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Rezension zu „Midnight Blue“ von L. J. Shen

Klappentext:

Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm – wunderschön aus der Ferne, doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören

Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird – vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren … 

Protagonistin Indie

Ich bin so unfassbar verliebt in Indie. Ich liebe einfach alles an ihre, ihre blauen Haare, ihr kämpferisches Wesen, ihre Freude über die kleinen Dinge im Leben. Obwohl sie es alles andere als leicht hat, hat sie mich mit ihrer gefühlvollen und tapferen Art vom Hocker gerissen. Sie ist irgendwo zwischen Gut-Mensch und Kämpferin. Eine Löwin mit zu großem Herzen um grausam zu sein. Ich mag ihre schrille Art genauso sehr wie ihre Liebe zur Mode. Sie ist ein vielschichtiger Charakter mit einem Helfersyndrom, der sie aber umso interessanter macht. Von allen Charakteren habe ich wohl Indie am meisten in mein Herz geschlossen.

Story-Aufbau

L. J. Shen konnte mich mal wieder total abholen. Obwohl ich kein Fan von Rockstar-Geschichten bin, war es doch diese, die mich vom Gegenteil überzeugt hat. Ich liebe einfach alles daran. Den Schreibstil, das Setting und auch dieses gefühlvolle Knistern zwischen Indie und Alex. Es gibt sehr viel zwischen den Zeilen, das man herauslesen kann und diese Geschichte bekommt dadurch einen magischen Touch. Ich liebe es. Obwohl wir in einem Buddy Read gestartet sind, konnte ich es nicht aus der Hand legen und hab die letzte Hälfte an einem Stück gelesen. Ich kann die Story einfach nur jedem empfehlen. Ganz besonders toll fand ich übrigens die Songtexte. Nicht nur einmal haben sie mir Gänsehaut beschert. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

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Rezension zu „THE OPPOSITE OF YOU“ von Rachel Higginson

Klappentext:

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch perfekt füreinander sind …

Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen – und Funken! – zwischen Vera und dem heißen Sternekoch.

Protagonistin Vera

Vera war mir auf Anhieb sympathisch. Ich mag ihre Art, wie sie nicht aufgibt obwohl sie tiefgehende Angst vor dem Scheitern hat und ich liebe es, wie sie für ein gutes Leben kämpft. Sie ist tapfer und schlagfertig und ich mag ihren Humor einfach! Man merkt ihr einfach an, dass sie das Kochen liebt und sie steckt wahnsinnig viel Herzblut in ihre Gerichte. Ich mag ihre Art und wie sie sich im Laufe des Buches immer weiter öffnet.

Story-Aufbau

Mein erstes Werk von Rachel Higginson und bestimmt nicht mein letztes! Ich mag ihren Schreibstil total, er reißt mit und die Seiten fliegen nur so dahin. Ihre Protagonisten haben Tiefe und sie beschreibt gefühlvolle Szenen einfach auf eine ganz magische Art. Auch die Geschichte an sich war toll, ging es doch um die ersten Schmetterlinge und die ersten Probleme in einer holprig gestarteten Beziehung. Einzig die ständigen Reibereien zwischen Vera und Killian waren mir einen Tick zu viel, ich hätte mir etwas mehr Frieden und mehr „Charakterinfos“ gewünscht. Aber ansonsten ein wirklich gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️