Rezension zu „Midnight Blue“ von L. J. Shen

Klappentext:

Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm – wunderschön aus der Ferne, doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören

Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird – vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren … 

Protagonistin Indie

Ich bin so unfassbar verliebt in Indie. Ich liebe einfach alles an ihre, ihre blauen Haare, ihr kämpferisches Wesen, ihre Freude über die kleinen Dinge im Leben. Obwohl sie es alles andere als leicht hat, hat sie mich mit ihrer gefühlvollen und tapferen Art vom Hocker gerissen. Sie ist irgendwo zwischen Gut-Mensch und Kämpferin. Eine Löwin mit zu großem Herzen um grausam zu sein. Ich mag ihre schrille Art genauso sehr wie ihre Liebe zur Mode. Sie ist ein vielschichtiger Charakter mit einem Helfersyndrom, der sie aber umso interessanter macht. Von allen Charakteren habe ich wohl Indie am meisten in mein Herz geschlossen.

Story-Aufbau

L. J. Shen konnte mich mal wieder total abholen. Obwohl ich kein Fan von Rockstar-Geschichten bin, war es doch diese, die mich vom Gegenteil überzeugt hat. Ich liebe einfach alles daran. Den Schreibstil, das Setting und auch dieses gefühlvolle Knistern zwischen Indie und Alex. Es gibt sehr viel zwischen den Zeilen, das man herauslesen kann und diese Geschichte bekommt dadurch einen magischen Touch. Ich liebe es. Obwohl wir in einem Buddy Read gestartet sind, konnte ich es nicht aus der Hand legen und hab die letzte Hälfte an einem Stück gelesen. Ich kann die Story einfach nur jedem empfehlen. Ganz besonders toll fand ich übrigens die Songtexte. Nicht nur einmal haben sie mir Gänsehaut beschert. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ein MUST-READ!

Rezension zu „Broken Fairytale: Dallas“ von Lizzy Jacobs

Klappentext:

Dallas Cooper ist sich absolut sicher, dass sie gegen die Liebe immun ist – bis sie Carter Johnson begegnet. Der sexy Baseballcoach ist zunächst so gar nicht ihr Typ und zwischen den beiden fliegen bei jeder ihrer Begegnungen die Fetzen. Doch leider bringt Carter darüber hinaus Dallas‘ Herz eindeutig zu oft zum Stolpern, als dass sie das länger als bloße Laune abtun kann.

Dass er dazu noch fantastisch küssen kann, ärgert die junge Journalistin ebenso wie der Umstand, dass sein dominantes, selbstbewusstes Auftreten merkwürdige Dinge mit ihr anstellt und ihren Bauch zum Kribbeln bringt.

Nach einer folgenschweren Nacht muss Dallas sich schließlich die Frage stellen, was sie vom Leben wirklich will. Gibt es sogar für einen überzeugten Single wie sie vielleicht doch den einen Märchenprinzen, der ihr Herz erobern kann?

Protagonistin Dallas

Ich mochte Dallas von Anfang an. Sie hat eine locker leichte Art und einen wahrlich schräg-trockenen-lustigen Charakter. Dallas ist temperamentvoll und hat das Herz am rechten Fleck. Weder ist sie auf den Mund gefallen noch wird sie nicht müde sich für die Menschen einzusetzen, die ihr am Herzen liegen. Ich mochte ihre Art wirklich sehr und hab sie mit jedem weiteren Kapitel in mein Herz geschlossen. Eine tolle Protagonstin, die liebevoll, loyal und herrlich erfrischend ist.

Story-Aufbau

Lizzy Jacobs hat einen Schreibstil der fesselt. Ich mag ihre unglaubliche entzückende Kulisse die sie mit ihren Worten erschafft und die schlagfertigen Gespräche ihre Protagonisten. Man schließt so einige ins Herz, freut sich immer wieder bekannte Gesichter zu finden und bei jedem weiteren Broken Fairytale-Teil ist es wie nach Hause kommen. Lizzy beweist in Band 3 das was sie in den vorherigen Bändern auch schon bewiesen hat, dass sie unglaublich aufregende, humorvolle und meist herzensgute Geschichten schreiben kann, die begeistern und unter die Haut gehen. Ich freue mich schon sehr auf mehr von ihr.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Revenge – Sternensturm“ von Jennifer L. Armentrout

Klappentext:

Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …

Protagonist Luc

Hach, ich muss ja sagen, ich hatte mich schon in der Obsidian-Reihe total in Luc verguckt. Er war einfach auf seiner Art mega Charismatisch und das wird in Revenge nur unterstrichen. Ich mag seine locker, coole Art auch wenn er mal den Besserwisser raushängen lässt. Sein Charakter hat einfach an den richtigen Stellen Ecken und Kanten, gerade so, dass er sympathisch und Interessant aber nicht zu sehr arrogant wirkt. Es ist ebenso total süß und lustig wie er in manchen Situationen bezüglich seiner Beziehung zu Evie überfordert ist und fast schon unbeholfen wirkt. Alles in allem ist er die perfekte Wahl für das Spinn-Off der Lux-Reihe.

