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Abschlussrezension und Charakteranalyse Nike und Ella aus der Dark-Reihe von J. S. Wonda

Nike

Als Bruder von Florence war Nike zu Beginn der Reihe sehr undurchsichtig doch mit jedem Kapitel, nistet er sich mehr in mein Herz ein. Eines steht von Anfang an fest, Nike will eigentlich nur das richtige tun. Er versucht die Menschen, die ihm wichtig sind, schon mit seinen jungen Jahren, zu beschützen. Auch wenn er dafür einen eher unkonventionellen Weg gehen muss, hat er doch sein Herz am rechten Fleck. Für seine Schwester würde er durchs Feuer gehen. Er hat Mut, Stolz aber auch einen gesunden Selbsterhaltungstrieb.  Nike steht für das woran er glaubt ein, auch wenn jeder ihm versucht das Gegenteil zu erklären. Dieser sture Kopf ist sowohl auf sein Alter zurückzuführen als auch auf seinen scharfen Verstand. Er verkörpert Intelligenz auf eine Art, die man nicht in Schulen lernt. Ein ausgeprägter Spürsinn und ein bisschen Hochmut gepaart mit dem Willen sich zu beweisen. Nike ist ein Chaot durch und durch, genau das ist es, was ihn so unglaublich liebenswert macht. Immer wieder versucht er Masken zu tragen, die nicht recht passen wollen, Charakterzüge zu vermitteln die er nicht hat. Nike ist durch und durch ein Teenager mit allen Verwirrungen, Problemen, Sturheiten und Hormonkämpfen mit denen Teenager grundsätzlich gebeutelt sind.

Prinzessin Eloise „Ella“

Eine Rose gezüchtet in einem Glas, getrieben zur Perfektion, abgeschottet von Nähe. War sie zu Beginn kalt und unnahbar, entwickelte Ella sich zum Ende hin zu einem leidenschaftlichen Freigeist. Obwohl es oft schwer war, sie zu mögen, hat auch sie einen schönen, starken inneren Kern. Auch wenn viele ihrer Charakterzüge an den Nerven reizen. Ihre Anhänglichkeit, ihr zwanghafter Wunsch nach Kindern, ihre Suche nach Abenteuern, ihre Eifersucht und ihre hinterlistige Art. Manchmal kam sie mir vor wie ein bockiges Kind, das nicht ihr gewünschtes Spielzeug bekam und dann plötzlich setzt sie sich ein, macht sich stark, beginnt zu leben. Aus dem Schönen aber biestigen Schwan wird ein freier Schmetterling, der durch die Käfigstäbe entwischt. Ehe man sich versieht, hat sich Ella ins Herz gebrannt und man vergießt Krokodilstränen für sie. Die Princess of Wales ist eine reine Achterbahn der Gefühle, ein ganz verwirrendes, klobiges aber interessantes Kapitel und trägt ihren Teil dazu bei, die Dark-Reihe zu dem zu machen, was sie heute ist. Ein unglaublich berührendes Abenteuer.

Abschlussrezension der Dark-Reihe Band 1 bis 7

Die Reise ist zu ende, die letzten Worte gelesen mit einem Ende, das berührt. Unsere Protagonisten Alec, Davies und Florence haben uns mit auf ein Abenteuer genommen, das meinetwegen hätte nie enden können. Ja ich habe geschwärmt, ich schwärme immer noch und will die Reihe einfach nicht loslassen. 7 Bänder, 200 Intrigen, 1.000 Glückmomente und 2.000 markierte Stellen später blicke ich Wehmütig dem Ende entgegen. Für jemanden wie mich, der im Normalfall nach spätestens vier Bändern (Harry Potter natürlich ausgenommen) das Interesse verliert, ist der Wunsch nach „mehr“ wohl das größte Kompliment, das ich machen kann. Unser Chaos-Trio hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, sind sich selbst aber stets treu geblieben und sind mir wie drei gute Freunde geblieben.

Es gab nicht einen Moment der Langeweile, es gab nicht einen Moment von Desinteresse. Alle Schlüsselmomente verbanden sich zu einem riesigen schillernden Mosaik. Ein Netz aus Farben, Verbindungen, Gefühlen wurde gesponnen und schloss sich zum Ende hin wie ein Kreislauf, das ist wohl die literarische Meisterleistung, die ich der lieben Jane zuschreibe. Über sieben Bänder Pläne, Intrigen, Verbindungen, Abkommen, Vergangenheiten und Zusammenhänge zu spinnen ohne ein heilloses Durcheinander entstehen zu lassen, ist eine Leistung, die selbst den größten Autoren der Welt nur selten gelingt. Die Handlung ergab immer Sinn, durchweg war Spannung vorhanden und es gab konstant dieses süße Gefühl der Verbundenheit. Und genau aus diesem Grund blicke ich dem Ende mit einem lachendem aber auch einem weinenden Auge hinterher und wüsche unseren Helden eine strahlende Zukunft.

Noch ein paar Anmerkungen um dieser schnulzigen Rezension mehr pepp zu verleihen:

Kassierst du für diese Lobeshymne was?

Nein ich wurde nicht bezahlt dafür, diese verdammte Schwärmerei kommt halt irgendwie aus meinem Inneren und ich kann wirklich nichts dafür (auch Steine haben Gefühle!). Mal im Ernst, ich habe Dark Prince durch Zufall entdeckt und vergöttere es, weil ich mich glaub ich in Alec verknallt hab oder in Davies? Oder vielleicht sogar in Florence, wer weiß das so genau? xD. Meint ihr Alec hat noch Platz im Palast? (Mein Mann denkt ich meine das nicht so, doch der wird noch gucken, wenn ich mit Sack und Pack die Biege mache, weil irgendwer den sagenumwogenen Dark Prince irgendwo gesichtet hat, muahahah).

War das dein letztes Wort zu der Dark-Reihe?

Bestimmt nicht, denn ich überlege grad ernsthaft den ersten Teil zu rereaden (wie gesagt ich klammere ein wenig). Aber es ist halt wirklich so, so, so gut.

Schreibst du eigentlich immer so viel Zeug über eine Reihe?

Jaein. Ich verfasse grundsätzlich bei Büchern, die aus mehreren zusammenhängenden Teilen bestehen nur eine einzige Rezension über den ersten Band, weil alles andere in meinen Augen die Spannung nimmt. Bei Büchern, die zwar zu einer Reihe gehören, aber sich um völlig andere Protagonisten, oder wie es grad so beliebt ist, sich plötzlich um Nebencharaktere aus dem ersten Band, drehen, kann es schon gut sein, dass ich für jeden Band eine Rezension schreibe, was ich aber selten tue (Ausnahmen bestätigen die Regel) und auch nur bei wirklich guten Büchern.

Warum dann diese zweite Rezension zur Dark-Reihe?

