Allgemein

Rezension zu „Der Store“ von Rob Hart

Klappentext:

Du bekommst alles im Store.

Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

Fazit:

Okay wo soll ich anfangen? Da ich ein großer Fan von „1984“ bin, hab ich natürlich „Der Store“ eine Chance gegeben. Und was soll ich sagen? Ich bin ein bisschen enttäuscht. Der Anfang war in meinen Augen unglaublich langweilig. Zwar hat man detailreiche Einblicke in den Store, aber eben null Spannung bekommen. Es war ein bisschen wie ein Crash-Kurs in Marktwirtschaft, interessant wäre es durch aufregende Charaktere geworden, aber ich fand Gibson, Pax und Zin einfach unglaublich flach geraten. Man hatte mehr das Gefühl, ein Roboter wäre interessanter gewesen. Schade eigentlich. An sich war der Schreibstil nicht schlecht, aber hat einen halt auch nicht vom Hocker gerissen. Zwar fand man im Buch einige interessante Themen, auch hochaktuelle, aber sie wurden nur angekratzt. So richtig in die Story bin ich erst nach ca. 400 Seiten gekommen. Und da merkt man schon, dass is echt ne harte Nuss. Doch ich muss auch zugeben, dass es ab da wirklich spannend geworden ist, einfach weil wenigsten ETWAS passiert, vielleicht nicht viel, aber man kommt sich nicht mehr vor wie in der Schule. Im großen und ganzen war es okay, nur leider hat sich der Autor etwas verhaspelt.

Bewertung

2 von 5 Sternen ⭐️⭐️

xoxo

Sandra & B

1CACE1B0-5539-4DF1-8FB1-4A915BFBB7F7

Allgemein

Rezension zu „Das Institut“ von Stephen King

Klappentext:

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Fazit

Stephen King macht seinem Namen mit diesem Meisterwerk wieder alle Ehre! Er ist der unangefochtene King. Wie wir es von ihm gewohnt sind, fesselt er mit seinem Schreibstil und den unsagbaren Rätseln die er uns aufgibt. Zusammen mit einer Freundin habe ich dieses Buch gelesen. Es ist mein dritter King, bei ihr war es ihr erster. Jetzt hat King einen weiteren Fan. Nein mal im Ernst, dieses Buch ist einfach so krass gut. Wirklich. Nicht nur der Schreibstil sondern auch Luke. Er ist unglaublich facettenreich beschrieben, hat einen liebenswürdigen Charakter und unglaublich viel Mut. Es war toll ihn auf seiner Reise zu begleiten, gleichzeitig waren einige Stellen, wie es von King gewohnt ist, unglaublich heftig und brutal. Manchmal ging es auf den Kopf, manchmal aufs Herz. Ich mag die düstere Stimmung, die das Buch über herrschte. Alles was ein gutes Buch ausmacht, findet man in diesem dicken Wälzer. Freundschaft, Freiheit, Angst. Alles mischt sich zu einem berauschenden Cocktail in dem man immer ahnt, es kommt noch ganz dicke. Mehr sag ich jetzt nicht, weil, ich will ja nichts verraten aber eines kann ich ruhigen Gewissens verraten: Es wird euch umhauen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

xoxo

Sandra & B

1CACE1B0-5539-4DF1-8FB1-4A915BFBB7F7

Allgemein

Rezension zu „The Lie: Vertraue mir nicht …“ (Being with you-Serie 4) von Karina Halle

Klappentext:

Ihre Liebe ist gefährlich, doch können sie ihr widerstehen?

Brigs McGregor hat die schlimmste Zeit seines Lebens hinter sich. Doch seine neue Stelle am King´s College in London ermöglicht ihm vielleicht einen Neuanfang. Gäbe es da nicht ein Problem: Natasha, die Frau, die er über alles geliebt und verloren hat, taucht wieder in seinem Leben auf. Das Band zwischen ihnen ist so stark wie immer, doch das Geheimnis, das sie verbindet, könnte beide auf ewig brechen … 

Protagonist Brigs 

In diesem Band war ich sehr von Brigs berührt. Er hat furchtbares durchgemacht und das hat mich mitgerissen. Ich muss sagen, ich hab mich schon ein bisschen in ihn verguckt, weil seine Art einfach so einnehmend ist. Er gibt nicht auf, will endlich glücklich und zufrieden sein und steht sich dabei manchmal etwas selbst im Weg aber hey, er ist so ein unfassbarer interessanter Protagonist, dass man so richtig mitfiebern kann und ihm eigentlich nur endlich etwas Glück wünscht.

Story-Aufbau

Im letzten Band der Being with you-Serie von Karina Halle hat sie nochmal alles gegeben und einen gebührenden Abschlussband geschrieben. Ihr Schreibstil war wieder perfekt, ihre Protagonisten interessant und fesselnd und an sprühenden Funken hat es dieses mal auch nicht gemangelt. Auch die „Zeitsprünge“ waren super gewählt und störten mich keinesfalls beim lesen, was auch nicht ohne ist. Ich bin schon ein wenig traurig denn die Reihe war einfach wirklich super und bestimmt nicht die letzte, die ich von dieser Autorin gelesen habe.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „The Play: Spiel nicht mit mir …“ (Being with you-Serie 3) von Karina Halle

Klappentext:

Sie war immer mutig, doch das Spiel mit ihm könnte sie verbrennen …

Kayla Moore war bisher immer auf der Suche nach wilden Abenteuern. Doch sie spürt, dass ihr das nicht mehr ausreicht. Sie hat genug von Bekanntschaften für eine heiße Nacht. Gerade da taucht Lachlan McGregor in ihrem Leben auf. Der unwiderstehliche schottische Rugbyspieler ist ein äußerst geheimnisvoller Bad Boy. Schweigsam und unglaublich attraktiv. Und Kayla muss sich entscheiden: Will sie sich erneut auf das Spiel der Liebe einlassen oder hat sie zu viel Angst davor?

