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Rezension zu „Prince of Passion – Henry“ von Emma Chase

Klappentext:

Humor, Gefühl und Sexappeal – diese Trilogie um zwei Prinzen und ihren Bodyguard bringt all das zusammen. In Band 2 geht es um einen Prinz wider Willen und eine Bibliothekarin aus Leidenschaft.

Mein Name ist Henry. Henry John Edgar Thomas Pembrook, Prinz von Wessco. Man sollte meinen, als Prinz könnte ich tun und lassen, was mir gefällt. Aber weit gefehlt. Neuerdings macht meine Großmutter, die Queen, mir die Hölle heiß. Ich soll verantwortungsvoller werden. Pflichtbewusster. Klüger. Mit anderen Worten: königlicher. Nach dem neuesten Skandal verbannt Großmutter mich auf einen abgelegenen Landsitz. Aber ich habe schon einen Plan, wie ich auch hier für Unterhaltung sorgen kann. Einen verführerischen Plan. Und einen, der wegen einer bücherliebenden jungen Frau, die ich einfach nicht aus dem Kopf bekomme, gehörig daneben geht …

Protagonistin Sarah

Sarah hat mich die Geschichte über sehr berührt. Sie ist eher der ruhigere Typ, sanft aber auch entschlossen. Es gibt Menschen, die geben einem das Gefühl von Frieden und Geborgenheit, genau so ein Typ ist Sarah. Sie verströmt eine Art Stille, die ich als überaus angenehm empfand. Mir gefiel auch, dass sie trotz dieser etwas zurückgezogenen Art doch eine große Entwicklung durchmachte, ohne ihre wesentlichen Charakterzüge zu verlieren. Sie ist und bleibt Sarah, die stille, ruhige, liebenswerte junge Frau, die Henry bändigte.

Story-Aufbau

Auch in diesem Teil hat Emma Chase sich wieder voll reingehängt und mit ihrem lockeren, humorvollen Schreibstil ins schwarze getroffen. Ich liebe ihren Erzählstil und ihre Charaktere, denn sie sind vielschichtig, liebenswert und haben an genau den richtigen Stellen Ecken und Kanten. Ein wundervolles Buch vollgepackt mit witzige Sprüchen, kecken Wortgefechten und einer ordentlichen Portion Kitsch wie es sich für einen Royal-Roman gehört. Eine ganz klare Leseempfehlung gibt es von mir und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Liebe ist ein Glücksfall“ von Mila Summers

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du deine neue Wohnung plötzlich mit einem Wildfremden teilen müsstest?

Nach einer gescheiterten Beziehung beginnt Philippa ganz von vorn. Sie verlässt Minneapolis und zieht nach New York.

Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht plötzlich Graham, der ebenfalls der Meinung ist, die Wohnung gehöre ihm.

Während sich der Vermieter mit der endgültigen Entscheidung, wem denn nun die Wohnung zugesprochen wird, Zeit lässt, fliegen zwischen Philippa und Graham nicht nur sprichwörtlich die Fetzen.

Erst als Philippa von den Schatten ihrer Vergangenheit heimgesucht wird, wendet sich das Blatt. Graham steht für sie ein, ohne auch nur ansatzweise zu ahnen, was sein Handeln für Konsequenzen für sein Herz haben könnte.

Protagonistin Philippa

Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in Philippa verliebt. Sie ist keck, nicht auf den Mund gefallen und hat ein Temperament, das mich unzählige Male zum schmunzeln gebracht hat. Ihre herzliche Art setzt dem ganzen dann noch das Sahnehäubchen auf. Viele Seiten von Philippa erinnern mich an mich selbst, weshalb ich einfach sofort mit ihr auf einer Wellenlänge war. Ihre ganze Art verzauberte mich und ihre Sturheit fand ich köstlich. Auch, dass sie alles tut um es zu schaffen! Sie ist eine mutige junge Frau die alles gibt, um der Grausamkeit der Vergangenheit den Rücken zu kehren. Philippa hat alle Eigenschaften, die ich an Protagonistinnen so sehr liebe und zum Ende des Buches hin, war ich ein wenig wehmütig, sie gehen lassen zu müssen.