Weil diese Reihe irgendwie meinen Kopf verdreht hat, weil sie eine Geschichte erzählt, die ich mit meiner ersten Rezension nicht vollumfänglich wiedergeben konnte. Nike und Ella waren sehr wichtige Charaktere für diese Reihe. Sie haben viel dazu beigetragen und sind mir als Nebencharaktere wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich wollte sie damit hervorheben. Natürlich gab es weitere Charaktere, die mir wichtig wurden, doch da es mit den Skandal-Royals noch nicht zu Ende ist (weitere Infos findet ihr bei der lieben J. S. Wonda) habe ich mich für diese beiden Charaktere entschieden.

Du postest immer wieder die Kapitelüberschriften auf Instagram, warum?

Weil sie verdammt nochmal genial, lustig, kreativ und außergewöhnlich sind. Die liebe Jane hat sich da was Tolles einfallen lassen und ich kenne kein Buch, das so etwas Cooles hat. Es macht wahnsinnig spaß diese „Märchen“-Sätze zu lesen und ich musste mega oft schmunzeln.

Letzte Frage: Alec oder Davies?

Die Frage des Tages. Ich habe keinen blassen Schimmer, wen von beiden ich schärfer finde. Sie haben beide ihre Arten und beide verdrehen einem den Kopf. So oder so kenn ich glaub keine Frau, die einen der beiden von der Bettkante stoßen würde aber, Davies bedeutet Verbundenheit, Schutz, Zugehörigkeit und Wärme, Alec jedoch hat für mich die Bedeutung von Liebe, Wahnsinn, Aufopferung aber auch unendlicher Zuneigung. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde mich immer für Liebe entscheiden.

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Rezension zu „Dirty – In seiner Gewalt“ von Sarah Saxx

Klappentext

»Eigentlich müsste ich Angst vor ihm haben. Es ist falsch, dass ich mich so zu ihm hingezogen fühle. Aber er hat mich aus meiner persönlichen Hölle entführt. Und dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.«

Dirty liebt es, mit der Lust der Frauen zu spielen. In seiner eigens hierfür eingerichteten Spielhöhle lässt er nur »Auserwählte«, die er über seine speziell dafür angelegte Website findet. Er entscheidet, welche der Bewerberinnen in den Genuss kommen, von ihm beglückt zu werden.
Bis eine Frau auf ganz anderem Weg in seinem Bett landet und ihm völlig unerwartet unter die Haut geht.

Olivia hat mit ihrem Leben abgeschlossen, seit sie von Ernesto Castellano, gefürchteter Geschäftsmann und Drogenboss, entführt wurde und in dessen Villa Tag für Tag unglaubliches Leid erfährt. Als eines Nachts ein geheimnisvoller Fremder ihr Gefängnis betritt, schöpft sie neuen Lebensmut. Obwohl er sie mit einer Waffe bedroht, bringt er sie von dem Anwesen weg und nimmt sie mit zu sich. Als dieser Mann sich dann auch noch um ihre körperlichen sowie seelischen Wunden kümmert, wird sie sich seiner ungeahnten Anziehungskraft bewusst. Doch bringt er ihr wirklich die lang ersehnte Freiheit?

Protagonistin Olivia „Liv“

Olivias Schicksal geht unter die Haut, unerträgliches Leid pflastert ihren Weg und es war schmerzvoll einen Einblick in ihre persönliche Hölle zu bekommen. Gerade weil man nicht verschont wird, schillert Liv in den buntesten Farben. Ihr Mut, ihre Stärke und ihr Wille ihren Peiniger nicht gewinnen zu lassen. Gänsehaut, Schmerz, Bewunderung. All diese Gefühle löst sie in mir aus. Sie ist nicht aus Stein, lässt es zu Schwäche zu empfinden, kämpft sich jedoch trotzdem immer wieder auf die Beine. Wenn alle Stricke reißen, packt Olivia erst richtig aus. Das Leben ist kein Märchen, guten Menschen leiden, nur entscheiden sie selbst, wie dieses Leid sie beeinflusst. Liv berührte mich mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrer Entschlossenheit. Sie will die Schatten der Vergangenheit loslassen, nach vorne sehen. Obwohl sie Angst hat, obwohl sie Rückschläge einstecken muss und Panik ihr ständiger Begleiter ist, lernt sie Schritt für Schritt aus dem Schatten, in den sie ihre Entführung geworfen hat, auszubrechen und hervor kommt eine mitfühlende, lustige und kokette junge Frau, die einen einfach umhaut.

Protagonist Ben „Dirty“

Ben, charmant, sexy, verspielt und doch gefühlvoll, schlau, sensibel. Wer gedacht hat, Liv sei von einem Macho zum nächsten gewandert, der irrt. Denn wo man erwartet, dass Ben seine Dominanz auslebt, wartet er mit Mitgefühl und Rücksicht auf. Er sieht seine Seite „Dirty“ als etwas das sie ist, ein Spiel, das auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht. Ben lieb es, die Fäden in der Hand zu haben, aber auf eine Art, mit der er gibt und nicht nimmt. Umso süßer ist es, wenn er diese Seite für Liv auch mal ablegen kann. Er kämpft für die Menschen, die ihm am Herzen liegen, beschützt und verteidigt sie. Für Ben ist Vertrauen alles und er tut alles um das Vertrauen zu Liv aufzubauen. Das macht Dirty nicht nur zu einem herzensguten Menschen, es macht ihn in meinen Augen zu einem Helden. Er rennt nicht weg vor den Wunden die Liv auf Körper und Seele trägt, er nimmt sich dieser an, verarztet sie. Und egal wie oft es ihn zurückwirft, er setzt jeden Stein im Fundament ihrer Beziehung erneut.

Story-Aufbau

Ein Thema das berührt, ein Albtraum für jede junge Frau und doch so süß und mitreißend wie ein Dessert. Man leidet, man liebt, man lächelt. „Dirty – In seiner Gewalt“ streift nahe an den Nerven, fesselt und verlockt. Es war eine unglaubliche Erfahrung mit Liv und Ben diesen Weg zu gehen. Zu sehen, wie sie Wunden heilen, Albträume verjagen und Stück für Stück Licht in die Dunkelheit bringen. Liv mit ihren Wunden, die zu Narben werden, mit ihrem Leid, das zur Erinnerung wird, mit ihren Tränen, die einem Lächeln weichen. Ben der seine führsorgliche, sanfte Seite entdeckt und das erste Mal mehr in einer Frau sieht als ein Ventil. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und Ben und Liv sind mir ans Herz gewachsen. Sie geben einander so viel Verständnis, Vertrauen und Liebe, dass es das Herz berührt. Und neben all diesen Gefühlen, reißt einen ein Strudel aus Verlangen, Verwirrung und Hindernissen mit. Der Weg der beiden ist eine Achterbahn der Gefühle, bündelt sich zu einer Geschichte, die aufzeigt was es bedeutet wirklich Vertrauen zu fassen und endet mich einem warmen Gefühl im Inneren. Dabei kommen scharfer Humor, leidenschaftliche Momente und prickelnde Anziehung keinen Moment zu kurz.

