Rezension zu 11 (The Darker Stories 1) von Sarah Baines

Klappentext:

Ein Killer und ein Dieb treffen sich an einem Tatort … 

Nein, das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes, sondern der wohl beschissenste Moment meines armseligen Lebens.

Ich bin Christine, Diebin wider Willen, aber so ist das halt, wenn man mit einem Vater wie dem meinen aufwächst. Eine wirkliche Chance, etwas an meinem Leben zu ändern, habe ich nicht. Am Ende bin ich das Opfer. Aber welcher Kriminelle behauptet das nicht von sich?

Jon vielleicht nicht. Nein, ganz sicher sogar. Denn er ist der Killer, dem ich bei einem Einbruch regelrecht in die Arme laufe. Ein Psychopath, wie mir jeder einzelne Blutfleck in der Wohnung entgegenschreit.

Warum er mich am Leben lässt, weiß ich nicht. Aber der Preis, den er dafür verlangt, ist hoch. Doch mir bleibt keine andere Wahl, wenn ich überleben will. Ich bezahle ihn – mit meiner Freiheit, meinem Körper … und über alles weitere möchte ich im Moment nicht nachdenken.

Vorwort:

Also gleich vorne Weg: Normalerweise halte ich mich in meinen Rezensionen wirklich kurz, stelle einen der – meistens – zwei Protagonisten vor, was dieses Mal leider nicht geht weil es so viel zu diesem Buch zu sagen gibt. Also SorryNotSorry, ich halte es natürlich so gut es geht, spoilerfrei.

Protagonisint Christine

Christine hab ich sofort ins Herz geschlossen, sie ist eine Überlebenskünstlerin und egal welche Steine das Schicksal ihr in den Weg legt, sie gibt nicht auf. Ich mag ihre taffe Art, aber auch ihre intelligente Vorsicht. Sie ist kein naives Dummchen, und läuft mit wachen und offenen Augen durch die Welt. Ich liebe ihren Charakter und ihre Schwächen, sowie ihren Mut, es mit unbezwingbaren Dingen aufzunehmen und trotzdem auf sich und ihr Leben zu achten. Man merkt sofort, wie man Überlebt, hat sie sich auf die hart Tour selbst beigebracht. Ich bin wahnsinnig hingerissen von ihr und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, sie auf ihrer Reise zu begleiten.

Protagonist Jon

Ich glaube ich bin verliebt, nein ich bin besessen, so besessen wie Jon von Christine. Gott ich habe selten einen so scharfen Protagonisten unwiderstehlich gefunden wie Jon. Er ist einfach ein absolutes Gesamtpaket. Wie gesagt, den Kerl würd ich auch mit (haha gerade WEGEN) seiner leicht psychopathischen Tendenzen vom Fleck weg heiraten. Nein im ernst, er ist mit sich und seinen Macken total im reinen und weiß ganz genau, dass er kein Heldenmaterial ist. Ich liebe seine trockene Art damit umzugehen, genauso wie seine absolute Dominanz aber auch seinen Beschützerinstinkt. Ich muss sagen, ich könnt gefühlt noch über tausend Dinge schwärmen, will aber nicht zu viel verraten.

Story-Aufbau

Mein erstes Buch von Sarah Bain hat mich völlig aus den Socken gehauen. Als wäre mir die Welt auf den Kopf gefallen, so hatte sich das Beenden des Buches angefühlt. Ein perfekter Schreibstil, wortgewandt und aufregend. Ihre Kulissen sind unfassbar toll ausgearbeitet und man ratterte die Seiten wie ein Junkie herunter. Weglegen? Keine Chance! Sarah hat mit „11“ mich als erfahrene und eingefleischte Dark Romance-Leserin in einer Weise berührt, dass ich glaube ich, ihre neue Stalkerin zu werde :D. Nein Spaß bei Seite, „11“ ist ein unfassbar geniales, markerschütterndes, mitreissendes und perfekt geschriebenes Dark Romance-Buch das alle Sterne dieser Welt verdient. Wirklich, wenn es einen ultimativen Supernova-Stern neben der normalen Bewertung hier geben würde, dann würde dieses Buch ihn bekommen!

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und eine Supernova 😀