Story-Aufbau

Mila Summers hat eine einzigartige Art zu schreiben, sie fesselt, sie reißt mit und verzaubert einen. „Liebe ist ein Glücksfall“ hat genau die richtige Mischung zwischen Humor, Spannung und Liebe. Philippa und Graham sind unglaublich unterhaltsam und ihre Begegnungen bringen mich auch im Nachhinein zum schmunzeln. Mila hat mir mit ihrem Buch aber auch einige romantisch verträumte Seufzer entlockt und das muss bei mir schon was heißen! Eine wundervolle Liebesgeschichte die das Herz höher schlagen lässt. Mein erstes Buch von Mila Summers war ein voller Erfolg und wird garantiert nicht mein letztes sein!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Forever yours II – Verloren. Sein.“ von Morgan Stern

Klappentext:

Ryan besitzt Mira. Sie gehört ihm – dafür hat er mit allen Mitteln gesorgt und ihr Leben damit in einen nicht enden wollenden, aussichtslosen Albtraum verwandelt.Nachdem Mira es allen Drohungen zum Trotz dennoch geschafft hatte, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen, findet sie sich in dem ihr bereits bekannten Kellerverlies wieder.Ihre Tage sind voller Einsamkeit, Angst um ihre Familie und der großen Frage nach dem Warum.Auf der Suche nach Antworten beleuchtet und durchdenkt sie intensiv ihre gemeinsame Vergangenheit.Wie hatte das Ganze begonnen und wann und wieso konnte es so aus dem Ruder laufen?Musiker Ryan quälen derweil andere Sorgen. Die Band braucht ihren Sänger für die bevorstehende Tour und zu allem Überfluss wächst sein Verlangen danach, Mira in jeglicher Hinsicht zu unterwerfen.Hin- und hergerissen zwischen Karriere, Freunden und seinem Doppelleben als Entführer lässt er seinen Launen, seiner Wut und seiner inneren Zerrissenheit freien Lauf.Wird er Mira brechen?

Protagonistin Mira

Mira ist auch im zweiten Band unfassbar tapfer. Sie geht durch die Hölle, an die sie sich jedoch langsam gewöhnt. Sie gibt alles um sich selbst nicht zu verlieren und egal welche Trümpfe Ryan auch auftischt, ihr Lebenswille wird nicht gebrochen. Ich liebe ihre starke Art so sehr wie ich ihre Sturheit hasse, einfach weil sie dadurch so unfassbar viel leiden muss, doch Mira gibt nicht auf! Und genau das ist es, was sie mir so unfassbar sympathisch macht. Immer wieder steht sie vor der Zerreißprobe, ihr wird immer wieder der Boden unter den Füßen weggezogen, doch Mira entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer Überlebenskünstlerin, einer, der nicht einmal Ryan gewachsen ist und Stück für Stück, verändert sie auch ihn.

Story-Aufbau

Morgan Stern hat eine Art zu Schreiben, die sich kaum in Worte fassen lässt. Ich konnte „Forever Yours II“ nicht aus den Händen legen, einfach weil ich immer wieder wissen wollte, wie es weiter geht. Die Story ist vielleicht nicht die Kreativste aber alleine der Schreibstil macht das alles wett. Man leidet förmlich mit, schöpft Seite an Seite mit Mira Hoffnung und könnte mit ihr gemeinsam Tränen vergießen. Einzig das Ende fand ich etwas abrupt und zu leicht gelöst, doch wenn man darüber hinwegsieht, war es ein wirklich gutes Buch.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Fesseln in der Finsternis“ von CJ Roberts

Klappentext:

Caleb will nur eines: Rache üben an dem Mann, der ihn, als er noch ein kleiner Junge war, kidnappte und in die Sklaverei verkaufte.

Um an ihn heranzukommen, hat Caleb sich in der Welt der Sexsklaverei als Ausbilder einen Namen gemacht. Und nach zwölf langen Jahren scheint sein Plan endlich aufzugehen. Alles, was er noch tun muss, ist eine junge Frau entführen, so schön wie unwiderstehlich, und sie zu all dem machen, was er einst war. Und er weiß auch schon genau, wer diese Frau sein wird – die schüchterne Livvie.

