Allgemein

Rezension von „Almost a Fairy Tale – Verwunschen“ von Mara Lang

Klappentext:

Die 17-jährige Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, in der Magie festen Regeln unterworfen ist und nach höchstem technischen Standard funktioniert. Dennoch gibt es hier alles, was die Herzen höher schlagen lässt: Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen, in die man sich verlieben kann. Doch genau das wird Natalie zum Verhängnis. Denn um dem Prinzen Kilian in einer Gefahrensituation beizustehen, verwendet sie unerlaubterweise Magie und löst damit eine Katastrophe aus. Ein Riese bricht aus dem Zoo aus und verwüstet die halbe Stadt. Und das ist nur der Anfang. Bald begehrt das magische Volk überall auf und ehe sich‘s Natalie versieht, verliert sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Sie muss erkennen, dass der Grat zwischen Gut und Böse sehr schmal ist, und sich entscheiden, auf welche Seite sie sich schlägt …

Protagonistin Natalie

Natalie ist eine Protagonistin, die einen immer wieder überrascht. Zwar ist sie recht impulsiv, fast schon waghalsig aber auch liebevoll und lustig. Ich mochte ihre Art sehr weil sie nicht in eine „Schiene“ gedrückt wurde und deshalb schön facettenreich geblieben ist. Ich mag es einfach wenn Protagonisten Ecken und Kanten und nicht dieses „Helden-Schema“ haben sondern auch mal ordentliche Fehler machen, die keinem „höheren“ Zweck dienen. Deshalb konnte ich mich in Natalie ganz wunderbar einfühlen und fand sie herrlich erfrischend.

Story-Aufbau

Ich LIEBE den Grundgedanken dieses Buches. Märchen trifft auf Realität. Einfach top. Mara Lang hat das ganz wunderbar widergespiegelt und ich mochte ihre Charaktere sehr. Auch Kilian, den „Prinzen“ und gleichzeitig Agent. Diese Geschichte ist ihr wirklich gelungen deswegen bekommt dieses Buch auch 5 Sterne. Ich mag die Kreativität mit der die Autorin an die Sache herangegangen ist und kann jedem, der Märchen liebt, dieses Buch nur ans Herz legen. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil. 

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Allgemein

Rezension zu „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed

Klappentext:

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.

Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?

Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte …

Protagonistin Leni

Leni hat im Laufe dieses Buches unfassbares erlebt. Sie, eine junge starke Frau, fällt in einen Teufelskreis aus dem der Ausweg steinig und schwer ist. Ihre Gedanken haben mich berührt, ihre schwere, tiefe, ihre Düsternis. Selten habe ich so sehr mitgelitten, einfach weil Leni eine total liebe Protagonistin ist, die doch eigentlich nur Glück verdient. Ich muss sagen, in jedem Kapitel bekam ich Gänsehaut von ihren Gedankengängen, von ihrem Leid aber auch von ihrem Wunsch nach Besserung. Mit Leni durfte ich eine Achterbahn der Gefühle erleben und Schritt für Schritt begreifen, was das Wort Depression wirklich bedeutet. Das hatte alles zur folge, dass am Ende des Buches, noch ein paar Tränchen gekullert sind. Denn ich verabschiedete mich ungern von Leni, weil sie mir einfach so ans Herz gewachsen ist.

Story-Aufbau

„Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ war mein erstes Buch von Ava Reed aber garantiert nicht mein letztes! Sie hat einen unfassbar berührenden Schreibstil der mich verzaubert hat. Aber auch ihr Thema und ihre Art zu beschreiben, haben mich einfach umgehauen. Selten habe ich während des Lesens so oft Gänsehaut bekommen wie bei diesem Buch. Ava geht vor allem auf das Thema Depression wirklich fachkundig und liebevoll ein. Sie beschäftigt sich richtig damit, das merkt man während des Lesens genau. Für mich ist „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ ein Buch das man gelesen haben sollte, das man verinnerlichen sollte und aus dem man lernen sollte. Noch immer hallen die Worte in meinem Inneren nach und werden mich noch eine ganze Weile beschäftigen.

Bewertung

5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️