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Rezension zu „Silent – Die Beute“ von Catalina Cudd

Klappentext:

Jeder Tag in Silents Gewalt stellt Marie vor die Herausforderung, nicht ihren Stolz und ihre Willenskraft zu verlieren. Seine Unberechenbarkeit treibt sie beinahe in den Wahnsinn. Erst als sich ihr die Möglichkeit zur Flucht bietet, beginnt sie zu begreifen, dass Silent Pläne verfolgt, in denen ihr Überleben keine Priorität darstellt. Um das Hellington Heart vor dem Untergang zu bewahren, ist ihm jedes Mittel recht – auch Marie den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen.

Doch der Jäger hat die Rechnung ohne seine aufmüpfige Beute gemacht, die bald nach ihren eigenen Regeln spielt, ohne zu ahnen, welchen Sturm sie damit entfacht.

Protagonistin Marie

Marie hat fürchterliches durchgemacht. Nach dem Tod ihrer Mutter landet sie direkt in Silents Armen. Er und sein Syndikat machen es ihr alles andere als leicht und trotzdem verliert sie niemals ihren Kampfgeist. Sie kämpft für sich, für ihren Vater und entfaltet sich zu einer starken jungen Frau, die das ganze Hellington Heart auf Trab hält. Ich liebe ihre Art, so offen zu sein, sich nicht unterkriegen zu lassen und Silent die Stirn zu bieten. Ihre Wandlung vom traurigen Mädchen zur Verbrecherbraut ist unbeschreiblich. Sie tut was sie tun muss um die zu schützen die sie liebt, tapfer stellt sie sich ihren Gegnern und tanzt ihnen nicht nur einmal auf der Nase rum. Gerade weil sie, trotz aller Gründe es nicht zu tun, ihren Vater beschützen will, ist sie für mich meine persönliche Heldin.

Story-Aufbau

Auch im zweiten Band von „Silent“ hat Catalina eine Meisterleistung hingelegt. Ihr Schreibstil ist süchtigmachend, ihre Protagonisten der Hammer, die Handlung mitreißend. Ein unfassbar tolle Story, mit unglaublichen Wendungen, prickelnden Momenten und bittersüßen Szenen. Ich kann fast nicht glauben, dass die Reise in Hellington schon vorbei sein soll, da ich viele Charaktere unfassbar in mein Herz geschlossen habe. Eines kann ich sagen, Catalina hat es drauf, einen in die Welt des Dark Romance zu entführen und ihre Idee, alles um das Hellington Heart, ist einfach so authentisch, dass man das Gefühl hat, unbedingt nach Hellington zu müssen. Einfach top, nicht eine einzige Sache hatte ich zu bemängeln. „Silent – Die Beute“ hatte genau die richtige Mischung aus Thrill, Spannung, Eriotik und Romance. Einfach ein Meisterwerk.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️