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Rezension zu „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black

Klappentext:

Holly Black ist zurück – mit einer grandiosen Elfenfantasy!

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Protagonisten Hazel und Ben

Ich fand diese beiden Protagonisten so unterschiedlich, dass sie die Story in ein Wechselbad der Gefühle gestoßen haben! Auf der einen Seite ist Ben, der grüblerische Künstler, der irgendwo in seinen Emotionen gefangen und dann ist da Hazel, die Heldin der Geschichte, mit dem Wunsch sich zu beweisen und eine Ritter(in) in strahlender Rüstung zu sein. Gemeinsam gibt das Geschwisterpaar eine wirklich faszinierende Kombi ab. Ich fand auch ihre Beziehung, die Liebe aber auch die Rivalität unglaublich real und herrlich ehrlich dargestellt.Geschwister sein, heißt halt nicht immer nur Friede, Freude und Eierkuchen! Einfach Top!

Story-Aufbau

Wenn jemand weiß, wie man in ein Elfenreich entführt, dann ist es Holly Black. Sie baut eine magisch, düstere Kulisse, wirft grausig fiese Elfen und andere Fabelwesen hinein und lässt ihre Protagonistin durch die Dunkelheit wandern. Ich liebe es. Wer Elfenstaub und Wunschpulver sucht, ist hier falsch, dafür bekommt er tödliche Kreaturen, angsteinflößende Machtspielchen und düstere Legenden. Ok, ok, und auch ein wenigen Elfenstaub und Glitzer. Wirklich eine tolle Story mit ein bisschen Luft nach oben.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Elfenkrone“ von Holly Black

Klappentext:

Sie sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet …

»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

Protagonistin Jude

Jude will dazu gehören und sie will endlich akzeptiert werden. Doch am Hof der Elfen ist das nicht so leicht. Das einzige was Jude helfen könnte, wäre Macht und diese erhält sie nur wenn sie stark wird. Ich liebe starke Protagonistinnen, das weiß jeder, was ich nicht mag, sind Protagonistinnen, die nicht mitdenken. Leider brennen bei Jude immer mal wieder zu schnell die Sicherungen durch, was sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringt und das geht hin und wieder ganz schön auf den Zeiger. Doch davon mal abgesehen, konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzen und mochte sie als Protagonistin gern.

Story-Aufbau

Das Buch wurde mega gehypte und schon allen wegen des Covers würde ich sofort in der Buchhandlung danach greifen. Ein ganz großes Lob geht erstmal an den Verlag, denn sie haben das Cover der englischen Ausgabe verwendet was ich sehr gut finde weil es super aussieht und passt. 

So jetzt zum Schreibstil. Ich finde ihn wirklich klasse! Ich war sofort drin und hab mitgefiebert und das nicht zu knapp. Ich mag die schöne und detaillierte Beschreibung der Autorin mega und kann nur sagen, an Spannung hat es auch nicht gemangelt. Sie hat tolle und unterschiedliche Charaktere erschaffen und die Seiten flogen nur so dahin. Ganz klar eine Leseempfehlung von mir.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️