Rezension zu „EXTENDED – hope: Hayley & Aaron“ von Sarah Saxx

Klappentext:

Wozu braucht man einen Mann, wenn man einen originalgetreuen Abdruck des besten Stückes aus Latex in der Nachttischschublade hat und dieser noch dazu herausragende Dienste leistet? So zumindest denkt Hayley Adams, obwohl sie Aaron Guerra, dem Kumpel ihres Bosses, häufiger als sonst über den Weg läuft und er für ihr Sexspielzeug vor Jahren – ohne es zu wissen – Modell gestanden hat. Doch auch wenn Aaron charmant und sexy ist und seit Neuestem mit ihr flirtet, setzt sie alles daran, ihre Beziehung auf der freundschaftlichen Ebene zu belassen.

Hayley kann nicht leugnen, dass er eine gewisse Faszination auf sie ausübt, wäre da nicht der Familienfluch, der vielleicht auch auf ihr lastet. Zudem scheint Aaron ein richtiger Herzensbrecher zu sein und ist Gastgeber jener Partys, auf denen es keine Tabus gibt. Dass die Frauen völlig verrückt nach ihm sind, liegt also auf der Hand, und warum sollte er sich dann gerade für Hayley interessieren, an der das Außergewöhnlichste ihre rosaroten Haare sind?

Protagonistin Hayley

Ich war von der Tiefe des Charakters von Hayley absolut fasziniert. Auf der einen Seite ist sie eine taffe junge Frau. Erfrischend lebhaft und rebellisch. Auf der anderen Seite ist sie jedoch auch sensibel, einfühlsam und kämpft immer wieder mit tief verwurzelten Ängsten. Das macht Hayley zu einer tollen Protagonistin, absolut realitätsnahe und liebenswürdig. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Entwicklung mit anzusehen.

Story-Aufbau

Sarah Saxx hat einen unglaublich tollen Schreibstil, das hat sie mit Band 1 der EXTENDED-Reihe schon bewiesen und mit Band 2 große Ausrufezeichen dahinter gesetzt. Ich liebe ihre Kreativität und wie sie ihren Protagonisten Leben einhaucht. Man kann sich ganz wunderbar in die Geschichte fallen lassen, mitfiebern und mitlachen. Auch an prickelnden Stellen mangelt es nicht und die Chemie zwischen Hayley und Aaron stimmt einfach auf jeder Seite. Eine tolle Story und eine noch tollere Autorin. Beide Daumen hoch dafür.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Prince of Passion – Logan“ von Emma Chase

Klappentext:

Princes of Passion: Diesen Männern liegt die Welt zu Füßen. Sie können alles haben, was sie begehren – außer der Einen, die sie am meisten wollen … 

Band 3 der Erfolgstrilogie aus den USA. 

Mein Name ist Logan St. James. Ich bin in einer kriminellen Familie aufgewachsen, aber heutzutage sind meine Tattoos und meine Narben unter einem Anzug versteckt. Ich beschütze die königliche Familie von Wessco. Und durch die Heirat ihrer Schwester gehört auch Ellie Hammond zu dieser Familie. Ich bin gut in meinem Job. Wirklich, wirklich gut. Aber wenn Ellie einen Raum betritt, dann ist es plötzlich verdammt schwer, an irgendetwas anderes zu denken als daran, wie gern ich sie berühren würde. Wie gern ich mehr tun würde, als sie nur zu berühren …

Protagonistin Ellie

Ellie ist eine geballt-positive Frau mit Spaß am Leben, Humor in den Adern und Tapferkeit im Herzen. Ich habe mich sooo in sie verliebt. Einfach weil sie unglaublich erfrischend ist. Ihre offene und herzliche Art ist der krasse Kontrast zum verschlossenen Logan und genau dieser Kontrast macht die ganze Geschichte einfach total schön. Auch ihre Entwicklung ist wirklich mega. Denn war sie vorher ein Wirbelwind, wird sie immer Erwachsener, sie findet ihren inneren Ruhepol und das macht sie einfach zu meiner Herzensprotagonistin. 

