Rezensionen

Rezension zu „Blood & Roses“ Buch 1 von Callie Hart

Klappentext

Ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe. Doch ich musste Alexis finden. Ich wäre sogar bereit gewesen, für meine Schwester zu sterben. Alexis war schon seit sechs Monaten verschwunden. So viele endlose, verzweifelte Tage. Dann traf ich Zeth Mayfair, einen der gefährlichsten Männer Seattles. Er erledigt seine dubiosen Aufträge ohne Gewissensbisse. Ich hätte Angst vor Zeth haben sollen, aber als er mir seine Hilfe anbot, konnte ich unmöglich ablehnen. Dieser skrupellose Mann war meine letzte Hoffnung. Nein, ich bin nicht stolz auf die Dinge, die ich getan habe …

Zeth: ‚Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.‘

Protagonistin Sloane

Sloane hat von Anfang bis Ende mein Herz berührt. Ihr unfassbarer Mut und ihre Liebe zu ihrer Schwester Alexis ziehen einen in ihren Bann. Man kann sich so gut mit ihr identifizieren und ihr Durchhaltevermögen ist unvergleichlich. Wie weit würdest du gehen um deine Schwester zu retten? Für Sloane ist diese Frage einfach, sie würde alles tun. Genau das macht sie für mich zu einem Herzensmensch. Die Zeit heilt nicht alle Wunden und so gibt Sloane niemals auf. Für mich hat sie ein Herz aus Gold. Ihre Naivität und ihre Hilflosigkeit zu Beginn des Buches verwandelt sich schnell in getriebene Hoffnung. Sie will Alexis finden und egal wie hoffnungslos die Situation erscheint, sie greift nach jedem Strohalm. Umso berührender ist es, als sie Zeth in die Arme läuft und beginnt, Entscheidungen zu treffen, die für sie selbst wichtig sind. Sloane ist der Inbegriff des Mutes, nicht weil sie unbesiegbar oder waghalsig ist, sonder weil sie sich ihrer Schwäche bewusst ist und trotzdem nicht aufgibt. Eine Achterbahn der Gefühle, denkt man sich zu beginn des Buches, Sloane sei naiv, kristallisiert sich zum Ende hin, nein sie ist nur verzweifelt. Eine Protagonistin mit hundert verschiedenen Facetten und Tiefe!

Protagonist Zeth

Zeth sieht sich als Monster, eiskalt, durchtrieben, tödlich. Und all diese Adjektive passen wie die Faust aufs Auge. Doch hinter all der Wut und dem Wunsch nach Tod und Zerstörung, ist er leidenschaftlich und mitfühlend. Er kümmert sich um die, die seine Hilfe brauchen, versorgte jene, die sich selbst nicht mehr versorgen können. Ein Panzer aus Stahl, ein Herz aus Fleisch und Blut. Mit seiner kalten Art, seinem Zwang nach Kontrolle und Macht, hat er Grenzen, die jedem skrupellosen Menschen fehlen. Ein Ritter in schwarzer Rüstung, ein Anti-Held und doch immer noch ein Held. Durch Sloane wird er daran erinnert und er legt endlich seine Scheuklappen ab. Wohin uns die Reise mit Zeth auch führen wird, ich bin mir sicher, es ist eine bunte Mischung aus gut und böse. Denn Zeth ist kein Kuscheltier, und selbst Sloane vermag es nicht, die Bestie in seinem Inneren zu Zähmen, doch bekommt er durch sie vielleicht die Kraft, die Fangzähne auf die wirklich Bösen zu richten.

Story-Aufbau

Zeth und Sloane, zusammen geben sie eine explosive Mischung die verzaubert. Dunkel zu Licht, Verzweiflung zu Hoffnung und Liebe zu Lust. Callie Hart hat ordentlich gewürzt mit allem was das Dark Romance-Herz begehrt und nimmt uns mit auf ein Abenteuer, das so viel größer werden wird, als jene, die wir bereits kennen. Der Auftakt der Blood & Roses-Reihe ist vielversprechend und ich kann es kaum erwarten, mehr von von Zeth und Sloane zu hören. Die beiden haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich es kaum erwarten kann, den Weg mit ihnen weiter zu gehen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir Blood & Roses 1 als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „ENDGAME I – Der Bauer“ von Skye Warrens

Klappentext:

Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.

Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.

Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Protagonistin Avery

Avery tut alles damit ihr Vater leben kann. Ihre bedingungslose Loyalität geht unter die Haut. Obwohl sie wie ein behütetes Vögelchen im Käfig aufwuchs, hat sie einen eisernen Willen und weiß was sie will. Sie kämpft obwohl ein Sieg aussichtslos ist. Ihr Mitgefühl, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr tiefer Wunsch, ein halbwegs normales Leben führen zu können, geben ihr Kräfte, gegen die nicht einmal die Unterwelt gewappnet ist. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Keiner versteht diese Worte besser als Avery und doch will sie nicht aufgeben, will diesen schweren Weg mit Würde gehen, einen Teil den sie in sich selbst verschließt um ihn zu schützen. Avery ist für mich der Inbegriff einer Feministin, einfach weil sie tut was getan werden muss. Sie setzt sich nicht auf einen Stuhl und wartet darauf, dass ihr Ritter in glänzender Rüstung daherkommt. In einer Welt in der sie wie ein Vieh verschachert wird, hält sie den Kopf oben wie eine Königin.

