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Rezension zu „Love me in the Dark – Verbotene Sehnsucht“ von Mia Asher

Klappentext:

Zwei Fremde in Paris.

Ein Kuss, der alles verändert …

Paris ist Valentinas Chance auf einen Neuanfang. Doch sie hätte nie damit gerechnet, dass dieser Neuanfang in Form eines faszinierenden Fremden wie ein Sturm über sie hereinbricht. Sie begegnet ihm auf einer Vernissage, und er gibt sie kurzerhand als seine Freundin aus, damit sie nicht rausgeschmissen wird. Als er sie küsst, um die Lüge glaubwürdiger zu machen, trifft es sie wie ein Blitzschlag. Das Gefühl seiner Lippen auf ihren, der sanfte Druck, das Versprechen nach mehr. Plötzlich ist da etwas, das nicht sein dürfte. Denn Valentina gehört einem anderen Mann. Und der lässt sie nicht gehen …

Protagonistin Valentina

Vale steckt in einer Ehe fest die nicht mehr funktioniert. Sie hat sich in jemanden verwandelt, der sie nicht ist. In „Love me in the Dark“ begibt sie sich auf die Suche nach sich selbst und was sie findet, ist wunderschön. Ich mag Valentinas Charakter sehr. Sie hat Ecken und Kanten, macht Dinge die vielleicht nicht jeder verstehen kann aber genau darum geht es ja im Buch. Gefühle folgen keiner Logik, es gibt kein Schwarz oder Weiß. Man lebt in hunderten von Grautönen und von Außen ist es immer leicht, zu sagen was zu tun ist, während man, wenn man inmitten des Sturms, manchmal falsch abbiegt. Vale war in jeder Sekunde unglaublich authentisch und genau das macht sie zu etwas besonderem.

Story-Aufbau

Mia Asher hat mich nicht nur überrascht, sie hat mir die verdammten Schuhe ausgezogen. Ihr Schreibstil ist unglaublich schön, absolut bildlich und die emotionale Eben beherrscht sie auf eine Art, die einem Gänsehaut beschert. Sie hat den Zwiespalt in Vale, die Gefühle über den Verlust ihrer selbst und ihren Prozess auf eine Art beschrieben, der süchtig macht. Wie ein wundervoller, trauriger aber auch Hoffnung machender Film zieht die Geschichte an einem vorbei und man fühlt sich wie Vale verloren, und man fühlt wie sie Beginnt wieder richtig zu leben. Eine Achterbahn der Gefühle? Nein es war ein bittersüßer Spaziergang in einem Park voll Emotionen und dem Wunsch nach mehr. Ich habe jede Seite geliebt, jedes Wort und mich gefühlt, als würde ich da stehen, im Regen tanzend vor dem Eifelturm.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️