Rezension zu „Midnight Blue“ von L. J. Shen

Klappentext:

Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm – wunderschön aus der Ferne, doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören

Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird – vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren … 

Protagonistin Indie

Ich bin so unfassbar verliebt in Indie. Ich liebe einfach alles an ihre, ihre blauen Haare, ihr kämpferisches Wesen, ihre Freude über die kleinen Dinge im Leben. Obwohl sie es alles andere als leicht hat, hat sie mich mit ihrer gefühlvollen und tapferen Art vom Hocker gerissen. Sie ist irgendwo zwischen Gut-Mensch und Kämpferin. Eine Löwin mit zu großem Herzen um grausam zu sein. Ich mag ihre schrille Art genauso sehr wie ihre Liebe zur Mode. Sie ist ein vielschichtiger Charakter mit einem Helfersyndrom, der sie aber umso interessanter macht. Von allen Charakteren habe ich wohl Indie am meisten in mein Herz geschlossen.

Story-Aufbau

L. J. Shen konnte mich mal wieder total abholen. Obwohl ich kein Fan von Rockstar-Geschichten bin, war es doch diese, die mich vom Gegenteil überzeugt hat. Ich liebe einfach alles daran. Den Schreibstil, das Setting und auch dieses gefühlvolle Knistern zwischen Indie und Alex. Es gibt sehr viel zwischen den Zeilen, das man herauslesen kann und diese Geschichte bekommt dadurch einen magischen Touch. Ich liebe es. Obwohl wir in einem Buddy Read gestartet sind, konnte ich es nicht aus der Hand legen und hab die letzte Hälfte an einem Stück gelesen. Ich kann die Story einfach nur jedem empfehlen. Ganz besonders toll fand ich übrigens die Songtexte. Nicht nur einmal haben sie mir Gänsehaut beschert. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

Rezension zu „Love me in the Dark – Verbotene Sehnsucht“ von Mia Asher

Klappentext:

Zwei Fremde in Paris.

Ein Kuss, der alles verändert …

Paris ist Valentinas Chance auf einen Neuanfang. Doch sie hätte nie damit gerechnet, dass dieser Neuanfang in Form eines faszinierenden Fremden wie ein Sturm über sie hereinbricht. Sie begegnet ihm auf einer Vernissage, und er gibt sie kurzerhand als seine Freundin aus, damit sie nicht rausgeschmissen wird. Als er sie küsst, um die Lüge glaubwürdiger zu machen, trifft es sie wie ein Blitzschlag. Das Gefühl seiner Lippen auf ihren, der sanfte Druck, das Versprechen nach mehr. Plötzlich ist da etwas, das nicht sein dürfte. Denn Valentina gehört einem anderen Mann. Und der lässt sie nicht gehen …

Protagonistin Valentina

Vale steckt in einer Ehe fest die nicht mehr funktioniert. Sie hat sich in jemanden verwandelt, der sie nicht ist. In „Love me in the Dark“ begibt sie sich auf die Suche nach sich selbst und was sie findet, ist wunderschön. Ich mag Valentinas Charakter sehr. Sie hat Ecken und Kanten, macht Dinge die vielleicht nicht jeder verstehen kann aber genau darum geht es ja im Buch. Gefühle folgen keiner Logik, es gibt kein Schwarz oder Weiß. Man lebt in hunderten von Grautönen und von Außen ist es immer leicht, zu sagen was zu tun ist, während man, wenn man inmitten des Sturms, manchmal falsch abbiegt. Vale war in jeder Sekunde unglaublich authentisch und genau das macht sie zu etwas besonderem.

Story-Aufbau

Mia Asher hat mich nicht nur überrascht, sie hat mir die verdammten Schuhe ausgezogen. Ihr Schreibstil ist unglaublich schön, absolut bildlich und die emotionale Eben beherrscht sie auf eine Art, die einem Gänsehaut beschert. Sie hat den Zwiespalt in Vale, die Gefühle über den Verlust ihrer selbst und ihren Prozess auf eine Art beschrieben, der süchtig macht. Wie ein wundervoller, trauriger aber auch Hoffnung machender Film zieht die Geschichte an einem vorbei und man fühlt sich wie Vale verloren, und man fühlt wie sie Beginnt wieder richtig zu leben. Eine Achterbahn der Gefühle? Nein es war ein bittersüßer Spaziergang in einem Park voll Emotionen und dem Wunsch nach mehr. Ich habe jede Seite geliebt, jedes Wort und mich gefühlt, als würde ich da stehen, im Regen tanzend vor dem Eifelturm.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Rückkehr der Engel“ von Marah Woolf

Klappentext:

Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga von Marah Woolf.