Protagonistin Livvie

Livvie hat es nicht leicht, in einem Haus in dem man sie verteufelt, geschlagen mit einer Mutter, die keine ist und behandelt, als sei sie nichts wert, die Krönung ist natürlich ihre Entführung. Doch egal wie bitter das Leben auch zu ihr ist, Livvie hält den Kopf oben. Ihre starke Art, ihr Wille zu leben und ihr Wunsch, irgendwann wieder frei zu sein, geben ihr die Kraft, in den dunkelsten Stunden an ein Leben DANACH zu denken. Ein Leben nach der Gefangenschaft, ein Leben nachdem sie dem großen Plan gedient hat. Ich liebe Livvie für ihren Wunsch nach mehr, für ihren Kampfgeist, für ihre Akzeptanz und ihre Hoffnung, die nie ganz von der Dunkelheit, die sie umgibt, verschlungen wird.

Story-Aufbau

CJ Roberts hat mich mit „Fesseln in der Finsternis“ einfach umgehauen und sich damit an die Spitze meiner liebsten Dark Romance-Autorinnen eingereiht, gleich neben Pepper Winters! Wer mich kennt weiß, dass es kein größeres Kompliment von mir geben kann. Innerhalb eines Tages hatte ich das Buch durch und der Cliff trieb mich fast in den Wahnsinn. Wer Dark Romance mag, wird „Fesseln in der Finsternis“ lieben. Denn es hat genau die richtige Mischung aus Gewalt, Sex, Abenteuer und Gefühlen, deren Namen wir nicht nennen wollen. Ein wundervoller Auftakt der Gänsehaut beschert und Adrenalin durch meine Venen pumpte. Ich kann nur immer wieder betonen, wie fantastisch dieses Buch ist und wie sehr ich mich auf die Fortsetzung freue!

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir „Fesseln in der Finsternis“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Das Echo unserer Träume“ von Jenny Ashcroft

Klappentext:

Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie … 

London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird.

Protagonistinnen Harriet und Mae

Harriet und Mae sind wie Feuer und Wasser, die beiden haben das Herz am rechten Fleck, aber zwei völlig unterschiedliche Weltansichten. Mae sieht in der Verbindung zu David eine strahlende und vor allem sichere Zukunft. Sie glaubt daran, durch eine Heirat die Chance auf ein angenehmes Leben zu finden, während Harriet wilder, ungestümer und vor allem freier sein will. Sie will selbst bestimmen, welchem Mann sie ihr Herz schenkt. Beide Schwestern haben mich in ihren Bann gezogen, denn so unterschiedlich sie sind, meistern sie doch so unfassbar viel gemeinsam. Auch wenn ihnen ein Schicksal vorherbestimmt ist, das mitreißt, hofft man doch bis zum Schluss auf ein glückliches Ende. 

Protagonistin Ivy

Ivy flüchtet vor den Schatten der Vergangenheit, sie trägt Narben auf der Seele, die sie hofft in Singapur vergessen zu können. Doch egal wie sehr sie sich bemüht, die Schatten wollen nicht weichen. Doch als sie der Geschichte ihrer Großmutter auf den Grund geht, findet sie endlich das wonach sie sich so gesehnt hatte, ein Stück Frieden und sogar die Liebe.

Story-Aufbau

Jenny Ashcroft hat eine Art zu Schreiben, die etwas tief in einem zum erklingen bringt. Alle Emotionen werden ungefiltert an einen herangetragen und selbst ich, die wirklich abgehärtet ist, konnte das eine oder andere Tränchen nicht zurückhalten. Ganz nebenbei sind die zwei Handlungsstränge auf wunderbare Art ineinander verwoben und man fühlt sich direkt nach Singapur katapultiert, in eine Zeit, in der vieles was wir heute für selbstverständlich halten, nicht gegeben war.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension „Dollar – Buch 1: Pennies“ von Pepper Winters

Klappentext:

In dieser Geschichte bin ich nicht der Held, Pimlico. Ich bin nur ein weiterer Schurke. Das solltest du nie vergessen.‘

Es war einmal … Ich war 18 Jahre alt und Studentin. 