Message an die Autorin

Liebe Sarah, du hast eine Gradwanderung der Extraklasse hingelegt, Dominanz und Feingefühl, Leid und Leidenschaft, Schmerz und Vertrauen gehen Hand in Hand mit einer spannenden Atmosphäre, unvorhersehbarer Momente und berührender Tiefe. Ich freue mich schon sehr auf mehr, und „Rich – In seinem Bann“ wartet bereits auf mich.

Bewertung 

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Pretend“ von Penny L. Chapman

Klappentext:

FARREN

Ich höre die falsche Musik und mache nur Ärger. Meine Mutter hasst mich, obwohl ich alles tue, um ihr zu gefallen. Sie hat mir ein Ultimatum gestellt. Entweder gehe ich für ein Jahr nach Miami, um bei einem Freund meiner Eltern Disziplin zu lernen, damit ich ihre Firma übernehmen darf, oder sie setzen mich vor die Tür. Es hätte so einfach werden können, doch dann traf ich ihn.
Er lebt das Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wild, frei, respektiert.
Er macht seine eigenen Regeln. Sein Name ist …

KIERAN

Sie hört die richtige Musik, ist laut und unberechenbar. In ihren Augen sehe ich dasselbe Feuer wie bei mir. Sie könnte perfekt sein. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. Sie spielt das brave Mädchen und verstellt sich. Es macht mich rasend, denn ich habe etwas gegen Heuchler.

Protagonistin Farren

Farren wurde gedrillt, unterdrückt und schwerwiegend misshandelt. Sowohl körperlich als auch seelisch merkt man ihr das an. Umso erstaunlicher ist es, dass sie irgendwo einen Teil von sich selbst bewahrt hat. Sie kann loslassen, frei sein, immer dann, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Ihr Wille sie selbst zu sein und das Bedürfnis nach Anerkennung wiegen gleich auf. Umso schöner ist es, dass sie im Laufe des Buches versteht, was es bedeutet zu leben. Farren macht eine unglaubliche Entwicklung durch, aus dem manipulierten, einsamen Mädchen wird eine selbstbewusste starke junge Frau und diese hat es in sich. Für sich selbst kämpfen, für sich einstehen und selbstbewusst durchs Leben gehen, all das lernt Farren und erobert damit das eine oder andere Herz, meines hat sie damit auf jeden Fall sicher. Farren lehrt uns: Stark sein ist nicht leicht, man muss dafür alles geben, alles riskieren, aber wenn man erst einmal gelernt hat, sich selbst zu schützen, dann kann einen nichts mehr aufhalten.

Protagonist Kieran

Du hast dein Schicksal selbst in der Hand, genau das ist es was Kieran beweist. Er hat seinem Leben eine neue Wendung geschenkt, durch den Verlust seiner Mutter bestärkt, durch seinen Vater geprägt, hat er alle Scheuklappen fallen lassen und begegnet dem Leben mit genau dem was er ist. Nach außen hin ist er der perfekt gedrillte Mustersohn, doch wenn er seinen Fuß aus der Firma setzt, wird er zum Untergrundbadboy. Er ist kalt, frei, wild und ungestüm. Moral ist etwas, das man uns eintrichtert, Kieran weiß das und das macht ihn unwiderstehlich. Besonders als er Farren trifft wird klar, er hat zwar den falschen Anstand losgelassen doch sein Herz hat er am rechten Fleck. Sein Mut, seine Entschlossenheit und sein Kampfwille berühren einen und seine offene und freche Art bringen einen zum Schmunzeln. Kieran ist Good boy und Bad Boy in einem und ich kann mit voller Überzeugung sagen, ich liebe beide Seiten an ihm.

Story-Aufbau

Eine Story mit Tiefe. Wir begleiten Farren auf ihrem Weg zu wahrer Stärke. Pretend wartet mit Sexappeal, Emotionen und Power auf. Zwischen Untergrundkämpfen und Anstandszwang kämpfen wir falsche Moral und heuchlerische Befangenheit nieder. Eine Geschichte über Freiheit, Selbstwertschätzung und Träume. Man wird nicht stark geboren, man muss sich dazu entscheiden und genau das ist es, was uns Pretend mit auf den Weg gibt. Die Seiten flogen nur so dahin, tiefe Emotionen, Zähneklappern und Seufzen inklusive.

Message an die Autorin

Liebe Penny, eine wundervolle Geschichte mit Schatten und Licht, mit Mut und Tränen. Deine Farren und dein Kieran haben mich sehr berührt und deine aufgegriffenen Themen gehen unter die Haut. Ich freue mich schon auf mehr von dir.

Bewertung 

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein, Blogbeiträge, insta

Rezension zu „Dark Prince“ von J. S. Wonda

Klappentext

»Ich werde dir eine Geschichte erzählen. Sie beginnt mit einem Geheimnis, das England bis ins Königshaus erschüttern könnte, und endet mit einem noch viel größeren. Du denkst, ich sei nichts weiter als ein Gangster, der mit Drogen und Kartellen spielt. Und dabei gewinnt. Du denkst, ich besäße nur meinen Club und ein paar Leute, die mir gehorchen. Du glaubst, meine Kontakte reichten nicht um die Welt, und du glaubst, mein Blut sei so rot wie deines. Aber du täuschst dich. Du hast keine Ahnung, wen du wirklich vor dir hast.«

Blaues Blut und schwarze Abgründe – Die neue royale Dark Romance Reihe von Bestsellerautorin J. S. Wonda!

London. Heute. Abseits vom Piccadilly Circus.
Florence hat immer für eine bessere Zukunft gekämpft und nichts getan, das diese gefährden könnte. Doch als ihr jüngerer Bruder in die Drogenszene gerät, sieht sie sich gezwungen, ihn mit allen Mitteln daraus zu befreien. Dabei trifft sie auf einen gefährlichen Unbekannten, der den gesamten Londoner Schwarzmarkt beherrscht. Er ist jung – und verdammt gutaussehend – und passt so gar nicht in die düstere Welt der Vorstädte rund um London, in der sie aufgewachsen ist.
Was ist sein Geheimnis? Welche Rolle spielt sein treuer Freund Davies? Und was geschieht, wenn sie der dunklen Anziehungskraft des Dark Prince‘ verfällt und dabei in einen Strudel aus Gefahr und Lust gerät? Wird sie ihrem Bruder helfen können?