Story-Aufbau

Es ist wie nach Hause kommen. Ungefähr so fühlt es sich an Revenge zu lesen, ich bin ein riesen Fan der Lux-Reihe und das schließt nun auch Revenge mit ein. Jennifer L. Armentrout weiß einfach was das Herz höher schlagen lässt. Sie hat einen einzigartigen Schreibstil der fesselt, in seinen Bann zieht und einen nicht mehr los lässt. Sie ist die J. K. Rowling der Außerirdischen und das zu Recht! Ich liebe ihre Charaktere, ihre Kulisse und die Gefühlspalette die sie in einem auslöst. Eine meiner absolut liebsten Autorinnen und das hat sie mit ihrem neusten Werk wieder unterstrichen und drei Ausrufezeichen dahinter gesetzt!!! Diese Trilogie startet, wie Obsidian damals, mehr als vielversprechend und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es für Evie und Luc weitergeht.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Silent – Die Beute“ von Catalina Cudd

Klappentext:

Jeder Tag in Silents Gewalt stellt Marie vor die Herausforderung, nicht ihren Stolz und ihre Willenskraft zu verlieren. Seine Unberechenbarkeit treibt sie beinahe in den Wahnsinn. Erst als sich ihr die Möglichkeit zur Flucht bietet, beginnt sie zu begreifen, dass Silent Pläne verfolgt, in denen ihr Überleben keine Priorität darstellt. Um das Hellington Heart vor dem Untergang zu bewahren, ist ihm jedes Mittel recht – auch Marie den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen.

Doch der Jäger hat die Rechnung ohne seine aufmüpfige Beute gemacht, die bald nach ihren eigenen Regeln spielt, ohne zu ahnen, welchen Sturm sie damit entfacht.

Protagonistin Marie

Marie hat fürchterliches durchgemacht. Nach dem Tod ihrer Mutter landet sie direkt in Silents Armen. Er und sein Syndikat machen es ihr alles andere als leicht und trotzdem verliert sie niemals ihren Kampfgeist. Sie kämpft für sich, für ihren Vater und entfaltet sich zu einer starken jungen Frau, die das ganze Hellington Heart auf Trab hält. Ich liebe ihre Art, so offen zu sein, sich nicht unterkriegen zu lassen und Silent die Stirn zu bieten. Ihre Wandlung vom traurigen Mädchen zur Verbrecherbraut ist unbeschreiblich. Sie tut was sie tun muss um die zu schützen die sie liebt, tapfer stellt sie sich ihren Gegnern und tanzt ihnen nicht nur einmal auf der Nase rum. Gerade weil sie, trotz aller Gründe es nicht zu tun, ihren Vater beschützen will, ist sie für mich meine persönliche Heldin.

Story-Aufbau

Auch im zweiten Band von „Silent“ hat Catalina eine Meisterleistung hingelegt. Ihr Schreibstil ist süchtigmachend, ihre Protagonisten der Hammer, die Handlung mitreißend. Ein unfassbar tolle Story, mit unglaublichen Wendungen, prickelnden Momenten und bittersüßen Szenen. Ich kann fast nicht glauben, dass die Reise in Hellington schon vorbei sein soll, da ich viele Charaktere unfassbar in mein Herz geschlossen habe. Eines kann ich sagen, Catalina hat es drauf, einen in die Welt des Dark Romance zu entführen und ihre Idee, alles um das Hellington Heart, ist einfach so authentisch, dass man das Gefühl hat, unbedingt nach Hellington zu müssen. Einfach top, nicht eine einzige Sache hatte ich zu bemängeln. „Silent – Die Beute“ hatte genau die richtige Mischung aus Thrill, Spannung, Eriotik und Romance. Einfach ein Meisterwerk.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Silent – Der Jäger“ von Catalina Cudd

Klappentext:

Alles an diesem Mann ist Stille.

Tödliche Stille.