Story-Aufbau

Emma Chase weiß wie es geht, und sie weiß um die Anziehungskraft eines Bodyguards. Die Story hat mich unfassbar mitgerissen, sie ist süß, heiß, aufregend und absolut Lesenswert! Hach ich bin immer noch ganz gefangen und kann nur sagen: Emma Chase toppt sich mit jedem Buch weiter und ich verliebe mich jedes mal aufs neue. Vor allem hat sie in diesem Buch so unfassbar viele Kontraste eingebaut, die sich aber auf ganz wundervolle Art ergänzen. Ich habe gelacht, geseufzt und war total hingerissen. Eine ganz klare Leseempfehlung und ein Must-Read für Royal-Fans.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Line We Don’t Cross – Mehr als ein Spiel“ von Mia Kingsley

Klappentext:

Wie weit würdest du für Geld gehen?

Norah

Die Nachricht, dass mein Vater gestorben ist, war eine Erleichterung für meine gequälte Seele. Endlich hat der Mistkerl bekommen, was er verdient.

Dann las ich die Fußzeile: Testamentsverkündung in drei Tagen. Anwesenheit zwingend notwendig.

Ich wollte das Geld des alten Mannes nicht und ich hatte mir geschworen, nie wieder einen Fuß über die Schwelle seines Hauses zu setzen. Auf der anderen Seite wusste ich von dem Aktenschrank mit seinen ganzen Papieren, Akten und Unterlagen. Ein letzter Besuch, um endlich Antworten auf die Fragen zu bekommen, die das Monster mir nie beantwortet hatte.

Und ein letztes Mal meinen Bruder sehen. Ich vermisste ihn so sehr.

Reed

Bitte komm nicht her. Sei klüger als ich. Fall nicht auf den verdammten letzten Trick des alten Mannes herein und bleib weg. Du hast dir nie viel aus Geld gemacht. Ich bete zu Gott, dass es noch immer so ist …

Protagonistin Norah

Norah ist mir von Anfang an mega Sympathisch gewesen. Mit ihrer taffen Art, ihrer inneren Rebellin und ihrer tiefgehenden Liebe ist sie eine Protagonistin, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Sie hat ein gutes Herz, ist aber weder naiv noch dumm und wie eine Katze landet sie immer wieder auf ihren Pfoten. 

Protagonist Reed

Reed ist ein Bad Boy durch und durch, doch gerade wegen seines Beschützerinstinkts ist er ebenso unfassbar anziehend. Er ist ein vollkommenes Rund-Um-Packet. Düster, sexy, dominant, stark und ein Beschützer. Ich habe mich unglaublich in ihn verliebt, denn er ist einfach der perfekte Mix eines Mannes. 

Story-Aufbau

Ich bin verliebt, einfach verliebt in Reed. Aber auch hingerissen von Norah. Mia Kingsley hat wieder gezaubert und eine Geschichte geschrieben die sowohl düster als auch romantisch, sexy als auch spannend, verführerisch als auch tödlich ist. Von der ersten bis zur letzten Seite nimmt sie einen gefangen und nach einer Achterbahn der Gefühle kommt man am Ende des Buches nur schwer davon los. Ein Must-Read für alle Dark-Romance-Fans.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu 11 (The Darker Stories 1) von Sarah Baines

Klappentext:

Ein Killer und ein Dieb treffen sich an einem Tatort … 

Nein, das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes, sondern der wohl beschissenste Moment meines armseligen Lebens.

Ich bin Christine, Diebin wider Willen, aber so ist das halt, wenn man mit einem Vater wie dem meinen aufwächst. Eine wirkliche Chance, etwas an meinem Leben zu ändern, habe ich nicht. Am Ende bin ich das Opfer. Aber welcher Kriminelle behauptet das nicht von sich?

Jon vielleicht nicht. Nein, ganz sicher sogar. Denn er ist der Killer, dem ich bei einem Einbruch regelrecht in die Arme laufe. Ein Psychopath, wie mir jeder einzelne Blutfleck in der Wohnung entgegenschreit.

Warum er mich am Leben lässt, weiß ich nicht. Aber der Preis, den er dafür verlangt, ist hoch. Doch mir bleibt keine andere Wahl, wenn ich überleben will. Ich bezahle ihn – mit meiner Freiheit, meinem Körper … und über alles weitere möchte ich im Moment nicht nachdenken.

Vorwort:

Also gleich vorne Weg: Normalerweise halte ich mich in meinen Rezensionen wirklich kurz, stelle einen der – meistens – zwei Protagonisten vor, was dieses Mal leider nicht geht weil es so viel zu diesem Buch zu sagen gibt. Also SorryNotSorry, ich halte es natürlich so gut es geht, spoilerfrei.