»Ich kann dir nicht helfen«, flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen. 

Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.

»Moon«, flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.

Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren. 

»Lass mich nicht hier liegen.« Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. »Bitte.«

Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen. 

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel. 

Fazit:

Rückkehr der Engel war meine zweite Reihe von Marah Woolf die ich begonnen habe. Und so wie ich Götterfunke geliebt habe, habe ich auch Rückkehr der Engel in mein Herz geschlossen. Die Story ist wirklich toll, das Setting, das Venedig der Zukunft, finde ich richtig spannend. Moon als Protagonistin gefällt mir auch sehr, eine starke Person die alles in ihrer Macht stehende tut um sich und ihre Familie irgendwie durchzubringen. Ganz große Liebe! Besonders mag ich an ihr, wie realistisch sie ist. Sie riskiert nicht einfach ihr leben, sie wägt ab und jeden Schritt den sie tut, sichert sie so gut es geht ab. Ich liebe es, dass sie schwach aber auch stark ist, dass sie ängstlich und mutig sein kann, dass sie für andere Kämpft aber auch weiß, dass das seinen Preis hat. Ich freue mich schon riesig auf Band 2!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

Rezension zu „BROKEN Blackness: Kein Liebesroman“ von Yuna Drake

Klappentext: 

Bist du bereit für den ABGRUND? Nein? 

Tut mir leid, ab jetzt gibt es KEIN ZURÜCK mehr!

SKAISA ist Anfang zwanzig, hat einzigartige ozeanblaue Augen, wird gezwungen, 

in einem Bordell zu arbeiten und besitzt sehr wenig, an dem sie hängt. 

Eigentlich hat sie nur ihr Leben und einen Teil ihrer heilen Vergangenheit.

Nur aus diesem Grund hält sie in dieser gefühlskalten, hoffnungslosen und grausamen Welt durch.

Doch recht schnell wird ihr auch diese Hoffnung genommen, als sie von einem Mann entführt wird, 

dessen Seele mehrfach gebrochen wurde. 

Er ist nicht ihr Retter und ganz sicher nicht ihr Beschützer.

Fazit:

Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr bis tief in die Nacht gelesen, aber dieses Buch hat es mir einfach angetan. Ich liebe es! Die Story um „Skaisa“ ist herzzerreißend, blutig, grausam und hart, aber es gibt Hoffnung und genau diese gibt sie niemals auf. Ich bin einfach komplett in die Story gefallen. Ich wollte eigentlich nur mal eben vor dem schlafen gehen reinlesen. Aber nichts da! Yuna Drake hat mich mit diesem Buch so heftig in ihren Bann gezogen, dass ich fast geweint habe, als es zu ende war. Warum? Weil ich verdammt nochmal wissen will wie es weiter geht xD. Nein, mal im ernst Leute, das ist Dark Romance, aber absolut nichts für zarte Gemüter. Ich liebe es! Ich warte jetzt mal heulend und sehnsüchtig auf Band 2!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

Rezension zu „Caraval – Es ist nur ein Spiel…“ von Stephanie Garber

Klappentext:

Scarlett fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie sehnt sich danach, die Heimat zu verlassen und an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen, das die magische Erfüllung von Wünschen, Abenteuer und Freiheit verspricht. Als Scarlett vor ihrem Vater flieht und Caraval zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch etwas Dunkles und Geheimnisvolles umgibt das verzauberte Spiel. Ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Plötzlich befindet sie sich mitten in einer Welt, in der es um Leben und Tod geht … 

Protagonistin Scar

Scar tut alles um Tella ein schöneres Leben zu bieten, dafür lässt sie sich auch auf eine von ihrem Rabenvater arrangierte Verlobung ein. Ich liebe sie dafür, nicht weil sie dazu gezwungen wird, sondern weil sie alles tun und alles durchstehen würde um ihre Schwester zu beschützen. Scar ist ein liebevoller Charakter. Vorsichtig, gutmütig aber auch mutig und schlau. Es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, sie über sich selbst hinauswachsen zu sehen. Ich mag ihre kämpferische Art und, dass sie niemals aufgibt. Eine Protagonistin, die mir wirklich unter die Haut ging.