Geplagt von Schuld und den anklagenden Blicken der Verwandtschaft, flüchtet Marie nach Hellington, der berüchtigten Hauptstadt des Verbrechens, zu ihrem unbekannten Vater. Doch statt den erhofften Seelenfrieden zu finden, gerät sie zwischen die Fronten des organisierten Verbrechens und in das Visier von Silent, dem eiskalten Jäger der Unterwelt, der alles daran setzt, sein Syndikat zu schützen. Silent kennt weder Gnade noch Gewissen, er macht seine eigenen Regeln. Nie lässt er seine Beute entkommen.

Ungewollt wird Marie zur Schlüsselfigur eines tödlichen Spiels um Verrat, Blutrache und Menschenhandel – und erweist sich bald schon als ungeahnte Herausforderung, die ihren Jäger an seine persönlichen Grenzen treibt.

Protagonist Silent

Silent verdreht einem den Kopf. Mit seiner stillen, tödlichen Art hat er von der ersten Seite an eine faszinierende Aura und das zieht den Leser in seinen Bann. Er ist kalt, er ist gradlinig und tut alles um sein Ziel zu erreichen, oder auch seine Beute zu erlegen. Dabei hat er immer diesen prickelnden Hauch von Badboy, den wir so lieben, okay okay, er hat eine ganzen Tornado voll Badboy-Genen, denn genau das ist es ja, was so unglaublich scharf bei ihm ist. Er spielt nicht fair, ist nicht der Held und doch ein unfassbar sympathischer Charakter, denn egal wie unmoralisch, verwerflich, und gefährlich er ist, überschreitet er diese eine Grenze die in Dark Romance Büchern so wichtig ist, niemals.

Story-Aufbau

Catalina Cudd hat einen Schreibstil der einen einfach sprachlos zurücklässt. Man taucht in ihre Story ein und hat das Gefühl nie wieder herauskommen zu wollen. Sie hat ein Syndikat erschaffen, vollgepumpt mit lauter interessanten Charakteren. Sie haben alle ihre Macken, sie haben alle ihre Fehler aber der Hauch von Familie lag in ruhigen Momenten immer in der Luft. „Silent“ ist mein erstes Buch von Catalina Cudd und nun bin ich definitiv süchtig. Ihre Handlungsstränge sind der Wahnsinn, man fiel förmlich in das Buch hinein und kann es einfach nicht weglegen! Innerhalb einer Nacht beide Bänder durchsuchten? Das geht nur mit den Büchern von Cudd, denn die lassen einen einfach nicht los. „Silent“ ist ein Dark Romance-Meisterwerk und ich kann es aus vollster Überzeugung jedem nur ans Herz legen, ihr werdet sehen, auch ihr geratet in Silents Bann.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „The Offer – Liebe mich nicht“ von Karina Halle

Klappentext:

Auch wenn sie ihm nicht traut, sie kann ihm nicht wiederstehen …

Nicola ist stolze alleinerziehende Mutter einer Fünfjährigen und verlässt sich schon lange nicht mehr auf Männer. Doch als sie ihre Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als dem wohlhabenden Bram McGregor zu vertrauen und in eines seiner Apartments zu ziehen. Der Haken an der Sache: Der schottische Bad Boy wohnt gleich nebenan und macht ihr das Leben ziemlich schwer. Doch gerade seiner störrischen und mysteriösen Art kann sich Nicola nicht entziehen…

Protagonistin Nicola

Nicola ist eine taffe junge Frau die alles für ihr kleines Mädchen Ava tut. Sie ist eine wahre Löwenmutter und sich niemals zu fein, alles zu geben damit Ava in Sicherheit ist. Ich liebe ihre stolze und starke Art einfach und ihre Hingabe ihrer kleinen Familie gegenüber. Egal welche Widrigkeiten sich ihr in den Weg stellten, Nicola kämpft bis zum Umfallen, einfach weil sie es muss, weil ein kleines süßes Wesen auf sie angewiesen ist. Auch wenn sie auch ihren Stolz runterschlucken und einem unfreundlichen störrischen Schotten gegenübertreten muss. 

Story-Aufbau

Knistern liegt in der Luft! Nicola und Bram verdrehen einem den Kopf und immer wieder bringen sie einen auch zum schmunzeln. Sie sind ein unvergleichliches paar und ihre Chemie ist auf jeder Seite zu spüren. Karina Halle hat einen fesselnden und lebhaften Schreibstil und man fühlt sich sofort in die Geschichte versetzt. Sie hat die Verbindung zwischen Nicola und Bram so unfassbar gut rüber gebracht, dass ich mich mit Nicola ganz schön in Bram verschossen habe! Eine wundervolle und gefühlvolle Story. Ich habe zufälligerweise mit diesem Band 2 von Karina Halle begonnen, hatte aber überhaupt keine Probleme der Geschichte zu folgen! Natürlich muss ich jetzt unbedingt Band 1 und 3 lesen, einfach weil Karina Halle eine unglaubliche Story geschrieben hat und ich einfach mehr von ihr brauche!