Protagonistin Florence

Florence ist stark, kämpferisch und springt für ihre Liebsten in die Bresche wie ich es selten gesehen habe. Sie hat es geschafft in einer Welt voll Dunkelheit zu strahlen und ihr loses Mundwerk und ihr Kampfwille verzauberten mich von der ersten Minute an. Wie eine waschechte Königin streift sie durch die Unterschicht und der Dreck, der sie umgibt, färbt nicht auf sie ab. Jedes Mal, wenn sie einen Rückschlag einstecken muss, kommt sie ein Stückchen stärker hervor. Für ein Mädchen, dem nichts im Leben geschenkt wurde, hat sie einen ausgeprägten Überlebenswillen. Sie scheut sich nicht davor, alles zu tun um sich und ihren Bruder zu beschützten, dabei landet sie immer wieder wie eine Katze auf ihren Pfoten. Florence hat sieben Leben, immer wieder schafft sie es sich durch die Gewalt und den Schmerz, der sie umgibt, zu kämpfen. Ich persönlich habe eine Schwäche für starke Protagonistinnen, weshalb Florence mich sehr berührt. Sie ist taff, kann einstecken, kann aber auch weich sein. Was mir am meisten gefällt ist, dass sie das Leben nimmt wie es kommt. Immer wieder beweist sie, was für ein Anpassungstalent sie hat. Und zur Krönung nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Feuer unterm Arsch, Mut im Herzen und doch mitfühlend. Florence ist nicht perfekt, lässt auch mal Schwäche zu, aber gibt nie auf.

Protagonist Dark Prince

Hach, was soll ich zu unserem Prinzen sagen? Ein Mann aus zwei Welten, ein Spieler, ein Täuscher, ein Herzensbrecher. Ich liebe und ich hasse ihn. Auf der einen Seite ist da dieser Wille die Welt zu verändern. Bewundernswert, süß, tapfer, unbeschönigt. Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl eines einzelnen. Tief in mir klingt dieser Satz noch nach. Genau diese Einstellung ist es, die ihn zu einem Prinzen macht und andererseits ist es diese Einstellung, die ihn mich manchmal hassen lässt. In der einen Sekunde ist er gnadenlos, stark, fies und wild und dann, als würde man den Blick hinter einen Vorhang wagen, blitzt dieser Junge auf, der das System hasst, in das er geboren wurde. Der Junge, der Wut im Herzen neben Trauer und Frust eingebrannt hat als seien sie Teile seiner Seele. Ja unser Prinz ist scharf, ja er ist verführerisch und doch ist es der schwermütige, sanfte Teil seiner Persönlichkeit, der ihn so schön macht. Man fühlt mit dem verkorksten Prinzen mit, spürt die Pflicht, die auf seinen Schultern lastet. Der Dark Prince schlägt ein wie eine Bombe. Überrollt einen mit seinem Wesen, seinem Charakter, seinem Charme und seiner Intelligenz. Wer kann da wiederstehen? Ich kann es nicht! Unser Dark Prince ist vollkommen unvollkommen. Verwegen, stark, gefühlvoll und sexy. Ich würd mal sagen, pfeif auf Prince Charming, ich setz seit neuestem auf Schwarz.

Protagonist Davies

Unser Davies, unser Killer, unser Rächer, unser … ok ok zurück zum Thema :D. Ich liebe ihn, nein ich vergöttere ihn. Auch wenn ich zum Team D.P. gehöre, ist Davies einfach.. einfach Davies. Witzig, scharf, mit einem Hang zur Gewalt. Seine bedingungslose Loyalität, seine tiefe Bindung zum Prinzen und seine Selbstakzeptanz machen ihn unglaublich faszinierend. Er weiß wie er ist, er weiß was er tut und er liegt deshalb kein Stück im Argen mit sich selbst. Dieses Selbstbewusstsein ist es, das ihn unverschämt attraktiv wirken lässt. Er ist kaputt, er weiß das und es kümmert ihn nicht. Und doch hat auch er seine schwachen Momente, seine Fehler, seine eigene Dominanz. Davies setzt Prioritäten, er glaubt an das, was der Prinz erreichen will, glaubt mit tiefster Überzeugung an das war er erreich wird. Und weil er sich für seinen Rudelführer in den Kugelhagel stürzen würde, vergöttere ich ihn. Wenn man eine rechte Hand braucht, dann hat man mit Davies das große Los gezogen. Dass er nicht nur loyal, humorvoll, verspielt und sexy ist, sondern eine einzigartige Verbindung zum Prinzen hat, die so viel tiefer geht als nur geschäftliche Verbundenheit, macht ihn zum Herzensmensch für mich.

Story-Aufbau

Ja diese Story hat es in sich, manchmal schmerzhaft, manchmal gewaltig, aber sicher nicht langweilig. Die Geschichte eines Untergrundprinzen reißt einen mit sich und die Zeilen fliegen nur so dahin. Immer wenn man denkt, jetzt wird’s kitschig, kommt der nötige Pfeffer, immer wenn man denkt jetzt geht’s los, wird man weiter geködert. Eine Achterbahn der Gefühle, ein Rausch der Emotionen. Dark Prince ist dunkel, sexy, verführerisch und absolut nichts für kleine Mädchen. Das ist es was ich an diesem Buch so liebe, die Sprache der Gewalt, die Härte der Straße. Nichts ist beschönigt, nichts in Watte gepackt. Ungetrübte, rohe Leidenschaft geht Hand in Hand mit Zielen, Loyalität und ein bisschen Größenwahn. Dark Prince ist scharf, auf eine Art, die nicht jeder versteht, doch die berührt. Man lernt zwischen den Zeilen zu lesen, mehr zu sehen als nur gesagtes und plötzlich ergibt alles ein buntes Bild aus Begierde, Liebe und der Suche nach Glück.

Message an die Autorin

Liebe Jane, das war meine Lobeshymne an dich und deinen Prinzen. Du hast ein Werk geschaffen, das mit nichts zu vergleichen ist. Themen wurden aufgegriffen wo sich der eine oder andere pikiert wegducken würde. Ich bin jedoch der Meinung, die Welt braucht mehr Autorinnen wie dich. Autorinnen, die sich trauen an Themen zu rühren über die keiner spricht und das mit Würde und Stolz. Du ermöglichst es dem Leser auch die dunkle Seite der Leidenschaft zu sehen, dabei aber auch Licht zu finden. Ich bin hin und weg (falls man es nicht bemerkt hat) und freue mich schon auf den zweiten Teil.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Deep Love“ von J. Kenner

Klappentext:

Liebe hat immer ihren Preis …

Der Fotograf Wyatt steht kurz vor dem großen Durchbruch. Alles, was ihm fehlt, ist das perfekte Model als Herzstück für seine kontroverse, sexy Ausstellung. Die leidenschaftliche Tänzerin Kelsey braucht diesen Auftrag, um eine alte Schuld wiedergutzumachen – auch wenn es bedeutet, mit dem Mann zusammenzuarbeiten, dem sie schon einmal gefährlich nahe gekommen ist. Doch dann stellt Wyatt eine Bedingung: Kelsey kriegt den Job nur, wenn er die komplette Kontrolle hat – bei Tag und auch bei Nacht …