Story-Aufbau

Stephanie Garber hat mich in ihre zauberhafte Welt entführt und mich überrollt mit ihrer Magie. Ich habe Caraval in einer kleinen Leserunde mit anderen Bloggern gelesen und mich einfach köstlich amüsiert. Die Welt von Caraval ist einfach magisch, tückisch und wunderschön. Ich liebe den gesamten Plot des Buches, jede Zeile, jedes Wort. Das Rätseln macht unfassbar viel spaß, die Antworten auf die Fragen zu suchen ebenfalls. Selten habe ich so viele Theorien aufgestellt und sie einen Atemzug später wieder verworfen. Ein Meisterwerk mit einer alles umfassenden Suche nach Legend, dem Meister von Caraval.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

Rezension zu „Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode: Kreativ werden, Ziele verwirklichen, Glück finden – Inspiration für deinen persönlichen Lebensplaner“ von Jasmin Arensmeier

Produktinformation:

Kreativ planen

Fertig gestaltete Kalender bieten eine einfache Lösung, seine Termine zu planen, sind aber nur wenig individuell, absolut unflexibel und auf keinen Fall kreativ. Da hilft nur, selbst zum Stift zu greifen und einen Planer ganz nach den eigenen Bedürfnissen anzulegen. „Journaling“ heißt diese sensationelle Methode: Damit hat man nicht nur alle Termine und To-dos im Blick, sondern hält auch Gedanken und Ideen fest. So werden aus Tagträumen und guten Vorsätzen ganz einfach konkrete Ziele, die man Schritt für Schritt in die Tat umsetzt – sei es eine gesündere Ernährung, die Karriereplanung oder das große und kleine Glück zu finden. Dieses Buch zeigt mit inspirierenden Bildern, wie man das zauberhafte Journal aufsetzt und seinen eigenen Stil findet, welche Themenseiten interessant sind und welche Gestaltungsmöglichkeiten einen wunderschönen, persönlichen Begleiter entstehen lassen.

Fazit:

Seit geraumer Zeit bin ich dem Bullet-Journal-Fieber verfallen und nun bei diesem Buch hier angelangt. Ich fand es wirklich super aufgebaut. Da ich mich lieber inspirieren lasse, als mir selbst was auszudenken, hat mich dieses Buch wirklich weiter gebracht. Man erfährt unfassbar viel über das Journaling, bekommt Denkanstöße, Vorlagen und Ideen zum Umsetzen. Ich mochte die klare Gliederung der Schritte und auch, dass das Buch so übersichtlich war. Am Anfang muss man sich jedoch auch etwas durch den Stoff kämpfen bis man richtig rein kommt. Gerne hätte ich noch mehr Ideen darin gefunden, einfach weil die, die sich darin befinden, schon richtig schön sind. Aber ansonsten finde ich das Buch wirklich mega. Vor allem, da man richtig was dazu lernt. Kann es nur jedem empfehlen, der wie ich, sich gerne Inspiration für sein Journal holt aber sich noch nicht tiefer mit der Materie beschäftigt hat.

Bewertung

4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Mel – Wächterin der Dämonen“ von Laura Cardea

Klappentext:

**Pass auf, in wen du dich verliebst!** 

Mel ist die jüngste von drei Drillingsschwestern und war schon immer das schwarze Schaf in der Familie. Daher ist das Erstaunen groß, als ausgerechnet ihr, der chaotischen Kunststudentin, das alte  Haus ihrer Großmutter vererbt wird. Doch an dieses Vermächtnis ist eine Bedingung geknüpft, die Mel in eine gefährliche Welt voller Dämonen und Geister führt. Eins dieser übernatürlichen Wesen ist der unergründliche Juri, der auf magische Weise an das Murkwood-Anwesen gebunden ist. Obwohl er ihr das Leben mehr als schwer macht, übt er eine Faszination auf Mel aus, der sie sich kaum entziehen kann…

Protagonistin Mel

Okay okay ich glaub ich hab mich selten in eine Protagonistin verliebt aber ich habe mich definitiv in Mel verliebt! Ich liebe ihren Humor, ihre sarkastische Ader, ihr rebellisches Wesen und ihre absolut perfekte Imperfektion. Ich habe sie sofort ganz tief in mein Herz geschlossen, habe ihre schnippischen Antworten total gefeiert und hatte jede Menge Spaß mit ihr und ihren teils kratzbürstigen Problemen. Wirklich eine tolle Prota mit ordentlich Feuer unterm Hintern und Witz im Blut.

