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Rezension „Dollar – Buch 1: Pennies“ von Pepper Winters

Klappentext:

In dieser Geschichte bin ich nicht der Held, Pimlico. Ich bin nur ein weiterer Schurke. Das solltest du nie vergessen.‘

Es war einmal … Ich war 18 Jahre alt und Studentin. 

Dann wurde ich erwürgt, wiederbelebt und verkauft. 

Jetzt bin ich Pimlico und das Eigentum eines kranken Bastards, gefangen in einem Martyrium aus Schmerz und Erniedrigung. 

Ich leide und schweige. Aber ich gebe nicht auf. Ich kann nicht.

Und dann betrat er meinen Käfig der Stille: Elder Prest. Der einzige Mann, der mich anschaute und mich tatsächlich sah. Der einzige Mann, der gnadenloser ist als mein Besitzer. 

Er will mich aus Gründen, die ich nicht verstehe.

Protagonistin Tasmin „Pimlico“

Pim ging mir unglaublich ans Herz. Ihr Schicksal beförderte sie direkt in die Hölle, gefangen in einem Käfig der Gewalt, Erniedrigung und des Hasses. Ihr selbst auferlegtes Schweigen spricht Bände und ihr starkes, kraftvolles Herz fährt mir direkt in meines. Obwohl Pim unfassbare Qualen durchstehen muss, lässt sie sich nicht brechen. Ihre Seele, ihr Wesen. Ihr ist es gelungen einen Teil von all der Hässlichkeit, die sie umgibt, zu retten. Ich liebe ihre Art, ihr Mut und ihre unbeugsame Seele. Doch das ist noch längst nicht alles. Pim ist auch noch unfassbar Intelligent, und weiß geschickt, in der Hölle zu brennen aber nicht daran zu sterben. Immer wieder zwischen all dem Schmerz, blitzt eine junge Frau auf, deren Geschichte noch nicht zu ende erzählt ist und die mit ihrer Stärke, ganze Berge versetzen kann.

Story-Aufbau

Pepper Winters hat es wieder geschafft mich völlig aufgewühlt zurückzulassen. Ihr Schreibstil geht an die Substanz, ihre Worte treffen da wo es weh tut. Doch so düster, und traurig, so herzzerfetzend und grausam die Szenen sein können, sie sind niemals gänzlich hoffnungslos. Pepper lässt einen das Licht in tiefster Dunkelheit sehen und genau das ist es was mich so an Dollar fasziniert. Ist es nahe an der Schmerzgrenze, bis hin zum Unerträglichen, ist da immer dieser Hauch von unbeugsamer Stärke. Pepper Winters hat mit Dollar einen Auftakt hingelegt, der einen umhaut. Jedes Wort ist nur so dahingeflossen und man hat das Gefühl in eine ganz andere Welt abzutauchen aus der es kein Entkommen gibt.

Dollar – Buch 1: Pennies ist ein Must-Read für alle Dark Romance-Fans aber garantiert nichts für schwache Nerven.  

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Dollar – Buch 1: Pennies als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️