Protagonistin Kelsey

Kelsey hat keine Wahl, sie ist verzweifelt und das merkt man ihr an. Von Schuldgefühlen gebeutelt, setzt sie alles daran, Buße zu tun. Tiefe Narben zieren ihre Seele und verhindern, dass sie in die Zukunft schaut. Nach dem was sie alles erleben musste, welche Erziehung sie „genossen“ hat ist das auch kein Wunder. Umso schöner finde ich, dass sie trotz ständiger Angst immer wieder über ihre Grenzen hinaus geht. Sie versucht sich nicht allzu sehr von den Schatten der Vergangenheit einholen zu lassen, auch wenn ihr das nicht immer gelingt. Für mich ist sie unglaublich mutig, mit dem Herz am rechten Fleck. Ein kleines Steh-Auf-Männchen und das mag ich so an ihr. Egal was passiert, sie nimmt die Situation an und versucht sich mit den Karten die ihr gegeben wurden, irgendwie zu arrangieren.

Protagonist Wyatt

Wyatt ist verletzt, was nicht verwunderlich ist. Kelsey hat damals eine Entscheidung für sie beide getroffen, daran hat er noch zu knabbern. Doch was mit Rachegelüsten beginnt, wird schnell zu dem was es mal war, Leidenschaft. Er ist durch und durch ein Künstler, weshalb es Wyatt auch nicht gelingt, gegen seine Gefühle anzukämpfen. Viel zu sehr genießt er es, sich im Strudel der Leidenschaft zu verlieren. Oft hat man das Gefühl, dass er aus zwei Persönlichkeiten besteht. Der verletzte junge Mann, der mit seiner großen Liebe ordentlich auf die Schnauze geflogen ist und der Künstler der die Leidenschaft zu seiner Passion gemacht hat. Schon zu Beginn des Buches versteht er Kelsey´s Art, errät ihre Gedanken, versteht wer sie ist. Das macht ihn unglaublich sympathisch. Er möchte, dass Kelsey über sich hinauswächst, auch wenn er es ist, der immer wieder übers Ziel hinausschießt und Kelsey in Bedrängnis führt.

Story-Aufbau

Obwohl man viel Leidenschaft und Erotik erwartet, geht es vielmehr um Gefühle und Grenzen. Natürlich kommt die Leidenschaft nicht zu kurz, jedoch steht sie nicht im Fokus. Kelsey wächst über sich hinaus und Wyatt öffnet ihr Türen, um ihr den Weg zu ebnen. Gerade weil beide eine unglaubliche Entwicklung durchmachen, fand ich das Buch so gut. Einziger Kritikpunkt ist das ständige hin und her. Oft denkt man sich, ja jetzt sind sie auf dem richtigen Weg und zack im nächsten Moment ist man wieder fünf Schritte zurückgepurzelt. Doch wenn man darüber hinwegsieht, nehmen Kelsey und Wyatt einen mit auf eine Reise. Auf dieser Reise lernt man, auf sich selbst zu hören, auf die Stimme tief im Bauch und wie man sich über die eigenen Moralvorstellungen hinwegsetzten.

Bewertung ♥️

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Message an die Autorin

J. Kenner versteht etwas von der menschlichen Psyche, von der Begierde, der Scham, der Leidenschaft und auch von der Liebe. Sie schreibt in einer Art, die es einem nicht möglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

Instagram: Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Zwischen dir und mir das Meer“ von Katharina Herzog

Klappentext:

Lena führt ein zurückgezogenes Leben auf Amrum. Sie sammelt Meerglas am Strand, das sie zu Schmuck verarbeitet. Damit möchte sie sich etwas von dem zurückholen, was ihr die See einst genommen hat: Vor fast 20 Jahren ist Lenas Mutter, eine gebürtige Italienerin, morgens zum Schwimmen gegangen und nie zurückgekehrt.
Als Lena eines Tages auf dem Heimweg den Italiener Matteo trifft, knistert es überraschend heftig zwischen den beiden. Aber am nächsten Morgen ist Matteo ohne ein Wort des Abschieds fort. Er hat eine Mappe zurückgelassen, in der Lena Fotos ihrer Mutter Mariella als junge Frau findet: so strahlend, wie Lena sie nie erlebt hat. Zusammen mit ihrer Schwester Zoe reist Lena an die Amalfiküste, um etwas über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren – und um Matteo, den Mann mit den meergrünen Augen, wiederzusehen …

Protagonistin Lena

Lena mag ihr Leben bequem und sicher. Kein Risiko, keine Probleme. Ihre „einheimische“ Art macht sie liebenswürdig und süß. Da sie in jungen Jahren ihre Mutter verloren hat, ist sie erwachsen und reif. Sie will ihre Familie unterstützen und für sie da sein, vor allem für ihren Vater. Dies macht sie nicht nur Herzens gut, sondern auch tapfer. Sie redet sich ein, in ihrem selbst auferlegten Käfig, mit ihrer bescheidenen Art Glücklich zu sein. Nach den Sternen zu greifen, traut sie sich nicht. Umso größer ist ihre Verwandlung im Laufe der Geschichte. Lena wagt sich das erste Mal raus in die weite Welt, mit den Erinnerungen ihrer Mutter im Herzen und tausend unbeantworteten Fragen im Kopf. Ist sie zu Beginn des Buches, genügsam und ruhig, lernt sie auf ihrer Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter auch auf ihre eigenen Gefühle zu hören. Lena macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Man fühlt mit jeder Seite wie sie aus ihrem Schlaf erwacht und beginnt, das Leben zu genießen. Auch überrascht Lena einen immer wieder, wieviel Mut und Kampfwille sie in sich trägt. Ich kann mich nicht nur mit ihr identifizieren, nein ich fieberte mit und am Ende des Buches ist Lena eine gute Freundin für mich, der ich alles Glück dieser Welt wünsche.

Protagonistin Mariella

Auf der anderen Seite der Zeit, begleiten wir Mariella auf ihrem Weg ins Erwachsen werden. Wir begegnen ihr in jungen Jahren und sofort verzaubert sie einen. Mariella nimmt einen mit in eine Zeit in der Freundschaften fallen wie Dominosteine und Verbindungen geknüpft werden die ein Leben lang halten werden. Vor allem ihre unperfekte Art, ihre unverhohlene Ehrlichkeit und ihre Art das Leben zu bestreiten, begeistern mich. Ich finde es spannend, wie sie zu einer jungen Heranwachsenden wird und wie sie versucht den Cocktail der Gefühle zu sortieren. Dabei zeigt sie, dass es im Leben nicht immer nur Schwarz oder Weiß gibt, nicht immer ein Richtig oder ein Falsch. Man findet im Laufe der Geschichte immer mehr parallelen zwischen Lena und Mariella. Oft hat man das Gefühl, dass sie immer über ihre Kinder wacht und allgegenwärtig ist. Keine Sekunde bestand Zweifel daran, dass Mariella ihre Kinder liebte auch wenn das Leben ihr meist nur Zitronen schenkte.