Dann wurde ich erwürgt, wiederbelebt und verkauft. 

Jetzt bin ich Pimlico und das Eigentum eines kranken Bastards, gefangen in einem Martyrium aus Schmerz und Erniedrigung. 

Ich leide und schweige. Aber ich gebe nicht auf. Ich kann nicht.

Und dann betrat er meinen Käfig der Stille: Elder Prest. Der einzige Mann, der mich anschaute und mich tatsächlich sah. Der einzige Mann, der gnadenloser ist als mein Besitzer. 

Er will mich aus Gründen, die ich nicht verstehe.

Protagonistin Tasmin „Pimlico“

Pim ging mir unglaublich ans Herz. Ihr Schicksal beförderte sie direkt in die Hölle, gefangen in einem Käfig der Gewalt, Erniedrigung und des Hasses. Ihr selbst auferlegtes Schweigen spricht Bände und ihr starkes, kraftvolles Herz fährt mir direkt in meines. Obwohl Pim unfassbare Qualen durchstehen muss, lässt sie sich nicht brechen. Ihre Seele, ihr Wesen. Ihr ist es gelungen einen Teil von all der Hässlichkeit, die sie umgibt, zu retten. Ich liebe ihre Art, ihr Mut und ihre unbeugsame Seele. Doch das ist noch längst nicht alles. Pim ist auch noch unfassbar Intelligent, und weiß geschickt, in der Hölle zu brennen aber nicht daran zu sterben. Immer wieder zwischen all dem Schmerz, blitzt eine junge Frau auf, deren Geschichte noch nicht zu ende erzählt ist und die mit ihrer Stärke, ganze Berge versetzen kann.

Story-Aufbau

Pepper Winters hat es wieder geschafft mich völlig aufgewühlt zurückzulassen. Ihr Schreibstil geht an die Substanz, ihre Worte treffen da wo es weh tut. Doch so düster, und traurig, so herzzerfetzend und grausam die Szenen sein können, sie sind niemals gänzlich hoffnungslos. Pepper lässt einen das Licht in tiefster Dunkelheit sehen und genau das ist es was mich so an Dollar fasziniert. Ist es nahe an der Schmerzgrenze, bis hin zum Unerträglichen, ist da immer dieser Hauch von unbeugsamer Stärke. Pepper Winters hat mit Dollar einen Auftakt hingelegt, der einen umhaut. Jedes Wort ist nur so dahingeflossen und man hat das Gefühl in eine ganz andere Welt abzutauchen aus der es kein Entkommen gibt.

Dollar – Buch 1: Pennies ist ein Must-Read für alle Dark Romance-Fans aber garantiert nichts für schwache Nerven.  

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Dollar – Buch 1: Pennies als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Silver Swan“ von Amo Jones

Klappentext

Was weißt du über den Elite Kings Club? 

Als Madison Montgomery nach einem schrecklichen Schicksalsschlag in die Hamptons zieht, will sie nur eins: unsichtbar bleiben und keine Aufmerksamkeit erregen. Doch bereits am ersten Tag gerät sie ins Visier des Elite Kings Clubs – einer Gruppe gefährlicher Bad Boys. Bishop Vincent Hayes, der Anführer, zieht sie wie magisch in seinen Bann aus verbotenen Gefühlen, Macht und Geheimnissen. Geheimnisse, die Madisons Welt für immer aus den Angeln heben werden … 

Protagonistin Madison

Ich glaube in mir hat noch nie eine Protagonistin so viel widersprüchliche Gefühle ausgelöst wie Maddie. Von „Oh mein Gott ist sie toll“ bis „Ich will sie einfach schlagen bis sie ihr Hirn benutzt“ war alles dabei! Ich liebe und ich hasse sie, ich bin neidisch und ich bemitleide sie. Einfach alles war dabei! Doch eines, und das kann ich aus tiefster Seele bezeugen, ist klar, Madison Montgomery hat einen Berg aus Rätsel vor sich der wohl höher ist als der Mount Everest! Und egal wie verwirrend, verworren, verzwickt oder rätselhaft ihr Leben auch sein mag, solange sie oft genug duscht und in göttlich gebaute, halb nackte Kerle läuft, ist die Welt in den Hamptons noch in Ordnung!

