Rezension „Save me from Night“ von Kira Mohn

Klappentext:

Seanna liebt das Meer. Nein, sie braucht es sogar. Nur wenn sie tief die salzige Luft einatmet, nur wenn sie sich ganz vom Geräusch der Wellen erfüllen lässt, kommen ihre Gedanken zur Ruhe. Dann kann sie für kurze Zeit vergessen, was vor einem Jahr passiert ist. Daher geht sie jede Nacht, sobald ihre Schicht im einzigen Pub des kleinen irischen Dorfes Castledunns vorbei ist, hinunter zum Strand – bis sie dort Niall Kennan begegnet, ihrem neuen Chef. Gegen ihren Willen fühlt sie sich von dem ruhigen Mann mit den faszinierenden Tattoos angezogen, und im Licht des Mondes beginnt etwas, das Seannas sorgsam errichtete Mauern einzureißen droht …

Protagonistin Seanna

Seanna trägt eine schwere Last im Herzen und wir begleiten Sie auf dem Weg, diese endlich loszulassen. Ich bin unfassbar berührt von ihr. So stark, so tapfer, so unglaublich mutig. Während des Lesens war es mir möglich, eine unglaubliche Verbindung zu Seanna zu bekommen und dadurch wurde ich förmlich von ihrer Story mitgerissen. Es sind sogar einige Tränen gekullert, nicht weil die Szenen grausam, sondern weil sie berührend sind, unter die Haut gehen und zeigen, auch die Starken dürfen manchmal schwach sein. Ganz viel Liebe für diese wundervolle Protagonistin.

Story-Aufbau

Kira Mohn hat wieder alle Register gezogen. Save me from Night ist genau wie sein Vorgänger, unglaublich packend, mitreißend, berührend. Ich habe jedes Wort geliebt, den Schreibstil, die Protagonisten, die Kulisse. Das ganze Buch ist genauso wie das Meer, manchmal ruhig, manchmal stürmisch, manchmal grausam aber immer wunderschön. Ich liebe es, dass Kira sich nicht die abgenutzten Klischees von Dramen zu Eigen macht. Nein, sie macht eine Geschichte unglaublich real und man bekommt das Bedürfnis, sich in den nächsten Flieger zu setzen und nach Castledunns auszuwandern. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil und hoffe, noch ganz viel Lesestoff von Kira zu bekommen.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

xoxo

Sandra & B

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Rezension zu „Show me the Stars“ von Kira Mohn

Klappentext

Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

Protagonistin Liv

Liv hat mich extrem berührt, denn ihr Charakter erinnert mich oft an mich selbst. Ich konnte mich unfassbar gut in sie hineinversetzen. In den Druck, die Erwartungen und die Selbstzweifel. Ich habe unglaublich mit ihr gefiebert und sie wuchs mir im Laufe der Geschichte ans Herz wie kaum eine Protagonistin. Ich mag ihre Fettnäpfchen-Art ebenso wie ihr liebes Herz. Liv will allen Erwartungen gerecht werden, muss aber auf die harte Tour lernen, dass das nicht immer geht. Umso schöner ist es, sie auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten. Ich liebe es, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt und wie sie über sich hinauswächst. Eine tolle Protagonistin die ich extrem ins Herz geschlossen habe.

Story-Aufbau

Kira Mohn hat einen Schreibstil der unter die Haut geht. Er ist so facettenreich und mitreißend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ihre Kulisse ist wunderschön, die Protagonisten vielschichtig und wundervoll sympathisch. Kira hat mich umgehauen mit „Show me the Stars“ und ich bin schon mega gespannt auf den zweiten Band. Ein Lesevergnügen mit Tiefe und mehr als man auf des ersten Anblick ahnt. Ich habe jede Sekunde genossen und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Bewertung

5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️