Protagonisint Christine

Christine hab ich sofort ins Herz geschlossen, sie ist eine Überlebenskünstlerin und egal welche Steine das Schicksal ihr in den Weg legt, sie gibt nicht auf. Ich mag ihre taffe Art, aber auch ihre intelligente Vorsicht. Sie ist kein naives Dummchen, und läuft mit wachen und offenen Augen durch die Welt. Ich liebe ihren Charakter und ihre Schwächen, sowie ihren Mut, es mit unbezwingbaren Dingen aufzunehmen und trotzdem auf sich und ihr Leben zu achten. Man merkt sofort, wie man Überlebt, hat sie sich auf die hart Tour selbst beigebracht. Ich bin wahnsinnig hingerissen von ihr und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, sie auf ihrer Reise zu begleiten.

Protagonist Jon

Ich glaube ich bin verliebt, nein ich bin besessen, so besessen wie Jon von Christine. Gott ich habe selten einen so scharfen Protagonisten unwiderstehlich gefunden wie Jon. Er ist einfach ein absolutes Gesamtpaket. Wie gesagt, den Kerl würd ich auch mit (haha gerade WEGEN) seiner leicht psychopathischen Tendenzen vom Fleck weg heiraten. Nein im ernst, er ist mit sich und seinen Macken total im reinen und weiß ganz genau, dass er kein Heldenmaterial ist. Ich liebe seine trockene Art damit umzugehen, genauso wie seine absolute Dominanz aber auch seinen Beschützerinstinkt. Ich muss sagen, ich könnt gefühlt noch über tausend Dinge schwärmen, will aber nicht zu viel verraten.

Story-Aufbau

Mein erstes Buch von Sarah Bain hat mich völlig aus den Socken gehauen. Als wäre mir die Welt auf den Kopf gefallen, so hatte sich das Beenden des Buches angefühlt. Ein perfekter Schreibstil, wortgewandt und aufregend. Ihre Kulissen sind unfassbar toll ausgearbeitet und man ratterte die Seiten wie ein Junkie herunter. Weglegen? Keine Chance! Sarah hat mit „11“ mich als erfahrene und eingefleischte Dark Romance-Leserin in einer Weise berührt, dass ich glaube ich, ihre neue Stalkerin zu werde :D. Nein Spaß bei Seite, „11“ ist ein unfassbar geniales, markerschütterndes, mitreissendes und perfekt geschriebenes Dark Romance-Buch das alle Sterne dieser Welt verdient. Wirklich, wenn es einen ultimativen Supernova-Stern neben der normalen Bewertung hier geben würde, dann würde dieses Buch ihn bekommen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und eine Supernova 😀

Rezension zu „With your Eyes“ von Rose Bloom

Klappentext:

Drei kleine Wörter, die dein Leben verändern und alles, was du dir erträumt hast.

Du wirst blind.

Sutton ist siebzehn, steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss und beginnt nach den Ferien ein Kunststudium in New York. Eigentlich.

Denn als sie die Diagnose fortgeschrittene Retinitis pigmentosa erhält – eine Augenkrankheit, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge hat –, muss sie alles infrage stellen, was sie sich für ihre Zukunft ausgemalt hat.

Sutton wird blind sein und das Leben, das sie sich gewünscht hat, vielleicht niemals führen können.

Dann trifft sie Blake, den sie aus der Schule kennt und der vor Kurzem einen ebenso weitreichenden Schicksalsschlag erlitten hat. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie in zwei völlig unterschiedlichen Welten gelebt haben.

Aber das ist nun nicht mehr wichtig. 

Wichtig ist nur das Gefühl, das sich zwischen ihnen entwickelt. In ihrem Inneren herrscht das gleiche Chaos, das gleiche wirre Bunt, das beide zueinander zieht.

Kurzerhand begeben sie sich auf eine Reise, mit dem Risiko, aus dieser nicht mehr heil zurückzukommen.