Story-Aufbau

Das erste Wort das mir zu Silver Swan einfällt ist: Polarisierend. Gemeinsam mit einigen anderen Bookstagrammern haben wir dem Elite Kings Club die Treue geschworen. Die Jungs sind göttlich, heiß, mysteriös und unsagbar anbetungswürdig. Maddie steckt Kopf über in Testosteron und ich würde definitiv gern mit ihr tauschen! Ich kann euch nicht sagen woran es liegt, ich kann euch nicht sagen, warum man es nicht weglegen kann, ich kann euch nicht mal sagen ob es gut ist weil es einfach so flasht, weil es einschlägt wie eine Bombe und nichts bleibt mehr übrig als jedes Wort lesen zu wollen um einen Sinn zu finden. Alle Geheimnisse, aller Zauber, alles was um Maddie herum passiert, wird irgendwann einen Sinn geben, aber nicht im ersten Teil! Der Schreibstil ist anders, die Protagonisten verrückt, man fühlt sich wie Alice im Kaninchenbau und 99 % des Buches fragt man sich, was für ein Genre man liest. Ist es New Adult? Ist es Romance? Ist es Fantasy? Man weiß es nicht, aber man sollte sich definitiv auf die Suche nach der Antwort machen. Silver Swan ist wie eine Droge, man weiß sie ist nicht gut, aber man greift doch immer wieder danach! Ich kann sagen, wenn man keinen Sinn sucht, verliert man sich in dieser grandiosen Geschichte, die einen sprachlos, verwirrt und bis aufs Blut neugierig zurücklässt! 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Fourth Chance“ von Rose Bloom

Klappentext

Ich habe versucht, mich einzugliedern. Ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft zu werden. Aber mit meiner Vergangenheit funktionierte es nur bedingt. 

Und ich fühle mich verloren. Wie bereits mein ganzes Leben.

Bis ich dich traf. Wild. Ungestüm. Und genauso wenig fähig, dich anzupassen wie ich.

Everett ist der jüngste der drei Brüder, seine Vergangenheit genauso geprägt von Ablehnung, Einsamkeit und Enttäuschung. Doch er hat es überwunden. Oder?

Auch wenn er sein Ziel direkt vor Augen hat und ihm jeder sagt, er werde es schaffen, fühlt es sich nicht so an. Wieso? Er ist der Witzige, Lockere der drei, der mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hat. Das zumindest denken alle, weil Everett es wie kein anderer beherrscht, seine Gefühle unter der Oberfläche zu verbergen.

Bis sie vor ihm steht. Lori hat eine große Klappe, ist frei und lässt sich von niemandem etwas sagen. Schon gar nicht von Everett. Trotzdem ist er absolut fasziniert von ihr und will sie kennenlernen. 

Doch sie weckt in ihm alte Emotionen, von denen er gedacht hatte, sie für immer vergessen zu können. Um sie zu retten, muss er wieder in sein altes Leben zurück. Oder ist es am Ende sie, die ihn befreit?

Protagonist Everett

Ev wirkte die ersten beiden Teile auf mich als der „glückliche, lebensfrohe“ Junge. Er hatte eine natürliche Leichtigkeit, so dass ich mich sehr auf seinen Teil gefreut haben. Aber man merkt schnell beim lesen, auch Ev hat seine Last zu tragen und hinter seiner Unbeschwertheit verbergen sich auch bei ihm tiefe Narben. Ich konnte mich unglaublich gut mit ihm identifizieren, die Maske die er trägt, die Schmerzen die er kaschiert. Sofort fand ich eine Bindung zu ihm und lernte ihn lieben. Er hat mich mit seiner ganzen Art einfach umgehauen und mitgerissen. Ich kann nicht mal annähernd beschreiben wie liebenswürdig er doch ist und im Laufe des Buches macht auch er eine wahnsinnig große Entwicklung durch. Ich bin am Ende des Buches doch ganz schön wehmütig geworden weil mir seine Geschichte so gut gefallen hat und ich ihn einfach nicht gehen lassen wollte.