Story-Aufbau

Katharina hat ein wundervolles Werk geschaffen. Während des Lesens hat man ständig das Gefühl von Zitronenbäumen umgeben zu sein. Sie hat den harten Lebensalltag eines Zitronenpflückers unglaublich realitätsgetreu wiedergegeben. Ebenso hat sie den Wunsch auf ein besseres Leben und die Verzweiflung von diesen so subtil und doch gefühlvoll eingebracht, dass es einem einfach nahegehen muss. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart war perfekt getroffen. Man konnte der Geschichte immer folgen, die Kapitel standen immer in einem Bezug zueinander und man fand schnell hinein. Auch jeder Charakter hatte eine gewisse Tiefe und zusammen waren sie wie ein buntes Bild. Jeder hatte seine Rolle, jeder Charakter hatte seinen Sinn. Stück für Stück setzt man mit Lena die Puzzleteile an ihren Platz und am Ende fragt man sich, warum man nicht gleich auf dieses Bild gekommen ist.

Bewertung ♥️

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Message an die Autorin

Liebe Katharina, ich ziehe meinen imaginären Hut vor dir. Du hast mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert und mich in deinen Bann gezogen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit Lena nach Antworten zu forschen und Mariella zu begleiten. Dabei war die Geschichte nie vorhersehbar, immer mit einem Hauch von Zitrone versetzt und wartet mit Gänsehaut auf. Danke, dass ich es lesen durfte. Es war eine unglaubliche Erfahrung.

Instagram: Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Zu nah“ von Olivia Kiernan

Protagonistin Frankie

Frankie wirkt auf mich wie eine sehr verletzte aber abgehärtete Frau. Sie lässt keinen an sich heran, bei dem was ihr passiert ist, ist das auch kein Wunder. Ihr letzter Fall sitzt ihr nicht nur in den Knochen, er bestimmt ihr ganzes Leben. Auch während der Suche im aktuellen Fall, ist sie eine Einzelgängerin. Dabei übersieht sie den einen oder anderen Hinweis, was ihr noch mehr Steine in den Weg legt. Eigentlich hatte ich mir erhofft, sie würde im Laufe des Hörbuches eine Wandlung vollziehen, doch von dieser habe ich leider nicht viel gesehen.

Stimme
Sabina Godec hat eine unglaublich passende Stimme. Sie ist tief und angenehm. Auch nach mehreren Stunden hören, stört sie keine Sekunde und wenn man erstmal die verschiedenen Charaktere auseinanderhalten kann taucht man in die Geschichte ein. Frau Godec spielt mit verschiedenen Tonlagen, weiß Gänsehaut mit ihren Worten auszulösen und hat mir mit Abstand am Besten gefallen an dem Hörbuch.

Story-Aufbau
Wir dürfen Teil der Ermittlungen werden. Begleiten Frankie und ihre Truppe auf der Suche nach dem Mörder. Viele Abschnitte sind reine Detektivarbeit. Ein Verdächtiger wird gefunden, es wird gegen ihn ermittelt und man lässt ihn wieder gehen, weil es der falsche ist. Dann kommt der nächste Verdächtige und an denen mangelt es nicht. Bei fast jedem der ins Visier der Ermittlungen gerät findet man Leichen im Keller und jedem von ihnen traut man es irgendwie zu. Das macht die Geschichte nicht nur spannend sondern hält einen auch dazu an weiter zu hören. Leider ist sie ebenso kurz und wo es an Ermittlungsarbeit nicht mangelt, fällt das Ende recht kurz aus, was mich am Meisten enttäuscht hat. Ebenso war das Ende recht unerwartet, was ich schade fand.

Auch der ständige Alleingang von Frankie war mir ein Dorn im Auge. Meines Wissens nach, benötigt man immer zwei Ermittler um eine wasserdichte Zeugenaussage auf die Beine stellen zu können, aber ständig ist sie alleine, verfolgt ihre Ziele wie ein einsamer Wolf.

Alles in allem war das Hörbuch „Okay“. Es hatte gute und schlechte Stellen, war spannend aber auch ermüdend und die Entwicklung von Frankie war es was mir gar nicht gefallen hat, aber das kann auch Geschmackssache sein.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐

 

Instagram: Zeilenwanderzauberin

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Rezension zu „Du bist mein Verlangen“ von Alexa Riley

Klappentext ♥️

Es war Begehren auf den ersten Blick. Fünf Jahre lang hat Miles sie aus der Ferne beobachtet, denn noch war ihre gemeinsame Zeit nicht gekommen. Heimlich hat er alles unternommen, um ihre Wünsche wahr werden zu lassen. Alles ist auf den perfekten Moment ausgerichtet – auf den Moment, in dem er in Mallorys Leben treten kann. Und doch verläuft ihre Begegnung nicht wie geplant, denn seine Gefühle lassen sich nicht länger unterdrücken. Was, wenn er Mallory für immer verliert?

Protagonistin Mallory ♥️

Mallory ist strebsam und ehrgeizig. Sie geht nicht auf Partys, vergnügt sich nicht mit Jungs und führt ansonsten ein völlig normales Leben. Ich mochte von Anfang an ihre offene und liebenswürdige Art. Auch mit dem Willen sich und der Welt ihr Können zu beweisen, konnte ich mich richtig gut identifizieren. Sie schien mir doch so normal, dass ich gedacht habe sie würde nach Miles obsessiven Enthüllungen kreischend davonrennen. Doch das hat sie nicht. Im Laufe der Geschichte verwandelte sich die Beziehung von Mallory und Miles in ein verworrenes düsteres Verlangen. Fast schon besessen voneinander und völlig irrational. Was ich etwas untypisch für die normal aufgewachsene, völlig klardenkende, intelligente Mallory fand. Was ich irgendwie nicht tragisch fand, war der Versuch trotz Miles Besessenheit und Kontrollzwang mit ihm eine Beziehung zu führen, denn wenn wir mal ehrlich sind, wünschen sich doch einige von uns so umsorgt zu werden wie Mallory von Miles umsorgt wurde. Ich mag es, wenn Autoren nah an der Realität bleiben und entgegen der meisten Behauptungen, dass es absurd sei nach so einem Stalking-Akt beim Täter zu bleiben, würde ich gerne mal die Hände sehen, die einen gutaussehenden Milliardären mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt ablehnen würden, nur weil es die Feministin in ihnen beleidigt. Mallory hat in mir zwiegespaltene Gefühle geweckt und wirkte auf mich teilweise wie zwei unterschiedliche Personen. Getrennt kann man sie gut einordnen nur zusammen wird es etwas merkwürdig.