Protagonistin Sutton

Sutton hat mein Herz so tief berührt, wie es selten eine Protagonistin konnte. Denn sie wird vor eine dunkle Zukunft gestellt und wir begleiten sie auf dem Weg, genau dieser entgegenzutreten. Ich hab sie mit ihrer strebsamen und schüchternen Art lieben gelernt und sie vergöttert als sie aus ihrem Kokon kommt und ihren Weg tapfer geht. Ihr Charakter, ihr Schicksal und ihr aufrichtiges Herz gehen mir unter die Haut. Sutton ist für mich eine wahre Heldin und ich liebe sie mit all ihren Fehlern, ihren Macken und ihren Ängsten. Eine Protagonistin die sich tief in mein Herz geschlichen hat.

Story-Aufbau

Rose weiß wie sie Gänsehaut beschert, weiß, wie sie zu Tränen rührt. „With your Eyes“ ist eine Geschichte so traurig, aber auch so wunderschön, dass man nicht anders kann als mitzufiebern. Noch immer spüre ich das Brennen in meinen Augen, der Gefühlscocktail und das Ende lässt mich noch nicht los. Für alle Leser, die das ganz große Gefühl suchen, ist „With your eyes“ ein Must-Read denn es nimmt einen auf eine Achterbahn der Gefühle, wo man keine Kurve kommen sieht und wo man am Ende sprachlos und mit einer Vielzahl von Gefühlen zurückbleibt. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Dollars – Buch 2: Dollars“ von Pepper Winters

Klappentext: 

»Wäre es Schwäche, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde, oder noch ein Zeichen von Stärke, weil ich es ihm verwehre?«

Die schwer verletzte Pim ist zwar gerettet, doch nicht frei: Ihr Gefängnis ist jetzt eine Yacht mitten im Ozean.

Ihr neuer Besitzer ist ein steinreicher, kaltblütiger Killer, der verwirrend anziehend auf die schweigende Sklavin wirkt.

Ja, Pim verdankt Elder Prest ihr Leben. Aber dennoch ist er ein Monster. Und er will alles von ihr. Ihre Stimme ist nur der Anfang …

Protagonistin Pim/Tasmin

Pim haut mich auch im zweiten Band einfach um. Sie ist nun endlich mehr oder weniger in Sicherheit, hat aber eine unfassbare Selbstgeisselung in sich verankert. Ihre Gefühle, ihre Gedankengänge, ihre Ängste. Alles geht mir unter die Haut und zwar bis aufs Blut. Litt Pim im ersten Band unter Höllenqualen, so kümmert sie sich zusammen mit Elder im zweiten um ihre Verbrennungen, Verbrennungen die sich bis in die Knochen gefressen haben.  In Pim bilden sich im laufe der Geschichte zwei Lager, angeführt von starken, mutigen jungen Frauen. Einmal ist da Pim, die Sklavin, die verlorenen, die vorsichtige. Sie will flüchten, fliehen, verstecken und nie wieder auch nur einen Mann in ihrer Nähe haben. Sie kämpft und lange Zeit hat sie das Ruder fest in der Hand. Doch dann erwacht ein Teil in Pim der sehr lange geschlummert hat. Tasmin, leidenschaftlich, mutig und frei und ein Hach von Abenteuerlust in sich tragend. Doch wer der beiden wird am Ende siegreich hervorgehen? 

Story-Aufbau

Pepper Winters hat es wieder bewiesen. Sie hat mit „Dollars – Buch 2: Dollars“ ihren Platz als meine All-Time-Favorit-Author wieder gnadenlos verteidigt. Pepper reißt mit ihren Worten Wunden auf, stellt das Innerstes auf den Kopf und setzt einen wieder zusammen. Ihre Worte gehen nicht nur unter die Haut, nein, sie schleichen sich in die Seele des Lesers. Obwohl so viel Düsternis und Trauer, so viel Hass und so viel Leid auf ihre Protagonisten wartet, ist da immer dieser Wunsch nach Leben. Dieser Glaube daran, dass es ein Morgen geben wird. Ich liebe diesen Lichthauch den sie einem in tiefster Dunkelheit schenkt. Für jeden Dark Romance-Fan, für alle Überlebenskünstler, für jene die, die Dunkelheit lieben, ist Dollars ein Must-Read!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Wir können alles sein“ von Johanna Kramer

Klappentext

Carolina ist achtundzwanzig Jahre alt und auf der Suche nach sich selbst, als sie Brida begegnet, einer Heilerin, die vor den Trümmern ihrer zweiten Ehe steht. Zwanzig Jahre trennen die beiden Frauen. Doch während Carolina vom ersten Augenblick an erkennt, welche Liebe sie verbindet, hat Brida nicht nur Angst, sich auf die Beziehung einzulassen, auch ihr Mann verhindert einen Neuanfang. Ohne Hoffnung bricht Carolina alleine nach Schottland auf, um ihren Weg als Schriftstellerin zu gehen.

