichst es dem Leser auch die dunkle Seite der Leidenschaft zu sehen, dabei aber auch Licht zu finden. Ich bin hin und weg (falls man es nicht bemerkt hat) und freue mich schon auf den zweiten Teil.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️