Story-Aufbau

Der letzte Band der Chance-Reihe von Rose Bloom hat nochmals alles gegeben. Ich kann nicht oft behaupten, dass Folgebänder mich mehr mitreißen als der erste, doch genau das ist der Fall, auch wenn Teil 1 einfach großartig war, hat Teil 2 mich begeistert und Teil 3 einfach umgehauen. Also ein voller Erfolg auf ganzer Linie, liebe Rose. Ich liebe die Verbindung von Ev und Lori und ich liebe das Wiedersehen mit Tanner und Nash. Einfach gelungen und ein wundervolles Zusammenspiel. Nash und Lori sind mir im Laufe des Buches unglaublich ans Herz gewachsen und jede Seite flog nur so dahin. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und muss einfach sagen: Besser gehts kaum. 

Jetzt haben die drei Brüder endlich das Glück gefunden, das sie verdient haben und mit gerührtem Herzen bin ich froh, dass sie alle ihren Weg gefunden haben und um so vieles reicher hervorgegangen sind. Eine wundervolle Reihe mit Suchtpotential. Ich freue mich schon auf mehr von der lieben Rose.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „Third Chance“ von Rose Bloom

Klappentext:

Wie viele Chancen hast du verdient?

Wie viele Chancen gibst du dir selbst?

Und können dich diese Chancen vor dem Abgrund retten?

Nash ist bei demselben Pflegevater wie Tanner aufgewachsen, doch er verbirgt ein großes Geheimnis.

Um seine Vergangenheit zu vergessen, greift er immer häufiger zu Drogen, bis er sich selbst dabei verliert. Mithilfe seiner Brüder zieht er die Reißleine und begibt sich in ein Programm, das ihn darin unterstützen soll, clean zu werden. Es führt ihn auf eine Ranch in Texas, wo er auf die verschlossene Elli trifft.

Auch Elli scheint etwas hinter sich zu haben, das sie gebrandmarkt hat.

Ist das der Grund, weshalb sie Nash von Anfang an aus dem Weg geht? Und weshalb kommt sie ihm so unglaublich bekannt vor?

Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Doch Nashs Vergangenheit wird ihn niemals gehen lassen. Außerdem ist er sich nicht sicher, ob es ihm hilft, einem Menschen zu vertrauen, der genauso verwundet ist wie er selbst, oder es ihn zurück in den tiefen Strudel zieht. Dorthin, wo er niemals mehr sein wollte.

Können zwei zerbrochene Teile noch ein Ganzes ergeben? Oder würden sich die scharfen Kanten zweier geschundener Seelen nur aneinander reiben und gegenseitig zerstören?

Protagonist Nash

Das Schicksal von Nash ging mir schon im ersten Band „Second Chance“ mehr als nahe. „Third Chance“ dreht sich allein um ihn und seine düstere, hoffnungslose Welt. Man lernt ihn endlich näher kennen, beginnt zu verstehen, und leidet mit ihm. Er ist vom Weg abgekommen und verliert sich in Drogen. Doch tapfer stellt Nash sich diesen Problemen und aus dem verwirrten, aus der Bahn geworfenen Jungen wird ein Mann. Und was für einer! Nash ist im Herzen ein guter Kerl, versteckt unter all den Problemen und den Gründen für seine Flucht vor der Realität. Mit seiner ganzen Art ging er mir unglaublich nahe und hat sich in mein Herz gestohlen. Denn auch wenn er gefangen ist, in einem Strudel aus dem viele nie wieder entkommen, tut er doch alles was in seiner Macht steht und in einer Ranch in Texas findet er etwas, was er so dringend braucht. Geborgenheit, Verständnis und Liebe. Und am Ende bleibt das Gefühl von bitter süßer Hoffnung. Ich habe eine Schwäche für Protagonisten die große Entwicklungen vollbringen und Nash trifft genau ins Schwarze! 