Protagonistinnen Carolina und Brida

Wir dürfen Carolina und Brida auf einer atemberaubenden Reise zu sich selbst begleiten. Ich kann nicht mal in Worte fassen wie unglaublich bewegend, aufregend, mitreissend und berührend dieser Weg ist. Während des Lesens schloss ich die beiden tief in mein Herz, wo ich mit ihnen litt, kämpfte, entdeckte und liebte. Selten habe ich so extrem mit gleich zwei Protagonistinnen mitgefiebert und das soll mal was heißen! Ihre mutige und gefühlvolle Art haben mich von der ersten Seite an berührt und mitgerissen. Sie haben zueinander eine einzigartige Verbindung und diese stürzt auf sie ein wie eine Lawine. Sie sind in ihren eigenen Arten so unterschiedlich aber trotzdem passen sie ineinander wie zwei Puzzlestücke. Während ihrer Reise wünschte ich mir mehr und mehr, dass sie ihr Glück finden, aus dem Käfig aus Einsamkeit und Rastlosigkeit ausbrechen. Ob ihnen das gelingen wird? 

Story-Aufbau

Johanna Kramer hat eine einzigartigen Schreibstil der so viel Gefühl rüberbringt, dass man mehr als nur einmal Gänsehaut bekommt. Ich habe „Wir können alles sein“ in einem Rutsch durchgelesen und war hin und weg. Mit viel Liebe zum Detail und der richtigen Portion an Emotionen verzaubert sie einen und bringt selbst Steine wie mich, an den Rand der Tränen. Gefühlvoll, packend, mitreissend. Eine Achterbahn der Gefühle, ein Thema das unter die Haut geht, eine Liebe die wunderschön ist und Ketten der Gesellschaft die gesprengt werden. „Wir können alles sein“ ein Titel der passt und alles in diesem Buch genau auf den Punkt bringt. Ein klares Lesehighlight 2019!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Leckerbissen“ von Kitty Thomas

Klappentext

»Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.«

Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …

»Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?«

Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?

»Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.«

Dies ist die Geschichte von Emily, von ihr selbst erzählt. Das ist keine kuschelige Liebesgeschichte. Es geht um echte Sklaverei.

Protagonistin Emily

Emily wacht in einem Keller auf, abgeschottet und in völliger Stille. Sie ist eine kluge junge Frau die schnell begreift, dass sie nicht so schnell aus dieser Misere herauskommt. Ich war das ganze Buch über fasziniert von ihrer Entwicklung. Stück für Stück gab sie von sich her und verwandelte sich so in eine völlig andere Person. Noch immer bescherte mir diese Verwandlung Gänsehaut und ich kann nur sagen, es war aufregend dieses Abenteuer durch ihre Augen zu sehen. Zu sehen, wie ihr ganzes Wesen zerlegt und neu zusammengesetzt wurde. Ein unbeschreibliches Szenario, das man selbst erlebt haben muss um zu begreifen, wie sehr ihr Schicksal einem an die Nieren geht.

Story-Aufbau

„Leckerbissen“ war mein erstes Buch von Kitty Thomas. Kitty hat mich jedoch gnadenlos umgehauen. Sie hat sich auf einen, psychisch so tiefgehenden, Pfad gewagt, dass ich am Ende des Buches einfach nur staunen konnte. Nichts war vorhersehbar aber die Wandlung der Protagonistin, das Psycho-Spiel ihres Entführers, fesseln einen. Dark Romance vom feinsten mit genau dem richtigen Anteil an Thrill. Einfach perfekt und eine absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Blood & Roses – Buch 3“ von Callie Hart

Klappentext:

Seit zwei Jahren suche ich meine Schwester. Sie ist in der Gewalt von Menschenhändlern.

Ich habe Zeth um Hilfe gebeten. Doch damit habe ich ihn selbst in Lebensgefahr gebracht, denn seinem psychotischen Auftraggeber kann man nichts vormachen. Zeth steht jetzt auf der Abschussliste. 