Protagonist Gabriel

Gabriel, undurchsichtig, launisch, faszinierend. Er gewinnt mit seiner berechnenden Art mein Herz. Wie in einem Schachspiel ist er immer zwei Schritte voraus und nur in wenigen Momenten lässt er Avery hinter den Vorhang aus Berechnung und Spielzügen schauen. Ob Gabriel Freund oder Feind ist, lässt sich für mich genauso wenig entscheiden, wie die Frage, ob Feuer oder Eis in seinen Adern wütet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre er wohl beides. Freund und Feind, Feuer und Eis. Ebenso wenig kann ich sagen, welche Seite ich an ihm mehr liebe, die düstere, fordernde oder die liebevolle, beruhigende, vertrauenerweckende Seite. Wie Avery stehe ich zwischen den Stühlen, bin mir nicht sicher was Wahrheit und was Berechnung ist, doch eines kann ich definitiv bestätigen, Gabriel ist ein unglaublich faszinierender und anziehender Mann. Ich kann es kaum erwarten, hinter seine Maske einen Blick zu werfen.

Story-Aufbau

Von der ersten bis zur letzten Seite, einfach nur Wow. Ich habe es weggesuchtet, die Seiten flogen nur so dahin und immer wieder dachte ich, nein es darf niemals enden! Verführerisch, Sexy, atemberaubend, das drückt nicht mal im entferntesten meine Gefühle aus. Das ganze Buch ist die Einleitung zu einem unglaublichen Schachspiel. Ein Tanz aus Spielzügen und Leidenschaft. Avery und Gabriel sind wie Dynamit und entführen einen in ein Spiel das so dunkel und düster ist, dass man einfach nicht anders kann als es zu lieben. Skye Warrens weiß wie man den schmalen Grad zwischen Thrill und Leidenschaft spielend leicht überbrückt. ENDGAME I – Der Bauer war unglaublich, und ich kann es kaum erwarten das Abenteuer mit Avery und Gabriel fortzusetzen.

Anmerkungen

Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Sie gibt es erst seit Anfang 2018 und bestehen momentan aus 8 Mitarbeitern, 4 davon sind bereits Teil der Festa-Familie beim Festa Verlag, gewesen. Wie ihr meiner Rezension sicher entnehmen könnt, hatte es absolut keine Auswirkungen auf meine Bewertung, dass mir ENDGAME I als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, das war nämlich echte Begeisterung und jedes Wort ernst gemeint.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Das Schicksal des Winters“ von Lilly London

Klappentext

Hoch in den Bergen Skandinaviens, wohin sich niemals ein Mensch verirrt, ist meine Zuflucht.

Ein Fluch zwingt mich in die Einsamkeit; niemand kann in meiner Nähe überleben, niemand darf mich berühren. 

Ich habe mich damit abgefunden, für immer alleine zu bleiben … zumindest bis ein verirrter Wanderer an meine Tür klopft. Er ist unverschämt und geht mir auf die Nerven, dennoch sehnt sich etwas tief in mir nach seiner Nähe.

Er muss gehen.

Nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit, sondern auch, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin …

Protagonistin Maila

Maila, die Schneekönig. Laut Legende besitzt sie ein Herz aus Eis. Und doch berührt sie mit jedem Wort. Noch immer klingt ihr Schicksal in mir nach. Mit unglaublichem Mut im Herzen nimmt sie einen mit in die Welt des kalten Skandinaviens. Während der Geschichte wird schnell klar, Mailas Herz ist alles, aber nicht aus Eis. Obwohl das Schicksal ihr viele Lasten aufgebürdet hatte, trägt sie diese mit eisernem Willen und hat trotzdem eine Güte im Herzen. Im Laufe des Buches erscheint es, als würde Maila aus einem tiefen Winterschlaf aufwachen und zum Vorschein kommt eine bezaubernde Frau mit Stärke, einem guten Herzen und wieder erwachenden Wünschen nach mehr. Maila erobert mit ihrer stolzen und liebevollen Art mein Herz und mit jedem Kapitel wurde sie mehr und mehr eine gute Freundin für mich.

Story-Aufbau

In „Das Schicksal des Winters“ geht es märchenhaft zu. Ein Debütroman der unter die Haut geht. Mythen wurden liebevoll eingearbeitet und Anlehnungen an die Originalgeschichte sorgsam mit eingepflegt. Lilly London entführt in eine zauberhaft frostige Welt und würzt mit frechen kleinen Feen und prickelnden Momenten. Die Geschichte rund um die Schneekönigin war niemals lustiger, spannender und herzzerreißender. Einfach eine grandiose Märchenadaption die ich in einem Zug verschlungen haben. „Das Schicksal des Winters“ war meine erste Märchenadaption und obwohl mir die Geschichte rund um die Schneekönigin nicht zu 100 % geläufig ist, fand ich trotzdem unglaublich Gefallen an dieser. So wird Lilly Londons Schneekönigin wohl für immer die einzig wahre Schneekönigin in meinem Herzen sein und der vorweihnachtlicher Zauber lässt Platz zum träumen.

Message an die Autorin

Liebe Lilly ich war überwältigt. Diese Rezension erfolgt direkt nach dem ich deine wundervolle Geschichte an einem Stück gelesen habe. Alles was ich sagen kann ist, danke, danke für diese unglaubliche Geschichte, für dieses Feeling und für Maila die einen Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Ich bin wirklich stolz und froh, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen und freue mich schon auf mehr von deiner märchenhaften Welt.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Anmerkungen

„Das Schicksal des Winters“ war ein Rezensionsexemplar, was aber keine Auswirkungen auf meine Bewertung hatte. Denn jedes Wort das ich geschrieben habe, kam direkt aus meinem Herzen <3.