Story-Aufbau

Laura Cardea hat bewiesen, sie hat es einfach drauf. Die Story um Mel ist unfassbar toll niedergeschrieben. Mit genau der richtigen Mischung aus Mystik, Humor und interessanten Charakteren. Mit Ecken und Kanten, hat sie Mel einzigartig gemacht. Ich mochte ihren Schreibstil unfassbar gern, die Seiten flogen so dahin, man konnte es kaum weglegen und man hat einfach immer was zum schmunzeln. Auch an der Kreativität der Autorin ist nichts zu bemängeln. Sie hat sich da ein paar beeindruckende magische Wesen ausgedacht, die sie auch Wunderbau ausgebaut hat. Ein absolut lesenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Secret Game – Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz“ von Stefanie Hasse

Klappentext:

Als Ivory neu an die elitäre St-Mitchell-School in New York kommt, verliebt sie sich unsterblich in ihren Mitschüler Heath. Doch mit Beginn des neuen Schuljahres ändert sich alles, denn DAS SPIEL beginnt. In anonymen Handynachrichten werden die Schüler aufgefordert, Aufgaben zu erfüllen, sonst kommen ihre dunkelsten Geheimnisse ans Licht. Als Heath sie plötzlich völlig ignoriert, lässt Ivory sich auf DAS SPIEL ein und gerät in ein Netz aus Lügen …

Protagonistin Ivory

Ivory war eine typische Durchschnittsdeutsche in einer Welt voll superreicher Bengel deren Leben ein Spiel aus Lügen und Intrigen ist. Ich fand sie mega sympathisch, absolut authentisch und ich habe ihre inneren Kämpfe mehr als nur nachvollziehen können. In einer Welt in der sie eigentlich nicht dazugehört, hat sie versucht selbst zu schwimmen, was sie mit Bravour gemeistert hat. Ich mag Ivorys rechtschaffenes Herz und wie sie an der Liebe festhält und, dass sie jedem versucht, irgendwie eine Chance zu geben, egal wie kalt und abweisend er war. Sie ist ein gutes Mädchen, eine tolle Protagonistin und dadurch habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen.

Story-Aufbau

Okay mein zweites Buch von der lieben Stefanie und ich muss sagen, what the hell? In einer Leserunde haben wir uns „Secret Game“ vorgenommen und ich muss sagen, dass wir fast alle gegen Ende die Regeln gebrochen und die Leseabschnitte am Stück gelesen haben. Und warum? Weil wir alle süchtig nach X sind! Die ganze Story war unfassbar spannend, die Charaktere alle auf ihre Art verkorkst und doch so authentisch. Gossip Girl vs. Pretty Little Liars. Alle auf der suche nach X. Aber nicht nur die Story sondern auch der Schreibstil von Frau Hasse hat es in sich. Denn sie schafft es perfekt einen in die Story zu weben. Man kann es kaum weglegen und wenn man es weglegt schielt man auf das zugeklappte Buch, nur um es wieder zu öffnen und weiter zu lesen. Ich ziehe meinen Hut vor dir liebe Stefanie! „Secret Game“ ist ein absolutes Meisterwerk!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit: Die offizielle Vorgeschichte zur Netflix-Serie“ von Sarah Rees Brennan

Klappentext: 

Nur noch einen Sommer hat Sabrina Spellman bis zu ihrem 16. Geburtstag. Dann wird alles anders werden: Sie wird in den dunklen Hexenzirkel aufgenommen werden und allen normalsterblichen Menschen entsagen müssen. Ihren Freundinnen und ihrer großen Liebe Harvey. Wird sie das schaffen? Und liebt Harvey sie überhaupt so sehr wie sie ihn? Um das herauszufinden, lässt sich Sabrina von ihrem Cousin Ambrose zu einem gefährlichen Plan überreden: Sie wendet einen Zauber bei Harvey an. Etwas, was ihre beiden Tanten, ebenfalls Hexen, Sabrina absolut verboten haben. Nicht ohne Grund, denn plötzlich ist mehr als nur ein Leben in großer Gefahr …