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Rezension zu „Erhebung“ von Stephen King

Klappentext:

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

Protagonist Scott

Ich mochte Scott sofort, er hat eine liebe Seite und das merkt man auch daran, dass er versucht, mit seiner wenigen Zeit etwas sinnvolles zu tun und zu helfen, dabei stellt er sich gegen die Masse und versucht sich dabei immer selbst treu zu bleiben. Er nimmt sein Schicksal demütig entgegen und versucht damit umzugehen ohne in Panik zu verfallen, denn ihm ist bewusst, dass ihm keiner helfen kann. Seine Vielschichtigkeit aber auch seine Menschlichkeit gehen unter die Haut.

Story-Aufbau

„Erhebung“ war mein aller erster Stephen King weshalb ich froh bin, offen und völlig unbeeinflusst von seinen früheren Werken in die Story eintauchen zu können und ich muss sagen, auch mit seiner Kurzgeschichte merkt man sofort, was King so großartig macht. Sein Schreibstil ist fesselnd, wunderschön und süchtig machend. Er hat unfassbar interessante Charaktere entwickelt, die mit noch so kleinen Auftritten faszinierend sind. Über jeden will man mehr erfahren und jeder könnte glatt der nächste Protagonist von Kings Geschichten sein, denn sie alle sind so realitätsnahe und dadurch interessant. Auch hat er sehr gefühlvolle Seiten durchscheinen lassen, die berührt, was ich nicht von ihm erwartet hätte. King hat eine ganz individuelle und spannende Story geschrieben, die so noch nicht da gewesen ist und man ist gefesselt bis zur letzten Seite. Gerne hätte ich noch mehr erfahren, mehr von den jeweiligen Charakteren gesehen, einfach mehr von allem, aber auch auf wenigen Seiten hat Stephen King mich in seinen Bann gezogen und „Erhebung“ wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Talk about Bad Prince mit Autorin Jane S. Wonda

Einen guten Morgen an alle Blog-Leser und willkommen zu unserem Talk-About-Spezial. Wie manche von euch schon bemerkt haben, bin ich momentan besonders von einer Neuerscheinung gerade zu geflasht. Bad Prince von Jane S. Wonda hat mich in seinen Bann gezogen. Und da die liebe Jane nicht nur eine wahnsinns Autorin, sondern auch nahe an ihren Fans und Bloggern ist, hat sie sich bereit erklärt in diesem Interview einige Fragen zu beantworten.

Erst einmal im Voraus vielen Dank liebe Jane, dass du dir Zeit für diese Runde „Talk about“ nimmst. Bei uns geht es heute royal zu, denn dein neustes Herzensprojekt nennt sich Bad Prince und erscheint am 26.08.2018.

Das Spin-off zur Dark Prince-Reihe ist schon jetzt in der Social-Media-Welt in aller Munde, dies vor allem da die Dark Prince-Reihe weite Kreise gezogen und viele Anhänger gewonnen hat. In Bad Prince dreht sich alles um Chester und Violet, zwei Charaktere mit denen wir schon in der Dark Prince-Reihe Bekanntschaft gemacht haben.

Jane: Hi, liebe Sandra. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich mir für diesen Fragebogen einen ganz besonderen Gast eingeladen habe. Damit beantworten sich die Fragen immer etwas leichter – oder, wenn ich mal nicht weiter weiß – übernimmt mein Gast.

Natürlich niemand anderes als Chester Walford selbst. 😉

Wie fühlt es sich für dich an, zurück am englischen Hof zu sein?

Jane: Wirklich richtig gut! Das Schloss von Chesters Familie kenne ich schon lange. Ich wusste, dass ich auf jeden Fall zurückkommen werde, nachdem ich für seine Verlobung in Band 5 (Band 6 eBook) schon mal dort war. Der Blumenstrauß in der Eingangshalle (mit dem sich Florence so cool vergleicht), der Garten, der Park, die gediegene Einrichtung; alles ist noch so wie damals.

Chester: Okay. Welche Verlobung?!

Jane: Pscht! Das war ein Spoiler!

Chester [lächelt ironisch]: Könntest du die in meinem Beisein vermeiden, Verehrteste?

Es war sicher eine Herausforderung die Geschichte von Chester zu Papier zu bringen. Ein Spin-off ist ein großer Schritt und ein Wagnis. Warum also hast du dich für diesen Weg entschieden und warum Chester?

