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Rezension zu „Grimoria 1 – Traue niemals einer Taube“ von Lilly London

Klappentext

Halte dich an die Regeln und bleibe im Hintergrund; so überlebt man am Hof von Grimoria. Diese Erkenntnis habe ich teuer bezahlt.

Trotzdem bleibe ich, auch wenn es bedeutet, mein wahres Ich tief in mir zu vergraben. Wegen ihnen: Meiner besten Freundin Prinzessin Vivitasia und ihrem großen Bruder Prinz Erik, der nach so langer Zeit an den Hof zurückkehrt. Zusammen mit seiner großen Liebe. Alles sollte perfekt sein. Doch irgendetwas stimmt nicht und plötzlich muss ich mich entscheiden:

Vertraue ich meiner besten Freundin mehr als mir selbst? Ist es möglich, dass das Märchen nichts weiter als eine Lüge ist?

Protagonistin Sophia

Gleich zu beginn mochte ich Sophia wirklich gerne. Sie hat ein aufrichtiges Herz und eine tief gehende Loyalität ihren Liebsten gegenüber. Aber sie ist auch nicht auf den Kopf gefallen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Kämpferin die der Wahrheit auf die Spur kommen will. Ich mag beide Seiten an ihr total und konnte mich unfassbar gut in sie hineinversetzen. Phia sucht aber nicht nur die Wahrheit im Laufe der Geschichte, sondern auch sich selbst. Sie lernt, dass nicht alles Gold ist, das glänzt und die guten manchmal auch die bösen sind. Ich bin gespannt, wohin Sophias Weg noch führen wird und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Story-Aufbau

Lilly weiß wie man ein klassisches Märchen in etwas total abgefahrenes verwandelt ohne dabei das Märchen unkenntlich zu machen. Grimoria 1 ist der Auftakt einer zauberhaften Dilogie die so vielsprechend beginnt, dass man es kaum erwarten kann die Fortsetzung zu lesen. Lillys Schreibstil ist einfach mitreißend und katapultiert einen in eine märchenhafte Welt die so ganz anders ist, als jene, die wir kennen. Sie hat bewiesen, auch ihr zweites Werk steht ihrem Debüt in nichts nach und wer Märchenadaptionen mag, darf an Grimoria nicht vorbei gehen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️