Protagonist Miles ♥️

Miles ist reich, gutaussehend, mächtig und völlig besessen von Mallory. Man weiß nicht ob man an manchen Stellen des Buches nicht doch die weiße Hab-Mich-Lieb-Jacke auspacken soll denn so einiges an ihm ist gruselig. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto tiefer kann man einen Einblick in seine Psyche werfen und zurück bleibt ein einfaches, rohes Verlangen zu beschützen. In diesem Fall richtet sich dieses Verlangen auf Mallory. Miles Denkweise ist pragmatisch. Gibt es ein Problem, schafft er es aus dem Weg. Nur Mallory kann wirklich zu ihm durchdringen, was ihn mir gleich auf Anhieb sympathischer macht. Da kann ich auch über den ein oder anderen Kontrollzwang hinwegsehen. Auch seine Art, am Ball zu bleiben, nicht aufzugeben und um Mallory zu kämpfen finde ich süß, ein bisschen zu viel des Guten aber dennoch süß. Alles in Allem hat Miles zwar mein Herz nicht im Sturm erobert aber als Romanfigur und als nichtexistierender Mann finde ich ihn gar nicht mal so gruselig.

Story-Aufbau ♥️

Die Story beginnt mal auf eine ganz andere Weise was ich erfrischend finde, kein Klischeehaftes aneinander herantasten. Nein im Gegenteil, Miles hat sein Herz längst verloren und Mallory muss es noch verlieren, was eine ganz neue Konstellation ist. Trotz Miles Besessenheit von Mallory macht es wirklich Spaß zu sehen wie der erste direkte Kontakt zwischen den beiden aufgebaut wird und auch nach verräterischen Hinweise von Miles Seite Ausschau zu halten. Immer wieder dachte ich, oh nein jetzt hat er sich verraten. Und dann hat er doch noch eine logische Erklärung aus dem Hut gezaubert. Wenn man über die paar völlig irrationalen Handlungen der Beiden hinwegschaut macht es eigentlich richtig Spaß zu lesen und an prickelnden Stellen mangelt es auch nicht. Man muss sich halt immer vor Augen halten, dass Miles kein ekliger armer Schlucker ist sondern aussieht wie ein Model und dazu noch Milliardär. Dann sieht man die Geschichte als Lovestory und nicht als Folge von Law & Order.

Bewertung ♥️

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Message an die Autorin ♥️

Liebe Alexa du hast all die schmutzigen Fantasien zusammengepackt und sprichst damit die rohen Gefühle eines Menschen an. Der Drang zu beschützen, zu kontrollieren, die verworrenen irrationalen Gefühle der Liebe. Manche rümpfen vielleicht die Nase darüber doch ich bin Feministin genug um zuzugeben, dass einige von Miles dunkeln Begierden keinesfalls so abstoßend auf mich gewirkt haben, wie es mir die Gesellschaft eintrichtern möchte. Also mach genau so weiter, die Welt braucht mehr Autoren die an den verklemmten Gitterstäben der Gesellschaft rütteln.

Instagram: Zeilenwanderzauberin

 

Allgemein

Rezension zu „Vicious Love“ von L. J. Shen

Klappentext ♥️

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron „Vicious“ Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten …

Protagonistin Emilia ♥️

Emilia ist ein ganz normales Mädchen mit einem Faible für ausgefallene Klamotten. Sie ist aufrichtig, chaotisch und manchmal geradezu selbstzerstörerisch. Obwohl sie voller Selbstzweifel ist, weiß sie was sie will. Aus dem Mädchen vom Lande wird im Verlauf des Buches eine mutige junge Frau. Lässt sie sich am Anfang noch viel von Vic gefallen, lässt sie ihn zum Ende hin zu Kreuze kriechen.  Das gefällt mir an ihr, sie beschützt nicht nur ihre Schwester und ihre Familie, sondern auch ihr Herz. Emilia macht eine wahnsinnig große Entwicklung durch. Besonders hat mir gefallen, dass sie nicht nur in eine Schublade gedrückt wurde. Sie ist weder extrem zurückhaltend noch ist sie laut. Ihr Charakter besteht aus so vielen Facetten. Sie kann sowohl sanft als auch wütend sein, genervt und amüsiert, selbstbewusst und schüchtern. Auch ihr Mitgefühl und ihre Art das Leben zu genießen haben mir gefallen. Sie lebt ein wenig in den Tag hinein, verliert sich nicht in Tagträumen und nimmt jede Hürde wie sie kommt. Für mich ist Emilia eine aufrichtige und liebenswürdige Person die eigentlich nur irgendwie durchs Leben kommen will.

Protagonist Vicious ♥️

Vic ist gnadenlos seinen Feinden gegenüber. Mit seinen tiefen Narben sowohl auf der Haut, als auch auf der Seele, kann man es ihm nicht verübeln. Von Rachegedanken zerfressen, vom Leben gezeichnet und wie ein verwundetes Tier mit ausgefahrenen Krallen um sich schlagend. Ja Vicious kann gnadenlos sein wie der Teufel. Umso schöner ist es, wenn seine sanfte Seite zum Vorschein kommt. Obwohl er alle Eigenschaften eines Bad-Boys hat, ist sein Charakter keinesfalls flach. Er hat einfach seine eigene Ausdrucksweise, seinen eigenen Kopf. Das Leben hat ihm beigebracht, dass er sich nehmen muss, was er will und das tut er. Auch Vic entwickelt sich im Laufe des Buches. Stück für Stück lässt er alten Schmerz hinter sich. Er vergibt nicht, vergisst nicht aber er wacht endlich auf, erkennt was wichtig ist. Er macht sogar eine größere Entwicklung durch als Emilia. Er will sich ändern und was Vic will, das schafft er auch. Vic hat zwei Gesichter und am Anfang denkt man, beide wären kalt wie Eis. Doch je mehr man ihn auf seinem Weg begleitet, desto klarer wird, Vicious ist keinesfalls aus Eis gebaut. Tatsächlich geht er als erwachsener Mann erheblich nüchtern an seine Gefühle heran. Ihm wird schnell klar, wie seine Gefühle zu Emilia sind. Er streitet es weder ab, noch druckst er lange herum, was ich herrlich erfrischend finde. Er hat es nicht nötig zu leugnen, tut nicht unnahbar, klärt die Fronten. Vic mag ein Bad-Boy sein, doch er ist auch intelligent und realistisch. Diese Kombination raubt mir den Atem.