Chester: Solange ihr es ›Spin-Off‹ nennt, werde ich im Schatten meines wirklich schrägen und absolut undurchsichtigen Cousins stehen, womit ich normalerweise kein Problem hätte, wäre er nicht so unfassbar schräg und undurchsichtig.

Jane: Wir könnten sagen, es ist eine ›eigenständige Reihe, die im gleichen Universum spielt‹, aber das ist sehr lang.

Chester: Wie wäre es mit: Ohne mich würde Alexander nicht einmal Alec heißen? Ich bin viel wichtiger für seine Geschichte, als ihr glaubt. Eigentlich ist ER das Spin-Off.

Jane (seufzt): Das weiß ich und deswegen liebe ich dich. Darf ich jetzt die Frage beantworten?

Chester (lehnt sich mit einer ausladenden Handbewegung zurück): Natürlich.

Jane: Mir fällt gerade auf, dass du sie schon beantwortest hast.

Chester lächelt stumm.

Jane: Also ja, es gibt einfach noch so viel mehr über den DARK PRINCE zu erzählen, aber auch über die Personen, mit denen er zutun hatte. Insofern ist es schon ein Spin-Off und eine Art Vorgeschichte, die allen Lesern der DARK-Reihe noch einmal einen anderen Blick auf die Dinge lässt. Und dann ist da aber auch dieser Mann, dieser mit Abstand netteste Kerl der Reihe, vernünftig, korrekt, gewissenhaft und unglaublich liebevoll, den ich seit seinem ersten Auftritt geliebt habe. Chester ist einfach so ganz anders als Alec, Chester ist Alecs emotionaler und einziger übrig gebliebener familiärer Ankerpunkt. Er ist wie ein Bruder für ihn, hat ihn viel zu früh viel zu kritische Dinge gelehrt und kennt, wie wir jetzt langsam erahnen können, auch Anna, Alecs verstorbene Schwester sehr gut. Er ist mehr als eine Nebenfigur, auch wenn er in der Dark-Reihe wie eine rüberkam, denn ich wollte nicht zu viel zu ihm erzählen, um beim Schreiben mehr entdecken zu können. Chester verdient seine eigene Geschichte, seine eigene Entwicklung und ich wollte einfach wissen, wie er zu diesem wundervollen Mann werden konnte, den wir aus der Dark-Reihe schon kennen, der so ganz anders als Davies für unseren zukünftigen König eine Rolle spielt. Dieses emotionale Netz, diese tiefe Verwicklung habe ich schon bei der Reihe erzeugt, um es irgendwann einmal aufgreifen zu können. Vielleicht ist es gewagt, weil sich kaum ein Leser für Spin-Offs interessiert oder Chester in der Dark-Reihe eher als der »liebe nette Prinz von nebenan« rübergekommen ist, für den sich meine Leser eher nicht so interessiert haben. Aber deswegen ist es eine Reihe, die man VOR der Dark-Reihe lesen kann oder auch HINTERHER. Denn es ist egal. Hätte ich Chesters Geschichte vollständig NACH der Reihe spielen lassen, hätte sie vermutlich viel weniger Leser gefunden.

Bad Prince spielt in der Zeit vor der Dark Prince-Reihe. Weshalb man sich natürlich fragt welche Reihe man denn als erstes lesen sollte. Wie siehst du das? Was empfiehlst du Lesern, die beide Reihen noch nicht kennen?

Jane: Das ist total schwierig! Ich denke, so wie es gerade aussieht, sollte man mit BAD PRINCE starten, sich verlieben, neugierig auf Alecs Geschichte werden und dieser restlos verfallen. Wer allerdings nicht so viel mit Davies anfangen kann, wird vielleicht DARK PRINCE abbrechen und BAD PRINCE nie eine Chance geben und andersherum. Deswegen versuche ich immer wieder zu betonen, dass es 2 vollkommen eigenständige Geschichten sind, die nämlich auch einfach UNTERSCHIEDLICH sind. 🙂 Man sollte zu dem Buch greifen, das einen am Anfang am meisten anspricht!

Chester: Ehm. Ihr solltet natürlich mit mir beginnen, damit ihr Alecs Geschichte zur Abwechslung versteht.

Jane (lacht): Er meint damit, dass einige Leser Schwierigkeiten damit hatten, Alec in DARK PRINCE zu durchschauen. Klar, das fällt durch das Lesen von BAD PRINCE natürlich viel leichter.

Violet und Chester nehmen uns mit auf ein Abenteuer. Manche Szenen gehen einem dabei wirklich unter die Haut, wie geht es dir dabei deine Protagonisten durch brenzlige, schmerzliche Situationen zu begleiten? Fieberst du selbst mit oder siehst du das aus einer gewissen Distanz?