Story-Aufbau

Die liebe Rose nimmt uns wieder auf eine Reise vollgepackt mit Emotionen und definitivem Suchtpotential. Selten habe ich Bücher gelesen, die mir so nahe an die emotionale Substanz gingen. Vielleicht, weil „Third Chance“ sich mit einem Thema beschäftigt, das wohl vielen von uns schon im wirklichen Leben begegnet ist. Nash und Elli leiden jeder für sich unter ihrer Vergangenheit, doch gemeinsam ebnen sie einen Weg in die Zukunft. Das Leben ist nicht fair, das Leben ist kein Märchen aber wenn man hart an sich arbeitet, wenn man alles gibt, dann schafft man den Absprung raus aus dem Abgrund. Genau das Vermittelt das Meisterwerk von Rose Bloom und sie verzaubert einen damit. Third Chance ist so vielschichtig, so vielseitig und so unendlich gefühlvoll. Ich habe mitgefiebert, war gefangen, habe mitgelitten und auch an prickelnden Stellen hat es nicht gemangelt. Ich weiß nicht wie Rose das jedes mal schafft, diesen schmalen Grad zwischen Trauer und Hoffnung, Liebe und Lust, so gut zu halten, aber was ich weiß ist, dass Third Chance sogar den ersten Teil noch übertroffen hat und ich Nash und Elli liebe.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Rezension zu „The Belles – Schönheit regiert“ von Dhonielle Clayton

Klappentext:

Glitzernd, glanzvoll, grausam– willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Protagonistin Camelia

Camelia ist in einem goldenen Zuhause aufgewachsen, hat eine strenge Erziehung genossen und wurde mit dem Gedanken großgezogen, dass sie zum Wohle aller, ihre Pflichten als Belle erfüllen muss um Schönheit in die triste Welt von Orléans zu bringen. Genau diese „Erziehung“ merkt man ihr auch an. Sie wirkt recht behütet, fast schon naiv und alles worauf sie fixiert ist, ist die höchst mögliche Ehre als Favoritin zu erhalten. Entgegen meiner Erwartung, störte mich ihre ehrgeizige Art keinesfalls. Sie ist eben so aufgewachsen! Man kann nicht erwarten, dass Camelia mit kritischen Blicken hinter jede Fassade blicken kann, denn darauf wurde sie nicht trainiert, das musste sie in ihrem sicheren und bequemen Zuhause nicht. Umso schöner ist eben, dass sie im Verlauf des Buches sich entfaltet und aus dem „Systemling“ eine fast schon rebellische Persönlichkeit wird, die sich tapfer allem stellt und Stück für Stück der Wahrheit näher kommt. Mit jedem Kapitel bricht die Stärke von Camelia mehr und mehr ans Licht und am Ende, war sie einfach so, eine gute Freundin für mich geworden. 

Story-Aufbau

Dhonielle hat eine wunderbare, prunkvolle Welt erschaffen, mit einer Grundidee, die so bizarr und doch so nah an unserer Realität ist. Menschen zahlen sich dumm und dämlich um „schön“ zu sein. Sie gieren nach Aufmerksamkeit und dem „neusten Trend“. Jeder steht sich selbst am nächsten und die reichen wechseln ihr Aussehen wie Unterwäsche während die armen verkümmern. Vieles in Orléans ist schön, Schönheit regiert, doch hinter den bunten Fassaden, hinter den schillernden Kleidern verbirgt sich eine durch und durch verdorbene Welt, vergiftet von Neid, Missgunst, Gier und Intrigen. Nach und nach fallen die Vorhänge und auch Camelia wird in diese Welt gezogen. 

Dhonielle hat einen unglaublich ausschmückenden Schreibstil. Über das ein oder andere Wort bin ich fast schon gestolpert, doch ebenso hat man dadurch einfach die ganze Geschichte vor seinem inneren Auge. Jedes Detail kann man sich vorstellen und wird dadurch sofort in die Geschichte hineingezogen. 

The Belles vermittelt grundlegende Probleme unserer Gesellschaft, schmückt sie aus, geht ins übertriebene und öffnet damit die Augen. Eine fantastische Geschichte die in den Bann zieht und ein Ende, was mich den zweiten Band herbeisehnen lassen hat. 

Anmerkung

Dieses Buch wurde mir von Mainwunder und Thienemann Esslinger Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir „The Belles“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️