Rezensionen

Rezension zu „Consequences – Buch 1“ von Aleatha Romig

Klappentext

Claire Nichols wacht in einem fremden Bett in einer luxuriösen Villa auf. Sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin kam. 

Doch der Schrecken beginnt erst: Sie ist in die grausamen Hände eines Entführers geraten – und gilt jetzt als sein Eigentum. 

Anthony Rawlings mag der Welt als gutaussehender, freundlicher Geschäftsmann erscheinen, aber Claire muss erleben, dass er ein gnadenloser Mann ist, der keine Fehler toleriert. Jeder Aspekt in ihrem neuen Leben hängt nun von den strengen Regeln ihres Peinigers ab. Und jede Entscheidung hat Konsequenzen für Claire.

Protagonistin Claire

Claire wird entführt und alles bricht über ihr zusammen. Sie ist eine wahnsinnig starke Frau und gleich zu beginn wird klar, sich zu beugen, das wird nicht leicht. Immer wieder geht sie an Grenzen und bezahlt dafür. Doch sie findet Wege, sich und ihre Seele irgendwie zu beschützen. Egal wie sehr es schmerzt, sie gibt nicht auf, versucht alles, um irgendwie zu überleben. Stück für Stück verliert sie sich nichts desto trotz, was einem sehr nahe geht. Claire zieht den Leser in einen Strudeln aus Gefühlen, nimmt ihn mit, auf eine Reise, die bis in die letzten Winkel der Seele schmerz. Claire geht unter die Haut, weil sie so realistisch dargestellt wird, das jeder ihrer Wunden dem Leser ebenso Schmerz zufügt.  Nichts für schwache nerven!

Protagonist Anthony

Ich weiß nicht was ich erwartet habe, aber das war es nicht. Brutale, kalte, fürchterliche Charakterzüge. Seine gelegentlich sanfte Seiten täuschen kaum darüber hinweg. Er ist ein Meister der Psyche. Verdreht und windet die Wahrheit, bis sie ihm die Hände spielt. Ich glaube ich war noch nie so hin und her gerissen bei einem Protagonisten. Zwischen Abscheu und Hass, Verwunderung und ekel. Außen Hui innen Pfui. Mehr fällt mir nicht ein, aber ist es nicht genau das was Anthony beschreibt. Ich kann nur sagen, er ist der persönliche Albtraum unter meinem Bett und doch so verschlagen, intelligent. Anthony beweist, wir Frauen sollten uns nicht von hässlichen Monstern fürchten, sondern vor den schönen und intelligenten. Ich bin mir sicher, wenn jemand eine schwarze Seele besitzt, dann ist es Anthony Rawlings.

Story-Aufbau

Hui. Leute ich wusste bis heute nicht, was ich dazu schreiben soll. Ich habe wirklich sehr lange über diese Geschichte nachgedacht, mir überlegt, wie ich sie bewerten soll, denn ich bin mit ganz anderen Erwartungen an sie heran gegangen. Ich dachte, es sei Dark Romance. Das ist es nicht! Ich sehe kein Romance, ich sehe keine Liebe. Doch wenn man, und das habe ich getan, genau diesen Aspekt akzeptiert. Es als Thriller sieht, dann ist es grandios. Es reißt mit, es fesselt und sorgt für Gänsehaut am ganzen Körper. Nichts für schwache nerven! Ich habe so einige Thriller gelesen, doch „Consequences“ spielt in einer ganz anderen Liga! Es geht wirklich an die Nieren, ist oft hart an der Grenze des erträglichen. Und egal was geschieht, man darf niemals nach der Romantik suchen, egal wie es zu beginn auch klingt!  Aber und das darf man einfach nicht verkennen, es ist unfassbar gut geschrieben. Die Protagonisten sind so nahe an der Realität, die Szenen unfassbar detailliert verfasst. Der Sex wird nur angeschnitten, was ich bedauerlich finde, aber bei einem Thriller sehr legitim. Ebenso ist der Story-Verlauf grandios. Eine Geschichte mit Ecken und Kanten, mit Vendetta und verwinkelt, dazu mit versteckten Plänen. Ein Spiel aus Intrigen die wie ein Netz gesponnen werden. 630 Seiten und ich habe 1 1/2 Tage gebraucht. Weil es so spannend ist, weil es so mitreißt, weil es dich gefangen nimmt.

Kein Dark-Romance aber unglaublich und definitiv lesenswert aber bitte, bitte lest es nicht wenn ihr Gewalt gegen Frauen in Büchern verabscheut, das würde euch nichts geben, denn davon gibt es reichlich in „Cosequences“.