Fazit:

Ich habe mich sehr vor diesem Buch gefürchtet, groß war die Angst, ebenso von dieser Vorgeschichte enttäuscht zu sein, wie dies bei der Vorgeschichte zu „Riverdale“ der Fall war. Diese Befürchtung löste sich jedoch relativ schnell in Luft auf. Ich bin gleich emotional in die Story gefallen, habe den Schreibstil, die Art zu sprechen und diesen Hauch trockenen Humors sofort wiedererkannt. Als großer Fan der Netflix-Serie war das Buch zu lesen, wie nach Hause zu kommen. Man sah einfach die berühmten Charaktere wie Tante Hilde, Tante Zelda und auch Ambrose direkt vor sich. Man fühlte förmlich Sabrinas Zerrissenheit. Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Ganz besonders hat es mich gefreut, dass man einen viel tieferen emotionalen Einblick in Sabrinas Wesen, ihrer Familie, aber auch ihrer Feinde, bekam. Denn das Buch wartet mit einigen schwarz gedruckten Kapitel auf, die die Überschrift „Was im Dunkeln geschieht“ tragen. Darin kann man immer wieder die Geschehnisse aus der Sicht von anderen Charakteren wie z.B. Pater Blackwood, dem „Wassergeist“, wen ich damit meine müsst ihr schon selbst herausfinden, oder auch Nick, mitverfolgen was ich sehr aufregen finde. Die Story an sich ist eine typisch verwirrend-magische Verkettung von Ereignissen die in Greendale und vor allem zum Leben der Spellmans gehört. Alles in allem eine absolut gelungene Vorgeschichte und genau so wie sie sein sollte! Bitte mehr davon.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Mein Licht in der Dunkelheit“ von Eva Fay

Klappentext:

Mia hat eine schwere Zeit hinter sich. Der Vater ihrer kleinen Tochter Lani ist vor einigen Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden und Mia arbeitet nun jeden Tag hart in ihrem New Yorker Blumenladen, um für ihre Familie zu sorgen. Als bei Lani auch noch eine Form von Autismus diagnostiziert wird, bricht Mias Welt vollends zusammen. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, nimmt ihre beste Freundin sie mit zu einem Konzert, bei dem die beiden den sympathischen Maddox kennenlernen. Mia verbringt einen unvergesslichen Abend mit ihm, bevor sie nach New York und in ihr Leben zurückkehrt. Als Maddox jedoch kurz darauf vor ihrem Blumenladen steht, ist Mia hin- und hergerissen. Kann sie einem Fremden erlauben, sich in Lanis und ihr Herz zu schleichen? Was, wenn Maddox nicht der ist, für den sie ihn hält?

Protagonistin Mia

Mia hat mich mit ihrer Geschichte, ihrer Tochter aber auch mit ihrer unendlichen Liebe tief berührt. Sie hat ein Rückgrat aus Stahl und ein Herz, das größer ist als der Mond. Ich fand sie absolut realistisch dargestellt, liebevoll wurde ihr Charakter gestaltet und am Ende des Buches tat es fast schon weh, sie gehen lassen zu müssen. Mia ist von Seite zu Seite mehr und mehr eine gute Freundin für mich geworden. Ich habe sie unglaublich ins Herz geschlossen, einfach weil sie so tapfer ist und für ihre Tochter kämpft wie eine Löwin.

Story-Aufbau

Ich lese selten so gefühlvolle Romane, einfach weil es verdammt schwierig ist, realistisch aber auch das richtige Maß an Drama zu finden. Doch Eva Fay hat mich mit ihrem Buch aus den Socken gehauen. Selten hat mein Herz so wehgetan, selten hat es so oft gelächelt. Ich bin hin und weg und vor allem tief berührt! Eva hat einen Schreibstil der mir bei fast jedem Kapitel mindestens einmal eine Gänsehaut beschert hat. Sie fasst Themen auf, die einen nach dem Lesen beschäftigen. Dabei bringt Eva eine ungeschönte, realitätsnahe Geschichte hervor die sogar mich, als bekennender Dark Romance-Fan, weichgeklopft hat. Ich habe die Story nicht aus der Hand legen können und das zu recht! Sie ist grandios und berührend und ich kann sie nur jedem empfehlen.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️