Chester: Sie ist so was von verflucht distanziert, dass sie uns locker durch die Hölle schicken kann, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

Jane: Das stimmt nicht! Ich habe letztens von deinem letzten Telefonat mit Anna geschrieben und musste heulen. Beim Schreiben und beim ersten und zweiten Lesen!

Chester (hebt eine Braue): Du musstest ›heulen‹?

Jane: Ja, okay. Fast. Aber es ging mir sehr nahe.

Chester: Ich bin beeindruckt. Auch du besitzt ein Herz.

Jane: Schwer zu glauben, nicht wahr?

Chester: Nachdem, was du uns in Bad Prince angetan hast … Etwas.

Jane: Viele spannende Szenen gehen mir tatsächlich nicht besonders ›nah‹. Da gibt es Reihen, bei denen das viel schlimmer war. Wie zum Beispiel bei »Und täglich ohne Dich«, da haben meine Finger beim Tippen gezittert. Über die Jahre bin ich wohl einfach etwas emotionaler geworden. Ich gehe neuerdings im Drama auf, im Gefühl. Und hach, seufz. ❤

Man sagt so schön „der Teufel steckt im Detail“. Für Dark Prince-Kenner sind einige Gesichter der Skandal-Royals mehr als nur vertraut. Intrigen, Lügen und Verrat, all das spinnt sich in dieser Familie zu einem riesigen Netzwerk. Wie behältst du die Übersicht über dieses Netz aus Geheimnissen, Hass und Machtgier?

Jane: Äääh. Die ist einfach da! Natürlich schlage ich mal etwas nach oder musste für BAD PRINCE einige Szenen rereaden, aber sobald ich das getan habe, fügt sich fast automatisch alles zusammen. Es gibt zum Beispiel eine Szene in DARK PRINCE, in der Davies davon spricht, dass Alec mal für eine längere Zeit »weg« war. Tja … ihr werdet nun erfahren, wo er war.

Und das war nie so richtig geplant (ich meine, hallo Band 1 DARK PRINCE, damals dachte ich noch, es werden maximal 4 Teile 😀 ).

Chester: Sie ist ein bisschen wie eine kleine Göttin, die nicht weiß, wie ihr geschieht. Es gibt Zusammenhänge in unserer Familiengeschichte, die wie Absicht wirken, aber ein Zufall sind. Irgendwie fügt sich immer alles, ohne ihr Zutun.

Jane: Ähm.

Chester (zwinkert): Ich darf das über dich sagen.

Wie mir bekannt ist, schreibst du bereits am zweiten Band von Bad Prince. Wie viel Bände sind bis jetzt geplant?

Jane: Eigentlich 3. Aber … aaaaaber, also .. gerade bin ich wieder so im Fluss und genieße es so sehr mit Chester, Rosaline und allen anderen, dass ich mir auch vorstellen kann, dass die Geschichte mehr Raum benötigt. Mit 3 Bänden wäre ich aber vollkommen zufrieden. Darauf nageln mich dann leider auch immer alle fest, aber ich schreibe brav überall: »voraussichtlich« drüber. 🙂

Apropos Schreiben, was ist deine Strategie beim Schreiben? Schreibst du mit einem durchstrukturierten Plan, hast dein Vorhaben und den Verlauf der Geschichte fest im Kopf oder gehört du eher zu den Autoren, die drauf los schreiben und schauen wohin der Weg sie führt?

Chester: Sie überlegt sich, wie sie uns am besten quälen kann, und legt los.

Jane: Quatsch! Bei BAD PRINCE war ich zum Beispiel eigentlich den gesamten Schreibprozess über UNFASSBAR unsicher. Ich hielt es für eines meiner schlechteren Bücher. Irgendwie fühlte sich das alles für mich wie ein missglückter Versuch an und ich habe SO HART gearbeitet, um es zu verbessern und verbessern und verbessern und zu verändern, und plötzlich schreiben alle Testleser, dass sie es wirklich sehr lieben und ich kenne meine Testleser, ich kann ihnen glauben, wenn sie schreiben: »Keine Angst, Jane. BAD PRINCE ist so wundervoll und so wundervoll anders, dass es neben DARK PRINCE glänzen kann, ohne unterzugehen.« Ich glaube, ich war lange nicht mehr so glücklich über ein Feedback.

Mir fällt gerade auf, ich antworte ziemlich ausführlich & dann frage ich mich immer, wer das überhaupt lesen will. Haha!