Story-Aufbau ♥️

J. Shen verdreht einem mit ihrem Vic den Kopf. Doch nicht nur der knallharte Bad-Boy macht Vicious Love so gut, es ist die Kombination aus Liebe und Verlangen die so berauschend ist. Emilia und Vic, hell und dunkel, arm und reich, freakig und straight. Ja die beiden brachten mich zum Schmunzeln denn sie sind so gegensätzlich und doch passen sie perfekt zusammen. L. J. Shen hat einen unglaublich guten Schreibstil und weiß schon mit wenigen Worten Emotionen zu wecken. Ich fieberte mit, freute mich, war traurig, frustriert und glücklich. Alles was ein Bestseller haben muss ist vorhanden. Vic und Emilia schaffen eine so außergewöhnliche Atmosphäre, dass ich jede Seite verschlungen habe. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Band.

Anmerkung ♥️

Ich hatte die Ehre Vicious Love im Rahmen einer Leserunde vorablesen zu dürfen. Erstmal herzlichen Dank an die Lesejury.de für diese Erfahrung. Es war meine erste Leserunde bei Euch und es war ein tolles Erlebnis. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht mit den anderen Teilnehmern über den Story-Verlauf zu diskutieren, den Werdegang von Vic und Emilia zu analysieren und die Meinungen der Anderen zu lesen. Das Manuskript von Vicious Love war dann noch die Kirsche auf dem Eisbecher. Ich habe mich so darüber gefreut und werde es hüten wie meinen Schatz. Ein Buch ist etwas Wundervolles, doch ein Manuskript ist einzigartig.

Bewertung ♥️

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Allgemein

Rezension zu „13 – Das Tagebuch“ von Carl Wilckens

Klappentext ♥️

Godric End, Symbolfigur des Bürgerkriegs in Dustrien, ist in Gefangenschaft geraten. Für eine Zigarette pro Tag erzählt er den Insassen von Zellenblock 13 seine Geschichte:
Ich war elf, als ich zum ersten Mal tötete. Meine Jugend verbrachte ich im Rumpf der Swimming Island, fern vom Sonnenlicht. Erbarmungslose Piraten waren meine Familie. Hunger war mein einziger Freund. Worte wie Vertrauen oder Hoffnung bedeuten mir nichts. Das Leben eines Menschen ist für mich nicht mehr wert als das einer Ratte. Ich bin mehr Bestie denn Mann und ich giere nach einer Droge namens Perl.
Trotzdem nennt man mich einen Helden. Einen Freiheitskämpfer. Aber die Wahrheit über mich ist ein scheues und manchmal hässliches Tier.
Ihr glaubt, die Magie sei ein Mythos. Aber es gibt noch Alchemisten an den verborgenen Orten dieser Welt. Und ihr ahnt nicht, welche Gefahr hinter den Spiegeln lauert. Ihr habt vermutlich nicht einmal bemerkt, dass die Sterne am Himmel einfach verschwinden.
Ihr sollt meine Geschichte hören. Von meiner Zeit als Auftragsmörder und von meiner ersten Liebe. Vom Tagebuch, mit dem alles begann. Von der Suche nach meiner Schwester und dem Untergang der Welt. Düster, abenteuerlich und unglaublich fesselnd.

Protagonist Godric End ♥️

Godric ist unser Anti-Held und nimmt uns mit in sein Leben das Geprägt von Gewalt und Schmerz ist. Durch ein unglückliches Ereignis landet er in einer Welt in der der tägliche Kampf ums Überleben, Blut und Hunger an der Tagesordnung stehen. Gleich von Anfang an fesselt er mich mit seiner Geschichte aber auch mit seinem Mut und dem Willen zu überleben. Godric erzählt uns von seinem Leben, das so düster ist, dass kein Licht zu finden ist und doch sucht man nach Hoffnung. Wir gehen ein langes Stück seines Weges mit ihm. Und von einem kleinen Jungen der zum Opfer wurde bleibt ein erwachsener Krieger zurück. Obwohl die grausame Umgebung in der er zum Mann heranwuchs ihm fast sein ganzes Selbst nahm, weckt Godric viel Sympathie in mir. Als er sich endlich befreien kann wird mir auch klar warum. Denn unser Anti-Held hat sich in der tiefe seiner Seele, sein Herz bewahrt, eingepackt in Eis. Er versucht Frieden zu finden, stolpert aber über etwas, das ihn seine Ziele neu sortieren lässt. Dieses Ereignis zeigt, dass er immer noch beschützen will, dass immer noch etwas Menschliches in ihm steckt. Und Godric End beendet seine Geschichte mit 13 –  Das Tagebuch nicht.

Story-Aufbau ♥️

Carl Wilckens nimmt uns mit in eine Welt, wo Gut und Böse kaum zu unterscheiden sind. Er verleitet uns dazu darüber nachzudenken, was es heißt, wenn der Zweck das Mittel heilt. Man könnte das Buch fast schon in zwei Abschnitte einteilen. Im ersten bestreiten wir mit Godric sein Leben, kämpfen, morden, überleben. Im zweiten gehen wir dem Verbleib seiner Schwester nach. Ist die eine Seite grausam und brutal, so nahe an der nackten Realität wie es nur geht, ist die andere vollgestopft von Magie, mystischem, unerklärlichem. Carl schickt uns auf eine Reise, in der man sich nicht sicher ist ob sie erträumt oder real ist. Mit Wesen von dessen Existenz keiner von uns überzeugt ist.  Diese Kombination aus Realität und Wahnsinn machen dieses Buch so unglaublich faszinierend. Man taucht in eine Welt ein die es so bis dato noch nicht gegeben hat. Faszinierend, düster, geheimnisvoll, trostlos und doch magisch, aufregend, abenteuerlich. Jeder im Zellentrakt 13 lauscht der Geschichte von Godric End, und vertrau mir, wenn ich dir sage, dass du es auch wirst.

Fazit ♥️

Ich kann nicht sagen, je ein vergleichbares Buch gelesen zu haben. Und doch habe ich es in einem Zug durchgelesen und hungere schon nach dem nächsten Band. Carl Wilckens hat eine unglaubliche Art zu schreiben und hat eine ebenso unglaubliche Welt erschaffen. Man konnte so gut wie nie voraussagen, was geschehen wird und das ist wirklich selten. Einzig eine Sache war von Anfang an klar, Godric End hat eine faszinierende Geschichte zu erzählen. Das Buch nimmt eine überraschende Wendung, was es noch besser macht. Man fühlt sich ein wenig wie Alice im Kaninchenbau, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Während des Lesens hat man immer diesen gebrochenen Krieger vor sich und nach jedem Kapitel werden alte Fragen beantwortet und neue tauchen auf.

Bewertung ♥️

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Message an die Autorin ♥️

Lieber Carl, am Anfang des Buches hast Du mich schon eingenommen, doch Du hast bis zum Schluss immer wieder einen draufgelegt. Du hast deine ganz eigene Art zu schreiben und diese ist besonders und einzigartig. Ich bin hin und weg und freue mich schon auf mehr.

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