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Consequences – Buch 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

 

Rezensionen

Rezension zu „Blood & Roses“ Buch 1 von Callie Hart

Klappentext

Ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe. Doch ich musste Alexis finden. Ich wäre sogar bereit gewesen, für meine Schwester zu sterben. Alexis war schon seit sechs Monaten verschwunden. So viele endlose, verzweifelte Tage. Dann traf ich Zeth Mayfair, einen der gefährlichsten Männer Seattles. Er erledigt seine dubiosen Aufträge ohne Gewissensbisse. Ich hätte Angst vor Zeth haben sollen, aber als er mir seine Hilfe anbot, konnte ich unmöglich ablehnen. Dieser skrupellose Mann war meine letzte Hoffnung. Nein, ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe …

Zeth: ‚Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.‘

Protagonistin Sloane

Sloane hat von Anfang bis Ende mein Herz berührt. Ihr unfassbarer Mut und ihre Liebe zu ihrer Schwester Alexis ziehen einen in ihren Bann. Man kann sich so gut mit ihr identifizieren und ihr Durchhaltevermögen ist unvergleichlich. Wie weit würdest du gehen um deine Schwester zu retten? Für Sloane ist diese Frage einfach, sie würde alles tun. Genau das macht sie für mich zu einem Herzensmensch. Die Zeit heilt nicht alle Wunden und so gibt Sloane niemals auf. Für mich hat sie ein Herz aus Gold. Ihre Naivität und ihre Hilflosigkeit zu Beginn des Buches verwandelt sich schnell in getriebene Hoffnung. Sie will Alexis finden und egal wie hoffnungslos die Situation erscheint, sie greift nach jedem Strohalm. Umso berührender ist es, als sie Zeth in die Arme läuft und beginnt, Entscheidungen zu treffen, die für sie selbst wichtig sind. Sloane ist der Inbegriff des Mutes, nicht weil sie unbesiegbar oder waghalsig ist, sonder weil sie sich ihrer Schwäche bewusst ist und trotzdem nicht aufgibt. Eine Achterbahn der Gefühle, denkt man sich zu beginn des Buches, Sloane sei naiv, kristallisiert sich zum Ende hin, nein sie ist nur verzweifelt. Eine Protagonistin mit hundert verschiedenen Facetten und Tiefe!

Protagonist Zeth

Zeth sieht sich als Monster, eiskalt, durchtrieben, tödlich. Und all diese Adjektive passen wie die Faust aufs Auge. Doch hinter all der Wut und dem Wunsch nach Tod und Zerstörung, ist er leidenschaftlich und mitfühlend. Er kümmert sich um die, die seine Hilfe brauchen, versorgte jene, die sich selbst nicht mehr versorgen können. Ein Panzer aus Stahl, ein Herz aus Fleisch und Blut. Mit seiner kalten Art, seinem Zwang nach Kontrolle und Macht, hat er Grenzen, die jedem skrupellosen Menschen fehlen. Ein Ritter in schwarzer Rüstung, ein Anti-Held und doch immer noch ein Held. Durch Sloane wird er daran erinnert und er legt endlich seine Scheuklappen ab. Wohin uns die Reise mit Zeth auch führen wird, ich bin mir sicher, es ist eine bunte Mischung aus gut und böse. Denn Zeth ist kein Kuscheltier, und selbst Sloane vermag es nicht, die Bestie in seinem Inneren zu Zähmen, doch bekommt er durch sie vielleicht die Kraft, die Fangzähne auf die wirklich Bösen zu richten.

Story-Aufbau

Zeth und Sloane, zusammen geben sie eine explosive Mischung die verzaubert. Dunkel zu Licht, Verzweiflung zu Hoffnung und Liebe zu Lust. Callie Hart hat ordentlich gewürzt mit allem was das Dark Romance-Herz begehrt und nimmt uns mit auf ein Abenteuer, das so viel größer werden wird, als jene, die wir bereits kennen. Der Auftakt der Blood & Roses-Reihe ist vielversprechend und ich kann es kaum erwarten, mehr von von Zeth und Sloane zu hören. Die beiden haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich es kaum erwarten kann, den Weg mit ihnen weiter zu gehen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Blood & Roses 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu “Hate me, Kiss me, Love me” von Tracy Kae & Vinya Moore

Klappentext

Wir sollten das nicht tun …«

Wenn June schreibt, ist ihre Welt in Ordnung und die Worte fließen nur so aus ihren Fingern. Doch ihr Wunsch Autorin zu werden und mit ihren Geschichten endlich an die Öffentlichkeit zu gehen, scheitert immer wieder an ihren Selbstzweifeln.

Als sie Derek, den Freund ihrer Mutter, kennenlernt, scheint ihr Traum jedoch auf einmal in greifbare Nähe zu rücken. Auch wenn sie für den Literaturagenten anfänglich nur Abneigung empfindet, sieht sie eine Chance. Eine Chance, die zu zerbrechen droht, als sie eine verhängnisvolle Nacht mit ihm verbringt und auf einmal Gefühle im Spiel sind.