Protagonistin Kayla

Kayla ist eine durchgeknallte liebenswerte Persönlichkeit. Ich mochte sie sehr, weil sie einen einfach immer zum lachen bringen kann und auch ein offenes und fröhliches Wesen hat. Natürlich ist auch bei ihr nicht alles eitler Sonnenschein. Gerade dieser Kontrast und ihr Wunsch, stärke zu zeigen, hat mich wirklich beeindruckt. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie mir zu oft, die „Starke“ gezeigt hat. Auch waren manche Handlungen von ihr ein Widerspruch, was mich etwas gestört hat.

Story-Aufbau

Wie immer war der Schreibstil makellos. Karina Halle weißt einfach was zieht und beeindruckt mit unfassbar schönen Szenen. Ich mochte das schon an ihren vorherigen Büchern sehr. Leider finde ich, dass „The Play“ bisher das schwächste dieser Reihe war. Ich konnte nicht so richtig mit Lachlan warm werden, woran das lag, kann ich nicht mal genau benennen. Es war mir einfach zu wenig Chemie zwischen den beiden und das Knistern hat einfach gefehlt. Ich bin schon sehr auf den letzten Band gespannt, und ob dieser mich wieder mitreißen kann.

Bewertung

3 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „The Offer – Liebe mich nicht“ von Karina Halle

Klappentext:

Auch wenn sie ihm nicht traut, sie kann ihm nicht wiederstehen …

Nicola ist stolze alleinerziehende Mutter einer Fünfjährigen und verlässt sich schon lange nicht mehr auf Männer. Doch als sie ihre Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als dem wohlhabenden Bram McGregor zu vertrauen und in eines seiner Apartments zu ziehen. Der Haken an der Sache: Der schottische Bad Boy wohnt gleich nebenan und macht ihr das Leben ziemlich schwer. Doch gerade seiner störrischen und mysteriösen Art kann sich Nicola nicht entziehen…

Protagonistin Nicola

Nicola ist eine taffe junge Frau die alles für ihr kleines Mädchen Ava tut. Sie ist eine wahre Löwenmutter und sich niemals zu fein, alles zu geben damit Ava in Sicherheit ist. Ich liebe ihre stolze und starke Art einfach und ihre Hingabe ihrer kleinen Familie gegenüber. Egal welche Widrigkeiten sich ihr in den Weg stellten, Nicola kämpft bis zum Umfallen, einfach weil sie es muss, weil ein kleines süßes Wesen auf sie angewiesen ist. Auch wenn sie auch ihren Stolz runterschlucken und einem unfreundlichen störrischen Schotten gegenübertreten muss. 

Story-Aufbau

Knistern liegt in der Luft! Nicola und Bram verdrehen einem den Kopf und immer wieder bringen sie einen auch zum schmunzeln. Sie sind ein unvergleichliches paar und ihre Chemie ist auf jeder Seite zu spüren. Karina Halle hat einen fesselnden und lebhaften Schreibstil und man fühlt sich sofort in die Geschichte versetzt. Sie hat die Verbindung zwischen Nicola und Bram so unfassbar gut rüber gebracht, dass ich mich mit Nicola ganz schön in Bram verschossen habe! Eine wundervolle und gefühlvolle Story. Ich habe zufälligerweise mit diesem Band 2 von Karina Halle begonnen, hatte aber überhaupt keine Probleme der Geschichte zu folgen! Natürlich muss ich jetzt unbedingt Band 1 und 3 lesen, einfach weil Karina Halle eine unglaubliche Story geschrieben hat und ich einfach mehr von ihr brauche!

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Erhebung“ von Stephen King

Klappentext:

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

Protagonist Scott

Ich mochte Scott sofort, er hat eine liebe Seite und das merkt man auch daran, dass er versucht, mit seiner wenigen Zeit etwas sinnvolles zu tun und zu helfen, dabei stellt er sich gegen die Masse und versucht sich dabei immer selbst treu zu bleiben. Er nimmt sein Schicksal demütig entgegen und versucht damit umzugehen ohne in Panik zu verfallen, denn ihm ist bewusst, dass ihm keiner helfen kann. Seine Vielschichtigkeit aber auch seine Menschlichkeit gehen unter die Haut.

Story-Aufbau

„Erhebung“ war mein aller erster Stephen King weshalb ich froh bin, offen und völlig unbeeinflusst von seinen früheren Werken in die Story eintauchen zu können und ich muss sagen, auch mit seiner Kurzgeschichte merkt man sofort, was King so großartig macht. Sein Schreibstil ist fesselnd, wunderschön und süchtig machend. Er hat unfassbar interessante Charaktere entwickelt, die mit noch so kleinen Auftritten faszinierend sind. Über jeden will man mehr erfahren und jeder könnte glatt der nächste Protagonist von Kings Geschichten sein, denn sie alle sind so realitätsnahe und dadurch interessant. Auch hat er sehr gefühlvolle Seiten durchscheinen lassen, die berührt, was ich nicht von ihm erwartet hätte. King hat eine ganz individuelle und spannende Story geschrieben, die so noch nicht da gewesen ist und man ist gefesselt bis zur letzten Seite. Gerne hätte ich noch mehr erfahren, mehr von den jeweiligen Charakteren gesehen, einfach mehr von allem, aber auch auf wenigen Seiten hat Stephen King mich in seinen Bann gezogen und „Erhebung“ wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️