Chester: Du unterschätzt das Interesse an deinen wirren Gedanken maßlos.

Chester ist ein Prinz mit einem sehr stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Gibt es jemanden der dich zu ihm inspiriert hat?

Chester: Bin ich das?

Jane (verdreht die Augen): Und er ist sooo bescheiden, wenn es mal um seine positiven Vorzüge geht. Aber sag so etwas wie: »Chester ist so furchtbar arrogant« und er nickt zustimmend und hat kein Problem damit, das anzunehmen. Gerechtigkeit … Ach, Chester. Warum bist du so gerecht?

Chester: Keine Ahnung. Ich nehme mich nicht so wahr.

Jane: Aber du warst es doch, der Alec all diese bescheuerten Ideen von einer besseren Welt eingeimpft hat.

Chester: Ich habe nur Annas Erbe fortgeführt.

Jane: Eben!

Chester: Aber ich will kein Held sein. Ich glaube, dafür ist er viel eher prädestiniert. Er ist … ich meine, sein Ego sprengt den Raum, wenn er nicht gerade so tut, als wäre er ein versnobter Streber, der nicht mal weiß, wie man ›Spaß‹ buchstabiert.

Jane: Dein Ego sprengt den Raum auch!

Chester: Mit dem Unterschied, dass Alec sich in diesem »Kompliment« suhlen würde. Ich habe als Prinz einfach nur gelernt, dass mich sowieso jeder wahrnimmt, egal, was ich tue. Die Alternative ist dann nur, den Hof zu verlassen, wenn man mit diesem Druck nicht klarkommt – oder eben drauf … zu scheißen, was andere denken.

Jane: Uh, ein böses Wort aus deinem Mund.

Chester: Du legst mir genügend hinein.

Jane: Aber du bist nicht so Gossensprachen-versaut wie Alec. Das genieße ich sehr!

Chester: Ich kenne Alecs Gossensprache-Seite nicht. Müsste ich das?

Jane: Das war auch wieder ein Spoiler.

Chester [betrachtet mich ausdruckslos]: Toll.

Jane: Wenn ich es mir so überlege, ist die Krone Englands zwar vergeben, aber du stammst vom norwegischen Königshaus ab … Ich könnte … und das würde …

Chester starrt mich fassungslos an.

Jane: Nur so ein Gedanke!

Chester: Wie viele Leute willst du noch umbringen, damit deine Pläne mit der Thronfolge aufgehen?!

Jane: Nur … die Bösen.

Chester: Und die Norweger, die gerade an der Macht sind, sind böse, ja?

Jane: Wir werden sehen … (hihi)

Wie viel denkst du, hat dich dein Umfeld beim Schreiben geprägt?

Jane: Nicht mein Umfeld direkt, sondern mein offener Blick für die Realität. Irgendwann, nachdem ich Plastic Planet gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum es keine Bücher über WAHRE Helden gibt. Über solche, die wirklich mal unsere verdammte Welt retten! Und das treibt mich an. Mal mehr, mal weniger. Auch wenn meine Geschichten vordergründig eine Geschichte sind, schreibe ich doch über Helden, die in unserer Welt einfach fehlen. Dazu gehört, dass sich die meisten meiner Protagonisten Gedanken darüber machen, wie sie dazu beitragen können, etwas zu verändern, zu verbessern. Deswegen auch meine Widmung an Edward. Ich verstehe viele andere Autoren nicht, die unglaublich tolle Helden schreiben – die gar keine sind. Das ist nur bei Kurzromanen in Ordnung, wo eine kleine Geschichte erzählt wird. Aber doch nicht bei Reihen! Nicht bei etwas Großem! Nicht bei Magie! 🙂

Der Weg des Selfpulishers ist steinig und schwer. Massig Konkurrenz und viel Arbeit. Du bist nicht nur sehr aktiv auf den Plattformen Facebook und Instagram, sondern bringst auch noch alle paar Monate ein neues Buch raus und leitestest auch deinen eigenen Shop, in dem du verschiedene Themenboxen rund um deine Bücher zum Verkauf anbietest. Ganz nebenbei hast du Familie und reist gerade auch sehr viel herum. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?

Jane: Ääh.

Chester: Ich erzähle euch jetzt die Wahrheit: Wenn sie könnte, wäre sie wie Alec und würde nicht schlafen. Bald wird sie das vermutlich sogar umsetzen, um dem allem gerecht zu werden.

Jane: Meinst du, ich wäre eine gute Königin?

Chester: Wenn du im Kopf ständig Alec als deine Beraterperson um Rat bitten würdest …

Jane: Stimmt. Ich sollte viel häufiger auf euch hören. Ihr wisst es eigentlich immer am besten!