Wir sollten so schnell und weit davonlaufen, wie wir nur können … Doch ich kann nicht mehr zurück.

Zeth: »Ihr Name ist Sloane Romera. Sie will, dass ich ihr Held bin, aber ich bin kein guter Mann. Ich bin ihre Verdammnis.«

Protagonist Zeth

Endlich erhält man einen Einblick hinter die Fassade des dominanten, unnahbaren, eiskalten Killers namens Zeth. Ich bin überrascht und verliebt. Zeth hat sich von Band 1 bis Band 3 in vielen Punkten entwickelt. Er wird weicher, bekommt einen menschlichen Touch ohne seine natürliche Dominanz und damit auch seine Hotness einzubüßen. Noch immer sprühen die Funken wenn er sich ans Werk macht, aber der süße Beigeschmack der Zuneigung lässt sich langsam auch bei ihm erahnen. Er tritt immer wieder aus seiner Komfortzone heraus und das nur wegen einer nicht ganz hörigen, reizenden jungen Dame die ihn öfter in Lebensgefahr gebracht hat, als sie lieb und anschmiegsam war. Einfach köstlich und ich freue mich auf mehr von Zeth!

Story-Aufbau

Die Geschichte um Zeth und Sloane nimmt Fahrt auf, die beiden kommen endlich ihrem Ziel nahe, werden aber dadurch in einen Strudel aus eiskalter Erkenntnis gezogen. Nichts scheint wie es war, alles steht Kopf. Zwischen Killern gefangen und mit dem Wunsch kämpfend ihre Schwester zu befreien wird Sloanes Weltbild durcheinander gebracht. Callie Hart hat es mal wieder aufs Beste verstanden uns süchtig nach dem Rest der Geschichte zurückzulassen. Ihr Schreibstil ist phänomenal, ihre Wendungen und Handlungsstränge machen einen fertig, auf die gute Art, auf die harte. Ich kann es kaum erwarten wie es nach all der neuen Erkenntnis und all den neuen Fragen mit Zeth und Sloane weiter geht!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Offer – Liebe mich nicht“ von Karina Halle

Klappentext:

Auch wenn sie ihm nicht traut, sie kann ihm nicht wiederstehen …

Nicola ist stolze alleinerziehende Mutter einer Fünfjährigen und verlässt sich schon lange nicht mehr auf Männer. Doch als sie ihre Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als dem wohlhabenden Bram McGregor zu vertrauen und in eines seiner Apartments zu ziehen. Der Haken an der Sache: Der schottische Bad Boy wohnt gleich nebenan und macht ihr das Leben ziemlich schwer. Doch gerade seiner störrischen und mysteriösen Art kann sich Nicola nicht entziehen…

Protagonistin Nicola

Nicola ist eine taffe junge Frau die alles für ihr kleines Mädchen Ava tut. Sie ist eine wahre Löwenmutter und sich niemals zu fein, alles zu geben damit Ava in Sicherheit ist. Ich liebe ihre stolze und starke Art einfach und ihre Hingabe ihrer kleinen Familie gegenüber. Egal welche Widrigkeiten sich ihr in den Weg stellten, Nicola kämpft bis zum Umfallen, einfach weil sie es muss, weil ein kleines süßes Wesen auf sie angewiesen ist. Auch wenn sie auch ihren Stolz runterschlucken und einem unfreundlichen störrischen Schotten gegenübertreten muss. 

Story-Aufbau

Knistern liegt in der Luft! Nicola und Bram verdrehen einem den Kopf und immer wieder bringen sie einen auch zum schmunzeln. Sie sind ein unvergleichliches paar und ihre Chemie ist auf jeder Seite zu spüren. Karina Halle hat einen fesselnden und lebhaften Schreibstil und man fühlt sich sofort in die Geschichte versetzt. Sie hat die Verbindung zwischen Nicola und Bram so unfassbar gut rüber gebracht, dass ich mich mit Nicola ganz schön in Bram verschossen habe! Eine wundervolle und gefühlvolle Story. Ich habe zufälligerweise mit diesem Band 2 von Karina Halle begonnen, hatte aber überhaupt keine Probleme der Geschichte zu folgen! Natürlich muss ich jetzt unbedingt Band 1 und 3 lesen, einfach weil Karina Halle eine unglaubliche Story geschrieben hat und ich einfach mehr von ihr brauche!

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️