Derek und June stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Gemeinsam oder nicht?

 

 

Protagonistin June

June hat das Herz am rechten Fleck doch trotz ihres Alters ist sie charakterlich doch recht jung geblieben. Das Leben, das sie führt erfüllt sie nicht, die Familie, die sie hat stellt sich auf den Kopf. Hin und wieder erkennt man, eigentlich ist ihr das alles zu viel. Die Pläne ihrer Mutter machen aus der jungen Frau tatsächlich einen bockigen Teenager. Im weiteren Verlauf der Geschichte beginnt June jedoch sich zu entwickeln. Sie wird erwachsen, versucht die Situation mit Derek in den Griff zu bekommen. Ich habe jede Minute mitgefiebert, denn June steckt in einer verzwickten Lage und bezaubert mit ihrem Chaos. Obwohl sie so wirklich jede falsche Abzweigung nimmt, die man nehmen kann, ist sie herzzerreißend sympathisch.  Wir sind alle nicht perfekt, wir sind voll Fehler, Zweifel und Sehnsüchte und obwohl sich alles in mir gegen das Verhalten von June sträubt, ist sie mir ans Herz gewachsen und das ist wohl das größte Kompliment. Das Gefühl, sie konstant an die Hand zu nehmen, ihr zu raten tief durchzuatmen und sich einen Überblick zu verschaffen war allgegenwärtig beim Lesen. June wurde für mich zu einer Freundin, und jede Träne die sie vergoss, tat auch mir weh.

 Protagonist Derek

Derek, Derek, Derek. Hach was soll ich sagen? Seine aufrichtigen Gefühle berühren, seine verwirrenden Gedanken fesseln. Er sitzt zwischen den Stühlen und gerade die Kapitel aus seiner Sicht machen aus dem betrügenden Verlobten ein unentschlossenen Chaoten. So oder so legt er immer wieder ein selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag. Aber auch schon wie June, wächst er trotz seines Verhaltens ans Herz. Manchmal will man ihn beschimpfen, manchmal will man nur den Kopf schütteln und doch will man, dass er sein Glück findet. Obwohl er sehr wankelmütig ist, nimmt er eine beharrliche Haltung ein, versucht alles das nicht passt, passend zu machen. Wie ein kleiner Junge, dem man sagen will, dass der Aufprall auf dem Boden der Tatsachen weh tun wird, aber den man seine Erfahrungen selbst machen lassen muss.

Story-Aufbau

Einen guten Autor erkennt man daran, dass er selbst bei einem Buch vollgepumpt mit Fehlentscheidungen das Herz des Lesers berührt und genau das geschieht in Hate me, kiss me, love me. June und Derek handeln allen Hindernissen zum Trotz nach ihren Gefühlen und all das Drama spinnt sich zu einem Tornado aus Liebe, Verzweiflung und Begierde. Obwohl Derek und June immer zu Beginn eigentlich die „Bösen“ sind kann man ihnen das nicht verübeln denn sie verbindet eine einzigartige Chemie, eine, die keiner von ihnen ignorieren kann. Man taucht vollständig in die Story ein und hinterher gibt sie einem viel zu denken. Es gibt nicht immer schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Man kann mehr als nur einen Menschen lieben, man kann sich nach mehr als nur einem einzigen Menschen sehnen. Hate me, kiss me, love me ist eine Achterbahn der Gefühle und man steht dieses Mal auf der anderen Seite. Wenn liebe nicht einfach einfach ist und Entscheidungen falsch-richtig sind, wenn man hasst, liebt, zweifelt und doch auf ein Happy End hofft, dann findet man sich in diesem Buch wieder.

Message an die Autorinnen

Liebe Tracy, liebe Vinya. Ihr habt mich umgehauen und in mancher Situation die Ideale, an die ich glaube in ein anderes Licht gerückt. Wir wollen alle an die große Liebe glauben doch nicht immer sucht sie sich den einfachsten Weg aus. Manchmal landet man mit seinen Gefühlen in einem Chaos, das alles um einen mitreißt. Doch man gibt nicht auf, denn man muss einfach weiter machen. Ihr habt June und Derek menschlich so nah an der Realität erschaffen, dass sie zu Freunden wurden. Chaotische, unsichere, manchmal sture Freunde denen man am liebsten einen Ratschlag nach dem anderen geben würde. Ich freue mich schon riesig auf mehr von euch.

Anmerkungen

Hate me, Kiss me, Love me war ein Rezensionsexemplar, das mir von Hawkify Books zur Verfügung gestellt wurde. Wie immer hatte das keine Auswirkungen auf meine Bewertung, wenn es schlecht wäre, würde ich euch das sagen, ist es aber nicht. Ich habe es an einem Tag durchgesuchtet, also nein es war definitiv super 😀

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️