Chester: Wir haben längst aufgegeben, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Du hörst eh nicht hin. Nicht mal Cian hat das geschafft.

Jane (seufzt): Doch, Cian … Nein, okay du hast recht. 😀 Was war die Frage? Ach so! Ich glaube, das stellt man sich einfach alles viel umfangreicher vor, als es tatsächlich ist. Allerdings bin ich ein absoluter Lust-Mensch, was bedeutet, dass ich erst hundert Dinge tue, die mir Spaß machen und danach die anderen … Und das führt leider dazu, dass ich zum Bsp. seit 2 Jahren Lesermails in meinem Postfach habe, die ich nicht beantwortet habe – nicht, weil mir das keinen Spaß machen würde, sondern weil es mühsam ist, sie rauszusuchen und dann die Emotionen, die ich beim ersten Lesen der Rezension / des persönlichen Feedbacks hatte, wieder abzurufen – und sofort zu antworten, geht leider nicht immer. Das ist fast so »mühselig« wie das Schreiben an sich, wozu ich auch seltener komme als früher. Eben weil ich auch so viele andere Dinge tun kann, die sinnvoll sind (Boxen, Instagram, Fotos, für euch shoppen, Marketing), dass ich dann die etwas »kraftzehrenderen« Dinge aufschiebe. Und aufschiebe. Und dann nicht genügend Zeit habe.

Chester: Du solltest es dir gönnen, zu akzeptieren, dass du nicht alles schaffen kannst. Ich weiß, dass deine Leser sich eine Antwort von dir wünschen, aber sie wünschen sich genauso ein neues Buch von dir.

Jane: Und eben das zu »akzeptieren«, fällt mir schwer. Ich habe also durchgehend das Gefühl, zu wenig zu tun. Immer!

Chester (*facepalm*): Warum verstehe ich immer besser, dass Alec dir am meisten von uns allen ähnelt?

Eine Letzte Frage hätte ich dann noch für dich Jane. Du hast schon mehrere Bücher geschrieben und einige Buchveröffentlichungen hinter dir. Bad Prince erscheint schon in wenigen Tagen. Bist du trotz hinreichender Erfahrung aufgeregt?

Jane: Nein, denn die Testleser haben mich sehr gestärkt, und ich habe jetzt auch alle möglichen Dramen um eine Veröffentlichung durch. Der Wechsel von Prime, eine fehlende Sichtbarkeit, technische Probleme oder Autoren, die aus heiterem Himmel Shitstorms starten. Wer einmal durch all diese Dinge gegangen ist, freut sich einfach nur noch auf das positive Feedback, das sicherlich kommen wird. 🙂 Und selbst wenn das Buch vergleichsweise »floppt«. Ich schreibe ja noch einen zweiten und dritten Teil, der dann evtl. mehr überzeugen kann.

So das war es dann auch schon mit unserer Runde „Talk about Bad Prince“ und ich danke dir, dass du dir so viel Zeit genommen hast um die Fragen zu beantworten.

Jane: Ich merke gerade, ich habe einen ganzen Roman geschrieben. Ich sage doch, wenn ich jemanden mitnehme, wird es einfach länger.

Chester: Gern geschehen. Und es war auch einmal sehr wohltuend, nicht die ganze Zeit ange-Sir-t zu werden.

Jane: Ja, mir fällt auf, dass ich wirklich noch nie auf den Gedanken kam, das bei dir zu tun. Du bist einfach zu nahbar für Distanz.

Chester [hebt die Brauen]

Jane: Bist du! Red dir ruhig was anderes ein, aber du BIST nahbar!

Chester: Ich würde dir niemals widersprechen, Jane. Aber das ein oder andere Hoheit und Sir … käme mir sehr gelegen. Nahbarkeit verletzt.

Jane: Dann musst du die Fans drum bitten. Wie wäre es eigentlich mit einem Profil bei Facebook für dich?

Chester: …….

Und während die beiden noch darüber diskutieren, ob Chester ein Profil bei Facebook benötigt, bedanke ich mich nochmals bei Jane und Chester für ihre Zeit, ihren Humor und ihre Offenheit bei diesem Interview. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht euch beiden zuzuhören und mit eurer Art habt ihr uns erneut verzaubert. Bad Prince erscheint schon diesen Sonntag (26.08.2018) bei Amazon und ich kann es kaum erwarten.

Um euch die Wartezeit zu versüßen findet ihr auf meinem Instagram-Profil (Zeilenwanderzauberin) ein kleines Speed-Giveaway zu Bad Prince und haufenweise Schnipsel ;).